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Veröffentlicht am 27.04.2026

Leichte Unterhaltung mit wolligem Charme!

Widdersehen
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Im Dumont Verlag erscheint mit Widdersehen von Leonie Swann der dritte Teil der Schafskrimi-Reihe.

Die Schafe kehren mit ihrer Schäferin Rebecca zurück nach Glennkill und freuen sich auf ihre Wiese. ...

Im Dumont Verlag erscheint mit Widdersehen von Leonie Swann der dritte Teil der Schafskrimi-Reihe.

Die Schafe kehren mit ihrer Schäferin Rebecca zurück nach Glennkill und freuen sich auf ihre Wiese. Doch die ist abgegrast von Schafen, die dort Revieransprüche anmelden. Und dann verschwindet Rebecca und als einzige Hinweise dienen ein im Schafstall gefundener menschlicher Finger und ein geheimnisvoller Brief. Nun beginnt für die Herde um Miss Maple ein Abenteuer der besonderen Art und ein neuer Schäfer namens Theseus gibt ihnen Rätsel auf.

Leonie Swann erzählt ihr Buch aus der Perspektive ihrer außergewöhnlichen Schafe, denen sie persönliche Eigenschaften andichtet. Diese individuellen Fähigkeiten nutzen die Tiere zur Lösung des Falls, indem sie auch die menschlichen Figuren auf die richtige Fährte bringen. Als intelligentes Detektivschaft zeichnet sich Miss Maple aus, sie zieht bei ihren Beobachtungen die richtigen Schlüsse. Für sein gutes Gedächtnis ist Mopple the Whale bekannt, Leitwidder Othello ist schwarz wie sein bekannter Namensvetter, mit seinen vier Hörnern ist er eine beeindruckende Leitfigur. Amüsiert habe ich mich über Madouc, sie ist eine Ex-Ziege und Schaf auf Probe. Sir Ritchfield hat als altes Tier ein schlechtes Gedächtnis, doch sein Kampfgeist ist ihm noch immer nicht abhanden gekommen. Den harmlos aussehenden Tieren sieht man ihre famosen Fähigkeiten nicht an und so können sie völlig unbemerkt agieren, ohne dass die Menschen Verdacht schöpfen.

Der flüssige Schreibstil ist unterhaltsam und nimmt uns mit in die Welt der Schafe und präsentiert die Denk- und Sichtweise und die speziellen Erkenntnisse der Tiere.

Für humorvolle Abwechslung sorgen einige überraschende Handlungen der Tiere und spezielle Wortspielereien, die mir ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. Ich konnte in die bildhaft geschilderte Szenerie der Schauplätze Glennkills eintauchen und habe die Schafe gerne bei ihrem Abenteuer begleitet.

Das Buch ist für mich ein gemütlicher Roman, der mit seinen Tierfiguren und Spannungsmomenten für gute Unterhaltung sorgt. Mir fehlt es an durchgängiger Spannung und die Handlung war mir insgesamt zu ruhig und teilweise sehr in die Länge gezogen.

Für Fans der Reihe eine Bereicherung, für mich eher ein solides Buch für zwischendurch, das charmante Unterhaltung bietet, bei mir aber leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Wortwitziger Gartenkrimi

Gärten, Gift und kalte Rache
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Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl ist der dritte Band der Reihe aus dem Emons Verlag.

Oberdistelbrunn soll attraktiver für Touristen werden, alles soll blühen und mehr Insekten anlocken, ...

Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl ist der dritte Band der Reihe aus dem Emons Verlag.

Oberdistelbrunn soll attraktiver für Touristen werden, alles soll blühen und mehr Insekten anlocken, die dann für mehr Biodiversität sorgen. Doch der Fund eines Hundeskeletts führt zu einer mysteriösen Gift-Mordserie in Gang, die das Dorfleben massiv in Aufregung versetzt. Wer will hier schon Urlaub machen, wo ein Giftmörder sein Unwesen treibt? Die Polizei ist uninteressiert und ratlos und so kommen die Hobbygärtnerinnen Berta und Pauline ins Spiel, die sich als potentielle Miss-Marple-Nachfolgerinnen bereits mehrfach bewiesen haben.

"Er hat sich ja geweigert, an einen Massenmörder ... zu glauben. Diese Realitätsverweigerung hatte ihn das Leben gekostet. Ein bei Männern sicher häufiger Wesenszug. Sie hielten sich so lange für unsterblich, his der Herzinfarkt, eine zu scharfe Kurve oder eben ein Mörder zuschlug." Zitat Seite 283

Direkt vor Paulines Haus wird der tote Jürgen Kofler gefunden, er war Revierjäger des Dorfes. Doch was wollte er von Pauline? Kurze Zeit später wird eine weitere männliche Leiche gefunden, ebenfalls ein Jäger. Da die örtliche Polizei nur wenig auf die Reihe bekommt und Paulines Miss-Marple-Instinkt geweckt ist, geht sie wie gewohnt mit Unterstützung ihrer Freundinnen auf Spurensuche.

Klaudia Blasls Krimis enthalten Gartenthemen und interessante Informationen über Heilpflanzen. Sie zeigt uns das Dorfleben mit einem warmherzigen Blick auf die Bewohner und ihre Gewohnheiten. Erneut hat die Autorin in der Giftküche des Gartens und der Botanik geschnuppert und sich eine ganz spezielle Mordserie erdacht, der ihren Krimi mit viel Wortwitz, reichlich Gartenwissen und liebenswerten Hobby-Ermittlerinnen zu einer lesenwerten Lektüre macht.

Ein toter verbuddelter Hund macht den Anfang, danach folgen weitere Todesfälle im menschlichen Milieu. Lange Zeit fehlt eine heiße Spur zum Täter, doch die beiden charmanten älteren Damen Pauline und Toni verbeißen sich wie Spürhunde in die Ermittlungen. Nebenbei muss sich Pauline auch noch um ihren an einem Herzinfarkt erkrankten Mann kümmern. Die Handlung wurde dank der vielen eigenwilligen Charaktere nicht langweilig, die Spannung steigt allmählich an und ich wurde mit interessantem, giftigen Gartenwissen versorgt, was mich potentiell auch zu einer Giftmörderin machen könnte.

Die Erzählweise kommt mit perfekt gesetztem Wortwitz und Situationskomik daher und die Figuren wirken, auch wenn sie größtenteils die 60 berschritten haben, sehr lebendig und authentisch, jedenfalls die lebenden. Es gibt den deppigen Hauptkommissar Hartmann und viele liebenswerte Dorfbewohner, die die Geschichte zu einem Lesevergnügen werden lassen. Allen voran die scharfzüngige Ex-Lehrerin und Dorf-Miss-Marple Pauline, die uns als Erzählerin immer genau erklärt, wie sie ihre Mitmenschen einschätzt und was sie von ihnen hält. Ich hatte einen Verdacht, wer hinter den raffiniert ausgeführten Giftmorden stecken könnte, doch ich konnte mir insgesamt keinen Reim darauf machen. Die Auflösung am Ende ist logisch und zeigt ganz klar, dass Rache nicht bekanntermaßen süß ist.

Wer humorvolle und gut geschriebene Cosy Crime mag, sich für die Giftwirkung von harmlos erscheinenden Alpenveilchen und Co. interessiert und der agilen Pauline beim Ermitteln über die Schulter schauen möchte, sollte Gärten, Gift und kalte Rache unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Mutmachendes Plädoyer für mehr Sichtbarkeit für Frauen ab 50

Mit anderen Augen
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Jane Taras Roman Mit anderen Augen erscheint im Diogenes Verlag

Mit 52 Jahren ist Tilda Finch eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern. Eines Morgens bemerkt sie, ...

Jane Taras Roman Mit anderen Augen erscheint im Diogenes Verlag

Mit 52 Jahren ist Tilda Finch eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern. Eines Morgens bemerkt sie, dass ihr kleiner Finger verschwunden ist, es gibt keine Verletzung, keine Schmerzen, der Finger ist einfach nicht mehr zu sehen.

Ihre Ärztin stellt die Diagnose: Unsichtbarkeit. Eine Krankheit, die bei Frauen häufig auftritt, leider nicht erforscht und auch nicht heilbar ist. Obwohl sich Tilda schon seit Jahren unsichtbar fühlte, ist sie geschockt und kämpft mutig und mit viel Humor gegen ihr Verschwinden ah.

"Sie (Tilda) kämpfte nicht mehr gegen Fältchen und graue Haare an, war aber selbstkritisch geblieben. Jetzt allerdings, als sie sich im Spiegel verschwinden sah, wünschte sie sich nicht sehnlicher, als sich beim Altwerden zuzusehen. Die Vorstellung, das zu verpassen, erschütterte sie bis ins Mark." Zitat Seite 120

Jane Tara hat mich mit dem Thema ihrer Story gut unterhalten. Sie wirft einen feinfühligen Blick auf

Frauen über 50, die durch ihren Alterungsprozess von der Gesellschaft nicht mehr gesehen werden, weil der Fokus auf Jugend, faltenlosem Aussehen und Frische gelegt wird. Die Film- und Werbebranche macht es vor und es läuft auch im Alltag oder in der Berufswelt ähnlich.

Wir begleiten Tilda Finch dabei, wie verschiedene Körperteile unsichtbar werden und sich Tilda anscheinend auflöst. Dieses "Unsichtbarwerden" steht für die Erkenntnis vieler Frauen im Alterungsprozess, in dem sie immer weniger gesehen, gehört, anerkannt oder geschätzt werden. Eine gesellschaftliche Bewertung, die Erfahrungen, Gelassenheit und gelebtes Leben für nichtig erklärt und damit die Stärke dieser Frauen ausblendet.

Tilda will sich mit dieser Entwicklung nicht abfinden und beginnt, über ihren eigenen Wert nachzudenken und darüber, was Sichtbarkeit überhaupt ausmacht. Sie besucht eine Therapeutin, lernt sich mit anderen Augen zu sehen und startet in einer Selbsthilfegruppe.

Im Leben hat Tilda einiges vorzuweisen, sie ist beruflich gut aufgestellt, hat zwei wunderbare Kinder und ist geschieden, ein Umstand, der sie frei und unabhängig macht. Nach ihrer Diagnose besucht sie Meditationskurse und lernt, sich selbst zu sehen und zu lieben.

In der Geschichte lernt Tilda einen Mann kennen, der mit Verständnis und Charme ihr Herz gewinnt. Das ist für Tilda natürlich ein Gewinn, ich hätte es aber auch schön gefunden, wenn hier mal die Liebe für die eigenene Weiblichkeit im Fokus stehen würde.

Mit anderen Augen ist ein gut erzählter Roman, der mit warmherzigem Blick und feinsinnigem Humor aufzeigt, was Frauen alles leisten, von der Kindererziehung über Beruf und Haushalt. Er zeigt, wie die Akzeptanz für Frauen in der Lebensmitte mit ihren Erfahrungen und ihrem Wert für die Gesellschaft nachlässt und sie einfach übergangen werden.

Ein nachhallender Roman, der Frauen mahnt, sich nicht aus den Augen zu verlieren und sich des eigenen Wertes bewusst zu sein. Denn gelebtes Leben sind nicht nur Falten und Narben, es ist eine Stärke, denn es bedeutet Erfahrung und Wissen. Ein Schatz, der für die Gesellschaft immens wichtig ist.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Dippen und Genießen mit Pepp!

Hummus & Dips selbst gemacht!
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Im Bassermann Verlag erscheint das Rezeptbuch Hummus & Dips selbst gemacht! von Émilie Perrin.

Der klassische orientalische Hummus kommt bei Gästen immer gut an, er schmeckt zu Gemüsesticks, Kräckern ...

Im Bassermann Verlag erscheint das Rezeptbuch Hummus & Dips selbst gemacht! von Émilie Perrin.

Der klassische orientalische Hummus kommt bei Gästen immer gut an, er schmeckt zu Gemüsesticks, Kräckern oder Brot. Man kann ihn wunderbar abwandeln und mit mediterranen oder indischen Gewürzen verfeinern. Lecker sind auch Dips, die mit Roter Bete, Thunfisch, Lachs oder verschiedenen Gemüsesorten zu einer köstlichen Variante für die Party oder den Abendbrottisch sorgen. Der cremigen Leckerei kann kaum jemand widerstehen und man ernährt sich damit auch noch gesund. Einfach zusammenrühren, servieren und los dippen!

Das handliche Rezeptbuch startet mit einer informativen Einleitung mit dem Hinweis auf die vielen Vitamine, Eiweiß und die enthaltenen Nährwerte. Danach folgt der Rezeptteil mit 28 Rezepten, die ihren Ursprung in der libanesischen, syrischen und israelischen Küche haben.

Als wunderbare Ergänzung zu den Aufstrichen finden sich Rezepte für Käsetaler, Blinis, Sesamtaler und Sesamkräcker, die man auch kaufen kann, selbstgemacht aber doch viel besser schmecken.

Die Rezepte werden jeweils auf einer Doppelseite mit appetitanregendem Foto vorgestellt. Jedes Rezept enthält Angaben zur Menge, Zubereitungs- und Garzeit, den nötigen Utensilien, sowie eine übersichtliche Zutatenliste plus verständlicher Herstellungsanleitung. Die Zubereitung ist für Anfänger geeignet.

An Dips mag ich besonders die vielfältigen Geschmacksvarianten, die durch Veränderung der Gewürze oder Produktzugaben immer wieder neue Möglichkeiten bieten. Sie sind schnell zubereitet, können vegan hergestellt werden, enthalten viel Eiweiß und gesunde Nährstoffe und schmecken der ganzen Familie. Man kann sie mit Rohkost essen oder zu Brot und Knabberkram und auf Buffets sind sie nicht nur ein farbenfroher, dekorativer Anblick, sondern auch schnell aufgedippt.

Hummus-Varianten:
- Kürbis-Hummus mit Erdnüssen
- Hummus mit Avocado und Mango
- Rote-Linsen-Hummus mit Süßkartoffel
- Hummus indisch
- Erbsen-Hummus
- Blumenkohl-Hummus mit Garam Masala

Dips:
- Ziegenkäse-Dip mit Radieschen
- Feta-Dip mit Roter Bete
- Pilz-Dip
- Lachs-Dill-Dip mit Sesamkräckern
- Kräuter-Dip
- Artischocken-Mandel-Dip
- Auberginen-Dip
- Roquefort-Birnen-Dip mit Blinis

Bei der Zubereitung ist meistens ein Stabmixer oder Standmixer erforderlich, damit geht das Herstellen recht schnell. Ein übersichtliches Rezeptverzeichnis rundet das kleine, aber rezeptreiche Büchlein perfekt ab!

Bei dieser tollen Auswahl an unterschiedlichen Varianten ist für jeden Geschmack das Passende dabei! Außerdem eignet sich das Buch ganz wunderbar zum Verschenken!

Veröffentlicht am 20.04.2026

Ein Roman wie aus dem echten Leben!

Alle Farben des Meeres
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Katja Haases Roman Alle Farben des Meeres erscheint im Rowohlt Verlag.

Mit Ende 40 entscheidet sich Sophia Jahre nach ihrer Scheidung für einen Neuanfang. Ihr Sohn Migo iat endlich ausgezogen und sie ...

Katja Haases Roman Alle Farben des Meeres erscheint im Rowohlt Verlag.

Mit Ende 40 entscheidet sich Sophia Jahre nach ihrer Scheidung für einen Neuanfang. Ihr Sohn Migo iat endlich ausgezogen und sie beginnt als Pflegerin in einem Altenheim in Ostfriesland, wo sie sich schnell einlebt und mit den Kolleginnen und den etwas schrulligen Bewohnern gut auskommt. Besonders der sympathische Pfleger Pawel hat es ihr angetan. Sie hofft nun endlich mal ihr eigenes Glück verfolgen zu können, doch da macht ihr Migo einen Strich durch die Rechnung. Er leidet an Liebeskummer, hat auch noch seine Ausbildung abgebrochen und will wieder bei ihr einziehen. Als wäre das noch nicht genug, kehrt nun noch Sophias Mutter Gordana aus Kroatien zurück und obwohl sie beide kein gutes Verhältnis hatten, möchte sie nun ihren Lebensabend bei Sophia verbringen. Für Sophia startet eine turbulente Zeit und ihre eigenen Wünsche muss sie nun wieder hinten anstellen. Aber meint es das Schicksal ja doch noch gut mit ihr und hält eine neue Liebe bereit!



In diese Geschichte bin ich schnell eingetaucht und war durch den flüssigen und lebendigen Erzählstil immer mittendrin in der Handlung. Die Ausgangslage ist die, dass Sophia nach ihrer Scheidung nun mal Anrecht auf ihre persönliche Freiheit hätte, da schneien ärgerlicherweise ihr Herr Sohn und ihre Mutter ins Haus. Sie müssen sich alle neu zusammen raufen und Sophia ist wieder gefangen in einem familiären Umfeld, wo ihre persönlichen Belange nicht zu interessieren scheinen. Wir erleben ihren Arbeitsalltag im Altenheim und mir gefallen besonders die etwas schrulligen alten Herrschaften mit ihren Marotten, die allesamt sehr glaubhaft rüberkommen. Sophia ist vor allem angetan von ihrem Kollegen Pawel, der so schöne grüne Augen hat. Zu ihren privaten Familienkonflikten kommt hinzu, dass das Heim schliessen soll. Gerade wo sie sich so gut eingelebt hat! Nun müssen sich die Mitarbeiter und Bewohner etwas einfallen lassen, um das Heim zu erhalten.

Der Roman spielt an der Nordsee und zeigt etwas Küstenflair. Die Geschichte ist lebensecht und nah dran an der Realität einer Frau, die bisher alles für ihre Familie getan hat und nun ihr eigenes Leben frei gestalten möchte.

Die Szenen im Seniorenheim wirken glaubhaft, die älteren Herrschaften noch recht rüstig und nicht hochgradig pflegebedürftig. Sie haben alle ihre Eigenarten und sorgen damit für humorvolle Szenen

Insgesamt wurde mir manches zu ausschweifend erzählt, doch das passt auch zu den Figuren und der gesamten Situation. Ich mochte es, wie sich in der Geschichte troz. Der lockere Erzählton und die Variation an Charakteren hat mir gut gefallen und ich fühlte mich Sophia eng verbunden. Der unterhaltsame Roman sorgt für gute Unterhaltung und zeigt, dass es im Leben nicht immer perfekt läuft, aber doch immer Platz ist für Glück, Liebe und Lebensfreude.

Es zeigt sich, dass es für eine neue Liebe nie zu spät ist und wie Menschen an einem Strang ziehen können, wenn es etwas zu erhalten gilt. Ein Roman mit Szenen wie aus dem echten Leben!

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