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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2017

Durchwachsen

Totengrab
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Totengrab ist der Auftakt mit DS Solomon Grey und spielt in der englischen Küstenregion Kent. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um den DS, seine Probleme und welche Auswirkung diese auf den Fall haben. ...

Totengrab ist der Auftakt mit DS Solomon Grey und spielt in der englischen Küstenregion Kent. Im ersten Teil geht es hauptsächlich um den DS, seine Probleme und welche Auswirkung diese auf den Fall haben. Sein Sohn ist vor Jahren verschwunden, seine Frau hat Selbstmord begangen, also haben wir eine leicht depressive Hauptfigur. Dann der erste Fall, Selbstmord eines Jungen, die Probleme nehmen zu und der Fall rückt erst etwas in den Hintergrund, bis er durch einen zweiten Mord wieder etwas in der Vordergrund rückt. Am Schluss werden private Probleme und der eigentliche Fall gelöst.
So ganz gefällt mir der Aufbau nicht. Ich weiß noch nicht ob ich Grey mag oder er mir zu extrem ist. Zuviel Privatleben, zu wenig Fall, eine plötzliche Lösung, mit komischen Ermittlern. Wer ist mit wem befreundet, wer hilft wem und wer kann wen nicht leiden bzw. alle haben sich am Ende lieb.
Ich bin noch nicht sicher, ob ich ein weiteren Fall lesen werden.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Super Thriller

Böse Seelen
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Böse Seelen – ein neuer Fall um Kate Burkholder und für mich der Erste. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und trotz dessen das es sich hier schon um den 8. Fall handelt kam ich mir nicht so vor als ...

Böse Seelen – ein neuer Fall um Kate Burkholder und für mich der Erste. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und trotz dessen das es sich hier schon um den 8. Fall handelt kam ich mir nicht so vor als würden mir irgendwelche Informationen fehlen, im Gegenteil alles wird am Anfang als nette Einleitung erklärt und somit ein super Einstieg als neuer Leser.
Kate wird gebeten als verdeckte Ermittlerin sich in einer Amisch-Gemeinde umzuhören. Der tot einer 15-jährigen und einige Gerüchte machen dies erforderlich. Als ehemaliges Mitglied einer Amisch Gemeinde ist sie die perfekte Person für diese Arbeit. Weil sie die Werte und Eigenarte der Amisch-Gemeinde kennt sie sieht keine große Gefahr, jedoch merkt sie schnell dass sie diese Gemeinde mit ihrem Bischof sehr unterschätzt hat. Sie bringt sich nicht nur einmal in Gefahr hat aber jedesmal Glück der Eiskälte zu entfliehen.

Die Seiten lesen sich nur so hinweg, der Schreibstil hat mich absolut gefesselt und viele schöne Lesestunden beschert. Ich konnte das Buch gar nicht weg legen, es wurde nach keinem Kapitel so das man mal eine Pause einlegen möchte. Viel zu schnell waren die letzten Seiten angelangt und der Fall hat sich noch sehr interessant und spektakulär aufgeklärt. Ich werde aufjedenfall weitere Bücher der Autorin lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Serienauftakt

Venezianische Verwicklungen
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Luca Brassonis erster Fall führt uns in die Kunstszene von Venedig. Ein deutscher Kunstprofessor wird gefoltert und ermordet aufgefunden. Seine junge Assistentin schwebt in Lebensgefahr. Kommissar Luca ...

Luca Brassonis erster Fall führt uns in die Kunstszene von Venedig. Ein deutscher Kunstprofessor wird gefoltert und ermordet aufgefunden. Seine junge Assistentin schwebt in Lebensgefahr. Kommissar Luca und sein Kollege Goldini finden raus, dass die beiden deutschen ein Bild von Picasso in Bezug auf dessen Echtheit begutachten sollten.

Weitere Morde folgen und das Liebesleben von Luca bleibt auch nicht unerwähnt.


Es handelt sich um ein interessanten und recht spannenden ersten Teil einer Reihe der für sich gesehen abgeschlossen ist. Wir lernen Luca und sein Privatleben kennen, somit erfahren wir einiges über seine Affäre mit der verheirateten Chefsekretärin Maria und der Anbahnung einer Beziehung mit der Gerichtsmedizinerin. Es ist eine abwechslungsreiche Beschreibung der Lösung des Falles und seines komplizierten Privatlebens.


Der Fall kommt jedenfalls nicht zu kurz, die spannende Frage bleibt bis zum Schluss offen, ist der Picasso echt und warum musste der Professor tatsächlich sterben.

Es handelt sich um einen angenehmen Krimi ohne viel Blut und Brutalität in einem wunderschönen beschriebenen Venedig.


Ich bin schon auf die weiteren Fälle von Luca und die Klärung seines Liebeslebens gespannt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Langatmiger Diebstahl von Kaffeebohnen

Der Kaffeedieb
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Der Kaffeedieb, ein historischer Roman der einem noch vieles beibringt, unter anderem die Erfindung des U-Bootes, woher die Geschichten um Aladin stammen und wie die im 18 Jahrhunderten versendeten Briefe ...

Der Kaffeedieb, ein historischer Roman der einem noch vieles beibringt, unter anderem die Erfindung des U-Bootes, woher die Geschichten um Aladin stammen und wie die im 18 Jahrhunderten versendeten Briefe chiffriert und kontrolliert wurden.

Ein interessantes Buch, das leider einige Längen aufweist. Die ersten beiden Teile sind zu der Hauptstory nebensächlich und meines Erachtens zu lang. Wir lernen viele Personen kenne, was auf Grund der Namen und der alten Sprache, in der das Buch geschrieben ist, doch sehr anstrengend ist. Nachdem man sich daran gewöhnt hat und auch das ein oder andere mal schmunzeln konnte, geht dann endlich die eigentliche Geschichte um den Diebstahl der Kaffeepflanze los. Obediah, ein Engländer, der aufgrund der politischen Lage und einigen kleineren Gaunereien ausgewandert ist, wird zur Hauptfigur. Der intelligente und gewiefte Obediah stellt sich eine Mannschaft aus 5 Personen zusammen und organisiert den Raubzug. Trotz einiger Rückschläge scheint das ganze zu gelingen.

Wie bereits geschrieben, ist das Buch sehr anstrengend zu lesen und zeitweise mit sehr langatmigem Ausschmücken gestaltet. Bis die eigentliche Geschichte beginnt und mich fesseln konnte, muss man schon etwas Geduld beweisen. Die Abschnitte die sich mit der Reise von Obediah befassen, machen dann einiges weg, so dass man schon wissen möchte, ob diese geheimnisvolle Mission erfolgreich beendet wird. Zu dem sollte man sich darauf gefasst machen, dass den Dieben das Schicksal immer wieder positiv in die Hände spielt, gerade am Schluss wird das schon sehr unglaubhaft und wirkt etwas übertrieben.
Positiv sind die ganzen Kleinigkeiten die der Autor mit in die Geschichte eingebunden hat und wie darin noch einiges lernen können. Alles in allem eine gute Story, die meines Erachtens ein bisschen Geduld zum lesen braucht.

Veröffentlicht am 17.04.2018

Nicht überzeugend

Wenn das Schlachten vorbei ist
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Das Hörbuch konnte nur damit überzeugen, dass es von Jan Josef Liefers gelesen wurde.

Wir bekommen verschiedene Personen, mit leider all zu ähnlichen Namen die wohl zu verschiedenen Zeiten gelebt haben ...

Das Hörbuch konnte nur damit überzeugen, dass es von Jan Josef Liefers gelesen wurde.

Wir bekommen verschiedene Personen, mit leider all zu ähnlichen Namen die wohl zu verschiedenen Zeiten gelebt haben vorgestellt. Man kann der Handlung sehr schlecht folgen, da man nie genau weiß, in welchem Jahr wir uns gerade befinden und um welche "Familie" es geht.

Sofern ich den Zusammenhang richtig verstanden habe bekommen wir eine Geschichte über 3 Generationen erzählt deren Leben mit der Insel Santa Cruz eng verknüpft ist. Alma hat sich als ihre Retterin erkoren.

Vieles wird sehr genau beschrieben, was die Sache wenn man nicht ständig 100% dem Hörbuch folgt nicht groß auffällt.

Leider konnte mich das ganze nicht überzeugen und ich hatte auf ein abschließendes Ende gehofft, das leider nicht kam. Man hätte auch schon nach CD 6 aufhören können, anstatt nach CD 8. Aufeinmal ist es vorbei, die Insel ist gerettet oder auch nicht. Ende.

T.C.Boyle konnte mich leider nicht überzeugen, obwohl man schon soviel positives über ihn gehört hat.