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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Toller zweiter Band

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Ich finde, dass Fabio Nola hat mit dem zweiten Band seiner Neapel-Krimireihe einen echten Volltreffer gelandet hat. Commissario Salvatore Gaetano will eigentlich nur die Osterfeiertage bei seiner Familie ...

Ich finde, dass Fabio Nola hat mit dem zweiten Band seiner Neapel-Krimireihe einen echten Volltreffer gelandet hat. Commissario Salvatore Gaetano will eigentlich nur die Osterfeiertage bei seiner Familie verbringen – doch dann spült das Meer im Hafenbecken am Karfreitag eine männliche Leiche an. Urlaub ade, Dienststelle chronisch unterbesetzt, und schon steckt Gaetano wieder mitten im Chaos der neapolitanischen Osterwoche.
Nola fängt die Atmosphäre der Stadt grandios ein: die Prozessionen, die sich durch enge Gassen schlängeln, der Duft von frittierten Meeresfrüchten, das laute Leben und die stillen Verrat-Momente. Der Titel „Das letzte Abendmahl“ ist Programm – hier geht es um Essen, um Verrat und um die Frage, wie sehr man seinen Nächsten wirklich vertrauen kann. Die Ermittlungen führen vom mondänen Chiaia über den Vomero bis in die dunklen Ecken der Altstadt, und jede Spur schmeckt nach typisch neapolitanischem Intrigen-Gewürz.
Was das Buch besonders macht: Gaetano ist kein perfekter Held, sondern ein leicht chaotischer, herzlicher Mensch mit Ecken und Kanten – und genau das macht ihn sympathisch. Der Humor ist trocken und punktgenau, die Spannung steigt kontinuierlich, ohne künstliche Effekte. Nola schreibt flüssig, atmosphärisch und mit einem feinen Gespür für die kleinen menschlichen Schwächen, die große Verbrechen erst möglich machen.
Ein perfekter Urlaubskrimi für alle, die Italien lieben, gute Charaktere schätzen und sich gerne in eine lebendige Stadt entführen lassen. Absolut empfehlenswert – ich freue mich schon auf Band 3!

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Cozy Crime in Schottland

Mord & Breakfast
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Das Buch macht richtig Spaß! Melody verliert in London ihren Job als Journalistin. Gleichzeitig erbt sie von ihrer Tante ein kleines Bed & Breakfast direkt am Meer in Schottland. Sie kennt das Haus kaum, ...

Das Buch macht richtig Spaß! Melody verliert in London ihren Job als Journalistin. Gleichzeitig erbt sie von ihrer Tante ein kleines Bed & Breakfast direkt am Meer in Schottland. Sie kennt das Haus kaum, aber sie sagt: „Ich probier’s!“
Kaum ist sie da, passiert ein Mord. Plötzlich muss Melody herausfinden, wer es war. Sie bekommt Hilfe von einem netten Gärtner und von einer süßen Bulldogge namens Cheddar. Das Dorf ist klein, alle kennen sich – und viele haben Geheimnisse.
Die Geschichte ist gemütlich und spannend zugleich. Man liest sich schnell durch das Buch. Schottland fühlt sich echt an: das Meer, der Wind, Shortbread und manchmal ein Gläschen Whisky. Es gibt keine schlimmen blutigen Szenen – einfach ein netter Cosy Crime.
Die Personen sind sympathisch. Besonders Melody und Cheddar haben viel Charme. Manchmal ist es ein bisschen langatmig und vorhersehbar, aber das stört nicht. Man fühlt sich einfach wohl beim Lesen.
Fazit: Perfekt für einen entspannten Abend oder ein Wochenende am Sofa. Wer Schottland mag, Hunde mag oder einfach einen leichten Krimi sucht, wird das Buch mögen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Düstere Romantasy in römischem Setting

We Who Will Die
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Was für ein tolles Buch! Ich bin total begeistert. Zuerst ist es optisch ein richtiger Hingucker. Mir gefällt alles daran: Schutzumschlag, Cover, Farbschnitt. Was mir aber noch viel besser gefallen hat, ...

Was für ein tolles Buch! Ich bin total begeistert. Zuerst ist es optisch ein richtiger Hingucker. Mir gefällt alles daran: Schutzumschlag, Cover, Farbschnitt. Was mir aber noch viel besser gefallen hat, war die Geschichte. Am Anfang fiel es mir etwas schwer einzubauen und man braucht etwas Geduld um Wordbuilding und Magiesystem zu verstehen aber ab da hat mich Stark absolut überzeugen können. Der Schreibstil ist super, flüssig und verständlich zu lesen. Die Charaktere sind richtig gut beschrieben, passend und authentisch. Ich habe über 600 Seite mit Arvelle mitgefiebert und werde diese Reihe auf jeden Fall weiterlesen, schade dass es noch etwas dauert bis Band 2 erscheint. Ich kann es nur allen Fans von Fanasy und Romantasy empfehlen. Die Geschichte ist was besonderes und mal was anderes als das was man sonst im Romantsybereich liest. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Gewohnt toll!

Variation
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Als großer Fan der Empyrean-Reihe von Rebecca Yarros war dies der erste Liebesroman der Autorin, den ich gelesen habe.
Rein optisch ist es ein wirklich sehr schönes Buch.

Der Schreibstil von Yarros ...

Als großer Fan der Empyrean-Reihe von Rebecca Yarros war dies der erste Liebesroman der Autorin, den ich gelesen habe.
Rein optisch ist es ein wirklich sehr schönes Buch.

Der Schreibstil von Yarros ist gewohnt großartig. Ich bin sehr gut und schnell in die Geschichte reingekommen und je mehr in gelesen habe, desto schneller bin ich durch die Seiten geflogen.

Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was mir grundsätzlich gut gefällt, da man so die Sichtweisen beider Charaktere besser nachvollziehen kann.
Richtig gut gefallen hat mir, dass die Charaktere - anders als in vielen anderen Liebesroman - wirklich Tiefgang hatten. Die Geschichte hat mich sowohl emotional berührt als auch aufgrund des Spannung gefesselt. Auch die Spicy-Szenen haben mir sehr gut gefallen. Es waren nicht zu viele und haben gut in die Story gepasst.
Für alle Rebecca-Yarros-Begeisterten auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Deutsch-italienische Geschichte

Zypressensommer
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Optisch finde ich das Cover von “Zypressensommer” sehr ansprechend. Es ist in leichten Grüntönen gehalten und zeigte angedeutet eine toskanische Landschaft.
Inhaltlich verwebt die Autorin zwei verschiedene ...

Optisch finde ich das Cover von “Zypressensommer” sehr ansprechend. Es ist in leichten Grüntönen gehalten und zeigte angedeutet eine toskanische Landschaft.
Inhaltlich verwebt die Autorin zwei verschiedene Timelines miteinander. Die Erzählung wechselt zwischen der Zeit des 2. Weltkrieges im Jahr 1943 und über 50 Jahre später.
Am Schreibstil Simons hat mir besonders gut gefallen wie lebendig und detailreich die Beschreibungen der verschiedenen Schauplätze in der Toskana waren. Man konnte sich gut vorstellen, selbst schon mal da gewesen zu sein. Der Erzählstil ist sehr flüssig und angenehm. Auch die historischen Details haben mich beeindruckt und ich habe viel über die deutsch-italienische Vergangenheit und Geschichte erfahren, die ich so noch nicht kannte.
Emotional hat mich die Familiengeschichte total berührt und ich habe jede Sekunde des Buches genossen.
Insbesondere die abwechselnde Erzählung, in der man zum einen Julia begleitet, die in der Gegenwart die Spuren ihrer Familiengeschichte verfolgt und zum anderen aber auch immer wieder in die Vergangenheit abtaucht, die aus Giulia und Giannis Perspektiven geschildert wird, ist eine große Stärke dieses Buches.

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