Mord in der Münchener Bussi-Gesellschaft
Schickimicki
„Schickimicki“ ist nach „Saukerl“ der zweite Fall für die Münchener Kriminalkommissare Alois Schön und Natascha Frey. Schauplatz ist diesmal nicht das Münchener Umland, sondern München und seine Schickeria. ...
„Schickimicki“ ist nach „Saukerl“ der zweite Fall für die Münchener Kriminalkommissare Alois Schön und Natascha Frey. Schauplatz ist diesmal nicht das Münchener Umland, sondern München und seine Schickeria. Worum geht es?
Mit der Kapitelüberschrift „Die Schönheiten der Isar“ kommt Ulrich Radermacher gleich zur Sache: Eine Frauenleiche wird im Englischen Garten gefunden. Zitat: „Die lag noch nicht lange im Wasser, schaut noch recht gut aus.“
Es handelt sich um Petra Malterer, verheiratet, zwei Kinder. Sie wurde erschossen. Petra hatte ein Verhältnis mit einem Vermögensberater. Aber ist Sebastian auch ihr Mörder? Alois und Natascha tappen lange im Dunkeln.
Erst ein zweiter Mord führt die Ermittler auf die richtige Spur. Ist ein Serienkiller am Werk?
„Schickimicki“ ist ein fesselnder Ermittlerkrimi, der dem Leser beklemmende Einblicke in die Welt der Reichen und Schönen gibt. Passagen in bayerischem Dialekt sorgen für Lokalkolorit. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Am Ende wird alles schlüssig aufgelöst. „Schickimicki“ hat mir sogar noch einen Tick besser gefallen als der Vorgänger „Saukerl“. Insbesondere die Befragungen im Umfeld der Familie und der Münchener Schickeria.
Fazit: Alois und Natascha ermitteln wieder. Krimi-Spannung aus München!