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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2020

Absolut fesselnd

Bluthölle
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Auch der 11. Band mit den beiden Ermittlern Robert Hunter und Carlos Garcia konnte mich absolut fesseln.
Diesmal bekommen die beiden Ermittler von einer Taschendiebin ein geheimes Tagebuch zugespielt ...

Auch der 11. Band mit den beiden Ermittlern Robert Hunter und Carlos Garcia konnte mich absolut fesseln.
Diesmal bekommen die beiden Ermittler von einer Taschendiebin ein geheimes Tagebuch zugespielt und darin werden 16 brutale Morde aus den letzten 2 Jahren beschrieben. Wir bekommen nicht alle 16 Morde geschildert, so dass dieses Buch nicht ganz so bestialisch ist wie der ein oder andere Vorgänger. Dafür viel Ermittlerarbeit und Recherche. Natürlich setzen sich Hunter und Garcia wieder verschiedene Gefahren aus um dem Serienkiller auf die Spur zu kommen.
Gut gefallen hat mir, dass die Taschendiebin Angela soviel Raum einnimmt und ich würde mich sehr freuen ihr wieder zu begegnen. Da auch das Privatleben der beiden Ermittler diesmal nicht groß in den Vordergrund kommt und sich das Buch hauptsächlich auf den Fall konzentriert.

Chris Carter schafft es mal wieder ein Buch zu schreiben das man nicht aus der Hand legen möchte und die 412 Seiten am liebsten in einem Rutsch weglesen möchte.

Was mir wie immer nicht gefällt, dass die deutschen Titel so wenig mit der Handlung zu tun haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2020

Thriller der 90iger

Alter Hund, neue Tricks
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Ein weiterer Fall mit dem sehr eigeneN Detective Inspector Sean Duffy. Der Teilzeitpolizist in Belfast hat seine Schicht gerade beendet und ist auf dem Weg zurück nach Schottland zu Frau und Kind, jedoch ...

Ein weiterer Fall mit dem sehr eigeneN Detective Inspector Sean Duffy. Der Teilzeitpolizist in Belfast hat seine Schicht gerade beendet und ist auf dem Weg zurück nach Schottland zu Frau und Kind, jedoch passiert ein auf den ersten Blick unglücklicher Mord während eines Autodiebstahls aber ziemlich schnell findet Duffy raus, dass es sich weniger um einen Autodiebstahl sondern um Machenschaften der sehr aktiven IRA handelt. Seiner Art entsprechend, kann er auch vieles nicht auf sich beruhen lassen und bringt sich und andere in Gefahr.

Bei dem Buch werden wir zurück ins Jahr 1993 versetzt. Im Radio laufen die neuen Hits von REM und Belfast ist ein gefährliches Pflaster. Vieles kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Daher hat das Buch ein besonderen Flair und die Art wie Sean Duffy tickt muss man einfach mögen. Die Art wie er ermittelt und auf welche Typen er mit seiner unorthodoxen Art trifft. Er ist kein normaler Ermittler und die Fälle sind nicht modern. Aber es lässt sich sehr gut lesen und es ist wirklich spannend. Kein typischer blutrünstiger Thriller sondern gediegene Polizeiarbeit.

Ich war mal wieder begeistert und freue mich schon irgendwann mit Sean Duffy in den 90igern zu landen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2020

Der andere Buch-Club

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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The secret Book Club ist mal eine andere Liebesgeschichte. Hier erfahren wir hauptsächlich etwas über den Liebeskummer von Männern und mit welchen Tricks sie ihre Frauen für sich gewinnen wollen.
Gavin ...

The secret Book Club ist mal eine andere Liebesgeschichte. Hier erfahren wir hauptsächlich etwas über den Liebeskummer von Männern und mit welchen Tricks sie ihre Frauen für sich gewinnen wollen.
Gavin und Thea sind verheiratet und haben Zwillinge. Bei ihnen ging alles etwas zu schnell, nach drei Monaten haben die beiden festgestellt das Thea schwanger ist und dann kam die Hochzeit. Zu dem ist Gavin Baseballprofi und lebt mit Thea als Spielerfrau in dieser schillernden Welt. Was die beiden nie wirklich hatten, Zeit sich kennenzulernen und richtig lieben. Nach dem Thea alles zu viel wird und das eine Wort das andere gibt. Wird der verzweifelte vor die Tür gesetzt Gavin teil des secret Book Club und gemeinsam mit Liebesromanen und seinen Kumpels schafft er es langsam Thea wieder für sich zu gewinnen und beide ihre Geheimnisse zu erzählen und die Ängste zu überwinden.

Ich hab am Anfang etwas Zeit gebraucht um in das Buch reinzukommen. Aber dann war ich begeistert. Man freundet sich schnell mit den beiden Hauptpersonen und mit dem ganzen Buch-Club an und die Seiten lesen sich weg wie nichts.
Das Cover ist super schön gestaltet und glänzt.

Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bücher und neue Liebesgeschichten mit dem secret Book Club.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

Zu viele Privateprobleme

DUNKEL
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Leider konnte mich dieser isländische Thriller nicht wirklich packen. Die Idee eine Geschichte mit dem Ende beginnen zu lassen bzw. mit dem letzten Fall von Hulda bevor sie pensioniert wird fand ich interessant, ...

Leider konnte mich dieser isländische Thriller nicht wirklich packen. Die Idee eine Geschichte mit dem Ende beginnen zu lassen bzw. mit dem letzten Fall von Hulda bevor sie pensioniert wird fand ich interessant, leider konnte es mich nicht so sehr fesseln, dass ich nun Lust verspüre die weiteren Teile der Trilogie zu lesen.
Hulda, 64–jährige Polizistin die mit sich und ihrem Leben nicht wirklich glücklich ist. Nachdem Tochter und Mann gestorben sind und sie noch mit ihrer traurigen Kindheit kämpft, ist ihr Leben von der Tatsache erfüllt das sie Polizistin ist. Aber nun soll sie in Pension.
Die Hauptdarstellerin mit vielen Ecken und Kanten soll wahrscheinlich für eine Frau die in einem Männerberuf arbeitet realistisch dargestellt sein, aber sie ist mir einfach nicht sympathisch. Zeitweise nerven ihre Gedanken bzgl ihrem schweren Schicksals und wie unfair sie von der ganzen Welt behandelt wurde.
Der eigentlich Fall, der schon fast bei dem ganzen privaten Kram in den Hintergrund rückt, wird nebenher erzählt und ist ganz gut aufgebaut. Hulda sucht sich für ihre letzten Tage bei Polizei einen Fall raus, bei der eine russische Asylantin gestrigen ist und die Hintergründe nie ganz aufgeklärt werden konnten.

Ich hab schon einige Island-Krimis gelesen, aber dieser konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Nett zu lesen, hat aber nicht viel von Thriller.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Traumhafte Liebesgeschichte

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Eine etwas andere Liebesgeschichte, die aber ihrem Titel alle Ehre macht.

Das ganze beginnt im dicksten Winter, was man irgendwie erstmal nicht so vermutet. Lucys ist Bens Mitfahrgelegenheit auf dem ...

Eine etwas andere Liebesgeschichte, die aber ihrem Titel alle Ehre macht.

Das ganze beginnt im dicksten Winter, was man irgendwie erstmal nicht so vermutet. Lucys ist Bens Mitfahrgelegenheit auf dem Weg nach Hause um mit den Eltern Weihnachten zu feiern. Dann bleiben die beiden in einem Schneesturm stecken aus dem sie dank eines netten Anwohners gerettet und einer alten Damen übergeben werden. Nach einem netten Weihnachtsabend mit lauter unbekannten, verlieren die beiden sich jedoch nicht aus den Augen und irgendwann kommt die Nachricht, das sie von der netten alten Damen den Hof geerbt haben und dann nimmt alles seinen sehr langsamen lauf.

Wir erfahren in kleinen Häppchen immer mehr über Lucy die Autorin, die jedoch eine Schreibblockade hat und sich in der Großstadt sehr einsam fühlt und über Ben den Arzt der sehr verschlossen ist. Genauso langsam aber absolut interessant geschrieben nähern die beiden sich an und ganz oft hat man das Gefühl in die Geschichte eingreifen zu wollen um den beiden etwas nachzuhelfen in Sache Lieben.
Wir lernen aber nicht nur Ben und Lucy langsam kennen, sondern das ganze Dort nimmt seinen Anteil an dieser Liebesgeschichte und ist sehr hilfsbereit.
Alle Personen Wachsen einem ans Herz und man freut sich bei jeder Seite darauf, was es neues zu entdecken gibt.

Auch wenn sich die Liebesgeschichte der beiden sehr langsam entwickelt, ist es ein traumhaftes Buch. Die Autorin versteht es einem mit vielen kleinen Informationen immer weiterlesen zu lassen.

Ein Buch für laue Sommernächte zum genießen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren