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Veröffentlicht am 08.11.2017

Eine gelungene und spannende Fortsetzung der Inselreihe im Frühling mit Sturmkatastrophe und anderen Überraschungen!

Inselfrühling
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»Das Haus des Leuchtturmwärters, eine Oase der Ruhe und des Friedens.«

So wirkte das verwunschene Backsteinhäuschen in den Dünen damals vor ein paar Jahren auf Jannike.

Aber wo im Sommer urlaubsmäßig ...

»Das Haus des Leuchtturmwärters, eine Oase der Ruhe und des Friedens.«

So wirkte das verwunschene Backsteinhäuschen in den Dünen damals vor ein paar Jahren auf Jannike.

Aber wo im Sommer urlaubsmäßig schöner Strand einlädt, zeigt sich im Frühjahr ein ganz anderes Bild. Die geballte Kraft von einem Sturmtief kommt hier an der Nordsee mit Sturm in Orkanstärken daher. Die Sturmflut zerstört die Deiche und trägt die Sandmassen der Insel ab. Außerdem ist man bei Sturm abgeschnitten vom Festland. Keine schöne Situation für die hochschwangere Jannike, die Zwillinge erwartet und auf der Insel kein Krankenhaus ansteuern kann.


Der Roman beginnt im Frühling auf der autofreien Nordseeinsel, die nun Jannikes Zuhause ist. Sie liebt ihren Mattheusz, den polnischen ehemaligen Briefträger der Insel, der jetzt als Hausmeister mit im Hotel arbeitet. Als sie endlich heiraten, Jannike ist hochschwanger mit Zwillingen, lässt es sich die polnische Verwandschaft nicht nehmen, die Feier in Polen mit den typischen Bräuchen zu begehen. Jetzt ist Nebensaison und da kann Jannike es ruhiger angehen lassen und sich auf die Geburt ihrer Kinder vorbereiten. Eigentlich, denn es kommt alles ganz anders als geplant. Ein schweres Sturmtief macht ihr einen Strich durch die Rechnung.


Die Handlung lässt den Leser an der bedrohlichen Sturmflut teilhaben und mitbangen. Der Leuchtturm und das kleine Hotel stehen auf der Abbruchkante, direkt über dem Meer. Es könnte das Ende bedeuten, wenn die Sandmassen vom Meer verschlungen werden und das Gelände abstürzt. Sehr bedenklich ist die Lage, die der Leiter des Küstenschutzes den Insulanern erklärt. Vom Staat können keine Mittel für so ein sinnloses Unterfangen bereitgestellt werden, doch die Insulaner geben nicht auf.


Die Charaktere sind mir beim Lesen der Vorgängerbände schon ans Herz gewachsen und ich freute mich auf ein Wiedersehen mit ihnen. Der Autorin gelingt es erneut, dass man sich ausgezeichnet in die verschiedenen Figuren hinein versetzen kann und sie sehr glaubhaft erscheinen. Sandra Lüpke hat ihre Charaktere weiterentwickelt, Jannike und die polnische Truppe ihres Hotels sind inzwischen zu einer richtigen kleinen Familie zusammengewachsen und sie fühlen sich mit den Insulanern verbunden.

Außerdem kommen ein paar Gäste und Jannikes Vater dazu, hier gibt es wieder ein paar überzeichnete Personen, die mit negativen Charakterzügen nerven, aber dadurch den Roman erst richtig spannend machen.


Die schöne Idee mit den besonderen Kapitelanfängen in Form von Bildern, Briefen oder kleinen Texten wird auch dieses Mal weiter geführt.


Es ging mir beim Lesen wie beim Heimkommen oder Wiedersehen mit guten alten Bekannten. Ich fühlte mich sofort wohl und habe die dargestellte Atmosphäre der Nordseeinseln genossen. Wer die Vorgängerbücher nicht kennt, wird dem Roman gut folgen können, da alle Personen noch einmal näher vorgestellt werden. Ein Personenverzeichnis gibt außerdem Auskunft über das Stammpersonal und neue Figuren.


Erneut ist Sandra Lüpkes ein unterhaltsamer Roman von der Nordseeinsel gelungen. Dieses Mal wirbelt ein Sturmtief die Insulaner auf, es geht außerdem um Deichbau und Küstenschutz und eine anstehende Geburt. Wer die Reihe kennt, muss diesen Band unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 08.11.2017

Lustige Worte, tolle Reime und wunderbare Illustrationen machen Spaß!

Otto und der kleine Herr Knorff
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Dieses Kinderbuch ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet, die große Schrift regt zum Selberlesen an. Die Texte sind einfach gehalten, es gibt lustige Lieder, die sich reimen und wunderschöne Zeichnungen machen ...

Dieses Kinderbuch ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet, die große Schrift regt zum Selberlesen an. Die Texte sind einfach gehalten, es gibt lustige Lieder, die sich reimen und wunderschöne Zeichnungen machen Kindern wie Erwachsenen Spaß. Den kleinen Herrn Knorff gewinnt man mit seiner liebenswerten Art und seinem niedlichen Aussehen gleich gern.

Hier geht es um die Knorffe, kleine Wesen, die das Chaos lieben. Nichts ist für sie schlimmer als Sauberkeit und Ordnung.

Knarzkopp, Knollknorff oder Nieselpamp: so heißen die schlimmsten Schimpfworte in Knorffien. Aber am allerschlimmsten ist das Wort Mensch, denn die sind langweilig, sauber und höflich. Nichts für Knorffe!

Die Hauptfigur ist Herr Knobelius Knorff. Er kann es bei den dreckigen Knorffen nicht mehr länger aushalten, ständig wird er geärgert und dabei ist er ein anständiger und ausgesprochen sauberer Knorff. Als er in der Menschenwelt ankommt, hofft er, endlich mit ordentlichen und sauberen Menschen Gleichgesinnte zu treffen. Doch dann landet er bei Otto und seiner Familie. Dort herrscht wie in Knorffien ebenfalls Chaos und überhaupt nichts ist hier piccobello. Wie soll Herr Knorff das bloß aushalten?

Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht mehr verraten, nur soviel, es geht um Freundschaft und Familienzusammenhalt.

Man sollte bei diesem Buch allerdings mit den Kindern darüber reden, wie gemein Schlägereien sind und dass ein bestimmtes Maß an Ordnung sicherlich gut ist. Denn sonst könnte dieses Buch die falschen Signale senden.

Mir hat besonders Herr Knorff in seiner Babywäsche gefallen und mein Nachbarkind hat ebenfalls sehr darüber lachen müssen.

Dieses Bilderbuch zeigt mit tollen Bildern eine lustige Geschichte über die ekligen Knorffe, die humorvollen Texte machen Spaß und sorgen für gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein typischer Eberhofer-Krimi mit bayerischem Charme, geschrieben nach gewohnt humorvollem Strickmuster von Rita Falk!

Zwetschgendatschikomplott
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"Gemüsesuppe mit total ohne Fleisch." Zitat Seite 124


Ich bin ein Fan dieser Provinzkrimireihe, schon allein durch den Protagonisten Franz Eberhofer, der mit seiner machohaften Art und seinen unflätigen ...

"Gemüsesuppe mit total ohne Fleisch." Zitat Seite 124


Ich bin ein Fan dieser Provinzkrimireihe, schon allein durch den Protagonisten Franz Eberhofer, der mit seiner machohaften Art und seinen unflätigen Sprüchen nun wirklich kein Traumtyp ist, aber doch das Herz auf dem rechten Fleck trägt. Wie er es immer wieder schafft, trotz seiner eigentümlichen Ermittlungsmethoden und drastischen Befragungen so quasi im Vorbeigehen einen Fall zu lösen, erstaunt mich immer wieder. Natürlich hat er dafür so seine Helfer, zum einen sein alter Freund Rudi Birkenberger, der über mehr Intelligenz verfügt als Franz und dann Kollegin Steffi, die sämtlichen Bürokram und Datenverkehr erledigt.

In diesem Buch geht es um Morde an jungen asiatischen Frauen aus dem Bordellmilieu.
Aber nebenbei hat Franz Ärger mit der Oma. Denn die nimmt es ihm immer noch krumm, dass er die gemeinsame Hochzeit mit Susi nach einem feuchtfröhlichen Junggesellenabsschied schlichtweg verpennt hat. Ja, so ist er, der Franz! Unmöglich und merkt es nicht einmal!

"Himmelherrgott noch mal, wie soll man sich denn da auf seinen Job konzentrieren und diese Wiesenmorde aufklären, wenn´s privat grade Kuhfladen schneit?" Zitat Seite 157

Rita Falk zeigt ihre Charaktere mit vielen Facetten, speziellen Macken und Gewohnheiten und alle sind auf ihre Art liebenswert.

Der Schreibstil ist eine bunte Mischung von etwas Krimihandlung, bayrischem Dialekt und Lebensweise und viel Situationskomik. Dabei kommt man Franz Familie immer sehr nahe, besonders die Oma begeistert immer wieder mit ihrem Kochtalent und sorgt mit ihren Gerichten bei Franz für Zufriedenheit. Im Anhang gibt es ein paar typisch bayrische Rezepte von der Oma.

Rita Falk hat mich auch dieses Mal wieder mitgerissen und ich habe den kultigen Franz gern bei seinen Ermittlungsgängen begleitet.

Für Freunde dieser Provinzkrimireihe ist dieses Buch ein echtes Muss. Es geht wieder mit viel Charme und Humor nach Niederkaltenkirchen zu Franz in seinen Schweinestall.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein großartiges Abenteuer vom Club der super Tiere macht Spaß, ist spannend und richtig komisch!

Stinktier & Co - Stunk in der Geisterbahn
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"Ich bin das schönste, klügste und charmanteste Stinktier, das man sich vorstellen kann." Zitat Seite 10

Zora hat seit ihrem zehnten Geburtstag ein eigenes Totemtier, das sie überallhin begleitet: Dieter, ...

"Ich bin das schönste, klügste und charmanteste Stinktier, das man sich vorstellen kann." Zitat Seite 10

Zora hat seit ihrem zehnten Geburtstag ein eigenes Totemtier, das sie überallhin begleitet: Dieter, das Stinktier. Auch wenn Dieter vorlaut, verfressen und eingebildet ist, diese Nachteile nimmt sie inzwischen in Kauf. Denn er ist ein echter Freund, kann prima Mathe und hat ein wunderbar kuscheliges Fell.
Gemeinsam sind sie ein echtes Team und sind schon richtige Freunde geworden. Mal gibt es auch schon mal Streit und Zankereien, aber meistens mögen sie sich. Fast wie Geschwister!

Zoras Schwester hat ein Zebra, das plötzlich verschwindet und alle Freunde des Clubs der super Tiere sind sich sicher, hier liegt eine Entführung vor.
Sie entwickeln einen geheimen Plan, wie sie die Tiere befreien können.

Dieses abenteuerliche Kinderbuch empfiehlt sich ab 8 Jahren, die Geschichte ist in kindgerechter Sprache erzählt, einige humorvolle Szenen geben dem Ganzen einen besonderen Kick.
Die Vorstellung, einen tierischen Begleiter zu haben, ist für Kinder eine wunderbare Idee, die sie begeistert in die Handlung eintauchen lässt. Ein echtes Vergnüngen sind die hervorragenden bunten Illustrationen, die dem Buch den letzten Schliff verleihen und die Geschichte anschaulich in Szene setzen.

Aber hier geht es auch um den Verlust von tierischen Freunden und nur durch den Zusammenhalt der Freunde des Clubs schaffen es die Kinder, ihren Mut gemeinsam zu bündeln und die Verfolgung des Entführers auf sich zu nehmen.
Natürlich hilft ihnen dabei ihre Geheimwaffe, das übel riechende Stinktier Dieter.
Die spannendsten Momente erwarten den Leser in einer Geisterbahn. Aber auch hier kommt es zu humorvollen Begegnungen mit Skeletten und anderen Gruselgestalten.


Diese Geschichte ist ein humorvolles, rasantes Abenteuer für junge Leser, aber auch für vorlesende Erwachsene. Mit dieser Reihe hat man Spaß, gute Unterhaltung und die Fantasie von Kindern wird angeregt.

Veröffentlicht am 08.11.2017

Ein faszinierender zweiter Teil der Trilogie mit historischen Details, Spannung und emotionalen Figuren

Der Schamane
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Dieser Roman hat mich wieder völlig mitgerissen, nicht nur der unvergleichliche Schreibstil Noah Gordons, auch die fesselnde Handlung haben eine richtige Sogwirkung ausgeübt.

Diese Saga führt den Leser ...

Dieser Roman hat mich wieder völlig mitgerissen, nicht nur der unvergleichliche Schreibstil Noah Gordons, auch die fesselnde Handlung haben eine richtige Sogwirkung ausgeübt.

Diese Saga führt den Leser inhaltlich in die Thematiken Juden, Indianer, Bürgerkrieg und die Taubheit des Schamanen ein. Wie Noah Gordon das alles miteinander verknüpft, ist erneut eine literarische Meisterleistung.
Hier geht es um die Weiterentwicklung der Medizin und man erfährt interessante Informationen über die Lebensweise der Indianer, ihre schamanischen Bräuche und über das jüdische Leben.

Die Coles sind mit einer Schamanin der Sauks befreundet und sie weiht Vater und Sohn Cole in die Geheimnisse der indianischen Heilkunst ein. Mich haben die indianischen Namen etwas im Lesefluss gehemmt.

In diesem Buch nimmt sich der Autor Zeit für die Lebensumstände, von der Sklaverei bis zur Unterdrückung der Indianer gehen seine Beschreibungen, bei denen er durchaus kritisch beobachtet.

Seine Charaktere sind wunderbar gezeichnet, sie verleihen dem Roman ein großes Unterhaltungspotential mit tiefen Einblicken in die historischen Bereiche.

Ein faszinierender Folgeroman der Medicus-Reihe, fesselnd, informativ und einfühlsam geschrieben und historisch gut recherchiert. Ein weiterer Erfolgsroman von Noah Gordon.