Cover-Bild Qwert
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42,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 05.11.2025
  • ISBN: 9783328604273
Walter Moers

Qwert

Roman - Wer Blaubär mag, wird Qwert lieben!
Zamonien in einer neuen Dimension: Wo das Lesen zum puren Abenteuer wird – Walter Moers auf Speed

»Mit seinem fantastischen Ritterroman Qwert hat Kult-Autor Walter Moers ein Meisterwerk geschaffen« (Ekart Kinkel, Badische Neueste Nachrichten)

Nach einem Sturz durch ein Dimensionsloch erwacht Qwert, der Gallertprinz aus der 2364. Dimension, in der Parallelwelt Orméa. Irritiert stellt er fest, dass er im Körper und der Rüstung eines attraktiven Ritters steckt, den er aus Trivialromanen kennt: Prinz Kaltbluth. Kein Wunder also, dass er zunächst eine gefesselte Schönheit befreien muss, die von einem dreiköpfigen Ungeheuer bewacht wird. Mit Hilfe seines unsichtbaren Degens Tarnmeister gelingt die Befreiung – doch die Gerettete entpuppt sich als gefährliche Janusmeduse, die alles Leben mit ihrem bösen Blick in Stein verwandeln will. Von nun an hat Prinz Kaltbluth eine ritterliche Verpflichtung: Er muss Orméa von der entfesselten Meduse erlösen. Ungünstig nur, dass er sich gerade unsterblich in sie verliebt hat.

Walter Moers schickt uns auf eine rasante Reise durch eine wahnwitzige Welt, die aus nichts als Abenteuern, Spannung, Ritterromantik, dialoglustigem Humor und reiner Fabulierlust besteht. In diesem atemlosen Pageturner, wo nichts ist, wie es scheint, und immer alles anders kommt, als man denkt, kreuzen sich die abenteuerlichsten Ideen und Bilder unserer Kultur, von antiken Mythen und Ritterromanen bis zu Fantasyfilmen; von den Nibelungen und der griechischen Sagenwelt über Don Quichote und König Artus´ Tafelrunde bis hin zu Monty Python. Qwert ist ein reich illustrierter Lesespaß für alle von 9 bis 99.

Wie auch alle in Zamonien angesiedelten Romane erzählt »Qwert« eine in sich geschlossene Geschichte, die Neueinsteigern so unterhaltsam wie mühelos den Weg in den Moers'schen Kosmos bahnt.

Folgende weitere Romane sind bislang von ihm erschienen:

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Ensel und Krete

Rumo & die Wunder im Dunkeln

Die Stadt der Träumenden Bücher

Der Schrecksenmeister

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Der Bücherdrache

Die Insel der Tausend Leuchttürme

Außerdem:

Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte

Ausstattung: mit über 70 Abbildungen und gestaltetem Vorsatz

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Ein Roman, der die Fabulierkunst feiert

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Der Gallertprinz Quert Zuiopü ist schon mehrfach in ein Dimensionsloch gefallen. Erfreulicherweise sieht die neue Dimension, in der er diesmal gelandet ist, auf den ersten Blick ziemlich harmlos aus. Zu ...

Der Gallertprinz Quert Zuiopü ist schon mehrfach in ein Dimensionsloch gefallen. Erfreulicherweise sieht die neue Dimension, in der er diesmal gelandet ist, auf den ersten Blick ziemlich harmlos aus. Zu seiner Verwunderung ist er allerdings plötzlich ein Ritter – und zwar nicht irgendeiner, sondern Prinz Kalbluth aus den Abenteuerbüchern, die er in Zamonien so gern gelesen hat. Die Jungfrau in Not, die er kurz darauf retten kann, stellt sich allerdings schnell als Janusmeduse heraus, die den ganzen Kontinent versteinern will. Schon bald stolpert Quert von einer brenzligen Situation in die nächste. Ganz ohne zu essen und zu schlafen, dafür aber mit seinem tapferen Knappen Oyo Pagenherz und seinem geschickten Reitwürmchen Schneesturm.

Endlich wieder ein neues Buch aus der Feder von Walter Moers! Im vorherigen Roman „Die Insel der tausend Leuchttürme“ ging es zurück nach Zamonien, für meinen Geschmack hatte die Geschichten aber einige Längen. Diesmal befinden wir uns nicht direkt in Zamonien, sondern in einer anderen Dimension dieses Universums. Und Längen sucht man hier vergeblich. Prinz Kalbluth-Romane sind Schundromane aus Zamonien, und Quert steckt als Protagonist wieder Willen nun mittendrin. Insgesamt erlebt er 43 kurzweilige Abenteuer, zwischen denen absolut keine Zeit zum Verschnaufen bleibt.

Mich konnte das Buch hervorragend unterhalten. Unwahrscheinliche Zufälle sind genauso an der Tagesordnung wie plötzliche Szenenwechsel, und das voller Absicht. Die Geschichte feiert die Fabulierkunst und die Freude an seichter Unterhaltungsliteratur auf gelungene Weise. Fans der Moers-Romane erwartet außerdem ein Wiedersehen mit weiteren, bereits bekannten Charakteren, die es ebenfalls in diese Dimension verschlagen hat. Beim Lesen merkt man, wie viel Freude der Autor selbst daran hatte, diese Geschichte zu Papier zu bringen. Quert alias Prinz Kalbluth bleibt wirklich überhaupt nichts erspart und ich habe ihn gern durch seine verrückten Abenteuer begleitet, die in bekannter Moers-Manier illustriert sind. Ein Buch für alle, die nach einem fantastischen Roman suchen, der einfach nur Spaß macht!

Veröffentlicht am 15.03.2026

Völlig eigenwillige, skurrile und fantastische Welt

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„Qwert“ von Walter Moers war mein erstes Buch von ihm und kam wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt. Im Mittelpunkt steht eine völlig eigenwillige, skurrile und fantastische Welt, in die man ziemlich ...

„Qwert“ von Walter Moers war mein erstes Buch von ihm und kam wirklich genau zum richtigen Zeitpunkt. Im Mittelpunkt steht eine völlig eigenwillige, skurrile und fantastische Welt, in die man ziemlich schnell hineingezogen wird und in der ständig neue, absurde, kluge und überraschende Dinge passieren. Viel mehr will ich zum Inhalt gar nicht sagen, weil für mich hier gerade das Entdecken ein großer Teil des Spaßes war.

Ich hatte in letzter Zeit eine kleine Leseflaute, auch weil ich lowkey das Gefühl hatte, dass mich vieles nicht mehr wirklich überrascht. Umso besser war es, in etwas einzutauchen, das sich wirklich anders angefühlt hat. Diese Art von Fantasy ist mir so noch nicht begegnet: komplett überbordend vor Ideen, wahnsinnig kreativ, dabei aber nie langweilig oder anstrengend. Im Gegenteil, ich konnte richtig abschalten und einfach in dieses Universum verschwinden. Auch die Illustrationen habe ich geliebt, weil sie das alles noch greifbarer machen.

Und dieses Gefühl, eine neue Welt zu entdecken und dann zu merken, dass es noch viele weitere Bücher in diesem Stil von Walter Moers gibt, mochte ich auch sehr. Fast wie bei einer Serie, die man gerade neu gefunden hat und von der es direkt zehn Staffeln gibt. Mein Fazit: genau die Art von Buch, die einen aus einer Leseflaute holen kann, weil sie zeigt, wie gut Lesen sich anfühlt, wenn einen eine Geschichte mal wieder wirklich überrascht.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Fantastischer Lesespaß - was für ein Pageturner

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Wenn es Bücher gibt auf die ich mich immer im Vorfeld richtig freue dann sind es die Bücher von Walter Moers. Ob sich die Vorfreude auf Qwert gelohnt hat? Und wie! Was für ein wildes Abenteuer hier auf ...

Wenn es Bücher gibt auf die ich mich immer im Vorfeld richtig freue dann sind es die Bücher von Walter Moers. Ob sich die Vorfreude auf Qwert gelohnt hat? Und wie! Was für ein wildes Abenteuer hier auf einen wartet! Ich bin noch immer völlig begeistert.

Wir schon bei den 13 ½ Leben des Käptn Blaubär, ebenfalls aus der Feder Walter Moers, erwartet den Leser hier eine Reise mit ungewissem Ausgang, herrlichen Twists und unterhaltsamer Spannung und fantastischer Figuren. Moers Kreativität scheint keine Grenzen zu kennen und so gerät man mitten in ein mitreißendes Abenteuer das man kaum aus den Händen legen kann. Qwert ist ein richtiger Pageturner und ein absolutes Lesehighlight.

Nachdem Qwert sich in einer anderen Dimension wiederfindet, steckt er plötzlich in der Rolle eines Ritters. Als Prinz Kaltbluth, den Qwert selbst aus diversen Büchern kennt, gilt es ein Ungeheuer zu besiegen und eine Jungfrau zu befreien. Doch damit nimmt sein Abenteuer erst seinen Lauf und alles entwickelt sich etwas anders als gedacht. In diesem Ritterabenteuer erleben wir daher Gefahren, spannende Gefährten und Begegnungen. Herrlich untermalt ist diese höchst unterhaltsame Geschichten mit vielen wundervollen Illustrationen.

Moers unfassbar lesenswertes Abenteuer über Käptn Blaubär habe ich damals schon begeistert gelesen. Es schien mir unmöglich das es so ein überraschendes, packendes, unterhaltsames, spannendes und humorvolles Abenteuer noch einmal geben könnte. Aber siehe da! Hier ist Qwert! Ein Buch mit einer wunderbaren Geschichte, die ein großes Highlight ist und beste Lesestunden bietet. Ja, dieses Buch ist einfach ein Must-Read. Auch Hildegunst von Mythenmetz hat hier einen denkwürdigen Auftritt über den man sich als Moers-Leser nur freuen kann.

Es war ein großer Lesegenuss nach Orméa zu reisen und mit Prinz Kaltbluth zu dieser herrlich fantastischen Mission aufzubrechen. Dieses Abenteuer um Qwert und die Janusmeduse ist ein mehr als gelungener Lesespaß, der von der ersten bis zur letzten Seite perfekt unterhält. Gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Diese verflixten Dimensionslöcher

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Diese verflixten Dimensionslöcher

Als der Gallertprinz Qwert Zuiopü durch ein Dimensionsloch in die Parallelwelt Orméa stürzt, findet er sich im Körper und der Ritterrüstung des legendären Prinz Kaltbluth ...

Diese verflixten Dimensionslöcher

Als der Gallertprinz Qwert Zuiopü durch ein Dimensionsloch in die Parallelwelt Orméa stürzt, findet er sich im Körper und der Ritterrüstung des legendären Prinz Kaltbluth wieder, der Qwert aus unzähligen Romanen bekannt ist. Seine erste Tat in der neuen Welt besteht darin, eine „schöne Jungfrau“ zu befreien. Dummerweise entpuppt diese sich dann aber als Janusmeduse Jamusa, die nichts weiter im Sinn hat als ganz Orméa mit ihrem bösen Blick zu versteinern. Nun hat Qwert alle Hände voll zu tun, genau dies zu verhindern, dabei aber auch Jamusa vor ihren Verfolgern zu beschützen, denn unglücklicherweise hat er sich in die Schöne verliebt.

Ich habe mich mit Walter Moers neuestem Werk mal wieder köstlich amüsiert. Abenteuer für Abenteuer muss Qwert als Prinz Kaltbluth in einer ihm unbekannten Welt bestehen, was zu manch kurioser Szene führt, denn eigentlich hat er mit dem Rittertum so gar nichts am Hut. Zum Glück steht ihm sein treuer Knappe Oyo zur Seite, der notfalls aus dem einschlägigen Handbuch für Ritter zitiert und Qwert mit den Regeln vertraut macht. Ich fand es herrlich, wie Qwert dabei immer weiter über sich hinauswächst und tapfer seinen Weg geht. Die Figuren sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen, sie sind einfach putzig - selbst die „Bösen“.

Die Einfälle des Autors sind schon ziemlich genial und vor allem auch unvorhersehbar. Immer wieder zeigt sich, dass die Dinge gar nicht so sind, wie sie auf den ersten oder auch zweiten Blick scheinen. Walter Moers hat immer noch eine überraschende Wendung im Ärmel. Es gibt unzählige Anspielungen auf Historisches, Gegenwärtiges und Mythologisches. Ich wette, ich habe nicht einmal die Hälfte davon entdeckt. Aber das macht nichts. Das Lesevergnügen war auch so enorm und zudem rechtfertigt es ein nochmaliges Lesen dieses abstrusen unterhaltsamen Abenteuer-Liebes-Romans.

★★★★★

Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein typischer "Moers"

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Inhalt: Der Gallertprinz Qwert Zuiopü stürzt zum wiederholten Male durch ein Dimensionsloch - und ist plötzlich in Orméa. Dort hält ihn jeder für Prinz Kaltbluth, eine bekannte zamonische Romanfigur, weshalb ...

Inhalt: Der Gallertprinz Qwert Zuiopü stürzt zum wiederholten Male durch ein Dimensionsloch - und ist plötzlich in Orméa. Dort hält ihn jeder für Prinz Kaltbluth, eine bekannte zamonische Romanfigur, weshalb man Ritterliches von ihm verlangt. So muss er eine Jungfrau in Nöten retten, bei Buhurten antreten und allerlei Monster besiegen. Und das, obwohl er eigentlich keine Ahnung vom Rittersein hat. Wie gut, dass es seinen Knappen Oyo Pagenherz, das “Handbuch des Edelmännischen Ritterstandes” und die seltsame Stimme in seinem Kopf gibt, die ihm immer wieder in brenzligen Situationen beispringt…

Persönliche Meinung: “Qwert” ist ein phantastischer Roman von Walter Moers und zugleich der 12. Roman des Zamonien-Zyklus. Die Handlung des Romans ist in sich abgeschlossen, sodass man nicht zwangsläufig andere Romane aus dem Zamonien-Universum kennen muss; da aber immer mal wieder Querverweise auf andere Romane erfolgen und auch einzelne Figuren aus vorherigen Bänden auftauchen, ist es sinnvoll, sich zumindest ein bisschen im Zamonien-Universum auszukennen. Auch der titelgebende Protagonist ist kein Unbekannter: Er trat bereits in “Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär” auf - in einer sehr kleinen Nebenrolle (die Qwert-Szene aus dem “Käpt'n Blaubär” findet sich dankenswerterweise zum schnellen Nachlesen am Ende von “Qwert”). Qwert findet sich nun in einer ritterlichen Welt wieder; die Handlung gliedert sich daher in mehrere Aventiuren, ritterliche Bewährungsproben, wie der Held sie auch in der höfischen Literatur des Mittelalters bestehen muss. Diese sind in “Qwert” - in Bezug auf Handlungsorte und Figuren - sehr abwechslungsreich, kreativ und humorvoll gestaltet: So trifft Qwert, um nur kleine Appetithäppchen zu geben, auf den Medusenwächter (ein dreiköpfiges Wesen mit Vogel-, Gottesanbeterinnen- und Fledermauskopf) oder auf den Gläsernen Ritter (ein hautloser Ritter, dessen Körper in einer Glasrüstung eingefasst ist) und begibt sich zu sprechenden Orten wie den endlosen Abgrund oder die blutrote Wüste. Innerhalb der Handlung wird zudem mit dem Erzählen von Geschichten gespielt: einerseits gibt es sog. “Unwahrzus” (“unwahrscheinliche Zufälle”, wie das plötzliche Erscheinen von Figuren), andererseits die seltsame Stimme in Qwerts Kopf. Was in anderen Romanen als “billige” Deus ex machina gewertet werden könnte, funktioniert in “Qwert”, weil es stimmig in die Handlung eingebettet und später aufgelöst wird. Die Handlung lässt sich grob in zwei Teile unterteilen: Während die erste Hälfte durch ihren Ideenreichtum und abwechslungsreiche Abenteuer begeistert, zieht die zweite Hälfte den Handlungsfaden straffer, wobei es - bis zur Auflösung - einige schöne Überraschungen (inklusive alter Bekannter) gibt. Der Erzählstil von Walter Moers ist gewohnt detailliert, bildreich und farbenfroh, sodass man “Qwert” ausgesprochen flüssig lesen kann. Natürlich ist auch “Qwert” in der Tradition der anderen Zamonien-Romane wieder reichlich illustriert. Insgesamt ist “Qwert” ein fantasievolles, spannendes Leseabenteuer, das mit einzelnen erzählerischen Kniffen und witzig gezeichneten Figuren auftrumpft - ein typischer “Moers”.

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