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Veröffentlicht am 09.02.2026

Eine interessante Kriminalerzählung für zwischendurch

Der Erdspiegel
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Inhalt: Regendorf, ein kleiner Ort nahe Regensburg, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die junge Katharina wünscht sich nichts sehnlicher, als den Hof, den sie mit ihren beiden Schwestern bewirtschaftet, ...

Inhalt: Regendorf, ein kleiner Ort nahe Regensburg, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die junge Katharina wünscht sich nichts sehnlicher, als den Hof, den sie mit ihren beiden Schwestern bewirtschaftet, verlassen zu können. Deshalb ist sie auf dem Weg zu Andreas Bichel, einem wortgewandten Viehhändler, den jeder im Dorf mag. Dieser hatte Katharina versprochen, sie in seinen Erdspiegel schauen zu lassen, welcher die Macht habe, Katharinas zukünftigen Ehemann zu zeigen. Doch beim Bichel erwartet sie nicht die erhoffte Offenbarung…

Persönliche Meinung: “Der Erdspiegel” ist ein historischer Krimi von Andrea Maria Schenkel. Wie bereits ihr Erfolgsroman “Tannöd” sowie “Finsterau” und “Der Täuscher” basiert auch “Der Erdspiegel” auf einem realen Mordfall. Dieser trug sich nahe Regensburg zu und wurde von dem Rechtsgelehrten Paul Johann Anselm von Feuerbach festgehalten (quasi der “True-Crime”-Autor des frühen 18. Jahrhunderts). Tatsächlich erzählt Schenkel auch in der Tradition Feuerbachs: “Der Erdspiegel” ist eine synthetisch-linear erzählte Kriminalgeschichte, kein analytisch erzählter Kriminalroman/Thriller nach modernem Muster, in dem Ermittlerfiguren einen Fall aufklären. Dementsprechend steht der Täter in “Der Erdspiegel” bereits nach Kapitel 1 fest. Spannung entsteht nicht durch ein Ratespiel, sondern durch die Frage, auf welche Weise (und nach wie vielen Morden) der Täter gestellt werden kann. Dieser Weg wird von einem allwissenden Erzähler aus mehreren Perspektiven geschildert. So kommen (potentielle) Opfer, Familienmitglieder der Opfer sowie Bedienstete der Juristerei zu Wort. Der Erzählstil von Andrea Maria Schenkel ist parataktisch, stellenweise lakonisch und besitzt einen düsteren Ton. Für mich konnte “Der Erdspiegel” nicht ganz an “Tannöd” heranreichen (insbesondere, da es keine wirklichen Überraschungsmomente gibt), aber unterm Strich ist es eine flüssig zu lesende, interessante Kriminalerzählung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein spannungsgeladener, brandaktueller Thriller

Dorn. Ruf der Toten
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Inhalt: Das nahezu verlassene Hotel Dornwald bröckelt buchstäblich unter dem Kriminalpsychologen (a. D.) Simon Dorn weg. Ein Umstand, den er kaum ändern kann, denn Geld ist wenig vorhanden. Da ereilt Dorn ...

Inhalt: Das nahezu verlassene Hotel Dornwald bröckelt buchstäblich unter dem Kriminalpsychologen (a. D.) Simon Dorn weg. Ein Umstand, den er kaum ändern kann, denn Geld ist wenig vorhanden. Da ereilt Dorn ein Angebot: Susanne Roth, eine bekannte TV-Psychologin, möchte seine professionelle Hilfe. Dorn will zuerst ablehnen, doch das Hotel hat das Geld zu nötig, sodass er ersten Gesprächen zustimmt. Bei diesen ist Roth zunächst sehr forsch, stellt persönliche Fragen, die Dorn nicht beantworten will, ehe der Kontakt plötzlich abreißt. Kurze Zeit später wird Roths Leiche entdeckt - wobei der Tatort Dorn an einen ungeklärten Fall erinnert, an dem er vor Jahren arbeitete…

Persönliche Meinung: “Dorn - Ruf der Toten: Zimmer 203” ist ein Thriller von Jan Beck. Es handelt sich um den zweiten Reihentitel um die beiden unkonventionellen Ermittler Simon Dorn und Lea Wagner. Der Fall ist in sich abgeschlossen, sodass man den zweiten auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann. Ein chronologisches Lesen ist aber sinnvoll, um ein besseres Verständnis für die beiden besonderen Hauptfiguren zu bekommen. Erzählt wird der Thriller aus mehreren Perspektiven: So finden sich neben Dorn und Wagner u.a. diejenigen von Michael Bergmann, einem Entführungsopfer, sowie Tamara Weigert, einer Journalistin, die an einem brisanten Artikel schreibt. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge ist der Thriller einerseits sehr abwechslungsreich, andererseits erhält der Fall einen vergleichsweise großen Facettenreichtum. Zur Handung selbst möchte ich aufgrund von Spoilergefahr nicht zu viel verraten. Nur: Sie ist sehr spannend aufgebaut, fesselnd erzählt und wendungsreich. Zudem schlägt sie einen Haken zu einem aktuell höchstrelevanten Thema, das hier interessant verarbeitet wird. Originell ist auch der Modus Operandi des Täters: Er kidnappt seine Opfer, lässt diese nach und nach verdursten und nimmt Schritt für Schritt ihre Identität an. Dabei verhört er sie und stellt intimste Fragen. Diese Verhöre schildert Jan Beck unheimlich dicht, sodass man bei der Lektüre ein latentes Unbehagen fühlt, obwohl man sicher im Sessel sitzt. Nicht alles wird am Ende aufgelöst, allerdings fand ich das nicht weiter schlimm. Denn: Die Täterfrage wird zu einem sinnvollen Ende geführt und die Beantwortung der offen gebliebenen Fragen wird in einem Cliffhanger für den Folgeband angeteasert (wodurch die Vorfreude immens ist). Der Schreibstil von Jan Beck ist sehr anschaulich und flüssig zu lesen, sodass man nur so durch den Thriller fliegt. Insgesamt ist “Dorn - Ruf der Toten” ein spannungsgeladener, brandaktueller Thriller, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein philosophisches Umherflattern, das Grundfragen des Lebens berührt

Briefe an einen jungen Dichter / Briefe an eine junge Frau
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“Briefe an einen jungen Dichter” / “Briefe an ein junge Frau” versammelt 19 Briefe, die Rainer Maria Rilke an den österreichischen Schriftsteller und Journalisten Franz Xaver Kappus bzw. an die deutsche ...

“Briefe an einen jungen Dichter” / “Briefe an ein junge Frau” versammelt 19 Briefe, die Rainer Maria Rilke an den österreichischen Schriftsteller und Journalisten Franz Xaver Kappus bzw. an die deutsche Schriftstellerin Lisa Heise schrieb. Die zehn Briefe an den “jungen Dichter” umfassen den Zeitraum von 1903 bis 1908, die zehn an die “junge Frau” denjenigen von 1919 bis 1924. Geschrieben wurden die Briefe u.a. in Pisa, Rom, Soglio (Graubünden) und Furuborg, wobei der jeweilige Ort (insbesondere Rom) auch immer Einfluss auf die Stimmung der Briefe hat. Rilke erscheint in den Briefen als empfind- und einfühlsamer Gesprächspartner: Er schreibt nicht von oben herab, zeigt keine “Starallüren” und vermeidet harsche Bewertungen der (insbesondere von Kappus) zugesandten dichterischen Texte, sondern gibt Schreib- und Lebensratschläge auf Augenhöhe. Diese nehmen bei Kappus eher universelle Züge ein, bei Heise fokussieren sie eher konkrete Probleme der jungen Frau. So schlägt er Kappus in seinen Briefen vor, sich beim Schreiben auf das Verarbeiten von Alltäglichem zu fokussieren, rät, die Tiefen des eigenen Ichs abzuklopfen, und schätzt die Rolle der Ironie beim Schreiben ein. Zudem plädiert er für ein gefühlvolles Lesen und definiert die Geduld als Quintessenz des Künstlerdaseins. Die Belastungen seines - wie man heute sagen würde - “Brotjobs” als Offizier müsse Kappus relativ sehen, denn jeder “Brotjob” bringe Einschränkungen beim Schreiben mit sich. Oft werden in den Briefen aber auch philosophische Lebensfragen berührt. Sowohl der “Dichter” als die “Dame” thematisieren die Einsamkeit und die Unsicherheit, unter denen sie leiden, was Rilke aufgreift und ummünzt: Das Ertragen von Einsamkeit sei Stärke des Charakters; Unsicherheit gehöre zur menschlichen Existenz. Auch sei nicht immer der leichteste Weg der am besten zu gehende. Mehrmals spricht Rilke auch romantische Beziehungen zwischen Mann und Frau an, wobei er sehr moderne Ansichten vertritt. Durch die sich verändernde Stellung der Frau in der Gesellschaft werde sich auch die Liebe insgesamt zu einer “menschlicheren”, weil rücksichtsvollen entwickeln. Abgerundet wird die Ausgabe des Diogenes Verlags durch ein Nachwort des Lyrikers Yevgeniy Breyger, der essayistisch seine persönliche Sicht auf Rilke darlegt. Insgesamt sind die “Briefe an einen jungen Dichter” bzw. die “Briefe an eine junge Frau” ein einfühlsames, philosophisches Umherflattern, bei dem mit Weitsicht Themen berührt werden, die auch heute noch eine Relevanz besitzen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein typischer "Moers"

Qwert
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Inhalt: Der Gallertprinz Qwert Zuiopü stürzt zum wiederholten Male durch ein Dimensionsloch - und ist plötzlich in Orméa. Dort hält ihn jeder für Prinz Kaltbluth, eine bekannte zamonische Romanfigur, weshalb ...

Inhalt: Der Gallertprinz Qwert Zuiopü stürzt zum wiederholten Male durch ein Dimensionsloch - und ist plötzlich in Orméa. Dort hält ihn jeder für Prinz Kaltbluth, eine bekannte zamonische Romanfigur, weshalb man Ritterliches von ihm verlangt. So muss er eine Jungfrau in Nöten retten, bei Buhurten antreten und allerlei Monster besiegen. Und das, obwohl er eigentlich keine Ahnung vom Rittersein hat. Wie gut, dass es seinen Knappen Oyo Pagenherz, das “Handbuch des Edelmännischen Ritterstandes” und die seltsame Stimme in seinem Kopf gibt, die ihm immer wieder in brenzligen Situationen beispringt…

Persönliche Meinung: “Qwert” ist ein phantastischer Roman von Walter Moers und zugleich der 12. Roman des Zamonien-Zyklus. Die Handlung des Romans ist in sich abgeschlossen, sodass man nicht zwangsläufig andere Romane aus dem Zamonien-Universum kennen muss; da aber immer mal wieder Querverweise auf andere Romane erfolgen und auch einzelne Figuren aus vorherigen Bänden auftauchen, ist es sinnvoll, sich zumindest ein bisschen im Zamonien-Universum auszukennen. Auch der titelgebende Protagonist ist kein Unbekannter: Er trat bereits in “Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär” auf - in einer sehr kleinen Nebenrolle (die Qwert-Szene aus dem “Käpt'n Blaubär” findet sich dankenswerterweise zum schnellen Nachlesen am Ende von “Qwert”). Qwert findet sich nun in einer ritterlichen Welt wieder; die Handlung gliedert sich daher in mehrere Aventiuren, ritterliche Bewährungsproben, wie der Held sie auch in der höfischen Literatur des Mittelalters bestehen muss. Diese sind in “Qwert” - in Bezug auf Handlungsorte und Figuren - sehr abwechslungsreich, kreativ und humorvoll gestaltet: So trifft Qwert, um nur kleine Appetithäppchen zu geben, auf den Medusenwächter (ein dreiköpfiges Wesen mit Vogel-, Gottesanbeterinnen- und Fledermauskopf) oder auf den Gläsernen Ritter (ein hautloser Ritter, dessen Körper in einer Glasrüstung eingefasst ist) und begibt sich zu sprechenden Orten wie den endlosen Abgrund oder die blutrote Wüste. Innerhalb der Handlung wird zudem mit dem Erzählen von Geschichten gespielt: einerseits gibt es sog. “Unwahrzus” (“unwahrscheinliche Zufälle”, wie das plötzliche Erscheinen von Figuren), andererseits die seltsame Stimme in Qwerts Kopf. Was in anderen Romanen als “billige” Deus ex machina gewertet werden könnte, funktioniert in “Qwert”, weil es stimmig in die Handlung eingebettet und später aufgelöst wird. Die Handlung lässt sich grob in zwei Teile unterteilen: Während die erste Hälfte durch ihren Ideenreichtum und abwechslungsreiche Abenteuer begeistert, zieht die zweite Hälfte den Handlungsfaden straffer, wobei es - bis zur Auflösung - einige schöne Überraschungen (inklusive alter Bekannter) gibt. Der Erzählstil von Walter Moers ist gewohnt detailliert, bildreich und farbenfroh, sodass man “Qwert” ausgesprochen flüssig lesen kann. Natürlich ist auch “Qwert” in der Tradition der anderen Zamonien-Romane wieder reichlich illustriert. Insgesamt ist “Qwert” ein fantasievolles, spannendes Leseabenteuer, das mit einzelnen erzählerischen Kniffen und witzig gezeichneten Figuren auftrumpft - ein typischer “Moers”.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Erneut ein spannender, schön erzählter Roman um das Graphische Viertel

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Inhalt: Leipzig 1945. Felix, vor 15 Jahren von Leipzig in die USA ausgewandert, arbeitet als Bibliothekar für die amerikanischen Behörden und katalogisiert die von den Nationalsozialisten geraubten Bücher. ...

Inhalt: Leipzig 1945. Felix, vor 15 Jahren von Leipzig in die USA ausgewandert, arbeitet als Bibliothekar für die amerikanischen Behörden und katalogisiert die von den Nationalsozialisten geraubten Bücher. Doch aufgrund seiner Herkunft erhält er unverhofft eine neue Aufgabe: In Leipzig gibt ein Mann an, er könne die Amerikaner zu der Privatbibliothek eines hochrangigen NS-Funktionärs führen - doch den genauen Standort will er nur Felix verraten, da er ein Freund aus Jugendtagen sei. Dies ist allerdings nicht der einzige Schatten aus Felix’ Vergangenheit: Die Leiche einer jungen Frau wird aufgefunden - mit der Botschaft, sie sei durch Hoffmanns Hand gestorben. Eine Formulierung, die Felix an einen schicksalhaften Tag vor 15 Jahren erinnert, der unmittelbar mit seinem Wegzug aus Leipzig zusammenhängt…

Persönliche Meinung: “Das Antiquariat am alten Friedhof” ist ein historischer Roman mit Krimi-Elementen von Kai Meyer. Es ist der vierte Teil der Reihe “Die Geheimnisse des Graphischen Viertels”, dessen Bände unabhängig voneinander gelesen werden können, da die Handlungen in sich geschlossen sind. Innerhalb der Reihe gibt es aber immer wieder schöne Querverweise - durch kleinere Eastereggs oder auftretende Figuren - zu anderen Bänden. So auch hier: Wir treffen (als Nebenfiguren) Hauptfiguren aus vorherigen Bänden wieder, deren Geschichten stimmig und interessant weitererzählt werden, wodurch biografische weiße Flecken gefüllt werden. Die Handlung von “Das Antiquariat am alten Friedhof” wird in drei Handlungssträngen erzählt; im Folgenden gehe ich aber nur auf zwei davon ein, da eine Besprechung des dritten zu viele Überraschungen vorwegnehmen würde. Im chronologisch ersten Strang begegnen wir Felix und seinen Freunden, dem “Club Causabon”, die sich im Jahr 1930 einen Spaß daraus machen, wertvolle Bücher zu stehlen und diese zu verkaufen - bis zu einem folgenreichen Coup. Dieser Strang ist atmosphärisch leichter als der zweite Handlungsstrang: Wir stromern durch das Graphische Viertel Leipzigs, begleiten den “Club Causabon” auf ihren jugendlichen Abenteuern und tauchen in das Nachtleben Leipzigs ein (Stichwort: Krystallpalast). Auch eine zarte Liebesgeschichte findet sich hier. Der zweite Handlungsstrang spielt 1945: Leipzig wie das Graphische Viertel sind nun zerbombt; zudem steht ein Wechsel der Besatzer an, wodurch die Zukunft der Stadt unsicher ist. Felix agiert in diesem “Zwischenreich” als Ermittlerfigur, die mehrere gegenwärtige Rätselhaftigkeiten zu klären versucht, die mit seiner Jugend in Leipzig zusammenhängen - wobei er auch auf die ein oder andere Person aus seiner Vergangenheit trifft. Was beide Handlungsstränge eint: Sie sind wendungsreich, atmosphärisch dicht erzählt, spannungsgeladen und stimmig mit historischen Bezügen angereichert. Zudem ist Vieles nicht so, wie es zunächst den Anschein hat, wodurch eine fesselnde Lektüre entsteht: Beide Handlungsstränge laufen gewissermaßen aufeinander zu, immer wieder liefert der eine Strang schön dosiert verteilte Informationshäppchen, mit denen der andere besser verstanden werden kann - bis zum fulminanten Finale. Der Schreibstil von Kai Meyer ist gewohnt bildhaft und dicht, sodass man unmittelbar nach Lektürebeginn in die Welt des Graphischen Viertels abtaucht. Insgesamt ist “Das Antiquariat am alten Friedhof” erneut ein spannender, schön erzählter Roman rund um Leipzig und das (leider nicht mehr existente) Graphische Viertel, der besonders durch seine Verzahnung der Handlungsstränge zu fesseln und begeistern weiß.

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