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Veröffentlicht am 03.04.2020

Ein Roman für gemütliche Lesestunden

Bleib doch, wo ich bin
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In „Bleib doch, wo ich bin“ betreibt Kaya im ländlichen Neuberg ein Büchercafé. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten bei ihrem Shetlandpony Achterbahn. Häufig passt sie auf ihre Nichte Milli auf, die ...

In „Bleib doch, wo ich bin“ betreibt Kaya im ländlichen Neuberg ein Büchercafé. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten bei ihrem Shetlandpony Achterbahn. Häufig passt sie auf ihre Nichte Milli auf, die sich eines Tages mit einer heiklen Bitte an sie wendet: Kaya soll sich als Millis Mutter ausgeben und einen Termin mit Millis neuem Klassenlehrer wahrnehmen. Denn bei ihrem Praktikum in einer Pharmafirma hat sie zwei Versuchsratten gestohlen und ist nicht mehr zur Arbeit erschienen. Milli zuliebe lässt sich Kaya darauf ein und erscheint in voller Montur inklusive Brille ihrer Schwester, durch die sie kaum etwas sieht, beim Gespräch. Als sie kurz darauf auf einer Scheunenparty heftig mit einem Mann flirtet, der trotz fliegender Funken Vorbehalte zu haben scheint, ahnt sie nicht, dass es sich dabei um Millis Lehrer handelt...

Der Debütroman von Lisa Keil beginnt mit einer verzwickten Situation: Protagonistin Kaya ahnt nicht, dass der Mann, den sie mehr als sympathisch findet derselbe ist, gegenüber dem sie sich als Mutter einer seiner Schülerinnen ausgegeben hat. Während sie mit Lasse flirtet kämpft der mit seinem Gewissen. Die Sprache ist leicht und unterhaltsam, sodass ich mich in die Geschichte hineinfallen lassen konnte. Die Ereignisse bespricht Kaya vor allem mit ihrem besten Freund Rob, der eine Tierarztpraxis betreibt. Dabei erfährt man als Leser einiges über die Arbeit dort, denn die Autorin Lisa Keil arbeitet selbst als Tierärztin und hat ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen. Auch ihre Liebe zu Pferden spürt man bei Kayas Besuchen ihres Ponys deutlich. Als Leserin begleitete ich Kaya durch Höhen und Tiefen. Es gibt viele romantische Szenen, aber auch Streitigkeiten und Missverständnisse. Ich hätte mir jedoch noch mehr überraschende Momente gewünscht. Insgesamt ist das Buch eine schöne Liebesgeschichte auf dem Land, mit dem man gemütliche Lesestunden verbringen kann!

Veröffentlicht am 30.03.2020

Ist Elizabeth eine Mörderin?

Miracle Creek
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In der amerikanischen Kleinstadt Miracle Creek kommt es zur Explosion eines Sauerstofftanks, wodurch ein achtjähriger Junge sowie eine fünffache Mutter sterben. Angeklagt wegen Mordes ist nun die Mutter ...

In der amerikanischen Kleinstadt Miracle Creek kommt es zur Explosion eines Sauerstofftanks, wodurch ein achtjähriger Junge sowie eine fünffache Mutter sterben. Angeklagt wegen Mordes ist nun die Mutter des Jungen: Sie soll das Feuer gelegt haben, das zur Explosion geführt hat. Für die Mehrheit ist klar, dass sie schuldig ist - schließlich hat man sie in der Nähe des Tatorts mit Wein und Pralinen gefunden, bei sich Zigaretten und Streichhölzer der gleichen Marken wie die Tatwerkzeuge. Doch im Kreuzverhör wird bald klar, dass nicht alles so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Bei der Verhandlung anwesend sind auch die anderen Personen, die an jenem Abend vor Ort waren. Und manch einer hat der Polizei nicht alles erzählt.

Das Buch beginnt mit einer kurzen Erklärung zur sogenannten HBO-Therapie, bei der in Überdruckkammern reiner Sauerstoff verabreicht wird. Ein Risiko dabei ist die hohe Explosionsgefahr. Das erste Kapitel nimmt den Leser mit ins Jahr 2008, wo es zu solch einem Vorfall gekommen ist. Es ist aus der Sicht von Young geschildert, deren Mann Pak die Überdruckkammer betreibt und sie an jenem Abend bittet, kurz seinen Platz an der Schalttafel einzunehmen. Doch dann muss auch sie hinaus, um etwas aus dem nahegelegenen Haus zu holen. Als sie wiederkommt, brennt es bereits und sie sieht, wie ihre Tochter durch den Knall der Explosion durch die Luft fliegt.

Fast ein Jahr später beginnt der Prozess gegen Elizabeth, deren Sohn in der Überdruckkammer ums Leben kam. Sie ist an diesem Abend zum ersten Mal nicht mit ihrem Sohn gemeinsam in die Kammer gegangen - das ist nur eins von vielen Indizien, die für sie als Verursacherin des Feuers sprechen. Neugierig sog ich als Leserin alle Informationen auf, las Argumente und Gegenargumente und begann, mir mein eigenes Bild zu machen.

Das Besondere an dieser Geschichte ist aber nicht der Prozess an sich, sondern die wechselnden Perspektiven. Drei Mütter mit ihren Kindern und ein Mann waren an jenem Abend zur Therapie da, außerdem Young, Pak und ihre Tochter Mary. Die Überlebenden wohnen dem Prozess bei und denken darüber nach, wie sie den Vorfall sowie die Zeit davor und danach erlebt haben. Dabei wird bald klar, dass es einige Dinge gibt, die sie der Polizei nicht erzählt haben, um sich selbst oder andere zu schützen. Sie reden sich ein, dass es sich um nebensächliche Details handelt, die nichts an der Tatsache ändern, dass Elizabeth die Mörderin ist. Für den Leser, der als einziger alle Geheimnisse erfährt, entsteht dadurch jedoch ein neues Bild, das zahlreiche neue Fragen aufwirft.

Während ich gespannt weiterlas, erhielt ich umfassende Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Beteiligten. Young und Pak sind aus Korea ausgewandert, um ihrer Tochter Mary in Amerika ein besseres Leben zu bieten. Dazu mussten sie zahlreiche Entbehrungen in Kauf nehmen und vor allem Mary wird in der Schule immer wieder rassistisch beleidigt. In Teresa sehen viele Mitmenschen nur die Mutter eines behinderten Kindes, und auch bei Elizabeth war das lange so. Neben all den Geheimnissen, Lügen und der Frage, was denn nun wirklich passiert ist bietet der Roman eine interessante Auseinandersetzung mit der koreanischen Kultur, Rassismus und dem Umgang mit Kindern, die nicht dem Durchschnitt entsprechen.

Mich konnte das Buch von Beginn an packen. Auch während ruhigerer Episoden las ich neugierig weiter. Ich wurde ins Nachdenken gebracht und schließlich wieder von der nächsten Wahrheit überrascht, durch die manches neu interpretiert werden muss. Ein intensives Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!

Veröffentlicht am 27.03.2020

Eine Reise zu neuen Ufern in ruhigen und poetischen Tönen

Offene See
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Der Zweite Weltkrieg ist seit einem Jahr vorbei, als Robert 16 Jahre alt wird. Er ist in der Bergbaustadt Durham aufgewachsen und sein beruflicher Weg scheint vorbestimmt: Er wird in der Zeche arbeiten ...

Der Zweite Weltkrieg ist seit einem Jahr vorbei, als Robert 16 Jahre alt wird. Er ist in der Bergbaustadt Durham aufgewachsen und sein beruflicher Weg scheint vorbestimmt: Er wird in der Zeche arbeiten wie sein Vater und sein Großvater vor ihm. Doch vorher will er etwas vom Land sehen, und so bricht er nur mit dem Nötigsten ausgestattet auf. Er schläft im Freien und verdient sich seine Mahlzeiten, indem er seine helfenden Hände anbietet. Schließlich erreicht er die Küste, wo er von der Bewohnerin eines Cottages auf einen Brennesseltee eingeladen wird. Diesen hat er noch nie getrunken, und so sagt er zu. Dulcie entpuppt sich als als weltoffene Dame, die Roberts mit gänzlich neuen Perspektiven und Ideen in Kontakt bringt.

Die Geschichte nimmt den Leser mit in das Jahr 1946 und den Nordosten Englands, wo Robert durch die Landschaft streift mit dem Ziel, endlich mehr vom Land zu sehen als nur seine Heimatstadt. Das Tempo ist ruhig und der Autor nimmt sich Zeit, dem Leser die Umgebung, durch die Robert sich bewegt, ebenso wie die Gedanken, die ihn dabei begleiten, zu schildern.

Die Begegnung mit Dulcie gibt seiner Reise eine ganz neue Richtung. Bislang hat er sich vor allem physisch vom ihm Bekannten wegbewegt. Durch Dulcie erhält er Zugang zu neuen Gedanken, Gefühlen und Geschmäckern. Ich fand es interessant, den Umgang zweier so unterschiedlicher Charaktere, die sich zufällig begegnet sind, zu erleben. Aus der Einladung zum Tee wird eine Einladung zum Abendessen, und schließlich beitet Robert an, sich auf dem Grundstück nützlich zu machen, um noch einige Zeit bei der ihn intellektuell faszinierenden Dulcie zu verbringen.

Dulcie ist eine exzentrische, schon etwas ältere Dame, die schon viel von der Welt gesehen hat. Sie ist sarkastisch, nimmt Wörter in den Mund, die Robert Röte ins Gesicht treiben und teilt bereitwillig ihre Mahlzeiten mit ihm, welche sich für die Nachkriegszeit als erstaunlich üppig und vielfältig erweisen. In ihrem Leben hat sie viele Künstler getroffen und gefördert. Als sich das Gespräch der Literatur und Lyrik zuwendet, leiht sie Robert zahlreiche Bücher, die sie begeistern konnten und an die er sich mit zunehmender Begeisterung wagt.

Die Sprache der Geschichte ist sehr poetisch und der Fokus liegt auf Roberts Gesprächen mit Dulcie und dem Einfluss, den das auf sein Denken und Tun hat. Dulcie hütet zudem ein schmerzliches Geheimnis, das sie Robert Stück für Stück offenbart. Lyrik und die daraus erwachsenden Gefühle spielen eine große Rolle. Mir fällt es nicht leicht, Zugang zu Lyrik zu finden, sodass ich mich auch hier ein wenig schwer damit getan habe.

„Offene See“ ist ein Coming of Age Roman, der in ruhigen und poetischen Tönen von einer Reise zu neuen Ufern berichtet. Die Atmosphäre ist lebensbejahend und melancholisch zugleich. Eine Geschichte rund um die Frage, wer man ist und sein will, die ich gerne an lyrisch interessierte Leser weiterempfehle.

Veröffentlicht am 26.03.2020

Eine spannende Geschichte, die Psychothriller- und New Adult-Elemente verbindet!

Verity
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Lowen ist Schriftstellerin und übt ihren Job am liebsten im Stillen aus - ohne Interviews, Lesereisen und Social Media. Nach dem Tod ihrer Mutter verlässt sie das Haus zum ersten Mal für einen Verlagstermin ...

Lowen ist Schriftstellerin und übt ihren Job am liebsten im Stillen aus - ohne Interviews, Lesereisen und Social Media. Nach dem Tod ihrer Mutter verlässt sie das Haus zum ersten Mal für einen Verlagstermin und wird auf dem Weg dorthin Zeugin eines tödlichen Unfalls. Dank der Hilfe eines Fremden kann sie zumindest ihre blutbefleckte Bluse gegen sein Hemd tauschen. Doch dann stellt sich der Fremde als ihr neuer Auftraggeber Jeremy heraus. Lowen soll die Thriller-Reihe seiner Frau, der berühmten Verity Crawford, fortsetzen, denn sie selbst ist dazu nicht in der Lage. Weil Lowen ihre Wohnung wegen Mietrückständen räumen muss stimmt sie zu, ein paar Tage bei ihm zu verbringen und das Material von Verity zu sichten. Dabei stößt sie auf einen Text, der ihr den Boden unter den Füßen wegzieht.

Ich muss gestehen, dass ich bislang nichts von Colleen Hover gelesen habe, da ich eher selten im New Adult Genre unterwegs bin. „Verity“ hat mich aufgrund der versprochenen Spannungselemente aber neugierig gemacht. Dass der Roman brutale Elemente enthält wird schon auf der ersten Seite deutlich, als vor Lowens Augen jemand überfahren wird. Der Mann, der ihr auf der Herrentoilette eines Coffeeshops ganz anständig sein Hemd leiht, behauptet allerdings, schon schlimmeres gesehen zu haben: Vor einigen Monaten musste er die Leiche seiner Tochter aus einem See ziehen.

Das Tempo ist von Beginn an hoch und die zweite Begegnung mit Jeremy lässt nicht lang auf sich warten. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur eine Tochter, sondern zwei verloren hat, und seine Frau einen schweren Autounfall hatte. Kann eine solche Häufung von Unglücksfällen wirklich Zufall sein? Diese Frage stellt sich auch Lowen. Doch sie braucht das Geld und hat keine Wohnung mehr, sodass sie trotzdem für ein paar Tage bei Jeremy einzieht.

Der Autorin gelingt es in diesem Roman, eine höchst unheimliche Atmosphäre zu erzeugen und gleichzeitig emotionale Momente einzubinden. Veritys Aufzeichnungen enthüllen schreckliche Dinge über sie und ihre stille Anwesenheit als Pflegefall im Haus verursacht Lowen großes Unbehagen. Zu Jeremy fühlt sie sich jedoch immer mehr hingezogen. Komisch fand ich es in diesem Zusammenhang, wie lange die beiden sich in der deutschen Ausgabe Siezen - hier hätte ich einen früheren Wechsel zum Du als natürlicher empfunden.

Lowen liest in Veritys Aufzeichnungen nur kapitelweise, da sie hin- und hergerissen ist, ob sie so tief in ihre Privatsphäre eindringen darf und ihr das Gelesene gleichzeitig zusetzt. Dadurch entwickelte sich bei mir ein großer Lesesog, denn ich wollte natürlich wissen, ob hier Antworten auf den Tod der Töchter und Veritys Unfalls gegeben werden. Auch in der Gegenwart scheint etwas vor sich zu gehen.

Was hier schließlich geschildert wird ist wirklich nichts für schwache Nerven und die Trigger-Warnung zum Thema „Verlust eines Kindes“ wird niemanden überraschen, der die Rezension bis hier gelesen hat. Auch wenn ich einige Dinge erahnt habe und das Szenario nicht hundertprozentig plausibel fand konnte mich der Roman mit seinen Twists zum Ende hin noch mal richtig packen und ließ mich aufgewühlt zurück. „Verity“ ist eine spannende Geschichte, die Psychothriller- und New Adult-Elemente verbindet und die ich sehr gerne weiterempfehle!

Veröffentlicht am 23.03.2020

Drei Schwestern und ein Wiedersehen beim Wandern im Moor

Elijas Lied
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Elija, Noa und Loth sind drei Schwestern um die Dreißig, deren Leben sich in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Elija liebt das Theater, wo sie die schwangere Hagar spielt, die in die ...

Elija, Noa und Loth sind drei Schwestern um die Dreißig, deren Leben sich in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Elija liebt das Theater, wo sie die schwangere Hagar spielt, die in die Wüste geschickt wird. Sie selbst wird hingegen nie ein Kind bekommen können und viele Menschen sehen außerhalb der Bühne nur ihre Behinderung. Noas einziger Lichtblick bei ihrem Kantinenjob ist Akim, dem sie manchmal seine Mahlzeit übergibt und der sie dann für den Abend zu sich einlädt. Daneben hat sie noch einen zweiten Job, über den sie nicht oft redet. Loth ist in eine patriotische Hausgemeinschaft in Halle gezogen, wo sie und ihre Mitstreiter, die ihre rechte Gesinnung teilen, Videos drehen und Aktionen planen. Es war ihre Idee, als Schwestern noch einmal gemeinsam wandern zu gehen, so wie sie es früher häufiger mit ihren Eltern gemacht haben.

Das Debüt von Amanda Lasker-Berlin beschreibt den Tag, an dem die drei Schwestern ihre Wanderung unternehmen. Loth hat diesen Vorschlag schon Monate zuvor gemacht und schließlich haben Elija und Noa doch noch zugesagt. Schon auf den ersten Metern wird dem Leser klar, dass die drei so einen Tag mit ganz unterschiedlichem Tempo angehen. Loth will mit ihrem malträtierten Körper möglichst schnell ans Ziel bringen, während Elija nicht so schnell kann und Noa ein wenig auf sie Acht gibt.

Die Wanderung wird mit einer intensiven Sprache erzählt, durch welche die Natur - das Moor, der Wald, der Berg - für mich lebendig wurde. Während es vorwärts geht, hängen alle ihren Gedanken nach. Diese erhält man als ungefilterten Fluss und erfährt Stück für Stück, was die Schwestern eigentlich ausmacht, wie ihr Alltag aussieht und durch welche Erfahrungen sie geprägt wurden. Auch zentrale Informationen wie dass Elija mit Trisomie geboren wurde oder Noa der Neuen Rechten angehört erschließt man sich als Leser über diesen Kanal.

Mit den Informationen über die unterschiedlichen Lebenswege der Schwestern blickte ich auf ihr Verhalten während der Wanderung und erkannte, welche Kluft sich zwischen ihnen über die Zeit hinweg aufgetan hat. Die Chance auf ein erneutes Zusammenfinden scheint vertan. Schade fand ich, dass bei den Gedankengängen der einzelnen Charaktere nicht auf das frühere Verhältnis zueinander eingegangen wird. Auch in der Gegenwart werden keine Worte für eine Aussprache gefunden.

„Elijas Lied“ bietet interessante, kontroverse Charaktere und eine starke Sprache mit Sätzen, die zum Anstreichen einladen. Ich erhielt tiefe Einblicke Gefühls- und Gedankenwelt der drei Schwestern, die mich nachdenklich stimmten. Gerne hätte ich noch besser verstanden, wie sich das Verhältnis der Schwestern über die Jahre hinweg entwickelt hat. Ein intensives literarisches Debüt!