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Veröffentlicht am 18.07.2025

Wer versucht Jet umzubringen?

Not Quite Dead Yet
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Zum Inhalt:
Jet ist immer noch auf der Suche danach, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. So verschiebt sie viele Dinge auf später. Denn schließlich ist sie noch jung und hat Zeit. Doch dies ändert ...

Zum Inhalt:
Jet ist immer noch auf der Suche danach, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. So verschiebt sie viele Dinge auf später. Denn schließlich ist sie noch jung und hat Zeit. Doch dies ändert sich, als sie an Halloween im Haus ihrer Eltern von einer unbekannten Person niedergeschlagen wird. Nur knapp überlebt sie den Angriff. Denkt sie zumindest. Denn als Jet im Krankenhaus aufwacht, erfährt sie, dass sie sich entweder einer hochriskanten Operation unterziehen muss, die ihren Tod bedeuten könnte oder sie wird ohne Behandlung in einer Woche sterben. Jet will einmal im Leben etwas zu Ende bringen und entschließt sich ihre verbleibende Zeit zu nutzen, um ihren Mord aufzuklären. Dabei stellt sie schnell fest, dass sie keinem trauen kann, außer ihrem besten Freund aus Kindheitstagen. So machen sich Jet und Billy an die Ermittlungen, bei denen sie einiges aufdecken, was besser verborgen geblieben wäre.

Meine Meinung:
Bei der Suche nach der Person, die Jet niedergeschlagen hat, kommen allerhand Geheimnisse ans Licht, die dafür sorgen, dass es einen Haufen Verdächtige gibt. So blieb die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe wild spekuliert, wer hinter der Tat stecken könnte und wieso und war gespannt, welches Geheimnis Jet und Billy noch aufdecken werden. Zumal ich mir bei einigen Personen ziemlich sicher war, dass sie etwas zu verbergen haben. Zwar habe ich mir im Laufe der Zeit einiges zusammenreimen können, dennoch gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte. Zudem fand ich es erschreckend, wie weit die einzelnen Personen gegangen sind, um an das zu bekommen, was sie wollen und kaum einer Reue zeigten, als es herauskam. Dennoch erschien es mir an einigen Stellen schon etwas weit hergeholt, dass in so einem kleinen Personenkreis so viele Abgründe lauern.

Jet scheint auf den ersten Blick immer die Konfrontation zu suchen und wirkt dadurch nicht unbedingt wie die netteste Person. Mir kam es vor, als wenn dies eine Art Schutzschild für sie ist, um mit dem Druck, den ihre Familie ihr macht, den Druck, den sie sich selbst macht und den Schuldgefühlen wegen ihrer Schwester Emily klarzukommen. Deswegen mag ihr Verhalten nicht in Ordnung sein, ich konnte aber dennoch verstehen, wieso sie keinen anderen Weg sieht, als sich so zu verhalten. Zudem hat mir ihre Stärke, ihr eiserner Wille und die kleine Entwicklung, die sie angesichts der kurzen Zeit gemacht hat, gefallen.

Billy ist einfach zu gut für die Welt. Er hilft den Menschen um sich herum und so auch Jet. Zumal er über beide Ohren in sie verliebt ist. Billy ist ein wirklich sympathischer Kerl, den man einfach gernhaben muss und der darunter leidet, dass seine Mutter vor Jahren weggegangen ist. Ich fand es schön, wie sehr er Jet unterstützt hat und wie gut er ihr durch seine Art und dadurch, dass er sie so nimmt, wie sie ist, getan hat.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem wir zusammen mit Jet und Billy versuchen herauszufinden, wer Jet niedergeschlagen und damit zum Tod verurteilt hat. Umso mehr Geheimnisse, die beiden aufdecken, desto mehr Verdächtige mit einem guten Motiv gibt es. Dies hat von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Ich war jedenfalls gespannt, was Jet und Billy herausfinden werden und habe wild spekuliert, wer hinter der Tat steckt und wieso. Einiges konnte ich mir mit der Zeit zusammenreimen, mit anderen Enthüllungen konnte mich die Autorin überraschen, was ebenso zum Erhalt der Spannung beitrug. Dennoch erschien es mir an einigen Stellen schon etwas weit hergeholt, dass in so einem kleinen Personenkreis so viele Abgründe lauern.

Veröffentlicht am 15.07.2025

Fynn erfährt, wie es ist, ein Noctie zu sein

Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich Werwolf
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Zum Inhalt:
Fynn kann es einfach nicht glauben. Nur weil ein Straßenhund, dem er helfen wollte, ihn gebissen hat, muss er nun auf die Nightmore Academy gehen. Dabei möchte er nur zurück zu seiner Familie, ...

Zum Inhalt:
Fynn kann es einfach nicht glauben. Nur weil ein Straßenhund, dem er helfen wollte, ihn gebissen hat, muss er nun auf die Nightmore Academy gehen. Dabei möchte er nur zurück zu seiner Familie, seinen Freunden und seiner alten Schule. Als er dann bei einem Fluchtversuch geschnappt wird und vor der Tür der Direktorin ladet, lernt er die Dämonin Sinista kennen. Diese verspricht ihm, dafür zu sorgen, dass er von der Nightmore Academy fliegt. Doch während ihres Vorhabens weiß Fynn irgendwann nicht mehr so recht, ob er nicht doch weiterhin auf die Nightmore Academy gehen möchte.

Meine Meinung:
Fynn ist ein toller Junge, dem man anmerkt, wie sehr er mit seiner neuen Situation zu hadern hat. Ich konnte ihn und seine Gründe, wieso er wieder in sein altes Leben möchte und sich so sehr geben sein Dasein als Werwolf wert verstehen. Umso mehr hat es mich gefreut, als er beginnt, seine Werwolfseite anzunehmen und dadurch wieder mehr zu selbst finden.

Über die Ansichten der Dämonin Sinista, was in Ordnung und normal ist, habe ich sehr oft geschmunzelt. Denn diese unterscheiden sich natürlich sehr von dem, was Fynn für angemessen hält. Für Sinista ist es nämlich vollkommen in Ordnung, Leute zu erschrecken, die Schulregeln sind eher Vorschläge für sie und wenn man einen Drachen freilässt, ist es auch gar nicht so schlimm, wenn dabei mal ein Haus zerstört wird. Dennoch merkt man, dass Sinista ihr Herz am rechten Fleck hat und Fynn zeigen will, wie toll es ist, ein Noctie zu sein. Ich habe Sinista gleich in mein Herz geschlossen und bin gespannt, welche Abenteuer sie und Fynn noch erleben werden.

Die Autorin beschreibt die Figuren und Schauplätze so anschaulich, dass man sich diese gut vorstellen kann. Zudem gibt es sehr viele detaillierte Illustrationen der Figuren, Schauplätze und einzelner Szenen, sodass sich wirklich jede junge Leserin und jeder junge Leser ein Bild von diesen machen kann. Mir hat außerdem noch gefallen, dass zwar einige gruselige Figuren auftauchen und schon eine gewisse gruselige Atmosphäre herrscht, doch auch sehr viel Wert auf Humor gelegt wird, sodass die Geschichte gar nicht mehr so gruselig wirkt.

Fazit:
Eine gruselige und witzige Geschichte, in der wir Fynn in seiner ersten Zeit an der Nightmore Academy begleiten. Ich konnte verstehen, wieso Fynn sich gegen sein Dasein als Werwolf so sehr wehrt und wieder zurück zu seiner Familie und seinen Freunden möchte. Umso mehr freute mich, als er endlich seine Werwolfseite annimmt und dadurch mehr zu sich selbst findet. Amüsiert habe ich mich immer wieder über die Dämonin Sinista und ihre Ansichten, was in Ordnung ist und was nicht. Zudem hat mir gefallen, dass es zwar gruselige Figuren gibt und eine gewisse gruselige Atmosphäre vorhanden ist, aber dennoch auch viel Wert auf Humor gelegt wird, sodass die Geschichte gar nicht mehr so gruslig wie auf den ersten Blick wirkt.

Veröffentlicht am 09.07.2025

Die Kinder der Herzensbande erleben viele Abenteuer

Fia & die Herzensbande 1. Mission Spielstraße
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Zum Inhalt:
Fia zieht mit ihren Eltern und dem Huhn Gluck vom Land in die Stadt und vermisst ihre Freundinnen schrecklich. Doch als sie nach draußen auf die Spielstraße geht, lernt sie zuerst Mona kennen. ...

Zum Inhalt:
Fia zieht mit ihren Eltern und dem Huhn Gluck vom Land in die Stadt und vermisst ihre Freundinnen schrecklich. Doch als sie nach draußen auf die Spielstraße geht, lernt sie zuerst Mona kennen. Anschließend noch Pippo, Hanna und ihren Bruder Ben. Zusammen gründen sie die Herzensbande und erleben nicht nur viele Abenteuer, sondern wollen den anderen Menschen helfen. Denn schließlich ist dies die Aufgabe einer Herzensbande. So müssen sie Frida vor den Waldpiraten retten, Vogelküken aufziehen, einen Regenbogen anmalen und vieles mehr.

Meine Meinung:
In kurzen Kapiteln erleben Fia und ihre neuen Freundinnen Hanna und Mona und ihre neuen Freunde Pippo und Ben viele tolle, fantasievolle, lustige und manchmal auch ein kleines bisschen gruselige Abenteuer. Ich habe sie gern dabei begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und habe viele Male mit ihnen mitgefiebert. Manchmal stoßen sie bei ihren Abenteuern auch auf ein Problem, dass sie all aber mit viel Geschick lösen. Denn zusammen sind sie einfach stärker.

Gut gefallen hat mir, dass in jedem Kapitel zwar eine kleine eigene Geschichte erzählt wurde, diese aber alle doch zusammenhingen. Zudem steht in jeder von ihnen der Zusammenhalt, die Freundschaft, die gegenseitige Wertschätzung und vor allem die Hilfsbereitschaft immer wieder im Vordergrund. Jedes der Kinder hat eine besondere Fähigkeit oder einfach etwas in dem es gut ist. Dadurch ergänzen und unterstützen sie sich bei ihren Abenteuern. Zudem wird immer wieder deutlich, dass man nicht immer mutig sein muss, sondern Angst auch vollkommen in Ordnung ist.

Durch den lebhaften Schreibstil des Autors fühlt man sich, als wenn man die ganzen Abenteuer zusammen mit Fia und dem Rest der Herzensbande erleben würde, was mir sehr gut gefallen hat. Seine bildhaften Beschreibungen wurden immer wieder durch mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen ergänzt, sodass man sich alles noch mal viel besser vorstellen konnte.

Fazit:
Eine wunderschöne, abenteuerliche und fantasievolle Geschichte, in der wir Fia und die Herzensbande auf all ihre Abenteuer begleiten. Manche davon sind lustig, spannend oder stellen die Freunde auch mal vor ein Problem. Ich habe die Herzensbande gern auf ihre Abenteuer begleitet und war gespannt, was sie alles erleben werden. Gut gefallen hat mir, dass immer wieder die Themen Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und Hilfsbereitschaft bei ihren Abenteuern zwischen den Zeilen mitschwangen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Wo steckt Vivian?

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Zum Inhalt:
Lola freut sich für ihre Mitbewohnerin Vivian, dass sie endlich auch einmal Glück in der Liebe hat und nun mit dem charmanten Pascal zusammen ist. Doch mit der Zeit verändert sich Vivian immer ...

Zum Inhalt:
Lola freut sich für ihre Mitbewohnerin Vivian, dass sie endlich auch einmal Glück in der Liebe hat und nun mit dem charmanten Pascal zusammen ist. Doch mit der Zeit verändert sich Vivian immer mehr. Sie vergisst Treffen mit Lola, fährt wegen Kleinigkeiten aus der Haut und ist kaum noch in ihrer gemeinsamen Wohnung. Nach einem Streit verschwindet Vivian dann und egal was Lola tut, sie kann sie nicht mehr erreichen. Vivian scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Lola hat kein gutes Gefühl und geht zur Polizei. Da Vivian erwachsen ist, sieht diese keinen Grund, etwas zu unternehmen. Doch Lola will nicht aufgeben. Als dann noch Vivians Halbbruder Elias auftaucht, beschließen sie beide, sich auf die Suche nach Vivian zu machen. Dabei entdecken sie immer mehr Ungereimtheiten und haben einen schrecklichen Verdacht. Wer ist Pascal wirklich und wie weit würde er im Namen der Liebe gehen?

Meine Meinung:
Lola ist eine sympathische Protagonistin, die nicht so perfekt daherkommt, weswegen sie umso authentischer wirkt. Man merkt ihr an, wie viel ihr Vivian bedeutet und wie wichtig es ihr ist, sie zu finden. Wobei ich ihr Verhalten während der Suche schon einige Male ziemlich leichtsinnig fand, auch wenn ich im Nachhinein verstehen konnte, wieso sie es aus ihrer Sicht machen musste. Zudem war ich gespannt darauf, den Grund zu erfahren, wieso sie ihr Studium wirklich unterbrochen hat.

Alles rund um den Verbleib von Vivian und die Suche nach ihr fand ich spannend und war viele Male erschrocken darüber, was Lola und Elias herausgefunden haben. Gerade weil erst nach und nach ans Licht kommt, was Vivian passiert sein könnte, regt dies dazu an, munter Vermutungen anzustellen, was mir gefallen hat. So hatte ich meine Vermutungen, wo die Reise hingehen könnte, das ganze Ausmaß, worin Vivian hineingeraten ist, habe ich dann aber doch nicht erahnt und war schon erschrocken über die ganze Grausamkeit. Zudem bringt vor allem Lola sich bei ihrer Suche nach Vivian immer wieder in große Gefahr und brenzlige Situationen, aus denen sie nur mit Mühe wieder heraufkommt, was ebenso zum Erhalt der Spannung beigetragen hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Lola und Elias konnte ich ehrlich gesagt nicht wirklich spüren. Irgendwie wirkte es eher so, als wenn beide füreinander eine Art Ablenkung waren, um mit dem Verschwinden von Vivian und alles war sie darüber herausfinden, besser klarzukommen. Ich war mir die ganze Zeit ehrlich gesagt nicht sicher, ob da wirklich Gefühle mit ihm Spiel waren. Was sehr schade war. Wobei ich die Liebesgeschichte auch nicht unbedingt gebraucht hätte. Denn schließlich ging es eher darum, wo Vivian ist und was mit ihr passiert ist.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der Lola und Elias auf die Suche nach Vivian gehen, die spurlos verschwunden ist. Ich fand die Suche der beiden spannend, was zum einen daran lag, dass man erst nach und nach erfährt, was Vivian passiert sein könnte. Dies regt zum Spekulieren an, was mir gefallen hat. Zum anderen begibt sicht Lola viele Male, während er Suche in Gefahr und gerät in brenzlige Situationen aus, die sie kaum wieder herauskommt, was ebenso zum Erhalt der Spannung beitrug. Die Liebesgeschichte zwischen Lola und Elias konnte ich jedoch nicht spüren. Sie wirkte mir ehrlich gesagt zu oberflächlich und als wenn beide sich dadurch nur von dem ablenken wollen, um mit dem, was sie während der Suche nach Vivian erfahren, besser klarzukommen.

Veröffentlicht am 01.07.2025

Wem kann Aemyra vertrauen?

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Zum Inhalt:
Vor vielen Jahren regierten noch Frauen das Reich Tìr Teine, bis es in die Hände von Männern fiel. Dies soll sich nach dem Tod des jetzigen Königs ändern. Denn die junge Schmiedin Aemyra hat ...

Zum Inhalt:
Vor vielen Jahren regierten noch Frauen das Reich Tìr Teine, bis es in die Hände von Männern fiel. Dies soll sich nach dem Tod des jetzigen Königs ändern. Denn die junge Schmiedin Aemyra hat durch ihr Erben ein Anrecht auf den Thron. Doch die gut geplante Übernahme des Throns scheitert und Aemyra muss mit ihren Verbündeten erst einmal fliehen. Als sie dann erfährt, dass ihre Adoptiveltern von Prinz Fioreans Drachen hingerichtet wurden, schwört sie Rache an ihm und landet in einer Falle. So wird Aemyra gezwungen, Prinz Fiorean gegen ihren Willen zu heiraten und seinem Bruder, der jetzt auf dem Thron sitzt, Treue zu schwören. Sollte sie dies nicht tun, werden alle, die sie liebt, unter den Folgen leiden müssen.

Meine Meinung:
Mit Aemyra habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwergetan. Auf der einen Seite ist sie eine starke junge Frau, der man anmerkt, wie viel ihr daran liegt, etwas für die Menschen im Reich Tìr Teine zu tun. Ich habe ihr abgenommen, dass sie wirklich etwas zum Positiven verändern möchte. Auf der anderen Seite redet sie meist nur und lässt kaum Taten folgen. Falls sie doch mal etwas unternimmt, ist dies so unüberlegt und aus der Wut heraus, dass das Ergebnis schon vorher klar ist und ich deswegen viele Male nur mit dem Kopf geschüttelt habe. Ich hätte einfach mehr von ihr erwartet. Zudem scheint ihr Vater über sie und was sie tun soll, zu bestimmten. Ich habe mich gefragt, ob sie für ihn nur ein Mittel ist, um selbst an die Macht zu kommen und im Hintergrund König zu spielen. Erst zum Ende hin scheint Aemyra endlich etwas selbstbestimmter zu werden.

Fiorean ist undurchschaubar und ich fand ihn recht blass. Sein Verhalten Aemyra gegenüber ist von einem Moment auf dem anderen doch recht gegensätzlich, wodurch ich aus ihm einfach nicht schlau geworden bin. Wobei ich mich mit der Zeit gefragt habe, ob er irgendwelche Fäden im Hintergrund zieht und eigentlich schon auf Aemyra Seite ist oder sie doch nur für seine eigenen Belange benutzt. Warm bin ich mit ihm jedenfalls nicht geworden.

Die ganzen gesellschaftlichen Regeln, Werte und Normen und vor allem das Bild der Frau sind einfach erschreckend. Man fragt sich schon, wie die Frauen am Hof sich das alles gefallen lassen können. Da man mit der Zeit aber ein immer besseres Bild von der Wahren Religion bekommt und wie viel Macht und Druck diese ausübt, konnte ich durchaus nachvollziehen, wieso die Frauen sich erst mal machtlos fühlen und sich so wenig wehren. Alles rund um die verschiedenen Arten der Magie, die Drachen und die Erbfolge am Königshof, fand ich interessant und hoffe, man erfährt im nächsten Band noch mehr darüber. Da man nicht so recht weiß, wer welches Spiel spielt und Aemyra durch ihr unüberlegtes Handeln in viele missliche und gefährliche Situationen gerät, war für Spannung gesorgt.

Fazit:
Ein guter erster Band, in dem wir die Schmiedin Aemyra auf ihrem Weg begleiten, endlich als wahre Königin den Thron zu erobern. Da man nicht weiß, wer welches Spiel spielt und Aemyra durch viele unüberlegte Handlungen immer wieder in missliche und gefährliche Situationen gerät, war für Spannung gesorgt. Aemyra hat es mir etwas schwer gemacht. Sie ist auf der einen Seite eine starke Frau, der man glaubt, dass sie für das Volk nur das Beste will. Dennoch redet sie mehr, als das sie Taten folgen lässt. Fiorean war mir einfach zu blass, um ehrlich zu sein. Alles rund um die verschiedenen Arten der Magie, die Drachen und die Erbfolge am Königshof fand ich interessant und würde mich freuen mehr darüber zu erfahren.