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Veröffentlicht am 15.10.2018

Konnte mich mitreißen und war so fesselnd wie dramatisch.

Grenzgänger
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Aachen 1970: In diesem Jahr steht Henni, Ende dreißig, verheiratet und zweifache Mutter, angeklagt des Mordes und der Brandstiftung mit Todesfolgen vor Gericht. Ihre Jugendfreundin Elsa kann die Anschuldigungen ...

Aachen 1970: In diesem Jahr steht Henni, Ende dreißig, verheiratet und zweifache Mutter, angeklagt des Mordes und der Brandstiftung mit Todesfolgen vor Gericht. Ihre Jugendfreundin Elsa kann die Anschuldigungen nicht glauben und besucht die Prozeßverhandlungen regelmäßig. Ein Jurastudent möchte über diesen Prozeß eine Seminararbeit schreiben und befragt Elsa nach den Hintergründen. Elsa erzählt ihm von Henni, ihren Familienverhältnissen und der schwierigen Zeit nach dem Krieg. Die Menschen versuchten mit Kaffee-Schmuggel über das Große Venn ihre Haushaltskasse etwas aufzubessern. Auch Henni brachte damit ihre drei Geschwister und ihren Vater über die Runden. Doch sie wurde gefasst und landete in einer Besserungsanstalt.

Dieser Roman spielt in der Deutschen Nachkriegszeit ab 1945 und führt bis in die 70er Jahre hinein.

Es offenbahrt sich eine belastende Geschichte um die Familie Schöning, die in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze lebt. Der Vater ist aus dem Krieg zurückgekehrt und ist nicht mehr der Alte, die Mutter verstirbt früh und Henni übernimmt mit gerade mal 17 Jahren die Verantwortung für die Geschwister und die Ernährung der Familie. Sie macht beim Kaffeeschmuggel mit, die Einkünfte braucht sie dringend. Sie führt andere Schmuggler durch die Route mitten durch das gefährliche Moor.

Es kommt zu einem tragischen Ereignis, Hennies Schwester begleitet sie und wird von Zöllnern erschossen. Ihr Vater macht Hennie dafür verantwortlich und sie landet in einer Besserungsansatalt.

Die Vorgänge sind sehr bedrückend geschildert, das gezeigte Elend in den Kinderheimen spiegelt grausame Unmenschlichkeit wider und ich war beim Lesen sehr betroffen und konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die Einblicke in Hennies Vergangenheit bringen immer mehr Klarheit. Elsa ist von Hennies Unschuld überzeugt und tut alles, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Doch das ist nicht so leicht, es gibt einige Umstände, die der Gerechtigkeit nicht zum Sieg verhelfen.

Mechtild Borrmanns klare und präzise Sprache zeigt die Ereignisse so realistisch auf, dass man in den Sog dieser Geschichte gerät und von ihr gefangen wird.

Die gefühlslose Grausamkeit, die hier den Kindern im Heim geschieht, das empfindungslos Verhalten des Vaters und anderen Erziehungsbeauftragten ist zutiefst verstörend zu lesen und geht sehr ans Herz. Und doch gibt es immer wieder kleine Hoffnungsschimmer, mit denen man die Figuren mit Bangen begleitet.

"Grenzgänger" hat mich nicht nur während des Lesens im Griff gehabt, es wirkt auch noch darüber hinaus lange nach.

Recht ist nicht Gerechtigkeit, wenn die Wahrheit nicht gesiegt hat.

Dieser Roman ist mitreißend und vollkommen fesselnd. Er enthüllt eine ergreifende Geschichte, die mit einer Kriminalhandlung die Nachkriegszeit zum Leben erweckt und für Erschütterung beim Leser sorgt. Uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses Buch!

Veröffentlicht am 14.10.2018

Ein emotional mitreißender Roman

Ein Ort für unsere Träume
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"Aber wenn wir die Finsternis besiegen wollen, müssen wir selbst den Weg zum Licht finden. Wir müssen unserem Herzen folgen und die Gefahr annehmen." Zitat von Charlotte Seite 282

Wieder einmal hat Kristin ...

"Aber wenn wir die Finsternis besiegen wollen, müssen wir selbst den Weg zum Licht finden. Wir müssen unserem Herzen folgen und die Gefahr annehmen." Zitat von Charlotte Seite 282

Wieder einmal hat Kristin Harmel einen tragisch, berührenden Roman über die Liebe geschrieben.

Ihre Figuren sind mit der Amerikanerin Ruby und der Jüdin Charlotte interessant gewählt und gut gezeichnet. Beide arbeiten für die Resistance in Paris mit. Zunächst versteckt Ruby etliche alliierte Piloten in einem Wandschrank und führt sie Fluchthelfern zu. Sie verliebt sich in einen britischen Piloten, der durch ihre Hilfe fliehen kann. Charlottes Eltern wurden als Juden deportiert, sie findet Unterschlupf bei Ruby.


Kristin Harmels Geschichte ist von den schwierigen Bedingungen des Krieges durchdrungen. Die Menschen halten sich mit Essensrationen am Leben, die Judenverfolgung findet auch in Paris statt und die Menschen leben voller Misstrauen und Angst.


Man leidet unweigerlich mit Ruby und ihren Verlusten mit, erlebt ihre neu erwachende Hilfsbereitschaft und ihren Mut und ihre Sorge um die jüdische Freundin Charlotte. Bei dieser Geschichte erlebt man die ganze Bandbreite von Emotionen hautnah mit. Liebe, Trauer, Fassungslosigkeit, Wut und Verzweiflung brechen sich hier Bahn und schwappen auf den Leser über.


Die Geschichte der mutigen Ruby wird von Hoffnung getragen, von Liebe und von ihrer Kampfbereitschaft für das Gute und für die Menschlichkeit. Während sie alliierte Piloten aus Frankreich schmuggelt, hofft sie auf ein Lebenszeichen und ein Wiedersehen mit Thomas. Ihre zweite große Liebe ihres Lebens. Die Bilder von den Mohnfeldern in ihrer amerikanischen Heimat werden zum alles überspannenden Thema, das auch Thomas nie vergisst.

Kristin Harmel hat die Gabe, emotionale Geschichte zu erfinden und ihre Charaktere sehr genau und authentisch zu zeichnen. Die Liebesgeschichte vor diesem dramatischen Kriegshintergrund ist wie ein Hoffnungsschimmer in dieser düsteren Zeit. Wieder ist es der Autorin gelungen, mich mit ihrem gefühlvollen Schreibstil an die Geschichte zu fesseln und mit den Figuren gemeinsam mitzufiebern, zu hoffen, zu leiden und zu lieben. Man taucht regelrecht in diese Zeit ein und erlebt alles hautnah mit.


Dieses Buch zeigt eine bewegende Geschichte, die sich um die Liebe, um Menschlichkeit und um die Resistance-Bewegung in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs dreht.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich vergebe gerne eine volle Leseempfehlung für diese tragische und authentisch erzählte Geschichte.

Veröffentlicht am 14.10.2018

Eine eindrucksvolle Biografie dieser emanzipierten Modeikone

Coco Chanel
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Nadine Sieger schrieb die Biografie "Coco Chanel", die im Herder Verlag 2018 erscheint.


Coco Chanel hat das letzte Jahrhundert maßgeblich im Bereich der Mode geprägt, sie sorgte für Bewegungsfreiheit, ...

Nadine Sieger schrieb die Biografie "Coco Chanel", die im Herder Verlag 2018 erscheint.


Coco Chanel hat das letzte Jahrhundert maßgeblich im Bereich der Mode geprägt, sie sorgte für Bewegungsfreiheit, entsorgte das Korsett und machte Ringelshirts, Matrosenhosen, das Kleine Schwarze und ihre legendären Tweed-Kostüme berühmt. Sie war eine Vorreiterin der Emanzipation durch ihre modische Revolution.


"Jeder Entwurf entsteht aus dem Bauch heraus. ..Die Autodidaktin schneidet, drapiert, steckt fest, näht, probiert, trennt auf, ändert und fängt, wenn´s sein muss, wieder von vorne an. Dabei steckt immer eine qualmende Zigarette in ihrem Mundwinkel." Zitat Seite 63


Gabrielle, genannt Coco Chanel ist ein Phänomen. Ihr besonderer Ruf in der Modewelt erreicht nach dem Erfolg in Europa um 1913 auch ein Jahr später Amerika, denn sie verkauft den Frauen nicht nur Kleidung, sondern sie steht ein für ein emanzipiertes Frauenbild, frei und voller Selbstbewusstsein. Sie selbst ist ihre beste Werbung.

Diese Biografie zeigt eine Frau, deren Name heute auf der ganzen Welt bekannt ist. Sie ist eine Legende, eine Frau, die für die Beseitigung der Korsetts sorgte und damit ein Zeichen setzte für die Befreiung der Frau. Ihre Jersey-Kostüme waren elegant, bequem und dennoch voller Eleganz und körperlicher Reize.


Das Leben von Coco war zwar ungezwungen und frei, aber nicht so glücklich, wie man vermuten könnte. Ihre große Liebe Arthur Boy Capel heiratet eine andere Frau, verstirbt einige Jahre später. Kurz darauf verstirbt auch Cocos zweite Schwester, die gleichzeitig ihre wichtigste Angestellte war. Cocos Trauer ist groß, ihre Gefühle sind am Boden zerstört.

Es ist die Bekannschaft einer Frau, die Coco wieder ins Leben zurückbringt. Marie Godebska, genannt Misia, hatte zwar wie Coco eine tragische Jugend, doch sie pflegt Kontakte zu Musikern, Künstlern und Dichtern und ihre lebenslustige abenteuerliche Art kommt bei Coco gut an. Nun taucht auch Coco in die künstlerische Gesellschaft von Marcel Poust, Erik Satie und Pierre-Auguste Renoir und Pablo Picasso ein.

Dieser Lebensabschnitt hat Geschichte geschrieben, denn Coco trägt nun hauptsächlich Schwarz, die Farbe der Bediensteten und Witwen, die knallbunten Farben findet sie unmöglich und sie entwirft ihr berühmtes "Kleines Schwarze". Lediglich ein kleiner weißer Kragen darf dieses Kleid beizeiten schmücken. Das elegante, figurschmeichelnde Kleidungsstück hält seinen erfolgreichen Einzug in die Kleiderschränke der Welt und der legendäre Ruf ist geweckt.


Ernest Beaux ist der Parfümeur, der 1922 Coco Chanel seine 24 eigenen Duftkompositionen vorstellt. Coco wählt den Duft N° 5 und das bekannteste Parfüm der Welt ist geboren.


Nach Boys Tod hat Coco zahlreiche Affären, Strawinsky, Henri Bernstein und andere tauscht Coco nach und nach aus. Talent, Intelekt oder Genie zählt in ihren Augen etwas, aber auch Adelstitel sind nicht zu verachten.


Der Lebensweg geht abenteuerlich, aber dennoch unverheiratet weiter. Coco kommt in der Schweiz zur Ruhe, ihre Lebensgefährten sterben nach und nach. Noch mit 70 Jahren plant sie ein Comeback. Christian Dior ist der neue Stern am Modehimmel. Coco steigt 1954 mit einer großen Kollektion wieder ins Modegeschäft ein. Ihre Kostüme werden von Reichen, Schönen und Bekannten in aller Welt getragen. Namen wie Jackie Kennedy und Audrey Hepburn verbindet man mit dieser Marke. Sie hat ein Weltimperium erschaffen.


"Ruhm ist Einsamkeit", ist ein Zitat von ihr. Sie stirbt 1971 und gestaltet vorher noch ihren eigenen Grabstein.


Nadine Sieger hat mit dieser Biografie Einfühlsamkeit bewiesen, sie schreibt, als wäre sie Coco Chanel persönlich. Der Schreibstil liest sich interessant, abwechslungsreich, mondän und doch mit einem wunderbaren Gespür für die emotionalen Erlebnisse und Lebensmomente Coco Chanels.


Diese Biografie zeigt ein eindrucksvolles Bild dieser besonderen Persönlichkeit, die man mit zeitlosem Chic und besonderem Stilempfinden verbindet. Eine Modeikone von Weltruhm. Eine geniale Biografie, die dieser Frau ganz besonders gerecht wird.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Ein zauberhaftes Kinderbuch mit dem Geschmack von Eis

Der zauberhafte Eisladen
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Ellis Großvater Leonardo besitzt die beliebteste Eisdiele der Stadt. Dieses Eis ist ganz besonders, es hat magische Wirkung. Auch Elli hat scheinbar das Talent für die Herstellung in sich, denn sie kann ...

Ellis Großvater Leonardo besitzt die beliebteste Eisdiele der Stadt. Dieses Eis ist ganz besonders, es hat magische Wirkung. Auch Elli hat scheinbar das Talent für die Herstellung in sich, denn sie kann Gefühle als farbigen Nebel sehen. Der Großvater will sie in der Eismagie ausbilden, Schritt für Schritt. Doch das ist natürlich Elli viel zu langsam und so mischt sie heimlich ein wildes Quatsch-Eis, durch welches ihre Mitschüler völlig durchdrehen. Dabei steht gerade eine Prüfung ihrer liebenswerten Lehrerin bevor. Es hilft nichts, Elli muss es ihrem Opa beichten, vielleicht kann er noch rechtzeitig helfen.

Elli Sonntag zieht mit ihrer Familie und den drei Hühner in die Nähe von Opa Leonardos Eisdiele. Ellis Großvater zaubert magisches Eis. Es verleiht Mut, Fröhlichkeit und spendet sogar Trost. Schon bald entdeckt Elli die besondere Gabe, die in ihrer Familie von ihrem Opa auf sie weitergegeben wurde.

Dieses Kinderbuch ist für die Altersklasse ab 8 Jahren gut geeignet.

Magisches Eis möchte jedes Kind gerne essen und so ist es auch ein fantasievolles Thema zum Träumen und Miterleben.

Die Geschichte unterhält ganz wunderbar mit seinen liebenswerten und leicht sonderbaren Charakteren. Es sind die kleinen Details, wie zum Beispiel die Dachtiere, die für humorvolle Abwechslung sorgen. Doch nicht nur die Familienhühner sorgen für überraschende Vorgänge, auch die Familie ist recht turbulent und man fühlt beim Lesen eine angenehme Grundstimmung.

Kinder werden hier mit Schule und Familie bekannte Szenen ihres eigenen Lebens wiedererkennen.

Das Familiengeheimnis mit dem Magischen Eis ist natürlich der Hit des Buches.

Zum Selberlesen ist dieses Buch gut geeignet, es gibt aber recht lange Kapitel und einige schwierigere Worte, sowie italienische Begriffe. Lustige Bilder lockern die Texte ab und zu auf und dem Lesevergnügen steht nichts im Wege.

Es ist eine herrliche Vorstellung, dass Eis magische Wirkung enthält, die sich auf die Stimmung auswirken kann. Diese Fantasie passt mit den Wortwitzen, den komischen Vorgängen zusammen, die sich im Buch abspielen. Mir hat der Aspekt gefallen, wie hier Einfühlungsvermögen und Verantwortung eine große Rolle spielen.

Eine herrliche Geschichte über eine liebenswerte Familie und eine besondere, leider unrealistische Gabe. Für Kinder eine traumhafte Vorstellung und eine magische Welt mit leckerem Eis, die sich dort auftut.

Veröffentlicht am 12.10.2018

Von der Idee her super, die Umsetzung nicht ganz so

Escape Room - Nur drei Stunden
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Morgan Shepard ist ein bekannter TV- Star mit einem Suchtproblem. Er wacht gefesselt in einem fremden Hotelzimmer auf. Mit ihm befinden sich fünf weitere Menschen und eine Leiche im Raum. Der Tote ist ...

Morgan Shepard ist ein bekannter TV- Star mit einem Suchtproblem. Er wacht gefesselt in einem fremden Hotelzimmer auf. Mit ihm befinden sich fünf weitere Menschen und eine Leiche im Raum. Der Tote ist Morgans langjähriger Psychiater. Was für ein Spiel wird hier gespielt? Es ist ein mörderisches Spiel und Shepard hat nur 3 Stunden Zeit, den Mörder unter den Anwesenden zu finden. Ansonsten werden alle sterben. Die Zeit rennt.

Chris McGeorge hat mit diesem Thriller berühmten Vorbildern wie Agatha Christie und Arthur Canon Doyle nachgeeifert. Er benutzt die Krimikunst des "Locked Room", also einem verschlossenen Raum. Von der Grundidee her sorgt die Handlung wirklich für neugierig machende Spannung.


Allerdings ist sein Ermittler Morgan Sheppard durch seine Drogenprobleme nicht halb so überzeugend wie die historischen Figuren.

Morgan versucht gegen den zeitlichen Druck Klarheit über die anwesenden Figuren zu bekommen, zwischendurch taucht er in Rückblicken in seine eigene Vergangenheit ein und man erfährt vom zweifelhaften Ruhm dieses Promis.


Die dargestellten Figuren sind grundverschieden, aber ohne große Tiefe gezeichnet, sie sind ziemlich austauschbar und blass und keine Person konnte mich näher fesseln.

Insgesamt bekommt die Geschichte einen ziemlich konstruierten Anstrich und ich finde auch die Rückblenden, die zeitlich völlig ungeordnet erfolgen, nicht gerade hilfreich. Genaue Zeitangaben sind Orientierungspunkte, die man für die Aufklärung einfach benötigt.

Für mich ist der Anreiz des Miträtselns eigentlich das verlockende Ziel in solchen Büchern, hier wird man durch die Spurensuche in Sheppard's Vergangenheit aber hilflos allein gelassen und bekommt den Täter dann noch lange vor dem Ende präsentiert.

Trotzdem hatte die Story eine Grundspannung, ich wollte sehen, ob jemand fliehen kann oder wie der Täter letztendlich entlarvt würde.

Überzeugt hat mich der klare und situationsbeschreibende Schreibstil, einige Szenen sind zwar gewalttätig, aber doch recht unblutig gezeigt. Man ist betroffen vom Zeitdruck, von der Ausweglosigkeit der Lage der Gefangenen und deren Angst vor dem nahenden Ende, das sorgt hier für Interesse und Anteilnahme.



Dieser Thriller punktet mit der klassisch interessanten Grundidee des Locked Room. Es hätte aber noch besser und unheimlicher umgesetzt werden können