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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2020

Klufti der 11.

Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)
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Kluftinger ist nach dem letzten Fall noch immer angeschlagen, wühlte der doch die Ereignisse seines ersten großen Falls noch einmal auf. Auch der Tod des Kollegen Strobl hat er noch nicht richtig verdaut, ...

Kluftinger ist nach dem letzten Fall noch immer angeschlagen, wühlte der doch die Ereignisse seines ersten großen Falls noch einmal auf. Auch der Tod des Kollegen Strobl hat er noch nicht richtig verdaut, auch der Rest des Teams ist deswegen noch angeschlagen. Dazu kommt der Zweifel den damaligen Fall wirklich gelöst zu haben. So macht er sich daran, den alten Fall noch einmal aufzurollen. Da er nun auch noch zum Interims-Polizeipräsidenten ernannt worden ist, steht dem auch niemand im Wege. Gemeinsam mit der neuen Kollegin macht er sich auf die Suche nach neuen Hinweisen, die das damalige Geschehen neu beleuchten können.

Das Buch liest sich wie gewohnt locker und Kluftinger liefert auch immer wieder Anlass zum Lachen, steht er doch mit der modernen Technik immer noch auf Kriegsfuß. Whats App und der Thermomix sind halt doch alles neu für ihn. Die Dynamik im Team hat mir äußerst gut gefallen und die neue Kollegin passt richtig gut dort mit rein. Gerade gegen Ende läuft die Truppe richtig auf Hochtouren auf.

Mir hat dieser Kluftinger wieder ausgezeichnet gefallen, der Band zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung von Humor und Ermittlungsarbeit aus. Auf jeden Fall hoffe ich jetzt, dass uns Klufti noch weiter erhalten wird und wir mit dem neuen Team noch einige Fälle lösen dürfen.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Nettes Buch zur Entspannung

Wer nicht liebt, der nicht gewinnt
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Dieser dritte Band aus der Mischief Bay Reihe dreht sich nun um Zoe und um Jen, die Tochter von Pam, die wir im ersten Band begleitet haben. Zoe hat sich gerade von ihrem langjährigen Freund getrennt und ...

Dieser dritte Band aus der Mischief Bay Reihe dreht sich nun um Zoe und um Jen, die Tochter von Pam, die wir im ersten Band begleitet haben. Zoe hat sich gerade von ihrem langjährigen Freund getrennt und weiss nicht so recht, was ihr die Zukunft bringen soll. Da trifft es sich gut, dass ihr Pam mit ein paar Ideen zur Seite stehen kann. Pam nutzt auch gleich die Gelegenheit, um Zoe mit ihrem Sohn Steven zu verkuppeln, allerdings ahnt sie nicht, wie gut sie da mit ihrem Wunsch gelegen hat, die beiden zu einem Paar zu machen. Jen dagegen hat mit Angstzuständen zu kämpfen. Sie hat Angst um ihren Sohn Jack, der sich eigentlich prächtig entwickelt, nur nicht spricht. Und sie hat Angst um ihren Mann Kirk, der als Detective bei der Polizei arbeitet. Nur langsam schafft sie es sich einzugestehen, was nicht rund läuft und sich aus ihrer Lage zu befreien.

Das Buch liest sich genau wie die Vorgänger sehr gut, man ist auch gleich drin in der Geschichte. Und wie auch in den Vorgängern ging mir hier mindestens eine Person sehr auf den Geist. In diesem Fall ist es Jen, die sich am Anfang wirklich wie eine total überdrehte Helikoptermutter benimmt. Ich habe aber den Eindruck, dass das was die Autorin beschreibt tatsächlich der typisch amerikanische Alltag ist, der mir in letzter Zeit sowieso immer verrückter vorkommt. Glücklicherweise verpasst die Autorin ihren Figuren aber auch immer einen gewaltigen Entwicklungsschritt, so dass sich dann doch meist alles zum Guten wendet. So auch diesmal.
Mir hat das Buch viel Spaß gemacht und ich freue mich nun auf Band 4 der Reihe.

Von mir daher durchaus eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

eine magische Liebesgeschichte

Mit dir für alle Zeit
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Am 5. Dezember 1937 fällt Joe in der Bahnhofshalle von Grand Central in New York eine junge Frau auf, die ohne Mantel unterwegs ist. Er spricht sie an und sie bezaubert ihn mit ihrer Art. Genau ein Jahr ...

Am 5. Dezember 1937 fällt Joe in der Bahnhofshalle von Grand Central in New York eine junge Frau auf, die ohne Mantel unterwegs ist. Er spricht sie an und sie bezaubert ihn mit ihrer Art. Genau ein Jahr später sieht er sie wieder und lässt sich bei einem gemeinsamen Abend ihre Telefonnummer geben. Als er versucht sie zu erreichen, stellt sich heraus, dass Nora 1925 bei einem Zugunglück in Grand Central ums Leben kam. Als sie 1939 wieder auftaucht macht sich Joe daran herauszufinden, was Nora zurückbringt und welche Grenzen ihr gesetzt sind. Denn zwischen den beiden entsteht eine Liebe, die sie durch die Zeiten verbindet.

Wir begleiten Joe und Nora durch mehrere Jahre ihres gemeinsamen Lebens, in dem sie versuchen sich so etwas wie eine Zukunft aufzubauen. Dabei gerät Joe immer wieder in Konflikt mit seiner Loyalität seiner Familie gegenüber. Besonders als der 2. Weltkrieg ausbricht und sein Bruder ihm seine Familie anvertraut, als er in den Kampf zieht.

Dieser Konflikt und der wachsende Altersunterschied zwischen Joe und Nora machen den Leser immer neugieriger darauf, wie die Autorin wohl diese Konflikte lösen wird. Am Ende wird ihr das auch schlüssig gelingen. Bis dahin begleiten wir Nora in ihrem begrenzten Leben in Grand Central. Sie sucht sich Aufgaben, die sie beschäftigen und ihr das Gefühl geben, nützlich zu sein, während Joe als Stellwerker arbeitet.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil vermittelt das Leben in New York und gerade in Grand Central sehr plastisch, man hat von Anfang an das Gefühl mit durch den Bahnhof zu wandern. Der Wechsel zwischen den Perspektiven von Joe und Nora gelingt der Autorin gut, man kann sich in beide gut einfühlen. Ich muss gestehen, es fiel mir am Anfang nicht leicht, mir auch nur ansatzweise ein gelungenes Ende für das Buch vorzustellen, dies ist der Autorin aber gelungen. Die Liebesgeschichte zwischen Joe und Nora hat tatsächlich etwas magisches. Ohne die entsprechenden Umstände wäre aus den beiden wohl kaum ein Paar geworden.

Ich kann diese magische Liebesgeschichte nur empfehlen, es ist wirklich ein schönes Buch!

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Heimelig

Eisblumenwinter
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Eisblumenwinter führt uns wieder zur Familie von Pia, die wir schon in „Drei Schwestern am Meer“ kennengelernt haben. Ihrer Oma geht es nach dem Herzstillstand wieder gut, Opa Georg gehört nun fest zur ...

Eisblumenwinter führt uns wieder zur Familie von Pia, die wir schon in „Drei Schwestern am Meer“ kennengelernt haben. Ihrer Oma geht es nach dem Herzstillstand wieder gut, Opa Georg gehört nun fest zur Familie und eigentlich könnte alles gut sein, wenn da nicht Pias Liebe zu Paul wäre, der 500 km entfernt auf Juist lebt und nicht von dort weg möchte. Durch die Ahnenforschung ihrer Großtante Erika stößt die Familie auf Tante Hedwig, die Schwester von Omas und Erikas Mutter, die irgendwann einfach aus der Familie verschwunden war. Diese Entdeckung stößt noch einmal große Umwälzungen in der Familie an.

Paul ist dem Leser auch schon bekannt, aus der Reihe um den Freundeskreis auf Juist.

Das Buch dreht sich weniger um die Beziehung von Paul und Pia, als um die Bedeutung von Liebe. Im Vordergrund steht eigentlich mehr das Wiedersehen mit Tante Hedwig und dessen Konsequenzen. Wie schon in all ihren anderen Büchern gelingt es Anne Barns ein wunderbar wohliges Setting aufzubauen, mit gemütlichen Heimen, leckerem Essen und einer Familie und Freunden, die sich gegenseitig stützen und helfen.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich sehr gefreut, noch einmal von Pia, Rina und Jana zu lesen.

Am Ende gibt es wie gewohnt noch Rezepte zu den Köstlichkeiten, die im Buch erwähnt werden.

Von mir also wieder eine volle Leseempfehlung für dieses wirklich heimelige Buch.

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Veröffentlicht am 01.11.2020

Beindruckendes Debut!

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Die Welt im Jahre 2097. In Neu-London tritt Elaine zur Abschlussprüfung ihrer Ausbildung an, dem Vortexrennen. Dabei läuft sie durch die Vortexe, Energiewirbel, die um die ganz Welt führen, und muss vor ...

Die Welt im Jahre 2097. In Neu-London tritt Elaine zur Abschlussprüfung ihrer Ausbildung an, dem Vortexrennen. Dabei läuft sie durch die Vortexe, Energiewirbel, die um die ganz Welt führen, und muss vor allen anderen wieder in Neu-London ankommen. Am Ende ihres Rennens zeigt sich, dass sie über eine Fähigkeit verfügt, die alle anderen nicht haben und das verändert ihr Leben grundlegend.

Der Leser wird von der ersten Seite in dieses Szenario geworfen, ohne lange Erklärungen. Das stört aber überhaupt nicht, weil die Geschichte von Anfang an durchgehend spannend ist und man mit Elaine mitfiebert. Die Autorin erklärt ihre Welt nach und nach in Rahmen der Erzählung und meiner Meinung nach, ist ihr das sehr gut gelungen. Zusammen mit Elaine erfährt man dann auch, welche Intrigen im Hintergrund gesponnen werden und mit welchen Mitteln die Bevölkerung der Erde manipuliert wird.

Ich fand das Buch ausgesprochen interessant und klug durchdacht. Der Schreibstil ist einfach großartig, man hatte die Welt und auch die Reisen durch die Vortexe bildlich vor Augen. Kopfkino pur. Die Geschichte würde sich durchaus für eine Verfilmung eignen.

Das Buch ist der Beginn einer Trilogie, der zweite Band ist bereits erschienen und ich möchte ihn auch zeitnah lesen. Anne Benning veröffentlich mit diesem Buch ihren Erstling. Ich hoffe aber sehr, dass ihr die Ideen für weitere Geschichten nicht ausgehen.

Von mir daher eine volle Leseempfehlung für dieses wirklich tolle Buch!

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