Cover-Bild White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht

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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Rütten & Loening Berlin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 22.09.2020
  • ISBN: 9783352009396
Michelle Marly

White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht

Roman
Dreaming of a White Christmas.

Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er verbindet damit sein größtes Glück und gleichzeitig auch einen schweren Schicksalsschlag. Doch diesen Heiligabend muss Irving, zum ersten Mal getrennt von seiner Familie, unter der Sonne Kaliforniens verbringen. Voller Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern beginnt er an einem Song über die Weihnachtszeit zu arbeiten – und erfährt schließlich, dass auch in Hollywood ein Weihnachtswunder geschehen kann.

Eine bezaubernde Liebesgeschichte und die Geschichte des erfolgreichsten Weihnachtsliedes aller Zeiten

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2021

Lebens- und Liebesgeschichte von Irving Berlin und Ellin Mackay - wunderschön erzählt

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Dem Titel nach könnte der Eindruck entstehen, es würde sich hier um einen typischen Weihnachtsroman handeln, aber dem ist nicht so. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte des berühmten und erfolgreichen ...

Dem Titel nach könnte der Eindruck entstehen, es würde sich hier um einen typischen Weihnachtsroman handeln, aber dem ist nicht so. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte des berühmten und erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin und der reichen Erbin Ellin Mackay. Da es im Roman um reale und bekannte Schicksale geht, habe ich in meinen folgenden Ausführungen doch ein wenig gespoilert. Wer noch nicht viel über Irving Berlin und sein Leben weiß und alles erst selbst erlesen möchte, dem rate ich, hier zu stoppen und vielleicht gleich zum Buch zu greifen, denn soviel vorab: es lohnt sich.

Im Prolog lernt man den zwölfjährigen Israel, genannt Izzy, kennen. Er ist das Kind jüdischer Auswanderer aus Weißrussland und verdient sich im Dezember 1900 etwas Geld als Zeitungsjunge. Schon damals träumte er von einer Zukunft als „singender Kellner“, denn auch wenn er keine Noten lesen konnte, so war er doch schon in jungen Jahren sehr musikalisch.

Im Dezember 1937 begegnen wir ihm in Kalifornien wieder. Inzwischen ist er sehr erfolgreich und unter dem Namen Irving Berlin bekannt. Zu seinem Leidwesen muss er das Weihnachtsfest getrennt von seiner Familie verbringen, da seine Anwesenheit für den ersten Tonfilm der Geschichte vonnöten ist, denn er hat die musikalischen Beiträge dafür komponiert. Aus der Einsamkeit dieses Weihnachtsfests entsteht eines der wohl bekanntesten Weihnachtslieder der Welt: White Christmas.
Im Verlauf dieser Rahmengeschichte nehmen die Rückblicke zu der Zeit, als er seine große Liebe kennenlernte, einen weiten Raum ein. Von seiner ersten Begegnung mit Ellin an begleitet man die Liebenden bei ihrem Kampf um das Glück, denn Ellins Vater ist gegen die Verbindung, und das bringt die junge Frau in einen Gewissenskonflikt zwischen der Loyalität ihrem Vater gegenüber und der Liebe zu Irvin. Da es sich quasi um eine wahre Geschichte handelt, war ich neugierig und habe, während ich den Roman gelesen habe, parallel dazu ein wenig recherchiert. Michelle Marly hält sich eng an die bekannten Tatsachen, aber durch ihre unterhaltsame und gefühlvolle Darstellung und Ergänzung mit fiktiven Elementen wird diese schöne Liebesgeschichte lebendig.
Ich mochte die Protagonisten, und ich konnte stark mit ihnen fühlen. Da sich der Roman über einen längeren Zeitraum hinzieht, ist es auch kein Buch, das man unbedingt nur zur Weihnachtszeit lesen könnte. Der Roman entführt in das Amerika der Dreißiger Jahre und fängt die Atmosphäre und den damaligen Lifestyle sehr gekonnt ein. Diese Liebesgeschichte zweier Menschen hat mich nachhaltig beeindruckt, denn mit Hartnäckigkeit und Treue haben es Irvin und Ellin geschafft, sich gegen den alten Mackay zu behaupten, und ich möchte sagen, dieser Kampf ums Glück hat sich gelohnt, denn das Paar führte bis ins hohe Alter eine glückliche Ehe.
Für mich hat bei diesem Roman alles gestimmt, so dass ich ihn mit begeisterten fünf Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Für die Liebe und gegen alle Widerstände

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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Dreaming of a White Christmas.
Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Dreaming of a White Christmas.
Hollywood, Heiligabend 1937. Für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin aus New York ist dieser Tag stets ein besonderer – er verbindet damit sein größtes Glück und gleichzeitig auch einen schweren Schicksalsschlag. Doch diesen Heiligabend muss Irving, zum ersten Mal getrennt von seiner Familie, unter der Sonne Kaliforniens verbringen. Voller Sehnsucht nach seiner Frau und den Kindern beginnt er an einem Song über die Weihnachtszeit zu arbeiten – und erfährt schließlich, dass auch in Hollywood ein Weihnachtswunder geschehen kann.
Eine bezaubernde Liebesgeschichte und die Geschichte des erfolgreichsten Weihnachtsliedes aller Zeiten


Meinung:
Der bildhafte und fesselnde Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Ellin und Irving geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Auch Ellins Vater kommt zu Wort.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Irvings bester Freund Joseph und Ellins Großmutter und ihr Vater.

Die Entstehung des titelgebenden Liedes steht nicht im Fokus der Geschichte, sondern die Liebesgeschichte von Ellin und Irving mit ihren Höhen und Tiefen. Ellin und Irving stehen füreinander und für ihre Liebe zueinander ein, vor allem gegen die Widerstände von Ellins Familie. Diese betrachtet Irving als Sohn jüdischer Einwanderer als nicht angemessen für die Tochter aus reichem Hause, sowohl wegen der armen Herkunft als auch wegen der unterschiedlichen Religionen. Ich habe mit beiden mitgefiebert und auch mitgelitten auf ihrem Weg, der nicht frei von Schicksalsschlägen bleibt.

Sehr gekonnt verwebt die Autorin Fakt und Fiktion zu einer wunderschönen und berührenden Liebesgeschichte, in der das Paar für die Liebe und gegen alle Widerstände füreinander einsteht, so dass es wunderbare 5 von 5 Sternen gibt und eine Leseempfehlung, wenn man Liebesgeschichten bzw. historische Romane liebt.

Fazit:
Sehr gekonnt verwebt die Autorin Fakt und Fiktion zu einer wunderschönen und berührenden Liebesgeschichte, in der das Paar für die Liebe und gegen alle Widerstände füreinander einsteht.

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Die wunderschöne Geschichte einer großen Liebe

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Israel Isidore Baline ist mit seinen Eltern als russisch-Jüdischer Einwanderer in Amerika angekommen. Er hat es weit gebracht und ist jetzt unter dem Namen Irving Berlin ein gefragter Komponist in Hollywood. ...

Israel Isidore Baline ist mit seinen Eltern als russisch-Jüdischer Einwanderer in Amerika angekommen. Er hat es weit gebracht und ist jetzt unter dem Namen Irving Berlin ein gefragter Komponist in Hollywood. Auf einer Party lernt er Ellin Mackey kennen, eine junge Dame aus der Upperclass. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick. Aber es dauert seine Zeit, bis Irving seine Ellin endlich um ihre Hand bittet. Ihr Vater und ihre Großmutter sind absolut nicht einverstanden mit ihrer Wahl…

Für mich gehört „White Christmas“ einfach zu Weihnachten dazu. Und da mich die Geschichte hinter diesem Lied interessiert hat, musste ich das Buch einfach lesen.

Michelle Marly nimmt mich in ihrer Geschichte mit ins Amerika der 1930 Jahre. Ich darf Irving Berlin auf seinem Weg zum Selfmade-Komponist, der keine Noten lesen kann und auf dem Klavier nur die schwarzen Tasten bedient, ein paar Jahre begleiten. Vom Zeitungsjungen über den Job eines singenden Kellners bis hin zum gefeierten Hollywoodstar, der immer neue Lieder und ganze Musicals schreibt.
Ellin Mackey sieht recht schnell in Irving Berlin die Liebe ihres Lebens. Sie stört weder der Altersunterschied von 15 Jahren noch die jüdische Konfession ihres Liebsten. Ich bewundere die junge Frau die im Reichtum aufgewachsen ist, die manchmal etwas naiv agiert, die sich gegen den Willen vor allem ihres Vaters stellt und sogar enterbt wird. Aber auch das kann dieser Liebe, die alles zu überdauern scheint, nichts anhaben.

Der leichte, sehr gefühlvolle und ausdrucksstarke Schreib- und Erzählstil der Autorin macht es mir leicht mich in diese andere Zeit zurückzuversetzen. Ich fühle mich sofort angekommen, Bilder entstehen in meinem Kopf und ich bin immer an Ellins Seite. Durch die bildhaften Beschreibungen z.B. aus Israel, wo Ellin dem Glauben ihres Geliebten näher kommen will oder aus Paris, wo sie sich ihr Brautkleid aussucht, fliegen die Seiten nur so dahin. Aber ich habe auch immer eines der Lieder im Kopf, die Irving geschrieben hat und die hier erwähnt werden.

Ellin und Irving sind mir schnell ans Herz gewachsen und da ich mir bei Frau Google Fotos der Beiden angeschaut habe, hatte ich gleich ein Bild im Kopf. Aber auch die anderen Personen, denen ich hier begegnen, sind so menschlich mit ihren Ecken und Kanten dargestellt und kommen absolut glaubhaft bei mir an.

„White Christmas – Das Lied der weißen Weihnacht” entführt mich in eine Welt voller Liebe und Romantik. Die Geschichte hat mich tief berührt und ich habe zusammen mit Ellin den Kampf um ihre große Liebe aufgenommen. Ich habe mit gehofft, mit gebangt, mich mit gefreut und mit gelitten. Eine wunderbare Geschichte über die Entstehung eines der schönsten Weihnachtslieder überhaupt. Ab jetzt werde ich immer, wenn ich das Lied höre, auch Bilder dazu im Kopf haben.

Danke für diesen wunderschönen teilbiografischen Roman, den ich sehr gerne weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 14.12.2020

Sehnsucht

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Trotz seinem jüdischen Glaubens ist für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin Weihnachten eine besondere Zeit. Als er an Heiligabend 1937 in Hollywood arbeiten muss, vermisst er seine Familie, ...

Trotz seinem jüdischen Glaubens ist für den erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin Weihnachten eine besondere Zeit. Als er an Heiligabend 1937 in Hollywood arbeiten muss, vermisst er seine Familie, den Schnee und die Atmosphäre New Yorks. Seine Sehnsucht inspiriert ihn zu einem Song, der unvergesslich werden wird.

Ich dachte zunächst dieses Buch erzählt eine Episode aus Irving Berlins Leben. Doch es entpuppte sich als herzerweichende Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt steht Ellin Mackay, Tochter des reichsten Mannes Amerikas, und Irving selbst, dem fleissigen Broadway-Star. Beide kommen aus zwei verschiedenen Welten, haben unterschiedliche Glauben und einen grossen Altersunterschied. Kann eine Liebe all diese Hürden überwinden oder zerbricht sie daran?
Mich beeindruckte Irvings musikalische Künstlerseele und besonders das bewegende Ende dieser Geschichte. Ich werde das Lied "White Christmas" nun mit anderen Ohren hören.

Mein Fazit: Ein Buch, das weihnachtlich und emotional richtig ans Herz geht. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

EIne bezaubernde Liebesgeschichte

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White Christmas bedient sich der Anekdote, dass Irving Berlin den Song "White Christmas" an einem Weihnachtsabend in Kalifornien schrieb, vor lauter Sehnsucht nach seiner Familie und dem weißen, kalten ...

White Christmas bedient sich der Anekdote, dass Irving Berlin den Song "White Christmas" an einem Weihnachtsabend in Kalifornien schrieb, vor lauter Sehnsucht nach seiner Familie und dem weißen, kalten Weihnachten in New York. Vor diesem Hintergrund gibt es Rückblenden an Irvings Anfänge als armer, jüdischer Emmigrant und als zweiten Handlungsstrang die Liebesgeschichte zu seiner Frau Ellin aus ihrer Sicht erzählt. Ellin stammte nämlich aus sehr guten Hause, sogenanntem Geldadel mit teilweise aristokratischem Hintergrund, daher war die Verbindung zu Irving Berlin, einem jüdischen Künstler - egal wie erfolgreich- nicht geduldet. Wie sich die Liebesgeschichte der beiden trotzdem zu einem Happy End entwickelt, wird in diesem Roman einfach nur bezaubernd und empathisch erzählt, mit genau der richtigen Dosis Kitsch. Der Schreibstil ist dabei sehr dynamisch, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte es leider ruckzuck durch.

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