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Veröffentlicht am 11.11.2019

Eine Hommage an romantische Komödien!

Happy End für zwei
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Evie Summers lebt in London und arbeitet als Assistentin bei einer Filmagentur, die vor allem den berühmtem Drehbuchautor Ezra Chester betreut. Ihren Freunden gegenüber nennt Evie ihn nur S.N.O.B. - SuperNerviger ...

Evie Summers lebt in London und arbeitet als Assistentin bei einer Filmagentur, die vor allem den berühmtem Drehbuchautor Ezra Chester betreut. Ihren Freunden gegenüber nennt Evie ihn nur S.N.O.B. - SuperNerviger OberBubi. Er hat vor drei Jahren einen Oscar gewonnen, seitdem jedoch kein weiteres Drehbuch geschrieben. Die Produktionsfirma für seinen nächsten Film macht nun allerdings Druck. Ezra hat zugesagt, eine romantische Komödie zu schreiben, und mehrere Abgabetermine verstreichen lassen. Wenn er in drei Monaten kein Drehbuch abgibt, ist der Deal geplatzt. Um das zu verhindern, soll Evie ihn zum Schreiben bringen. Dafür stellt ihr Chef Monty ihr die Beförderung zur Agentin in Aussicht. Nach einem Wortgefecht zwischen Evie und Ezra schließen die beiden einen ungewöhnlichen Deal: Er schreibt, wenn sie ihm im Gegenzug beweist, dass das Genre der romantischen Komödie realistisch ist. Dazu muss sie jemanden durch einen „Magischen Moment“ wie im Film kennenlernen. Also stürzt sich Evie in diesen Selbstversuch.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem Evie versucht, jemanden mit ihrem Orangensaft anzurempeln. Das geht gehörig schief und richtet ein mittelgroßes Chaos im Café an. Erst danach erfährt man als Leser, was es mit ihrem Versuch, einen „Magischen Moment“ zu erzeugen, auf sich hat. Evie sieht den Deal mit S.N.O.B. als einmalige Chance auf eine Beförderung, denn sie ist mit neunundzwanzig Jahren inzwischen die dienstälteste Assistentin der Branche.

Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden und war gespannt, welche „Magischen Momente“ aus Filmen Evie nachstellen wird. Fans romantischer Komödien kommen hier voll auf ihre Kosten, da über zahlreiche Filme, sowohl Klassiker als auch neuere Werke, diskutiert wird. Die Schlüsselszenen, in denen das Paar sich in diesen kennenlernt, sind völlig unterschiedlich. Evie versucht es nicht nur im Café, sondern zum Beispiel auch im Buchladen, auf einem Roadtrip oder in der Warteschlange. Dabei gerät Evie in zahlreiche schräge Situationen, die mehr witzig als romantisch sind.

Neben Evies Jagd nach dem „Magischen Moment“ fand ich die Gespräche und Chats mit ihren Freunden sehr schön, die ihr mit mehr oder weniger hilfreichen Ratschlägen zur Seite stehen. Auch die ständigen Frotzeleien mit Ezra aka S.N.O.B. fand ich unterhaltsam. Bei ihrem Versuch im Café lernt sie außerdem die quirlige Schülerin Annette mit ihrem Vater kennen, durch die sie eine neue Perspektive auf das Geschehen erhält.

Jede Menge tolle Ideen sind in diese Geschichte eingeflossen, die natürlich immer mehr selbst zur romantischen Komödie wird. Ich hatte beim Lesen viel Spaß und die Vorhersehbarkeit der Handlung störte mich nicht, denn das Genre zeichnet schließlich aus, dass alles so kommt, wie man es sich wünscht. Auf dem Weg dahin gibt es so manche Höhen und Tiefen, die man gemeinsam mit der Protagonistin durchlebt.

„Happy End für 2“ ist eine Hommage an alle romantischen Komödien! Ich wurde durch Evies unfreiwillige Versuche, romantische Filmszenen nachzustellen und dabei jemanden kennenlernen, bestens unterhalten. Die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus lustigen Momenten und solchen fürs Herz, sodass ich sie sehr gerne an alle RomCom-Fans weiterempfehle!

Veröffentlicht am 09.11.2019

Eine gelungene Mischung aus Spannung, Kuriositäten und fantastischen Elementen

Die Ewigkeit in einem Glas
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Im London des Jahres 1863 ist Bridie Devine als Privatdetektivin tätig. Dank der Männer, bei denen sie als Kind aufwuchs, hat sie einen besonderen Blick für Todesursachen und anatomische Auffälligkeiten. ...

Im London des Jahres 1863 ist Bridie Devine als Privatdetektivin tätig. Dank der Männer, bei denen sie als Kind aufwuchs, hat sie einen besonderen Blick für Todesursachen und anatomische Auffälligkeiten. Als die sechsjährige Christabel entführt wird, wendet sich ihr Vater Sir Edmund deshalb an sie. Denn das kleine Mädchen ist alles andere als gewöhnlich: Sie hat spitze Hechtzähne, statt zu reden löst sie Erinnerungen in ihrem Gegenüber aus und sie legt eine ganz außergewöhnliche Verbundenheit zum Wasser und seinen Lebewesen an den Tag. Bridie sucht nach Spuren und hört sich in der Szene um, in der mit Kuriositäten gehandelt wird. Bei ihren Nachforschungen trifft sie auf alte Bekannte, die sie lieber nie wieder gesehen hätte.

Nachdem mich Jess Kidd schon in den ersten beiden Romanen mit ihrem Schreibstil überzeugen konnte, habe ich mich sehr über das erscheinen dieses neuen Buchs gefreut. Diesmal nimmt die Autorin den Leser ein gutes Stück mit in die Vergangenheit und lässt ihn ins gefährliche und dreckige London des 19. Jahrhunderts eintauchen, wo so manche üblen Gestalten ihr Unwesen treiben.

Gleich zu Beginn wird man Zeuge der Entführung eines Mädchens, das über höchst erstaunliche Eigenschaften besitzt. Die Protagonistin Bridie soll die kleine Christabel zurückbringen. Bei ihrem letzten Entführungsfall ist sie gescheitert, weshalb noch immer Zweifel an ihr nagen. Bridie hat in ihrem Leben schon vieles erlebt und gesehen, das sie gedanklich immer wieder einholt. Sie ist taff und schert sich nicht darum, was andere denken. Gleichzeitig ist sie mitfühlend und hat schon einige Menschen aus den Klauen anderer befreit.

Als Bridie plötzlich den Geist eines Boxers mit zahlreichen sich bewegenden Tatoos sieht, staunt sie nicht schlecht. Wer die anderen Romane der Autorin kennt weiß, dass Geister bei ihr eine Pflichtzutat sind. Diesmal sieht die Protagonistin nur einen einzigen, kann sich dafür aber rege mit ihm unterhalten, was zu unterhaltsamen Dialogen führt. Einige Szenen sind auch aus der Sicht des Geistes geschrieben, was einen neuen Blick auf das Geschehen ermöglicht.

Um den Entführern des Mädchens auf die Spur zu kommen, nimmt Bridie den Tatort und seine Umgebung unter die Lupe und hört sich vor allem mal hier, mal dort um. Wer straffe Ermittlungen sucht, wird hier nicht fündig. Die Autorin nimmt sich Zeit, den Leser in die von ihr geschaffene Welt eintauchen zu lassen, und konnte mich mit ihren lebhaften Schilderungen begeistern. Neben der Suche nach Christabel versucht Bridie herauszufinden, warum sie von Sammlern überhaupt so begehrt wird. Außerdem erfährt man einiges über ihre Vergangenheit, denn im Zuge ihrer Nachforschungen trifft sie auf alte Bekannte. Die Charaktere sind allesamt auf ihre Weise besonders und haben so manche kuriose Eigenschaft. Und auch die Natur spielt wieder einmal verrückt und sorgt für erstaunliche Ereignisse. Zum Ende hin wird es für Bridie ganz schön gefährlich, weshalb ich gespannt mitfieberte.

„Die Ewigkeit in einem Glas“ ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Kuriositäten und fantastischen Elementen. Ich habe Bridie gern begleitet und fand es interessant, die ungewöhnlichen Personen kennenzulernen, denen sie begegnet. Gleichzeitig fieberte ich mit, ob sie den Fall lösen und den Gefahren aus dem Weg gehen kann. Wer einen phantasievollen Schreibstil mag, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 08.11.2019

Einladung zu Geschmacksexperimenten mit fünfzehn Gemüsesorten

Abenteuer Geschmack!
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Das Motto des Buches „Abenteuer Geschmack“ von Antje de Vries lautet „kochen und experimentieren“. Der Leser wird eingeladen, die Geschmacksvielfalt von fünfzehn verschiedene Gemüsesorten zu entdecken. ...

Das Motto des Buches „Abenteuer Geschmack“ von Antje de Vries lautet „kochen und experimentieren“. Der Leser wird eingeladen, die Geschmacksvielfalt von fünfzehn verschiedene Gemüsesorten zu entdecken.

Den Rezepten vorangestellt sind einige Seiten, in denen erklärt wird, wie Geschmack funktioniert. Alle Sinne spielen dabei eine Rolle. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden auf ansprechende Weise mit dem Leser geteilt und werden von großformatigen, thematisch passenden Bildern begleitet.

Jedem Gemüse ist ein eigenes Kapitel gewidmet, diese sind jeweils gleich aufgebaut. Den Rezepten vorangestellt ist ein doppelseitiges Geschmacksporträt, bei dem der Geschmack und seine Variationen durch unterschiedliche Zubereitung verständlich und ausführlich erklärt werden. Für jedes der drei bis fünf Rezepte pro Kapitel wird explizit in wenigen Sätzen erklärt, welches Geschmackserlebnis man hier erwarten kann. Zwischen den Rezepten ist außerdem noch eine Doppelseite „Geschmacks-Insight“ untergebracht, wo weitere Hintergrundinformationen zum jeweiligen Gemüse geliefert werden.

Die Rezepte haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad. Pro Kapitel ist fast immer ein Rezept dabei, das sich mit wenigen Zutaten in relativ kurzer Zeit kochen lässt. Andere Rezepte sind deutlich anspruchsvoller mit Zubereitungszeiten von über einer Stunde. Jedes Rezept ist auf einer eigenen Doppelseite dargestellt - links das Rezept, rechts ein Foto des Gerichts.

Gut fand ich, dass bei einigen exotischeren Zutaten auch Hinweise gegeben wurden, mit welcher alltäglicheren Zutat man diese ersetzen kann. Bei einigen Rezepten benötigt man jedoch zwingend einen Holzkohlegrill, mit dem ich leider nicht dienen kann. Außerdem fand ich es bei einigen Rezepten schwer, abzuschätzen, wie groß die Portionen werden und es war für mich nicht immer gleich klar, ob es sich um eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise handelt.

Ich habe bereits die Rezepte „Möhrensalat mit Erdnüssen und Koriander“ sowie „Orangen-Butter-Kürbis“ ausprobiert. Den Anweisungen konnte ich problemlos folgen und ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Beides waren spannende Geschmackskombinationen, die zu entdecken mir Spaß gemacht hat.

Abschließend möchte ich die ansprechenden Bilder loben, die Lust machen, das Buch immer wieder zur Hand zu nehmen. Nicht nur die Gerichte werden mit einem seitenfüllenden Foto in Szene gesetzt, auch die Infos rund um das Gemüse werden von tollen großformatigen Aufnahmen begeleitet. Dadurch riecht das Buch allerdings intensiv nach Farbe, was hoffentlich noch verfliegen wird.

„Abenteuer Geschmack“ ist ein Buch für alle, die Lust haben, sich mit einzelnen Gemüsesorten intensiver zu beschäftigen und genauer zu verstehen, wie sich die Zubereitungsform auf den Geschmack auswirkt. Es gibt zahlreiche toll gestaltete Seiten mit Hintergrundinformationen, die ebenso viel Platz einnehmen wie die Rezepte selbst. Ein Buch zum Stöbern, Verstehen und Ausprobieren für alle, die Lust auf Geschmacksexperimente haben!

Veröffentlicht am 06.11.2019

Ein Mord in der Modewelt

Blutmond
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Mitten in einer Januarnacht wird Jeppe Kørner in den Orstedpark gerufen, wo ein Toter im Ørstedspark in Kopenhagen gefunden wurde. Es scheint sich um einen betrunkenen Obdachlosen zu handeln, der an Unterkühlung ...

Mitten in einer Januarnacht wird Jeppe Kørner in den Orstedpark gerufen, wo ein Toter im Ørstedspark in Kopenhagen gefunden wurde. Es scheint sich um einen betrunkenen Obdachlosen zu handeln, der an Unterkühlung gestorben ist. Entsprechend groß ist die Überraschung am nächsten Tag, als festgestellt wird, dass es sich um den Modekönig Alpha Bartholdy handelt, der vergiftet wurde. Zuletzt lebendig gesehen wurde er auf einer Modeparty, wo er einen Streit ausgerechnet mit Jeppes Freund Johannes hatte. Gemeinsam mit Annette Werner ermittelt Jeppe in verschiedene Richtungen. Auch Esther de Laurenti, mit der Jeppe in Kontakt geblieben ist, hat einen Vorschlag, wo man ansetzen könnte.

„Blutmond“ ist der zweite Fall für die Ermittler Kørner und Werner und spielt einige Monate nach „Krokodilwächter“. Die Kopenhagener Fashion Week läuft und ausgerechnet eine bekannte Persönlichkeit der Modewelt wird ermordet. Theoretisch hätte jeder auf der Modeparty Bartholdys Drink vergiften können, doch es fehlt das Motiv. Dass Johannes der einzige ist, der mit dem Opfer gestritten hat, ist eine schwierige Situation für Jeppe. Er bemüht sich darum, nicht wegen Befangenheit vom Fall abgezogen zu werden und gleichzeitig Johannes’ Unschuld zu beweisen. Annette Werner kämpft unterdessen mit starken Kreislaufproblemen und hat Angst, ernsthaft erkrankt zu sein. Die Ermittlungssituation spitzt sich zu, als es zu einem weitern Zwischenfall kommt. Das angenehm hohe Tempo und der gelungene Spannungsbogen fesselten mich ans Buch. Kathrine Engberg konnte mich mit ihrem zweiten Thriller erneut begeistern, den ich wie seinen Vorgänger absolut weiterempfehle!

Veröffentlicht am 03.11.2019

Welcher Mensch ist der eine, zu dem du perfekt passt?

The One - Finde dein perfektes Match
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Typische Datingapps gehören der Vergangenheit an! Denn dank „Match Your DNA“ muss man nur noch eine Speichelprobe einschicken, und die Suche nach dem einen perfekten Partner beginnt. Für den Großteil der ...

Typische Datingapps gehören der Vergangenheit an! Denn dank „Match Your DNA“ muss man nur noch eine Speichelprobe einschicken, und die Suche nach dem einen perfekten Partner beginnt. Für den Großteil der Interessenten ist das Match nach wenigen gefunden, und die Verbundenheit, die Matches spüren, ist laut Berichten vieler zufriedener Nutzer einzigartig. Auch Mandy will das nun ausprobieren und hat direkt Erfolg - Richard wohnt auch gar nicht so weit weg. Ganz im Gegensatz zum Match von Jade, denn Kevin lebt auf der anderen Seite der Welt. Nick wird von seiner Freundin gedrängt, vor der Hochzeit zu testen, ob sie Matches sind. Ellie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, deren normale Dates vor allen an ihrem Ruhm und Geld interessiert sind. Und Christopher ist ein Psychopath, der keine Gefühle empfindet, aus reinem Interesse aber prüfen wollte, ob auch er ein Match hat.

Das Cover von „The One“ fällt mit seinem weißen Cover, dem einzelnen pinken Fingerabdruck und dem pinken Buchschnitt sofort ins Auge. Allerdings finde ich es schade, dass man sich für pink entschieden hat, denn die Geschichte ist aus meiner Sicht auch gut für Männer geeignet, die diese Aufmachung eher abschreckt. Außerdem hätte ich einen DNA-Strang auf dem Cover passender gefunden als den Fingerabdruck, denn diese spielen im Buch überhaupt keine Rolle.

Das Buch erzählt die Geschichten von fünf Charakteren, die sich untereinander überhaupt nicht kennen, wodurch das Buch aus fünf separaten, abwechselnd erzählten Handlungssträngen besteht. Sie verbindet die Tatsache, dass die Charaktere ihre Speichelprobe bei „Match Your DNA“ eingeschickt haben. Das hat für sie alle komplett unterschiedliche Auswirkungen. Der klassische Fall - man trifft sich, verliebt sich, heiratet und lebt glücklich bis ans Lebensende - ist nicht dabei, so viel sei verraten. Das Buch spielt mit der Frage, wie gut man die Person, mit der man seelenverwandt ist, wirklich kennt. Denn dass man zusammengehört heißt nicht, dass der andere keine Geheimnisse hat.

Und Geheimnisse gibt es in diesem Buch reichlich! Das Buch macht eine Kehrtwende nach der nächsten, eine Überraschung jagt die andere. Was dabei herauskommt habe ich wirklich nicht kommen sehen. Zusätzlich sind die einzelnen Kapitel immer nur wenige Seiten lang, danach wechselt die Perspektive. Oft gibt es am Kapitelende Cliffhanger, sodass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte, weil ich weiterlesen musste, um zu erfahren, was als nächstes passiert. Dabei bleiben Tempo und Spannung hoch. Die Geschichte konnte mich bis zu ihrem wirklich gelungenen Ende packen.

Insgesamt konnte mich das Buch begeistern, einen Stern Abzug gibt es jedoch für zwei unlogische Aspekte, dank der die Story überhaupt erst funktioniert. Der Autor gibt sich zum einen nicht sonderlich viel Mühe, zu erklären, warum jede Person genau ein Match hat. Angeblich finden 98% ihr Match in sechs Monaten und es gibt teils einen großen Altersunterschied - aber können bei einer solchen Einzigartigkeit so viele Matches gleichzeitig, also im Jetzt, leben? Vielleicht war mein Match ja auch Archimedes oder Elvis. Der zweite Punkt betrifft Christopher, bei dem die Ermittlungen rund um die Verbrechen, die er begeht, schrecklich stümperhaft dargestellt werden. Dass die Polizei so dermaßen planlos ist kann ich nicht glauben.

In „The One. Finde Dein perfektes Match“ begleitet der Leser fünf Charaktere, die ihre DNA eingeschickt haben, um den einen perfekten Partner ermitteln zu lassen. Ich musste mich jedoch auf die Geschichte einlassen und die Unlogik des Grundgedankens beiseite schieben. Belohnt wurde ich mit einer spannenden und temporeichen Geschichte voller Wendungen, die mich sehr gut unterhalten konnte!