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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2023

Ein besonderes Buch!

Vom Ende der Nacht
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Meine Meinung:
Dieses Buch wirkt von außen sehr unscheinbar, wie ein Buch über die Natur oder eine seichte Sommerlektüre, auch der Klappentext lässt auf eine reine Liebesgeschichte schließen, die den Leser ...

Meine Meinung:
Dieses Buch wirkt von außen sehr unscheinbar, wie ein Buch über die Natur oder eine seichte Sommerlektüre, auch der Klappentext lässt auf eine reine Liebesgeschichte schließen, die den Leser hier erwartet. Doch "Vom Ende der Nacht" ist soviel mehr als "nur" eine Liebesgeschichte, es ist eine Geschichte über das Leben und all seine Facetten, seine schönen, aber auch seine traurigen und alle Grautöne dazwischen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass der Schreibstil der Autorin und auch die Art, wie dieses Buch erzählt ist, indem es auf zwei "Zeitebenen" spielt, nämlich vor und nach einem Ereignis sehr gut umgesetzt sind und den Leser neben den emotionalen Aspekten, auch auf einer spannenden Ebene zu fesseln weiß.
Die Autorin schafft es dabei einen sehr tiefgründigen, bedeutsamen und zugleich sehr flüssigen Schreibstil zu wählen, der nie over the top ist, sondern beinahe zart, verständnisvoll und sehr fein, sodass man sich als Leser in eine Geschichte fallen lassen kann, die lange nach Beenden des Buches nachhallt.

Denn diese Geschichte ist eine über das Leben, das Lieben und das Erwachsen sein und genauso liest sie sich auch, mal schön, mal traurig, sentimental, bedauernd, hoffnungsvoll und stets versteht sie es das Herz des Lesers zu erreichen. In meinen Augen ein sehr wertvolles und wunderbares Buch-

Mein Fazit:
Ein Buch, welches man jedem nur wärmstens ans Herz legen kann!

Veröffentlicht am 10.06.2023

Solide, aber nicht der beste Winkelmann

Nicht ein Wort zu viel
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Meine Meinung:
Andreas Winkelmann zählt seit einigen Jahren zu einem meiner liebsten Thrillerautoren und dass als einer der wenigen deutschsprachigen Schriftsteller des Genres, die ich gerne lese. Natürlich ...

Meine Meinung:
Andreas Winkelmann zählt seit einigen Jahren zu einem meiner liebsten Thrillerautoren und dass als einer der wenigen deutschsprachigen Schriftsteller des Genres, die ich gerne lese. Natürlich kann man sich dann vorstellen, dass ich mich unsagbar auf sein neues Buch "Nicht ein Wort zu viel" gefreut habe. Auch der Einstieg in das Buch war, wie man es vom Autor kennt, knackig, kurzweilig und sehr sehr spannend. Winkelmann zählt zwar nicht zu den blutigsten Thrillerautoren, doch zimperlich sollte man als Leser*in dennoch nicht sein.
Umso erstaunter war ich, nach dem doch sehr überzeugenden und spannenden Anfang, dass er dieses Potential nicht gänzlich nutzen, bzw. die Spannungskurve nicht weiter auszubauen wusste, denn der Mittelteil zog sich für meinen Geschmack manches mal dann doch etwas und versprühte nicht die Spannung, wie man es vom Autor gewohnt ist.

Dennoch war das Ende wieder überaus spannend und konnte mich wieder versöhnen.

Mein Fazit:
Alles in allem ein versiert geschriebener Thriller mit vielen spannenden Momenten, einem tollen Ende, aber einem etwas langatmigen Mittelteil. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 10.06.2023

Leider keine Entdeckung für mich

Der Follower (Tom-Bachmann-Serie 3)
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Meine Meinung:
Aus meinen Freundes-/und Bekanntenkreis hörte ich viele begeisterte Stimmen vom deutschsprachigen Thrillerautor Chris Meyer und seiner Kunst spannende, aber auch blutige Thriller zu schreiben, ...

Meine Meinung:
Aus meinen Freundes-/und Bekanntenkreis hörte ich viele begeisterte Stimmen vom deutschsprachigen Thrillerautor Chris Meyer und seiner Kunst spannende, aber auch blutige Thriller zu schreiben, die einen von der ersten Seite an fesseln sollten. Obwohl ich deutschen Thrillern eher skeptisch gegenüberstehe, gibt es doch immer wieder wahre Juwele und Lichtblicke, die ich absolut feiern kann.
Leider zählt der Thriller "Der Follower" nicht zu diesen Thrillern.
Doch was störte mich ganz genau an diesem Thriller? Zunächst einmal muss ich sagen, dass sich die Rezension lediglich auf die ersten knapp 60 Seiten des Buches beziehen, denn dann habe ich das Buch zu Seite gelegt und das hatte den einfachen Grund, dass ich schlicht mit dem Schreibstil des Autors nicht zurecht kam, da mir dieser viel zu abgehackt und sehr sehr trivial, beziehungsweise umgangssprachlich wirkte, sodass ich mich auf die Geschichte nicht einlassen konnte. Dementsprechend bezieht sich mein Kritikpunkt bzw. der Abbruchgrund lediglich auf diesen Punkt des Schreibstils, bzw. auch darauf, dass mich die Story auf den Seiten nicht so packen konnte, dass ich über diesen Kritikpunkt hinwegsah.

Mein Fazit:
Leider kein Buch/ Autor für mich.

Veröffentlicht am 10.06.2023

Lesehighlight!

Blue Skies
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Meine Meinung:
Für mich zählt T. C. Boyle zu einem der wichtigsten, eigensinnigsten und kulturell bedeutsamsten und künstlerischsten Autoren, die wir momentan auf dem Literaturmarkt überhaupt finden können. ...

Meine Meinung:
Für mich zählt T. C. Boyle zu einem der wichtigsten, eigensinnigsten und kulturell bedeutsamsten und künstlerischsten Autoren, die wir momentan auf dem Literaturmarkt überhaupt finden können. Dass einige mit seinem stilistisch und thematisch oft sehr provokanten und eigensinnigen Stil nicht anfreunden können oder mit diesem nichts anfangen können, ist durchaus verständlich. In meinen Augen ist er jedoch ein absoluter Literat und ich möchte noch weitergehen, "Blue skies" sollte jeder gelesen haben, selten habe ich einen so brandaktuellen, wie literarisch gekonnt umgesetzten Roman gelesen.

In diesem Buch widmet sich der Autor einem dystopischen Klimaszenario der Extraklasse, dass dem Leser alles vor Augen hält und aufzeigt, was in dieser Generation schon alltäglich im Kleinen und Doch großen bemerkbar macht. Dabei überspitzt er oder vielleicht tut er es auch nicht. Er erzählt auf subtile, niemals reißerische oder gar mit erhobenem Zeigefinger, sondern er erzählt die Schreckensszenarien einer dystopischen Klimakatastrophe. Dies macht er literarisch versiert, mit einem, oder besser gesagt seinem grandiosen und einzigartigen Stil und schafft damit einen hochbrisanten, aktuellen und literarisch höchst bemerkenswerten Pageturner.

Mein Fazit:
Eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr und definitiv ein Buch, das jeder gelesen haben sollte.

Veröffentlicht am 10.06.2023

Ein wahrer Lesegenuss !!!

Die Affäre Alaska Sanders
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Meine Meinung:
Wie sehr freut man sich, dass ein neues Buch eines Lieblingsautoren erscheint?
So sehr, dass man sein neues (grandioses) Buch innerhalb weniger Stunden verschlingt und erneut verzweifelt ...

Meine Meinung:
Wie sehr freut man sich, dass ein neues Buch eines Lieblingsautoren erscheint?
So sehr, dass man sein neues (grandioses) Buch innerhalb weniger Stunden verschlingt und erneut verzweifelt zurückbleibt, weil man erneut keinen unbekannten, neuen Lesestoff des Autors mehr besitzt. Genauso erging es mir mit dem neuen Roman von Joël Dicker "Die Affäre Alaska Sanders", denn dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss !
Der erstklassige Schreibstil des Autors ist eine angenehme Mischung, aus literarischem Stil und absolut süffig geschriebenen Szenen, die den Leser sofort in die Geschichte hineinziehen. Dieses Buch schafft es, durch seine hintergründig spannende Atmosphäre, dass man als Leser so in die Geschichte versinkt, dass man völlig vergisst ein Buch in der Hand zu halten, fast schon filmisch, sieht man die Szenen vor dem inneren Auge ablaufen. Dies ist wohl das größte Qualitätsmerkmal, welches mich geradezu begeistert zurückließ.
Die Charaktere sind authentisch, tiefsinnig und eigen ausgearbeitet, und tragen die Geschichte über viele Strecken hinweg und sind neben dem gekonnt ausgearbeiteten Plot, ein weiterer Pluspunkt, in einer nahezu perfekt konstruierten Geschichte.

Mein Fazit:
In meinen Augen das besten Buch aus der Feder des Autors und das will etwas heißen, denn all seine Bücher waren bisher wahre Highlights.

Ein wahrer Lesegenuss !!!