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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2020

leichte Unterhaltung für zwischendurch

Sommerzauber in Paris
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Grace freut sich auf den 25. Hochzeitstag mit ihrem Mann und hat auch schon eine Reise nach Paris organisiert um dort Zeit mit ihm zu verbringen. Allerdings offenbart er ihr dass er eine Affäre hat und ...

Grace freut sich auf den 25. Hochzeitstag mit ihrem Mann und hat auch schon eine Reise nach Paris organisiert um dort Zeit mit ihm zu verbringen. Allerdings offenbart er ihr dass er eine Affäre hat und sich trennen will. So wird ihr Leben aus den Fugen gebracht und nur schweren Herzens entschließt sie sich die Reise alleine anzutreten.

Audreys Leben ist durch die Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter geprägt. Sie weiß nicht was sie erwartet, wenn sie nach Hause kommt. Sie möchte nach ihrem Schulabschluss nach Paris gehen um dort ein neues Leben anzufangen. Allerdings spricht sie kein Französisch und ist Legasthenikern, was ihr das Erlenen einer neuen Sprache extrem erschwert.

Grace ist durchorganisiert und sehr perfektionistisch. Audrey dagegen sehr misstrauisch und verschlossen. Durch einen Zufall treffen die beiden in Paris aufeinander und nach und nach helfen die beiden sich gegenseitig. Audrey lernt von Grace Französisch und Grace von Audrey, dass es manchmal auch mit weniger Planung funktioniert.

Mir hat das Buch gut gefallen, die Entwicklung der beiden Figuren fand ich durchweg glaubwürdig, vor allem, da beide auch immer wieder in ihr altes Verhaltensmuster zurückfallen. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass beide am Anfang schon sehr engstirnig unterwegs sind. Allerdings macht das die Entwicklung natürlich umso deutlicher.

Paris ist toll beschrieben und man hat das Gefühl die beiden durch die Stadt zu begleiten. Und nebenbei wird auch noch ein Geheimnis aufgedeckt, das Mimi, Graces Großmutter, ein Leben lang gehütet hat.

Von mir eine Leseempfehlung für dieses schöne Buch, gute Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

ein neuer Fall für Leo Wechsler

Der Ballhausmörder
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Leos neuer Fall startet recht mysteriös. In Clärchens Ballhaus wird die Garderobiere ermordet und ein Motiv ist nicht in Sicht. Und auch in seinem Team hakt es, Robert verhält sich mehr als unzuverlässig ...

Leos neuer Fall startet recht mysteriös. In Clärchens Ballhaus wird die Garderobiere ermordet und ein Motiv ist nicht in Sicht. Und auch in seinem Team hakt es, Robert verhält sich mehr als unzuverlässig und stellt so nicht nur seinen Job in Frage, sondern auch die Freundschaft zu Leo.
Wie von Leo gewohnt werden die Ermittlungen akribisch durchgeführt, mit viel Laufarbeit und kriminalistischen Gespür. Und auch durch den Neuzugang im Team lösen sich nach und nach die Verwicklungen auf und führen den Leser zu einem glaubhaften Ende.
Die Bücher um Leo Wechsler sind einfach eine Garantie für gute historische Krimikost. Susanne Goga lässt das Berlin der zwanziger Jahre vor den Augen des Lesers erstehen und nimmt uns mit in das damalige Alltagsleben. Die politischen Querelen der Zeit werden spürbar und auch, wenn wir uns erst im Jahr 1928 befinden, spürt man, wie sich die Fronten immer weiter verhärten.
Ich hoffe sehr, dass diese Reihe weiter bestehen wird und wir Leo und seine Familie weiter begleiten dürfen.
Von mir eine unbedingte Leseempfehlung, nicht nur für dieses Buch, sondern für die gesamte Reihe.

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Spannende Fortsetzung

Der Ruf der Rache
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Kazi und Jase sind auf dem Weg zurück nach Hause und wollen dort gemeinsam ein neues Leben beginnen. Doch kurz bevor sie dort ankommen, werden sie angegriffen und getrennt. Beide müssen feststellen, dass ...

Kazi und Jase sind auf dem Weg zurück nach Hause und wollen dort gemeinsam ein neues Leben beginnen. Doch kurz bevor sie dort ankommen, werden sie angegriffen und getrennt. Beide müssen feststellen, dass sich das Leben in Höllenrachen grundlegend geändert hat und sie nun herausfinden müssen, wie sie den Ort für Jase und seine Familie zurück erobern können.

Das Buch beginnt gemächlich, wir begleiten Kazi und Jase auf ihrer Reise und erleben die beiden als glückliches Paar. Doch nach dem Überfall zieht die Geschwindigkeit der Geschichte stark an. Abwechselnd begleiten wir Kazi und Jase und erleben ihre Versuche sich wiederzufinden. Durch den Wechsel bleibt die Spannung hoch und man möchte wissen wie es weitergeht.

Mich hat das Buch wieder überzeugt, es war eine gelungene, in sich stimmige, rasante Geschichte, die einen mitfiebern lies.

Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.03.2020

mitreissender Auftakt

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Sophia ist ungeplant schwanger. Der Mann, dem sie das zu verdanken hat, drängt sie zur Abtreibung, die Eltern werfen sie zu Hause raus. Bei ihrer Freundin Henny untergekommen, muss Sophia ihr Leben komplett ...

Sophia ist ungeplant schwanger. Der Mann, dem sie das zu verdanken hat, drängt sie zur Abtreibung, die Eltern werfen sie zu Hause raus. Bei ihrer Freundin Henny untergekommen, muss Sophia ihr Leben komplett neu planen.

Das Leben führt sie nach Paris und schließlich nach New York, wo sie ihren Traum leben kann und als Chemikerin bei Helena Rubinstein arbeiten und neue Kosmetik entwickeln kann. Doch immer wieder werden ihr Knüppel zwischen die Beine geworfen und auch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein.

Das Buch liest sich total flüssig und durch die Ich-Perspektive lernt man Sophias Hoffnungen und Träume schnell kennen. Man kann hautnah verfolgen, wie sie durch ihre Erfahrungen reift und bei Schicksalsschlägen leidet. Und immer wenn man denkt, jetzt hat sie es geschafft und etwas Glück kann einkehren, kommt die Autorin mit einem neuen Wink der Schicksals um die Ecke. Das verleiht dem Buch Spannung bis zum Schluss und bleibt trotz allem immer glaubwürdig.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, ich mochte Sophia von Anfang an, auch wenn sie manchmal etwas naiv ist. Aber das gibt Spielraum zur Entwicklung, die der Autorin gut gelungen ist. Ein Twist am Ende des Buches überrascht dann noch einmal und steigert die Vorfreude auf den nächsten Band. Wer allerdings keine Cliffhanger mag, sollte warten, bis das nächste Buch erscheint und beide Bücher am Stück lesen.

Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

toller englischer Krimi

Ein unerledigter Mord
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Alan Markby und seine Frau Meredith haben es sich in ihrem Ruhestand eingerichtet. Sie schreibt Krimis, er gärtnert, so wie er es immer geplant hat. Eines Tages erzählt ihm sein Helfer Josh, dass er mit ...

Alan Markby und seine Frau Meredith haben es sich in ihrem Ruhestand eingerichtet. Sie schreibt Krimis, er gärtnert, so wie er es immer geplant hat. Eines Tages erzählt ihm sein Helfer Josh, dass er mit seiner Schwester als Kind eine Leiche gefunden hat, dies aber nie gemeldet hat. Als Beweis hat er ein Armband, das seine Schwester der Leiche entwendet hatte. Markby erkennt schnell, dass das Opfer Teil eines Falles war, den er nie abschließen konnte. Er gibt die Informationen an die ehemaligen Kollegen in Bamford weiter und sorgt dafür, dass der Fall wieder neu aufgerollt wird. Ebenfalls beteiligt war damals an dem Fall Ian Carter, der nun Superintendent ist und auch er möchte diesen Fall lösen. Zusammen mit Jess Campbell macht er sich in Gloucestershire daran, den Informationen noch einmal nachzugehen.

Ich fand es schön Alan Markby und seiner Frau noch einmal wieder zu begegnen. Sozusagen einen kleinen Blick in ihr Leben im Ruhestand werfen zu können. Markby ist eigentlich zufrieden, allerdings juckt es ihn doch sehr, bei den Ermittlungen mit zu helfen. Ian Carter ist dagegen nicht sehr begeistert, hat der alte Fall doch das Gefühl des Versagens bei ihm hinterlassen. Da ist es gut, dass Jess Campbell ihn immer wieder aufbaut und motiviert. Den Handlungstrang um die beiden fand ich auch sehr interessant, ich bin da schon auf weitere Bände mit den beiden gespannt.

Der Fall an sich ist recht kniffelig und ich habe lange im Dunkeln getappt, was da wohl passiert sein mochte. Das Ende war dann aber absolut schlüssig und in sich komplett.

Mir hat das Buch viel Vergnügen bereitet. Es ist ein typischer englischer Krimi mit Wohlfühlfaktor. Es war spannend und gleichzeitig auch einfach schön in das englische Leben einzutauchen. Ann Granger ist einfach ein Garant für tolle englische Krimis. Und die Cover der Reihe sind einfach grandios!

Von mir daher eine Leseempfehlung!

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