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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

Ein zu kurzes Leseerlebnis!

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Meine Meinung:
Dies ist tatsächlich der erste Roman der Autorin, welchen ich gelesen habe und so ganz überzeugen konnte er mich leider nicht.

Zwar die Grundidee und der Weltenaufbau und die Bedeutung ...

Meine Meinung:
Dies ist tatsächlich der erste Roman der Autorin, welchen ich gelesen habe und so ganz überzeugen konnte er mich leider nicht.

Zwar die Grundidee und der Weltenaufbau und die Bedeutung hinter vielen Ideen wirklich überaus kreativ und gut gelungen, doch leider wird diesem Buch eines zum Verhängnis: Es ist mit seinen knapp 350 Seiten zu kurz.

Denn viele Passagen wirken nicht richtig zu Ende erzählt, wirken abgehackt, nicht ganz durchdacht und es fehlt ihnen an Tiefgang. Ich hatte als Leser das Gefühl, dass kaum hatte ich mich an die Welt und ihre Charaktere gewöhnt, schon musste ich diese wieder verlassen und zwar ohne sie richtig kennengelernt zu haben. In meinen Augen wäre dies eine Geschichte, die man wunderbar hätte auf 500 oder 600 Seiten erzählen können, aber so wirkt die Geschichte nicht richtig ausgereift und ausgearbeitet.

Die Ansätze und der Schreibstil sind sehr gut und auch die Geschichte ließ sich unglaublich schnell weglesen, doch wirklich begeistert war ich trotzdem nicht.

Mein Fazit:
Für mich ein solides Buch, welches sich eher an der Oberfläche bewegte und dem ein paar mehr Seiten durchaus gut getan hätten. Dennoch werde ich Band zwei lesen, da die Grundstory wirklich ansprechend ist!

Veröffentlicht am 23.10.2020

Ein überaus gelungener Roman

Ada
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Meine Meinung:
Vor einem Jahr habe ich den Debütroman von Christian Berkel gelesen und war so überrascht, wie qualitativ hochwertig und literarisch dieses Buch war und ich war voller Begeisterung für diesen ...

Meine Meinung:
Vor einem Jahr habe ich den Debütroman von Christian Berkel gelesen und war so überrascht, wie qualitativ hochwertig und literarisch dieses Buch war und ich war voller Begeisterung für diesen Roman.
Und genauso erging es mir auch mit seinem neuen und zweiten Roman "Ada", welcher in meinen Augen nochmals besser ist und für mich definitiv ein Jahreshighlight darstellt.

Denn der Schriftsteller schafft es eine historisch interessante Geschichte zu erzählen, die dabei so feinfühlig und zart geschrieben ist und dennoch in vielen Passagen eine solche Wucht im Wort und Gefühl entwickelt, dass man dieses Buch einfach unglaublich gespannt und gerne liest.
Sein Schreibstil ist dabei sehr versiert und gekonnt und besitzt erneut einen sehr ambitionierten literarischen Stil, der es mit dieser Literarität allerdings nie übertreibt und nie den Blickwinkel für das Wichtige vergisst, nämlich auf die Charaktere und eine tolle und reflektierte Handlung.

Hierbei bilden die Handlung und die Charaktere eine perfekte Symbiose, in der jede Komponente voneinander getragen wird und gerade dadurch zu begeistern weiß. Denn in diese Charakterzeichnung kann man sich als Leser nur verlieben!

Mein Fazit:
Ein großartiger zweiter Roman, der für mich nochmals besser war, als Christian Berkels Debütroman!

Veröffentlicht am 23.10.2020

Ein mehr als solider Auftakt!

Amissa. Die Verlorenen
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Meine Meinung:
Ab und an lese ich die Thriller von Andreas Winkelmann überaus gerne, da sie für mich eine schöne und leichte flüssige Unterhaltung darstellen, bei der man sich gut gruseln kann. Allerdings ...

Meine Meinung:
Ab und an lese ich die Thriller von Andreas Winkelmann überaus gerne, da sie für mich eine schöne und leichte flüssige Unterhaltung darstellen, bei der man sich gut gruseln kann. Allerdings habe ich bisher keines seiner unter seinem Pseudonym erschienenen Bücher gelesen, umso gespannter war ich natürlich ob sich diese von den restlichen Büchern unterscheiden.

Und ich muss sagen, dass der Anfang der Geschichte genauso spannend und rasant beginnt, wie man es vom Autor gewohnt ist. Man platzt sozusagen einfach in die Geschichte hinein und findet sich in einer spannenden und von Atmosphäre durchzogene Szenerie wieder, die einen als Leser sofort zu fesseln weiß. Dies ist natürlich auch dem routinierten und flüssigen Schreibstil geschuldet, wegen dessen man dieses Buch beinahe in einem Rutsch verschlingen kann.

Trotzdem muss ich sagen, dass für mich die Spannung nicht dauerhaft auf dem Niveau war, wie ich es schon vom Autor erlebt habe, dies ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, da sich keine dauerhaften, sehr langen und langatmige Passagen einschleichen, sondern dies immer nur kurze Sequenzen waren.

Mein Fazit:
Für mich ein überaus solider Thriller, mit einem starken Anfang und einem etwas schwächeren Mittelteil, der mich allerdings trotzdem gut unterhalten konnte!

Veröffentlicht am 23.10.2020

Einfach wow!!

All das Ungesagte zwischen uns
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Inhalt:
Als Morgans Geburtstag hereinbricht, bemerkt sie, dass sie gerne nochmal das Leben beim Schopfe packen möchte, denn vorhersehbar möchte sie nicht sein. Als junge Mutter hat sie alle Zeit ihre geliebte ...

Inhalt:
Als Morgans Geburtstag hereinbricht, bemerkt sie, dass sie gerne nochmal das Leben beim Schopfe packen möchte, denn vorhersehbar möchte sie nicht sein. Als junge Mutter hat sie alle Zeit ihre geliebte Familie gewidmet, doch das Leben muss doch noch mehr bereit halten können... oder?
Doch als kurz darauf das Leben von ihr und ihrer Tochter Clara von einem Tag auf den anderen zerbricht und sie sich mit dem Tod konfrontiert sehen, hat das Leben wirklich noch mehr zu bieten, nämlich eine gehörige Portion an Grausamkeit...

Meine Meinung:
Wow, wow wow, was soll ich noch sagen, außer diesem einen Wort, denn das ist es mit was ich die Autorin Colleen Hoover assoziiere, denn ihre Bücher sind einfach der Wahnsinn.

Bereits nach wenigen Seiten sitzt man als Leser vor dieser Geschichte und hat das Gefühl, dass das eigene Leben gerade komplett aus den Fugen gerät und zerbricht. Denn Colleen Hoover schafft es Schicksalsschläge in ihre Handlungen zu integrieren und diese so nahbar zu beschreiben, dass man sich selbst tief getroffen fühlt. Und so ist es natürlich auch kein Wunder, dass ich mal wieder mit einem Fluss an Tränen in den Augen vor dieser Geschichte saß und Tränen vor Trauer und Verbitterung geweint habe, denn diese Geschichte ist eine der emotionalsten und emotional verwirrenden, die ich je gelesen habe.

Doch das besondere was Colleen Hoover schafft ist, dass es immer ein Fünkchen voller Hoffnung und Liebe in ihren Büchern gibt, die einem als Leser eben dieses Selbstverständnis von dem Guten im Menschen vermittelt, ohne dass dies zu bekehrend oder unrealistisch wirkt, nein es ist einfach nur schön.

Hinzu kommt ein Schreibstil der einen durch die Geschichte treibt, weil dies so unsagbar gut und flüssig erzählt wird, dass man dieses Buch wie einen Pageturner wegliest, denn dieses Buch ist definitiv einer.
Denn spannend ist dieses Buch auch noch mit einer gehörigen Portion, denn man hält diese Undurchdringbarkeit und Verschwiegenheit kaum aus und möchte am liebsten vorblättern, um seine eigene Neugierde zu befriedigen.

Was man natürlich trotzdem nicht macht, weil man diese wundervollen Charaktere jede Sekunde begleiten möchte und man möchte nicht, dass diese Geschichte endet, weil sie so lebensnah ist, Hoffnung gibt und manchmal doch so untröstlich traurig und schicksalsergeben ist, wie das Leben selbst.

Mein Fazit:
Selten ein besseres Buch des Genres gelesen und wenn dann nur von der Queen Colleen Hoover persönlich, und wahrscheinlich nicht einmal das.

Einfach lesen und genießen und weinen, das natürlich sowieso!!!

Veröffentlicht am 11.10.2020

Ein mittelmäßiger Thriller

Final Control
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Meine Meinung:
Leider konnte mich dieser Thriller nicht so sehr begeistern, wie ich es erhofft hatte, dies lag an einigen Punkten:
Zum einen erschien mir der Thriller ein wenig zu konstruiert, was mich ...

Meine Meinung:
Leider konnte mich dieser Thriller nicht so sehr begeistern, wie ich es erhofft hatte, dies lag an einigen Punkten:
Zum einen erschien mir der Thriller ein wenig zu konstruiert, was mich deutlich in meinem Lesefluss und Leserwohlgefühl gestört hat. Zum anderen war für mich die Spannung nicht zu 100% vorhanden, weshalb ich nur schleppend in der Geschichte vorankam. Ansonsten war der Schreibstil sehr versiert und gekonnt und ließ sich sehr sehr schnell lesen, was mich trotz den Kritikpunkten verhältnismäßig schnell vorankam und die Geschichte überhaupt zu Ende gelesen habe.

Nach 2 abgebrochenen Büchern des Autors, muss ich wohl sagen, dass ich diese Form von Thrillern nicht unbedingt zu schätzen weiß und diese nicht meinem Geschmack entsprechen.

Mein Fazit:
Ein solides Buch, das allerdings für mich zu wenig Spannung beinhaltete.