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Veröffentlicht am 08.02.2020

Durchgehend spannend, auch wenn es mal ruhiger wird

Mortal Engines - Jagd durchs Eis
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Es sind seit Band 1 zwei Jahre vergangen, in denen Hester und Tom mit der Jenny Haniver unterwegs sind. Bei ihrem aktuellen Stop in Airhaven möchte ein Passagier ihre Dienste in Anspruch nehmen und das ...

Es sind seit Band 1 zwei Jahre vergangen, in denen Hester und Tom mit der Jenny Haniver unterwegs sind. Bei ihrem aktuellen Stop in Airhaven möchte ein Passagier ihre Dienste in Anspruch nehmen und das Abenteuer nimmt ihren Lauf.
Denn nicht nur der Passagier hat so seine Geheimnisse, sondern gibt es auch Parteien, die nach der Jenny Haniver suchen.

So kommt es, dass sie in Anchorage notlanden müssen und dort aufgenommen werden. Da die Stadt in der Eisöde und nach einer Seuche nicht mehr viel zu verlieren hat, macht sie isch auf einen schweren Weg, währen Hester sieht, wie Tom in der Stadt aufblüht. Doch es droht Gefahr von mehreren Seiten.

Ich muss sagen, dass ich diesen Band besser fand als Band 1. Was vielleicht daran liegt, dass ich die Welt mit den Städten auf Rädern und Ketten jetzt schon kenne und besser verstehe. Es gibt einige Mitspieler, so dass es nie langweilig wird. Zudem tut Hester etwas unverzeihliches und es wird bis zum Ende nicht aufgelöst, so dass ich gespannt bin wie es mit den beiden im nächsten Band weiter geht.
Auch der grüne Sturm ist eine interessante Organisation, die noch für einigen Wind sorgen wird.

Spannend bis zum Ende.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Spannendes Finale mit kleinen Kritikpunkten

Bezwungen – Teil 3
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Das Finale war auf jeden Fall spannend und überraschend.

Langsam werden viele Fragezeichen aufgelöst. Kyla trifft ihre Mutter, die sie als vermisst gemeldet hatte und taucht unter. Aber natürlich muss ...

Das Finale war auf jeden Fall spannend und überraschend.

Langsam werden viele Fragezeichen aufgelöst. Kyla trifft ihre Mutter, die sie als vermisst gemeldet hatte und taucht unter. Aber natürlich muss sie weiter erforschen und hinterfragen und gerät so wieder in Gefahr.

Doch die Dinge die sie aufdeckt sind grausig und falsch und müssen an die Öffentlichkeit, weswegen sie sich an den MIA wendet. Diese hecken mit ihr einen Plan aus.

Auch hier ist mit Kyla trotz ihren Erlebnissen in den vorherigen Bänden teilweise zu naiv, gerade was Ben angeht. So waren ein paar Dinge für mich vorhersehbar.
Und es gibt den nächsten Typen, der sich in Kyla verguckt hat. Das ist mir einfach too much, wie schon in den letzten Bänden. Aber gut.

Es gibt auf jede Fall sehr viel Spannung, die mir in den letzten Bänden eben gefehlt hatte. Das Ende kommt dann aber etwas abrupt. Es wird aber alles gut aufgelöst.

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Veröffentlicht am 25.01.2020

Besser als Band 1

Zersplittert – Teil 2
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Besser als Band 1, da sich Kyler von einigen ihrer Fesseln befreien konnte und die Spannung auch da ist.

Leider spielt sie mir aber auf zu vielen Hochzeiten und jeder Kerl scheint auf sie zu stehen. ...

Besser als Band 1, da sich Kyler von einigen ihrer Fesseln befreien konnte und die Spannung auch da ist.

Leider spielt sie mir aber auf zu vielen Hochzeiten und jeder Kerl scheint auf sie zu stehen. Ein paar Dinge habe ich auch vorhergesehen.

Aber trotzdem konnten mich die ganzen Geheimnisse und Kylers Zerissenheit in ihrem eigenen Kopf doch schnell in den Bann ziehen. Denn Kyler ist nicht nur eine, nein sie ist gleich 3 Personen. Es gibt da einmal die Lucy, die mit 10 Jahren vermisst gemeldet wurde und ein Familie hatte. Dann gibt es Rain, die taffe Kämpferin des Freedom UK , die sich für die Rechte der Unterdrückten einsetzt und eben Kyler, die geslatete. Nun muss sie für sich entscheiden wer sie eigentlich wirklich ist und ob sie Niko und seinen Zielen vertrauen kann.

Man ist mit Kyler / Lucy / Rain hin und her gerissen. Denn man erfährt bis zum Schluss lange nicht das ganze Bild. Weiterhin erfahren wir mit Kyler zusammen, was in der Vergangenheit und vor dem Slaten passiert sein muss. Dadurch bleibt die Spannung, die im ersten Buch fehlte immer im Hintergrund bestehen.

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Veröffentlicht am 25.01.2020

Die Spannung fehlt

Gelöscht – Teil 1
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Gute 3 Sterne.

Kyler ist "geslated" worden. Heißt, dass ihr altes Ich mit allen Erinnerungen gelöscht wurde und sie zu einer neuen Person ohne Vergangenheit erzogen wurde. Dabei muss sie zur Überwachung ...

Gute 3 Sterne.

Kyler ist "geslated" worden. Heißt, dass ihr altes Ich mit allen Erinnerungen gelöscht wurde und sie zu einer neuen Person ohne Vergangenheit erzogen wurde. Dabei muss sie zur Überwachung ein "Levo" tragen, welches deine Werte überwacht. Falls sie aggressiv, wütend oder sehr sehr traurig wird, versetzt es sie in eine Ohnmacht oder im schlimmsten Fall tötet es sie.

Doch was hat Kyler getan, um diese Behandlung, die nur Kinder unter 16 Jahren erhalten können, die Straftaten begangen haben, zu bekommen.
Zudem hat sie Erinnerungen und Träume, die ihr Dinge zeigen, die nicht da sein dürften. Und so begibt sie sich auf den gefährlichen Pfad und forscht nach.

Die Geschichte und die Idee vom "Slating" ist wirklich spannend und gruselig zu gleich. Und ich lese gerade viel Dystopien.
Auch die Geheimnisse, die sie aufdeckt sind wirklich überraschend.
Aber ...
Zum einen ist die Spannung nicht wirklich vorhanden. Sie brodelt so ganz leicht im Hintergrund, kommt aber bis zum Schluss nicht wirklich hervor. Am Schluss ist es dann eher verwirrend und eben wirr, als spannend.

Zum anderen ist da Kyler, die sich sehr passiv zu Beginn. Sie ist immer sehr zurückhaltend, obwohl sie mit den Träumen stark zu kämpfen hat. Die Nebencharaktere zeigen da häufig mehr Tatendrang.

Da ich die Grundidee super finde und die offenen Enden nicht offen lassen will, höre ich mir direkt den nächsten Teil an, damit ich auch nicht so viel wieder vergesse. xD

Mit Vanida Karun als Sprecherin habe ich mich erst schwer getan, da sie vorbelastet ist durch einige sehr nervige Charaktere bei anderen Hörbüchern und ich im Kopf diese Verbindung erst mal trennen musste.

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Veröffentlicht am 25.01.2020

Schwach

Rivergold
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Manche Rezensionen sind nicht so einfach, denn es gibt Bücher, die hinterlassen keinen richtigen Eindruck.
So geht es mir leider auch mit Rivergold. Ich hab es gelesen und wieder vergessen, bis mir das ...

Manche Rezensionen sind nicht so einfach, denn es gibt Bücher, die hinterlassen keinen richtigen Eindruck.
So geht es mir leider auch mit Rivergold. Ich hab es gelesen und wieder vergessen, bis mir das Buch wieder in die Hand gefallen ist.

Woran das lag ? Hm .. ich versuche es mal in Worte zu fassen.

Die Geschichte um Romy beginnt mit einem Blick auf die Geschehnisse, die Romy zu der Person werden lassen hat, die sie jetzt ist.
Romy ist eine junge Frau, die es schwer im Leben hatte. Sie ist als Waise im Waisenhaus aufgewachsen und hatte dort nur einen Freund und später ihren Geliebten Call. Sie mussten wie alle Kinder früh arbeiten.

So kommt es, dass Romy mit 17 Jahren Kapitänen des letzten Goldbaggers wird und diesen auf dem Fluss gegen Piraten verteidigen muss. Doch es gibt einen Verräter unter der Besatzung. Wem kann sie noch trauen ?

Zum einen wurde das Buch als Dystopie beworben. Ja irgendwie ist die Welt anders, aber warum und zu welcher Zeit es spielt, bekommt man nicht wirklich erklärt. Es beginnt an einem Außenposten, der aber eben auch nicht viel weiter definiert wird. Dieser schickt Bagger auf den Fluss um Gold zu schürfen und diese müssen gegen Piraten verteidigt werden.
Im allgemeinen bleibt die Welt sehr im Dunkeln und ich bekam es nicht so wirklich zu fassen.

Und so ging es mir leider auch mit den Charakteren. Romy wird zwar ausführlicher behandelt, aber irgendwie bekommt man nur ihre Racheglüste richtig zu fassen. Der Rest bleibt glatt und unfassbar. Die Story um sie und den Bagger entwickelt sich zu einer Selbstfindungsgeschichte rund um Gold und Piraten. Und natürlich die Frage wer der Verräter ist. Und genau wie die Welt bleiben auch die Nebencharaktere eher im nebligen Grau und nicht greifbar.

Vielleicht liegt es auch an dem Schreibstil von der Autorin. Ich fand ihn sehr einfach, abgehakt, da sehr kurze Sätze teilweise und eben ...glatt.

Um nicht nur negativ zu klingen und auch die 3 Cupcakes zu erklären, muss ich aber auch erwähnen, dass sich das Buch flott durch liest. Es zog sich nirgendwo und Romy nervt einen auch nicht, da sie taff ist und nicht rumweint (außer natürlich wegen Call). Die Frage, wer der Verräter war und wie die Piraten es aufs Schiff schafften, hat auch mich umtrieben. Hinzu die kam Frage, warum sie dieses Gold schürfen und auch das erfahren wir mit Romy zusammen.

Fazit:
Leider nicht, dass was ich mir unter einer spannenden Dystopie vorstelle. Die Welt und die Charaktere bleiben blass, wodurch der Zauber fehlt. Flott durchgelesen, aber flott auch wieder vergessen. Ich bin zwar froh ab und an ein Einzelband zu lesen, aber vielleicht hätte dieser Welt und den Charakteren ein weiterer Band mehr Raum gegeben.

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