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Veröffentlicht am 15.09.2020

Aus dem Leben gegriffen

Die Ältern
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Die Ältern ist der mittlerweile 4. Teil rund um die Pubertiere. Diese sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie die Eltern nicht mehr so brauchen und daher stellt sich die Frage, worin der Lebenszweck ...

Die Ältern ist der mittlerweile 4. Teil rund um die Pubertiere. Diese sind mittlerweile in einem Alter, in dem sie die Eltern nicht mehr so brauchen und daher stellt sich die Frage, worin der Lebenszweck denn jetzt besteht.

Jan Weiler gelingt es witzig pointiert die Situation von Eltern fast erwachsener Kinder darzustellen. Sollte man selber in dieser Lage sein, erkennt man viele Situationen wieder und muss darüber schmunzeln, bzw. lauthals lachen.

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Stunden gelesen und mich dabei köstlich amüsiert. Von daher kann ich es nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.09.2020

gelungener Abschluss

Träume aus Samt
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Die Meyers haben es geschafft, sie sind auf dem Weg nach Amerika. Dort angekommen lernen sie erst einmal die nicht so schönen Seiten des Lebens zu kennen, aber in Chicago angekommen geht es bergauf. Die ...

Die Meyers haben es geschafft, sie sind auf dem Weg nach Amerika. Dort angekommen lernen sie erst einmal die nicht so schönen Seiten des Lebens zu kennen, aber in Chicago angekommen geht es bergauf. Die Gompetz haben sich um eine Wohnung gekümmert und was die Meyers aus Deutschland retten konnten, ist auch fast alles schon angekommen. Nun heißt es neu anzufangen und sich in der neuen Heimat, die sich noch nicht so anfühlt, einzuleben.

Ulrike Renk schließt mit diesem Buch die Geschichte um Ruth Meyer und ihre Familie ab. Die Kernfamilie hat es geschafft und muss sich nun in Amerika ein neues Leben aufbauen. Das fällt vor allem Karl schwer, dessen Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde. Die Frauen leben sich schneller ein und gerade Ruth und Ilse werden in ihren Umkreisen gut aufgenommen und die jüdische Gemeinschaft in Chicago hält fest zusammen. Trotzdem bleibt immer die Angst im Hinterkopf, die Angst, noch einmal alles zu verlieren und um die Verwandten, die sie in Deutschland zurück lassen mussten. Auch hier wird der Leser nicht im Unklaren gelassen, auch wenn das natürlich ein schmerzhafter Abschied ist.

Das Buch war für mich sehr rund, ich war sofort wieder in der Geschichte und habe mit den Meyers mitgelitten und habe mich gefreut, dass sich doch vieles zum Besseren gewendet hat. Trotzdem gelingt es Ulrike Renk auch die negativen Seiten des neuen Lebens zu zeigen. Mit dem Eintritt der USA in den Krieg gelten die Deutschen plötzlich als Feinde, auch wenn sie Juden sind und verfolgt wurden. Aber trotz allen Hindernissen gelingt es der Familie sich ein neues Leben aufzubauen und für Ruth findet auch die Liebe einen Weg in ihr Leben.

Das Buch ist deutlich positiver als die Bücher davor, was einfach daran liegt, dass das Leben hier ein Happy End geboten hat. Es bildet einen schönen Abschluss und gerade der Epilog zeigt, wie sehr sich das Leben der Familie noch zum Guten gewendet hat.

Für mich war es ein sehr schöner und runder Abschluss der Geschichte und ich danke Ulrike Renk dafür, dass sie die Geschichte der Familie Meyer so ausführlich erzählt hat. Ein Buch hätte hier definitiv nicht gereicht.

Von mir gibt es daher eine unbedingte Leseempfehlung nicht nur für dieses Buch, sondern für die ganze Reihe. Solche Geschichten müssen erzählt werden, damit sich Geschichte nicht wiederholt!

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Veröffentlicht am 02.09.2020

toller historischer Roman

Der Turm aus Licht
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Astrid Fritz entführt uns in „Der Turm aus Licht“ in die Zeit des Baus des Freiburger Münsters. Nachdem die Baustelle lange Zeit still stand, kommt der Baumeister Gerhard mit seiner Frau Odilia im Auftrag ...

Astrid Fritz entführt uns in „Der Turm aus Licht“ in die Zeit des Baus des Freiburger Münsters. Nachdem die Baustelle lange Zeit still stand, kommt der Baumeister Gerhard mit seiner Frau Odilia im Auftrag von Graf Konrad nach Freiburg, um an der bereits begonnen Kirche weiter zu bauen. Unter Egino, Konrads Sohn, kommt es dann immer wieder zu Stillständen am Bau und Jahre später kommt Baumeister Heinrich um den wieder unterbrochenen Bau fertig zu stellen. So begleiten wir die Freiburger Bürger über 60 Jahre von 1270 bis 1330 .

Man sollte sich von dem umfangreichen Personenregister am Anfang des Buches nicht abschrecken lassen, hier werden wirklich alle namentlich auftretenden Personen aufgelistet. In der Geschichte konzentriert sich die Handlung dann aber auf deutlich weniger Hauptpersonen, die sich schnell einprägen.

Ich wollte eigentlich das Buch nur kurz anlesen und bin dann doch hängen geblieben. Dass ich die doch über 800 Seiten in knapp vier Tagen gelesen habe, spricht auch für sich. Die Geschichte ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben, das Kopfkino läuft von der ersten Szene an. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass es zwar Intrigen und Ränke gibt, aber eben auch erfreuliche Vorkommnisse und sich alles die Waage hält. So ist man als Leser nicht im Daueralarm und in dauerhafter Angst um die Lieblingsfiguren und kann sich auch immer wieder am normalen Leben in der Stadt erfreuen. Mir haben die Schilderungen aus den Familien der Stadt sehr gut gefallen und am Ende fiel es mir schwer, endgültig Abschied zu nehmen.

Von mir gibt es daher eine dicke Leseempfehlung für dieses wirklich schöne Buch!

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Veröffentlicht am 29.08.2020

nettes Buch

Leuchtturmnächte
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Ian und Cecilia wollen sich scheiden lassen. Doch Richterin Olivia sieht, dass die beiden nur eine schwere Zeit durchmachen und verhindert die schnelle Scheidung. Bei Olivia läuft auch nicht ales rund, ...

Ian und Cecilia wollen sich scheiden lassen. Doch Richterin Olivia sieht, dass die beiden nur eine schwere Zeit durchmachen und verhindert die schnelle Scheidung. Bei Olivia läuft auch nicht ales rund, besonders die Beziehung zu ihrer Tochter Justine ist schwierig . Diese führt eine Beziehung zu einem wesentlich älteren Mann und scheut sich tiefe Bindungen einzugehen. Charlotte, Olivias Mutter engagiert sich im Seniorenheim ud lernt dort Tom kennen. Sie freunden sich an und als er stirbt ist es an ihr, sein Geheimnis zu lösen. Und auch Grace, Olivias Freundin muss sich neu in ihrem Leben orientieren.


Die ganze Geschichte spielt in Cedar Cove, einer Kleinstadt in der Nähe von Seattle und wurde auch schon als Serie verfilmt. Im großen und ganzen entspricht der Roman auch tatsächlich dem Muster einer Serienfolge. Er liess sich gut lesen und es gab auch immer wieder spannende Passagen, bei denen man dann auch dran bleiben wollte, um zu erfahren wie es weitergeht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit den Frauen der Handlung nicht so richtig warm geworden bin. Vor allem waren die Altersunterschiede nicht so richtig fühlbar. Charlotte ist um die 70, Olivia um die 50, Justine und Cecilia zwischen 20 und 30. Aber irgendwie habe sie sch für mich beim lesen alle gleich alt angefühlt. Gut, Manchmal wurden auch alterspezifische Themen mit eingebunden, aber das Verhalten an sich hat sich für mich irgendwie immer gleich angefühlt.
An sich bin ich durchaus gespannt, wie es in Cedar Cove weitergehen wird, vor allem da die Geschichte von Grace nicht auserzählt worden ist. Dies ist wohl dann im nächsten Band „Rosenträume“ dann wieder ein Thema. Ich muss mal schauen, ob ich dieses Buch dann noch lesen will, momentan bin ich noch etwas unentschlossen.

Im großen und ganzen kann ich durchaus eine Leseempfehlung vegeben, das Buch ist gute Unterhaltung für zwischendurch, auch wenn es mich nicht vom Hocker gehauen hat.

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Cosy und zugleich spannend

Tod in der Provence
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Hanna und ihr Mann Niklas erben in der Provence in Carpentras ein Chateaux. Das gibt den beiden die Möglichkeit nach einer sehr stressigen Zeit in HAmburg eine Auszeit zu nehmen und evtl. ihren Traum ...



Hanna und ihr Mann Niklas erben in der Provence in Carpentras ein Chateaux. Das gibt den beiden die Möglichkeit nach einer sehr stressigen Zeit in HAmburg eine Auszeit zu nehmen und evtl. ihren Traum eines kleinen Hotels wahr zu machen.
Doch als sie in die Provence kommen, läuft alles erst einmal nicht ganz so rund, wie insbesondere Hanna es sich wünscht.
Zusätzlich ereignen sich in unmittelbarer Umgebung mehrere Frauenmorde, die eines gemeinsam haben: alle Opfer haben rote Haare, genau wie auch Hanna.


Albin Leclerc ist pensionierter Polizist mit Mops und ebenfalls wohnhaft in Carpentras. Die Morde an den Rothaarigen erinnern ihn an diverse Vermisstenfälle, die er nicht aufklären konnte. Und deswegen beginnt er sehr zum Verdruss seiner ehemaligen Kollegen.
Pierre Lagrange gelingt ein wahrhaft schwieriger Spagat: Einerseits das beschauliche Leben in der Provence, dessen Beschreibungen sehr anschaulich sind, so dass man sich sofort dorthin wünscht. Und dann wieder die Beschreibungen der Morde und die Spannung, wie alles zusammenhängt. Das wirkt manchmal wie eine kalte Dusche, da holt einen das Leben wieder ein. Der Showdown am Ende könnte kaum dramatischer gestaltet werden.


Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Die Mischung aus wunderschöner Landschaft und guten Leben sowie die Hochspannung waren gut aufeinander abgestimmt.
Von daher bin ich bereits jetzt gespannt auf den nächsten Fall von Albin und seinem Mops Tyson.

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