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Veröffentlicht am 25.03.2026

Ein fesselnder Pageturner mit Urlaubsfeeling

Die Finca
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Inhalt: Seit ein paar Monaten arbeitet Rosi als Haussitterin: Sie fliegt um den Globus, passt auf Häuser der abwesenden Eigentümer auf und schreibt dabei Texte über die bereisten Orte. Doch bei ihrem aktuellen ...

Inhalt: Seit ein paar Monaten arbeitet Rosi als Haussitterin: Sie fliegt um den Globus, passt auf Häuser der abwesenden Eigentümer auf und schreibt dabei Texte über die bereisten Orte. Doch bei ihrem aktuellen Job ist etwas schief gelaufen: Es erwarten sie dort nicht die Eigentümer, sondern Fabian, ein junger Mann, der behauptet, ebenfalls als Haussitter engagiert worden zu sein. Da keiner von den beiden das Feld räumen möchte, ziehen sie wohl oder übel gemeinsam ein - auch wenn sie sich gegenseitig nicht so wirklich geheuer sind. Als Rosi nachts Geräusche hört und Fabian schwört, dass diese nicht von ihm stammen, ahnt sie, dass irgendetwas mit der Vinca nicht stimmt…

Persönliche Meinung: “Die Vinca” ist ein Thriller von Kirsten Nähle. Er spielt auf Mallorca, sodass - bei aller Spannung - auch stellenweise Urlaubsfeeling aufkommt. Erzählt wird die Handlung wechselweise aus den beiden personalen Perspektiven der Haussitter Rosi und Fabian, die mit ihren Gefühlen und Eigenheiten lebendig dargestellt werden. Spannung entsteht innerhalb der Handlung direkt auf mehreren Ebenen: So beginnt der Thriller zunächst mit einem rätselhaften Prolog, in der eine “Sie” von einer ihr bekannten Person festgehalten wird - wobei lange offen ist, wer die im Prolog auftretenden Figuren sind. Die Haupthandlung um Rosi und Fabian in der Vinca changiert zwischen Kammer- und Vexierspiel, bei dem man als Lesender nie so genau weiß, wem man tatsächlich trauen kann. Was die beiden Figuren umtreibt und welche Geheimnisse sie verbergen, wird dabei in einem sehr schönen Tempo entfaltet. Dazu kommt noch ein weiterer Spannungsmoment: Früh wird klar, dass Rosi und Fabian nicht die Einzigen sind, die Zugang zur Villa haben. Durch diese drei Aspekte ist die Spannungskurve in “Die Vinca” permanent hoch, sodass man den Thriller kaum beiseite legen kann (dazu trägt übrigens auch der sehr flüssig zu lesende und anschauliche Schreibstil von Kirsten Nähle bei). Bei aller Spannung kommt allerdings auch die Ernsthaftigkeit nicht zu kurz. Ohne zu viel spoilern zu wollen: Im Laufe der Handlung werden mehrere wichtige Themen berührt, die die Gegenwartsgesellschaft umtreibt. Insgesamt ist “Die Vinca” ein fesselnder Pageturner - perfekt als Strand- oder Poollektüre, wenn es im Urlaub mal nervenaufreibender zugehen soll.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Sechs schöne Geschichten zum Vorlesen

Geschichten von Peter Hase und seinen Freunden
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“Geschichten von Peter Hase und seinen Freunden” beinhaltet sechs Bildergeschichten von Beatrix Potter. Den Auftakt macht dabei die weltbekannte Erzählung “Die Geschichte von Peter Hase”, in der der titelgebende ...

“Geschichten von Peter Hase und seinen Freunden” beinhaltet sechs Bildergeschichten von Beatrix Potter. Den Auftakt macht dabei die weltbekannte Erzählung “Die Geschichte von Peter Hase”, in der der titelgebende Hase in den Garten von Mr McGregor geht - obwohl die Mutter ihn strikt davor gewarnt hatte. Man vermutet es schon: Der Ausflug wird nicht problemlos verlaufen, sodass “Die Geschichte von Peter Hase” eine kleine Abenteuergeschichte wird. Die zweite Erzählung, “Die Geschichte von Benjamin Bunny”, schließt an die erste an: Peter Hase und sein Cousin Benjamin Bunny machen sich erneut auf den Weg in Mr McGregors Garten, um Salat zu mümmeln. Auch hier geraten die beiden in eine brenzlige Situation, aus der sie sich nicht selbst befreien können. Den Abschluss bildet “Die Geschichte von den Flopsy-Häschen”, den Kindern von Benjamin Bunny. Auch diese verirren sich in den Garten von Mr McGregor, wo sie von ihm gefangen werden. Zum Inhalt möchte ich darüber hinaus nicht zu viel verraten. Nur: Die Erzählung ist im Kern eine Schelmengeschichte. In den folgenden Geschichten wird ein Perspektivwechsel vorgenommen. Helden von “Die Geschichte von den beiden frechen Mäusen” und “Die Geschichte von Johnny Stadtmaus” sind Mäuse. Bei beiden handelt es sich um humorvolle Geschichten. Während in der einen Mäuse in ein Puppenhaus einbrechen, lebt die andere von der augenzwinkernd dargestellten Differenz von Stadt- und Landmäusen. Den Abschluss bildet “Die Geschichte von Jemima Matschel-Ente”, in der eine naive Ente auf Nistplatzsuche ist - mit potentiell dramatischen Konsequenzen. Die Geschichten eint: Die Welt, in der sie spielen, wird idyllisch beschrieben, ist irgendwie noch heil. Klar, Mr McGregors Garten, die Stadt oder der Nistplatz sind Paradies, Versuchung und Gefahr zugleich, aber irgendwie kommt es dann doch zu einem Happy End (sodass sich die Geschichten auch gut zum Vorlesen eignen). Die idyllischen Beschreibungen werden auch in den zahlreichen Aquarellen ausgebreitet, die die Handlung illustrieren. Zwar sind die Hauptfiguren durch ihre Kleidung und ihre Art zu denken vermenschlicht, doch jedem gezeichneten Tier wohnt - in Körperhaltung und Ausdruck - ein realistischer/naturalistischer Zug inne. Abgerundet wird der Band durch ein Nachwort der Übersetzerin Bettina Wilpert, in der kurz das Leben von B. Potter, ihr Zeichenstil sowie die Entstehung ihrer Geschichten eingegangen wird. Insgesamt ist “Ostern mit Peter Hase” eine feine Sammlung von Tiergeschichten, die man schön vorlesen kann.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Eine feine Sammlung von Ostergeschichten

Ostern mit Peter Hase
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“Ostern mit Peter Hase” beinhaltet drei Bildergeschichten von Beatrix Potter. Den Auftakt macht dabei die weltbekannte Erzählung “Die Geschichte von Peter Hase”, in der der titelgebende Hase in den Garten ...

“Ostern mit Peter Hase” beinhaltet drei Bildergeschichten von Beatrix Potter. Den Auftakt macht dabei die weltbekannte Erzählung “Die Geschichte von Peter Hase”, in der der titelgebende Hase in den Garten von Mr McGregor geht - obwohl die Mutter ihn strikt davor gewarnt hatte. Man vermutet es schon: Der Ausflug wird nicht problemlos verlaufen, sodass “Die Geschichte von Peter Hase” eine kleine Abenteuergeschichte wird. Die zweite Erzählung, “Die Geschichte von Benjamin Bunny”, schließt an die erste an: Peter Hase und sein Cousin Benjamin Bunny machen sich erneut auf den Weg in Mr McGregors Garten, um Salat zu mümmeln. Auch hier geraten die beiden in eine brenzlige Situation, aus der sie sich nicht selbst befreien können. Den Abschluss bildet “Die Geschichte von den Flopsy-Häschen”, den Kindern von Benjamin Bunny. Auch diese verirren sich in den Garten von Mr McGregor, wo sie von ihm gefangen werden. Zum Inhalt möchte ich darüber hinaus nicht zu viel verraten. Nur: Die Erzählung ist im Kern eine Schelmengeschichte. Alle drei Geschichten eint: Die Welt, in der sie spielen, wird idyllisch beschrieben, ist irgendwie noch heil. Klar, Mr McGregors Garten ist Paradies, Versuchung und Gefahr zugleich, aber irgendwie kommt es dann doch zu einem Happy End (sodass sich die Geschichten auch gut zum Vorlesen eignen). Die idyllischen Beschreibungen werden auch in den zahlreichen Aquarellen ausgebreitet, die die Handlung illustrieren. Zwar sind die Hauptfiguren durch ihre Kleidung und ihre Art zu denken vermenschlicht, doch jedem gezeichneten Tier wohnt - in Körperhaltung und Ausdruck - ein realistischer/naturalistischer Zug inne. Insgesamt ist “Ostern mit Peter Hase” eine feine Sammlung von Hasengeschichten, die man schön zu Ostern vorlesen kann.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Eine kurzweilige Lektüre für das Osterfest

Wondrak und seine Freunde feiern Ostern
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“Wondrak und seine Freunde feiern Ostern” ist eine Sammlung von Janosch-Texten, die sich inhaltlich mit dem Frühling und Ostern beschäftigen. Den Auftakt macht dabei ein Vorwort des Journalisten Tillmann ...

“Wondrak und seine Freunde feiern Ostern” ist eine Sammlung von Janosch-Texten, die sich inhaltlich mit dem Frühling und Ostern beschäftigen. Den Auftakt macht dabei ein Vorwort des Journalisten Tillmann Prüfer, in dem kurz der Lebensweg von Janosch und dessen Bezug zu Ostern nachgezeichnet werden sowie eine Charakterisierung der Figur Wondrak erfolgt. Den Schwerpunkt der Anthologie bilden daraufhin drei Texte von Janosch: “Hasenmotor, Antrieb vorne” (eine kleine Schelmengeschichte mit Fahrrädern), “Wie der Hase Ferien macht” (ebenfalls eine Schelmengeschichte, allerdings feiner erzählt als die vorherige) und “Du lieber guter Hasenvater” (gewissermaßen eine humorvolle Kritik an allzu höriger Erziehung). Zwischen diesen drei Erzählungen finden sich immer wieder Fragen an Herrn Janosch, die dieser mal lebensweise, mal augenzwinkernd mithilfe der Figur Wondrak beantwortet (z. B. “Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?”, “Wie genießt man den Frühling richtig?”, “Was sollte man bei Pollenallergie machen?”). Zur Auflockerung sind zusätzlich klassische, thematisch passende Gedichte (bspw. von Kurt Tucholsky oder Emanuel Geibel) abgedruckt. Sowohl die drei Erzählungen als auch die Fragen und die Gedichte sind jeweils stimmig mit Aquarellen aus der Hand von Janosch verziert. Insgesamt ist “Wondrak und seine Freunde feiern Ostern” eine kurzweilige Lektüre für das Osterfest.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Eine schöne Einstimmung auf das Osterfest

Ostermärchen
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“Ostermärchen” ist eine Sammlung klassischer Texte, in denen österliche bzw. frühlingshafte Inhalte thematisiert werden. Den lebhaften Auftakt macht dabei das Gedicht “Er ists” von Eduard Mörike, in dem ...

“Ostermärchen” ist eine Sammlung klassischer Texte, in denen österliche bzw. frühlingshafte Inhalte thematisiert werden. Den lebhaften Auftakt macht dabei das Gedicht “Er ists” von Eduard Mörike, in dem der Frühling begeistert begrüßt wird; darauf folgt “Das Rotkehlchen” von Selma Lagerlöf, in dem, an die Tradition von legendarischen Texten anknüpfend, erzählt wird, wie das Rotkehlchen zu seiner Röte kam (Diese steht - so viel sei verraten - in Zusammenhang mit der Ostergeschichte). Ein besonderes Highlight ist Christian Morgensterns “Ostermärchen”: gewissermaßen ein idyllisches Potpourri österlicher Themen, in träumerischen Sequenzen wunderbar leicht erzählt. Wir begeben uns hier auf Ostereiersuche, laufen über ein Blumenmeer und belauschen Frühling und Winter bei ihrem Wachwechsel. Fehlen darf in einer Osteranthologie natürlich nicht das Grimmsche Märchen “Hase und Igel”, hier in einer Version von Ludwig Bechstein nacherzählt, in der es hart zugeht. Das folgende “Was Hannchen im Walde erlebte” (von Elsbeth Montzheimer) ist ein feines Kunstmärchen mit reimenden Dialogen, in dem die titelgebende Protagonistin im Wald einen Osterhasen sowie einen malenden Zwerg trifft. Dem Gedicht haftet eine altertümliche Patina an, die allerdings sehr heimelig wirkt. Es folgt das Kunstmärchen “Der Schnellläufer” von Hans Christian Andersen, in dem ein Schnelligkeitswettbewerb im Tierreich durchgeführt wird. Bei der Siegerehrung gibt jedes Tier seinen Senf dazu, wobei die Kürung ad absurdum geführt wird, sodass “Der Schnellläufer” ein ungemein humorvoller Text ist. Nach den eher idyllischen Zeichnungen des Osterfestes findet sich Joachim Ringelnatz’ “Ostermärchen”, in dem der kleine Fritz von einem Hasen in den Osterhasenpalast geführt wird - wo sich Dystopisches zuträgt (wirklich ein sehr gelungener Text!). Den Abschluss bilden die beiden humorvollen Texte “Rätselhaftes Ostermärchen” (J. Ringelnatz) und “Das Osterei” (Dr. Owlglass). Abgerundet wird die Anthologie durch ein kurzes Nachwort, in dem überblicksartig der Symbolgeschichte von “Hase” und “Ei” nachgespürt wird. Insgesamt ist “Ostermärchen” eine schöne, abwechslungsreiche Sammlung österlicher Texte - perfekt geeignet zur (heimeligen und humorvollen) Einstimmung auf das Fest.

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