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Veröffentlicht am 16.05.2026

Ein liebenswerter Sommer-Wohlfühlroman zum Genießen!

Der Geschmack von Sommer und Karamell
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Anne Barns Roman Der Geschmack von Sommer und Karamell spielt auf Amrum und erscheint im Rowohlt Verlag.

Die Illustratorin Ella begleitet ihre Oma Henny nach Amrum, wo sie in ihrer Jugend eine schöne ...

Anne Barns Roman Der Geschmack von Sommer und Karamell spielt auf Amrum und erscheint im Rowohlt Verlag.

Die Illustratorin Ella begleitet ihre Oma Henny nach Amrum, wo sie in ihrer Jugend eine schöne Zeit verbracht hat. Nachdem Ellas beste Freundin den Kontakt abgebrochen hat, fehlt es ihr an Ideen für ihre Zeichnungen. Da ist ein Ortswechsel sicher genau das Richtige. Henny hat ein kleines Haus hinter den Dünen gemietet und erzählt Ella aus ihrer Vergangenheit. Es geht um eine unzertrennliche Frauenfreundschaft, um die erste Liebe und jede Menge leckerer Friesenwaffeln. Ella genießt die Zeit auf der Insel und fühlt sich plötzlich wieder frei und voller Lebensfreude. Das könnte auch an dem wortkargen Vogelkundler Jonte liegen, der ihr immer wieder über den Weg läuft.

Die Geschichte erzählt von Ellas und Hennys Urlaub auf Amrum, begleitet von Wind und Wellen, von Inseldialekt und Traditionen und von Liebe und Trauer. Man kann wunderschön in die Erzählung versinken und erfährt in Rückblenden mehr über Hennys Jugend und ihre Zeit auf der Insel. Die Charaktere werden alle liebenswert, lebendig und nahbar dargestellt und so werden sie beim Lesen zu Menschen, die man schon länger zu kennen scheint.

Vor der bildhaft beschriebenen Kulisse von Dünen, Vogelgezwitscher und Meeresbrise können nicht nur Ella und ihre Oma entspannen, auch bei mir sprang beim Lesen der Wohlfühlmodus an und ich fühlte mich im Urlaubsmodus und hatte eine wunderschöne Lesezeit. Die Themen bezieht Anne Barns aus dem wahren Leben, es geht um die Liebe, um Freundschaft, alte Geheimnisse und Erinnerungen an die Vergangenheit. Auch auf alten Beziehungen kann man neu aufbauen.

Anne Barns unvergleichlich schöner und bildhafter Erzählstil kommt auch in diesem Roman wieder zum Tragen. Sie beschreibt die Landschaft, das Meer und die Charaktere so authentisch und liebenswert, dass man sich in die Geschichte hineinfühlt und sie einfach im Wohlfühlmodus weglesen kann. Ella liebt Karamell und Oma führt sie in die friesische Waffel-Bäckerei ein, beide genießen ihren Urlaub mit allen Sinnen. Dabei werden die Backergebnisse so köstlich beschrieben, dass ich sofort die Rezepte im Anhang studiert habe, um gleich mal mit ein paar Waffeln loszulegen.

Interessant ist auch, das auf der Insel noch von einigen Einheimischen das Amrumer Friesisch, das sogenannte Öömrang, gesprochen wird. Anne Barns baut geschickt einige Begriffe des Dialekts in die Dialoge ein, die auch erklärt werden oder ersichtlich sind, sodass man sich in das Flair der Insel hineinfühlen kann.

Ein liebenswert erzählter Schmöker mit Amrum-Flair, einer Prise Liebe und süßen Appetitanregern!

Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein fesselndes Highlight!

Yesteryear
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Im Heyne Verlag erscheint der Roman Yesteryear von Caro Claire Burke. Für die hervorragende Übersetzung sind Dietlind Falk und Lisa Rögeböhn verantwortlich.

Natalie Heller Mills lebt ihren Traum als ...

Im Heyne Verlag erscheint der Roman Yesteryear von Caro Claire Burke. Für die hervorragende Übersetzung sind Dietlind Falk und Lisa Rögeböhn verantwortlich.

Natalie Heller Mills lebt ihren Traum als Tradwife, sie besitzt eine wunderbare Farm, hat sechs wunderschöne Kinder und als Mann den Sohn eines einflussreichen Politikers, der im Cowboyoutfit eine gute Figur abgibt. Natalie scheint alles in ihrem Leben richtig zu machen, egal ob Sauerteig, Hühnerhaltung oder Kindererziehung. Deshalb folgen ihr Millionen Menschen in den sozialen Medien, die die heile Welt von Natalies Videos lieben und ihre beworbenen Produkte reihenweise kaufen. Es gibt allerdings auch Hater und hinter der Fassade der Traumwelt brodeln Skandale. In Wahrheit ist Natalies Mann ein Nichtsnutz, um die Kinder kümmern sich Nannys und die Arbeit auf der Farm wird von angestellten Arbeitern erledigt. Und Natalie fragt sich, wie es wohl wäre, wenn sie ihr vorgetäuschtes Leben ohne diese Hilfe führen müsste.

Zu Beginn erleben wir Natalies heile Welt als christlich geprägte Farmbesitzerin und Vielfachmutter, in der ihr alles gelingt und sie ihre Follower täglich mit idyllischen Videos unterhält und begeistert. Eines Tages findet sich Natalie in einer Welt der Pioniere ohne Strom und Kanalisation wieder und ihr bisheriges Leben scheint verschwunden zu sein. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern und selbst den Haushalt erledigen. Was ist hier geschehen? Ich war sehr gespannt auf die Hintergründe und total überrascht, wie sehr mich diese Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

Die genauen Gründe der Veränderung werden immer nur angedeutet und als neuer Einblick in die Vergangenheit und gegenwärtige Zeit beschrieben. Warum musste Natalie ihre heile Welt verlassen, was ist geschehen und wie konnte sie ihren Followern die Wahrheit verheimlichen?

Sprachlich gefällt mir der Roman hervorragend, ich zolle den Übersetzerinnen meine volle Anerkennung wie sie für jede schroffe Äußerung die passende Beschreibung gefunden haben.

Caro Claire Burke ist es gelungen, Natalies verschiedenen Lebenswelten miteinander zu verweben, dass man zwischen ihnen eintauchen und zwischen den Zeiten hin und her springen kann. Die Geschichte hat mich Roman bis zum Schluss gefesselt. Im Laufe der Handlung kommen immer mehr Steinchen zum Vorschein, die die Realität und die Skandale hinter der heilen Farmwelt Stück für Stück aufdecken.
Lange Zeit konnte ich mir keinen Reim darauf machen, was wirklich passiert ist. Ich habe Natalies Gedanken gelauscht und am Ende war die Wahrheit nicht das, was ich erwartet habe. Sie ist eine Figur, die vielschichtig angelegt ist und Charakterzüge hat, die nicht sympathisch sind. Sie verstellt sich vor anderen Menschen, was wir Leserinnen durch ihre Gedanken mitbekommen.

Die Rolle einer Tradwife wird hier offen beäugt, die kritischen Fragen kommen den Leserinnen ganz von allein. Caro Clair Burke bringt hier viele Themen unter, es geht um das Patriarchat, um religiösen Extremismus, um Gewalt in der Ehe und um eine Frau, die das klassische Rollenbild anscheinend leben will, egal welche negativen Folgen das mit sich bringt. Dieses Bild von Tradwifes wird in den sozialen Medien offen propagiert, besonders in den USA.

"Yesteryear" macht nachdenklich, ohne belehrend zu sein und ist für mich ein echtes Highlight. Ein fesselnder Roman, der das perfekte Tradwife-Leben demontiert!

Veröffentlicht am 08.05.2026

Ein raffinierter Fall

Strandopfer
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Im Rowohlt Verlag erscheint Frank Goldammers Krimi Strandopfer.

Zur Aufklärung eines ungeklärten Todesfalls fährt Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt vom BKA Berlin auf die polnische Ostseeseite nach ...

Im Rowohlt Verlag erscheint Frank Goldammers Krimi Strandopfer.

Zur Aufklärung eines ungeklärten Todesfalls fährt Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt vom BKA Berlin auf die polnische Ostseeseite nach Swinemünde. Dort wurde am Strand ein deutscher Tourist tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Badeunfall hin, doch bei näherer Untersuchung findet sich im Hals des Toten ein Bernstein. Kurze Zeit später wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, es ist die Tochter einer Freundin des Toten. Lena bekommt den polnischen Kommissar Adam Krawczyk an die Seite gestellt, sie befragen Freunde und Angehörige und versuchen den Mörder und das Kind zu finden. Wie bei allen Vermisstenfällen ist es ein Wettlauf gegen die Zeit.

Frank Goldammer stellt uns ein deutsch-polnisches Ermittlerduo vor, die beide zum ersten Mal miteinander arbeiten und sich aneinander gewöhnen müssen. Lenas Heimat war auf der deutschen Ostseeseite, sie hat einige negative Erinnerungen an diese Zeit und seitdem hat sie auch Vorurteile gegen Nachbarn auf der polnischen Seite. Adam ist ein junger Mann, der seine Jugend hinter einem ernsten Auftreten verbergen möchte. Er begegnet Lena mit Vorsicht und muss sich erst noch an ihre Arbeitsweise und ihr Temperament gewöhnen. Im Laufe der Handlung gestehen sie sich private Probleme ein und reden offen über Vorurteile. Ich konnte mit beiden Charakteren nicht so recht warm werden, sie blieben recht distanziert und dennoch fand ich es interessant zu verfolgen, wie sie zusammen arbeiten und sich ergänzen.

Der Tote war früh am Morgen mit dem vermissten Mädchen unterwegs, welche Verbindung und welches Motiv versteckt sich in dieser Konstellation? Diese Ausgangslage hat mich von Anfang an gepackt und ich habe den Krimi gespannt verfolgt. Doch die Suche nach dem Mädchen zieht sich in die Länge und ein weiterer Todesfall brachte für mich noch mehr Fragezeichen mit sich.

Mysteriös und unheimlich ist der Fund vom Bernstein, der in der Kehle des toten Urlaubers steckt. Welche Bedeutung hat dieser Stein? Ich habe lange gerätselt und bin einer Spur aufgesessen, die Lena als Vermutung erwähnt hat. Doch auch das war nur eine von mehreren Wendungen, die den Krimi insgesamt so fesselnd machen.

Die Spannung steigt allmählich an, phasenweise nehmen die Befragungen und Erinnerungen in Lenas Vergangenheit mehr Raum ein, als ich erwartet hatte. Frank Goldammer lenkt damit gezielt den Blick auf die Probleme vor allem junger Menschen in dieser Region nach der Wende. Auch die Vorurteile zwischen Deutschen und Polen kommen hier

Die Urlauber in der Villa verbergen unterschiedliche Geheimnisse und es ist nicht klar, wer hier Opfer oder Täter sein könnte. Was für Außenstehende wie eine freundschaftliche Urlaubsgruppe aussieht, birgt jede Menge Konflikte und enthält Potenzial für mögliche Motive.

Misdroy ist mir von einem Urlaub bekannt und ich habe mich den landschaftlichen Beschreibungen erfreuen können und einiges wiedererkannt. Den schönen langen Sandstrand oder die übervolle Promenade beispielsweise, die gefüllt von Buden und Imbissen schon wie ein Jahrmarkt anmutet. Frank Goldammer baut diese und andere atmosphärische Eindrücke so stimmig in die Geschichte ein, dass man sich die Gegend, die Arbeitsweise bei der Polizei oder die Wohnsituation einiger Personen gut vorstellen kann.

Ein raffinierter Fall des deutsch-polnischen Ermittlerduos, der mich gefesselt hat und einige Vorurteile offenlegt!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ein Roadtrip der besonderen Art!

Reise mit zwei Unbekannten
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Im Eichborn Verlag erschien 2021 Zoe Brisbys Roman Reise mit zwei Unbekannten.

Student Alex hat Liebeskummer, leidet unter Depressionen und um seinem Leben neuen Input zu verleihen, plant er eine Reise ...

Im Eichborn Verlag erschien 2021 Zoe Brisbys Roman Reise mit zwei Unbekannten.

Student Alex hat Liebeskummer, leidet unter Depressionen und um seinem Leben neuen Input zu verleihen, plant er eine Reise nach Brüssel. Doch ihm fehlt das Geld für die Fahrt und so bietet er eine Mitfahrgelegenheit an. Die ist schnell gefunden, es ist die über 90-jährige Maxine, die in einem Seniorenheim lebt und glaubt, dass sie Alzheimer hat. Sie will nach Belgien, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. In dem uralten Twingo von Alex machen sich beide auf eine außergewöhnliche Reise und vertrauen sich Dinge an, die sie vorher niemandem erzählt haben. Die Tatsache, dass Maxine von der Polizei gesucht wird, sorgt für aufregende Abenteuer, die das ungleiche Paar zusammen wachsen lässt.

"Ich bin nicht alt, ich bin vintage! Und wie alles, was vintage ist, bin ich absolut auf der Höhe der Zeit!" Zitat Seite 385

Was für ein großartiger Roadtrip, in dem uns Zoe Brisby das ungleiche Paar mit viel Humor und gleichzeitig auch ernsthafter Tiefe beschrieben hat. Alex und Maxine misstrauen sich anfangs, durch ihre gemeinsamen Gespräche öffnen sie sich, freunden sich an und lernen voneinander. Ich mochte die energische Maxine, die zeigt, dass auch alte Menschen Mut haben und vor allem über jede Menge Lebenserfahrung verfügen. Maxine erkennt schnell, wie schüchtern Alex ist und bringt ihn dazu, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Denn ihre gemeinsamen Abenteuer haben es in sich, sie werden sogar von der Polizei verfolgt und Alex muss sich beweisen. Diese Fahrt schweißt sie enger zusammen, als beide anfangs noch ahnen.

Der Erzählstil ist wunderbar locker und enthält lebendige Dialoge, die auf verschiedene ernste Themen im Leben eingehen. Darin bieten sich Maxine und Alex gegenseitig Paroli und ich musste häufig schmunzeln, denn trotz der ernsten Themen gehen die Protagonisten humorvoll und unverblümt aufeinander ein. Einige Szenen fand ich etwas überzogen, doch das zufriedenstellende Ende konnte mich dann versöhnen.

Ein kurzweiliger Roadtrip mit liebenswerten Charakteren, Humor und Fragen des Lebens!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Mord in exklusiver Lage

Arrivederci am Lago Maggiore
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Der Krimi "Arrivederci am Lago Maggiore" von Alexandra Holenstein erscheint im Emons Verlag. Es ist der Folgeband von "Mord am Lago Maggiore", jedoch eigenständig lesbar.

Tabea Kummer ist Lehrerin und ...

Der Krimi "Arrivederci am Lago Maggiore" von Alexandra Holenstein erscheint im Emons Verlag. Es ist der Folgeband von "Mord am Lago Maggiore", jedoch eigenständig lesbar.

Tabea Kummer ist Lehrerin und wird von ihrem Vermieter gebeten, ihn als Hausdame in den Sommerferien in seinem exklusiven Boutiquehotel in Ascona zu vertreten und sich um die Belange und Wünsche der Gäste zu kümmern. Sie nimmt gerne an, lernt die Hausgäste näher kennen und genießt das Ambiente des Hotels, bis eine junge Influencerin, die Gast im Hotel war, tot aufgefunden wird. Und es wird nicht bei der einen Toten bleiben!

Als ermittelnde Hobbydetektivin ist Tabea auf die Informationen von Haushälterin Esmeralda angewiesen, die die Gäste, bzw. deren persönliche Gegenstände bis ins kleinste Detail beäugt und somit sogar ein paar hilfreiche Details beisteuern kann. Sie weiß genau Bescheid, welche Kosmetik oder welchen Duft die Gäste bevorzugen, welche Kleidung sich in ihrem Schrank befindet und was sie vor den Augen der Öffentlichkeit verstecken.

Beim Lesen war ich umfangen von der herrlichen Atmosphäre des Lago und fühlte mich selbst als Gast des eleganten Hotels, in dem Sonderwünsche auch prompt erfüllt werden.

Schon nach dem ersten Mord habe ich gespannt mitgerätselt und versucht, zwischen den vielen Verdächtigen und einigen sehr raffinierten Wendungen noch den Überblick zu behalten. Ständig führt uns Alexandra Holenstein in die Irre und bringt neue Opfer, viele Geheimnisse und zahlreiche Verdachtsmomente aufs Parkett des edlen Hotels. Wo liegt das Motiv und warum finden die Morde gerade hier statt?

Die Dialoge wirken sehr lebendig und enthalten passend zum Lokalkolorit ein paar Aussprüche in italienischer Landessprache, wodurch man sich automatisch an den schönen Lago Maggiore versetzt fühlt. Das habe ich genossen, einige Begriffe musste ich aber nachschlagen, was den Lesefluss etwas hemmt. Die Figuren sind dieses Mal recht zahlreich, zu den Gästen und Hotelangestellten gesellen sich noch Freunde und Familie von Tabea und von Hotelchef Armando. Ein Personenregister wäre da durchaus hilfreich gewesen.

Die Story überzeugt mit interessanten, vielfältig gezeichneten Charakteren und einem subtilem Wortwitz, der besonders bei Tabea zum Zuge kommt. Die Sprache ist flüssig und ganz in gewohnter Holenstein-Manier, zuweilen etwas eigenwillig. Besonders aus Tabeas Sicht werden die Vorgänge und Fakten ganz genau hinterfragt. Manche Vorgänge und Gedanken werden dadurch ein wenig auf die Spitze getrieben, was meistens mit feinem Humor begleitet ist.

Die Ermittlungen werden natürlich von der Polizei geleitet, doch Tabea lässt sich nicht beirren und mischt munter mit. Wer den Vorgängerband kennt, darf sich wieder auf ihren treuen Basset Bruno freuen, der träge durch die Spuren tappt. Zum Ende wird es noch einmal besonders spannend, da Tabea vom Täter beim Schnüffeln erwischt wird und sie als nächstes Opfer auserkoren wird.

Dieser Krimi unterhält wunderbar, ist mit einer feinen Spannung durchzogen und besticht durch das unnachahmliche Flair des Lago Maggiores. Herrlich als Urlaubslektüre oder einfach für Daheim!