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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2025

spannend

Luna
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Luna hat einen Flug auf den Mond gewonnen. Sie soll als Lehrerin junge Menschen für den Weltraum begeistern. Doch bei der Landung geht alles schief und Luna überlebt als einzige den Absturz und strandet ...

Luna hat einen Flug auf den Mond gewonnen. Sie soll als Lehrerin junge Menschen für den Weltraum begeistern. Doch bei der Landung geht alles schief und Luna überlebt als einzige den Absturz und strandet alleine auf dem Erdtrabanten. Auf der Erde wird fieberhaft nach einer Möglichkeit gesucht Luna zu retten. Allerdings gibt es dabei nicht nur bürokratische Hürden zu überwinden.

Das Buch ist wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine Katastrophe jagt die nächste, immer wieder tauchen Hürden auf. Dazu kommt das Chefastronaut Blake damit zurecht kommen muss, dass seine Exfrau Charlie die Untersuchung von Seiten der FAA übernimmt. Das Verhältnis der beiden macht es Anfangs schwierig überhaupt sinnvoll miteinander zu arbeiten.

Ich habe das Buch richtig gerne gelesen, auch wenn ich Blake gerade am Anfang ziemlich nervend und anstrengend fand. Sein Verhalten gerade Charlie gegenüber war einfach sehr unprofessionell. Aber im Laufe der Zeit hat sich das gelegt und auch Charlie hat sich deutlich im Laufe des Buches weiterentwickelt.

Ich kann das Buch empfehlen. Es ist eine wirklich spannendes Science Fiction Geschichte, die richtig Spaß macht.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Den Blick nach vorn

Den Bach rauf
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Robert Habeck zieht Bilanz. Bilanz seines Politikerlebens, Bilanz der letzten Jahre in der Regierung. Dabei beleuchtet er Dinge, die ihm immer wieder vorgeworfen wurden, aber eben auch Dinge, die vielleicht ...

Robert Habeck zieht Bilanz. Bilanz seines Politikerlebens, Bilanz der letzten Jahre in der Regierung. Dabei beleuchtet er Dinge, die ihm immer wieder vorgeworfen wurden, aber eben auch Dinge, die vielleicht nirgendwo so richtig erwähnt wurden, aber doch erfolgreich umgesetzt wurden. Es gab eben nicht nur Schatten, es gab auch Dinge, die das Land voran gebracht haben.

Gleichzeitig macht er sich Gedanken um die politischen Umgangsformen und dem Miteinander im Land. Er ruft auf in den direkten Kontakt zu gehen, anstatt im Internet aufeinander einzuschlagen. Mir hat dieses kurze Buch gut gefallen. Es ist ist durchaus kritisch aber auch optimistisch. Den Kopf in den Sand stecken wird unsere Probleme nicht lösen. Und die Welt dreht sich weiter, ein Zurück in alte Zeiten wird es nicht geben, nicht bei uns und nicht in der Welt.

Ich kann das Buch durchaus empfehlen, auch um etwas positiver auf die Zukunft zu schauen.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

ein Jahr im Überblick

1945
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Volker Heise nimmt uns mit ins Jahr 1945, das Umbruchsjahr in Europa im letzten Jahrhundert. Von Silvester bis Silvester begleiten wir die unterschiedlichsten Personen durch dieses Jahr. Dabei sind Schüler, ...

Volker Heise nimmt uns mit ins Jahr 1945, das Umbruchsjahr in Europa im letzten Jahrhundert. Von Silvester bis Silvester begleiten wir die unterschiedlichsten Personen durch dieses Jahr. Dabei sind Schüler, Soldaten, Angestellte und historisch bekannte Persönlichkeiten, die damals die Geschicke der Welt beeinflusst haben. Heise hat aus historischen Belegen und persönlichen Dokumenten das Jahr im Monatslauf dokumentiert. Damit bekommt man einen interessanten Überblick, sieht die Zusammenhänge und auch wie unterschiedlich die Schicksale auch innerhalb einer Stadt in diesem Jahr waren.

Mir hat das Buch gut gefallen, für mich war es gut zu lesen und wirklich interessant. Allerdings habe ich es nur häppchenweise lesen können, da es dann doch teilweise zu bedrückend wurde. Ich kann das Buch aber auf jeden Fall empfehlen, man bekommt einen guten Überblick über das Jahr 1945.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Berthas Traum

Bertha Benz und die Straße der Träume
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Als Bertha Ringer Carl Benz kennenlernt ist sie sich sicher, den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Für ihn begehrt sie gegen den geliebten Vater auf und lässt sich ihre Mitgift vorab auszahlen, um Carl ...

Als Bertha Ringer Carl Benz kennenlernt ist sie sich sicher, den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Für ihn begehrt sie gegen den geliebten Vater auf und lässt sich ihre Mitgift vorab auszahlen, um Carl heiraten zu können. Doch Carl ist zwar ein begnadeter Ingenieur, aber ein lausiger Geschäftsmann. So müssen beide lange um ihre Existenz bangen. Bis Bertha beschließt, dem Traum ihre Mannes Bekanntheit zu verschaffen.

Carl Benz ist ein Name, der aus der deutschen Wirtschaftsgeschichte nicht wegzudenken ist. Ohne seine Erfindung des selbst fahrenden Wagens gäbe es wohl keine Autos. Den Erfolg seiner Erfindung hat er aber auch zu einem nicht geringen Anteil seiner Ehefrau Berta zu verdanken, die mit dem Patentwagen Nr. 3 die erste große Ausfahrt von Mannheim nach Pforzheim wagte. Mit dieser Fahrt hat sich Bertha wohl auch ihren Lebenstraum erfüllt, nicht vergessen zu werden.

Alexander Schwarz nimmt uns mit auf eine Reise durch Berthas Leben, das immer davon geprägt war, dass sie sich über die Beschränkungen, die Frauen damals auferlegt wurden, soweit wie möglich gewehrt hat. Als sie erkennt, dass ihr Mann sich geschäftlich immer wieder übers Ohr hauen lässt, übernimmt sie im Hintergrund die Kontrolle über die Finanzen und mischt sich auch in Verhandlungen mit eventuellen Inverstoren ein. Mit der Fahrt von Mannheim nach Pforzheim wollte sie den Wagen außerhalb Mannheims bekannt machen und Menschen dafür begeistern.

Mir hat das Buch gefallen, wir begleiten Bertha durch ihre Jugendjahre hindurch und durch die schwere Zeit, in der die Familie immer kurz vor dem Armenhaus stand. Die Fahrt ist dann das Ende und die Wendung, die Carl Benz gebraucht hat um einen Schritt weiter mit seiner Entwicklung gehen zu können. Der Autor setzt mit diesem Buch Bertha ein Denkmal. Ihre Geschichte, bzw. die der Fahrt ist zwar recht bekannt, aber wer Bertha war, ist nun nicht so klar. In diesem Buch lernen wir sie nun so kennen wie es Schwarz anhand seiner Quellen zusammensetzen konnte. Natürlich bleibt vieles der Fantasie des Autors überlassen, aber meines Erachtens hat er die Geschichte so erzählt, wie sie gewesen sein könnte.

Von mir daher eine Leseempfehlung für alle, die sich auch für die Geschichte der Automobilentwicklung in Deutschland interessieren.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

humorvolle Urban Fantasy

Drei Magier und eine Margarita
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Tori hat mal wieder einen Job verloren, weil sie einfach zu schnell wütend wird um die Beleidigungen des Alltags einfach wegzustecken. Also sucht sie wieder nach einem Job. Durch Zufall landet sie in einer ...

Tori hat mal wieder einen Job verloren, weil sie einfach zu schnell wütend wird um die Beleidigungen des Alltags einfach wegzustecken. Also sucht sie wieder nach einem Job. Durch Zufall landet sie in einer etwas seltsamen Kneipe und darf einen Abend zur Probe arbeiten. Als sie die Nerven verliert und ein Gast eine Margarita ins Gesicht kippt, schreibt sie den Job schon ab. Doch es stellt sich heraus, dass sie ihn haben kann. Was sie nicht weiß: Dies ist keine normale Kneipe, das ist die Zentrale der Crow and Hammer Gilde der Magier. Damit beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so kann der Leser gemeinsam mit Tori die Welt der Magier entdecken. Damit wird diese Parallel Welt langsam aber sicher eingeführt und man findet sich gut zurecht. Der Schreibstil ist lebendig und locker, trotz der gerade gegen Ende actionreichen Handlung, wird es immer wieder humorvoll. Man merkt die Anziehung Toris zu den drei Magiern Aaron, Kai und Ezra, aber dieser Anteil ein eher kleiner und wird wohl im Laufe der nächsten Bände immer wieder eine Rolle spielen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich habe die 350 Seiten innerhalb von ein paar Stunden gelesen und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt. Mittlerweile sind drei weitere Teile erschienen und Band fünf ist bereits für den Herbst angekündigt. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben.

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