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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Eine bewegende Geschichte über Einsamkeit und Verlust

Der andere Arthur
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Einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail erzählt Liz Wood die Geschichte von den Außenseitern Arthur und Kel. Die beiden sind komplett unterschiedliche Personen und doch teilen sie eines: die Einsamkeit.

Arthur ...

Einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail erzählt Liz Wood die Geschichte von den Außenseitern Arthur und Kel. Die beiden sind komplett unterschiedliche Personen und doch teilen sie eines: die Einsamkeit.

Arthur ist ein ehemaliger Professor, er hat sich aus der Gesellschaft zurückgezogen und wegen seines Gewichts seit zehn Jahren das Haus nicht mehr verlassen. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt sind die Mitarbeiter der Lieferdienste, die ihn wöchentlich versorgen.

Der jugendliche Kel hingegen ist auf den ersten Blick hin gut in die Gesellschaft eingebunden. Als Sportler ist er ein wichtiges Mitglied seines Teams, er hat einen kleinen Freundeskreis und gelegentlich auch eine Freundin. Doch keiner von ihnen weiß, wie es bei ihm Zuhause wirklich aussieht - damit steht er ganz alleine da.

Wir begleiten Arthur und Kel auf ihrem Weg aufeinander zu und raus aus der Einsamkeit. Mich haben beide Schicksale sehr berührt und ich bin gerne in die Gedanken- und Lebenswelt der Figuren eingetaucht. Auch wenn der Grundton der Geschichte eher melancholisch ist, blitzen immer wieder Hoffnungsfunken auf.

Fazit: ein stiller und unaufgeregter Roman, der durch seine psychologische Tiefe und die fein ausgearbeiteten Charaktere überzeugt.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Thriller der anderen Art - packend, skurril, großartig!

Tödliches Angebot
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Hinter diesem knalligen Cover versteckt sich ein skurriler und wahnsinnig unterhaltsamer Spannungsroman, der sich zum Ende hin zu einem richtigen Psychothriller entwickelt.

Die Geschichte startet ganz ...

Hinter diesem knalligen Cover versteckt sich ein skurriler und wahnsinnig unterhaltsamer Spannungsroman, der sich zum Ende hin zu einem richtigen Psychothriller entwickelt.

Die Geschichte startet ganz harmlos: wir begleiten Margo auf ihrer Suche nach dem Traumhaus. Doch die Absagen häufen sich und Margo wird immer verzweifelter. Kein Haus, keine Zukunft für ihre Familienplanung und ihre Ehe. Was soll sie nur tun?

Es beginnt mit ein wenig Stalking und Hausfriedensbruch, doch dann greift Margo schnell zu noch extremeren Methoden. Trotz ihrer Besessenheit und notorischer Lügerei bleibt Margo dabei ein Charakter, den man lieben kann. Die Autorin Marisa Kashino hat es geschafft, dass ich ständig zwischen Sympathie, Mitleid und Abscheu geschwankt bin.

Die Story nimmt schnell Fahrt auf und entwickelt sich so unvorhersehbar, so dass ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit: für mich ein wahnsinnig kurzweiliger Pageturner!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein Roman, der nachhallt

Da, wo ich dich sehen kann
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"Menschen hinterlassen mehr als Erinnerungen, sie hinterlassen Schwarze Löcher, die dich gnadenlos anziehen und dich in den Abgrund reißen, wenn du ihnen zu Nahe kommst."

Dieses Buch habe ich nicht nur ...

"Menschen hinterlassen mehr als Erinnerungen, sie hinterlassen Schwarze Löcher, die dich gnadenlos anziehen und dich in den Abgrund reißen, wenn du ihnen zu Nahe kommst."

Dieses Buch habe ich nicht nur gelesen, ich habe es gefühlt. Als Frau und Mutter hat mich die Geschichte einfach durch und durch berührt.

Es geht um den Femizid an Emma und um die Auswirkungen, die dieser gewaltsame Tod auf ihr Umfeld hat. Auf ihre Tochter, die Eltern und Schwiegereltern, aber auch auf die beste Freundin.

Es ist zwar nur eine fiktive Geschichte, aber die unterschiedlichen Perspektiven der Angehörigen und ihre Gefühlswelten lassen es sehr real wirken. Unterfüttert wird die Geschichte mit gerichtsmedizinischen Berichten, Verfahrensprotokollen und Mitschriften von Psychologen. Auch tatsächliche Fälle von Femiziden werden erwähnt, wodurch die Story einen realen und aktuellen Bezug bekommt.

Das Buch ist keine leichte Kost, ich musste an vielen Stellen erstmal pausieren. Vor allem die vielen intensiven Gespräche haben mich berührt.

Fazit: ein intensives Buch, das aufrüttelt, erschüttert und berührt.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Spannende Sternzeichen-Magie

House of Zodiac - Sternenstaub
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✨ Mögen die Sterne über dich wachen. Möge dein Weg dich nach Hause führen ✨

In "House of Zodiac" trifft Astronomie auf Astrologie und Fantasy auf Realität.

Darum geht's:
Julez ersteht auf einem Jahrmarkt ...

✨ Mögen die Sterne über dich wachen. Möge dein Weg dich nach Hause führen ✨

In "House of Zodiac" trifft Astronomie auf Astrologie und Fantasy auf Realität.

Darum geht's:
Julez ersteht auf einem Jahrmarkt eine seltsame Kette und wird kurz darauf in die Parallelwelt Zodiac entführt. Die Menschen dort haben - je nach Sternzeichen - unterschiedliche magische Kräfte. Kaum zu fassen für Julez, die mit Astrologie so gar nichts am Hut hat! Schnell gerät sie zwischen die Fronten, denn das magische Artefakt in ihrem Besitz weckt Begehrlichkeiten der vier königlichen Häuser. Doch wem soll Julez nur vertrauen?

Meinung:
Der Switch von realer Welt und in die magische Parallelwelt war überraschend, aber gelungen. Das Magiesystem fand ich spannend und erfrischend neuartig.

Mit Julez konnte ich mich sehr gut identifizieren, weil ich genau wie sie eher ein Mensch der Wissenschaft bin. Sie muss sich bald entscheiden, wem sie vertrauen soll: dem düsteren Nox oder dem charismatischen Leto. Trotz diesem potentiellen Love Triangel kommt die Story ohne großen Spice aus, dafür mit überraschenden Twists und einem fiesen Cliffhanger.

Fazit: diese vierteilige Fantasy-Reihe könnte sich zu einem Highlight entwickeln. Ich bin gespannt, was noch kommt!

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Ein gelungener Spannungsroman

This Story Might Save Your Life
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Hier erwartet euch ein fesselnder Thriller voller Spannung, düsterer Geheimnisse und einer nervenaufreibenden Suche nach der Wahrheit.

Darum geht's: Eines Morgens verschwindet Joy zusammen mit ihrem Ehemann ...

Hier erwartet euch ein fesselnder Thriller voller Spannung, düsterer Geheimnisse und einer nervenaufreibenden Suche nach der Wahrheit.

Darum geht's: Eines Morgens verschwindet Joy zusammen mit ihrem Ehemann spurlos aus ihrem Zuhause - unfreiwillig, wie es scheint. Joys bester Freund und enger Arbeitskollege Benny macht sich sofort auf die verzweifelte Suche nach ihr, doch er gerät bald selbst in Verdacht. Weiß er vielleicht nur allzu gut, was mit Joy und Ehemann Xavier passiert ist? Die Wahrheit findet sich allein in Joys Memoiren. Sie erzählen eine Geschichte von Freundschaft, Geheimnissen und gefährlicher Liebe.

Meinung:
In ihrem Debüt setzt Tiffany Crum nicht auf blutigen Nervenkitzel, sondern auf leise Spannung und psychologische Tiefe.

Erzählt wird auf zwei Ebenen: die Gegenwart aus Bennys Sicht, die Vergangenheit durch Joys Memoiren. Mir hat es Spaß gemacht, die Hinweise zu sammeln, Theorien zu entwickeln und der Wahrheit nach und nach auf die Spur zu kommen.

Joys chronische Krankheit Narkolepsie und der außergewöhnliche Podcast von Joy und Benny waren für mich eine interessante Ergänzung.

Fazit: Fans von Freida McFadden und Ruth Ware kommen bei diesem geschickt konstruierten Spannungsroman ganz auf ihre Kosten!

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