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Veröffentlicht am 06.02.2025

Spannendes Wohlfühlbuch für kleine Pferdefans

Die Ponys von Lillasund 1. Ida und das Ponyglück
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Zum Inhalt:
Ida kann es nicht glauben. Da dachte sie, sie würde ihre Frühjahrsferien in Hamburg verbringen. Nun ist sie zusammen mit ihrer Mutter auf den Weg auf die kleine schwedische Insel Lillasund. ...

Zum Inhalt:
Ida kann es nicht glauben. Da dachte sie, sie würde ihre Frühjahrsferien in Hamburg verbringen. Nun ist sie zusammen mit ihrer Mutter auf den Weg auf die kleine schwedische Insel Lillasund. Denn der Freund von Idas Mutter braucht unbedingt Hilfe im Hofcafé auf seinem Ponyhof. So warten auf Ida zwei wunderbare Wochen, in denen sie viel Zeit mit den Ponys verbringen darf. Zudem findet sie in der gleichaltrigen Elsa eine neue Freundin, mit der sie ihre große Leidenschaft zu Pferden teilt. Wäre das noch nicht genug, muss sie zusammen mit Elsa all ihr Können auf den Ponys beweisen, als sie gegen die beiden Jungs vom benachbarten Reiterhof antreten muss. Und dann ist da auch noch der mysteriöse Mann, der anscheinend versucht, die Kuchenrezepte ihrer Mutter zu stehlen.

Meine Meinung:
In dieser wunderschönen Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Ponys begleiten wir die neunjährige Ida auf die kleine schwedische Insel Lillasund, wo sie zusammen mit ihrer Mutter auf dem Ponyhof Solbergs Gård ihre Frühjahrsferien verbringt.

Vom ersten Moment an taucht man direkt hinein in die Geschichte, was vor allem an den lebhaften Beschreibungen der Autorin liegt. Ich hatte gleich alles richtiggehend vor Augen und die typischen Stallgerüche in der Nase. Zudem finde ich, spürt man gleich Idas und Elsas tiefe Verbundenheit zu den Ponys. Ich konnte Idas Begeisterung auf einen Ponyrücken zu sitzen und ihre tiefe Liebe für das gerade erst geborene Fohlen Pelle richtig spüren. Ida und Elsa sind zwei tolle Mädchen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Beide haben ebenso wie die beiden Jungen Mikkel und Oscar vom Nachbarreiterhof individuelle Charaktereigenschaften. Außerdem hat mir gefallen, wie Ida versucht, den Streit zwischen Elsa, Mikkel und Oscar zu schlichten und eine Lösung für ihr Problem wegen des Hufeiseninsel-Fests zu finden.

Ganz nebenbei lernt man auch etwas über die schwedische Kultur und die Sprache, was mir sehr gut gefallen hat. Gerade weil es in die Geschichte eingeflochten ist, wirkt es an keiner Stelle belehrend und macht sogar neugierig auf Schweden.

Für Spannung ist auch gesorgt. Nicht nur das Ida und Elsa gegen Mikkel und Oscar antreten, um beim Hufeiseninsel-Fest die Fahne zu tragen, taucht ein mysteriöser Mann im Hofcafé auf, der anscheinenden hinter den Kuchenrezepten von Isas Mutter her ist. Schon alleine weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Wettkämpfe ausgehen und was es mit dem mysteriösen Mann auf sich hat, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit:
Eine spannende Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Ponys, in die man durch die lebhaften Beschreibungen der Autorin gleich mitten hineingezogen wird und alles vor Augen hat. Für Spannung ist ebenso gesorgt. Denn Ida und Elsa müssen nicht nur mit Mikkel und Oscar vom Nachbarreiterhof in zwei Wettkämpfen ausmachen, wer die Fahne beim Hufeiseninsel-Fest tragen darf, sondern ein mysteriöser Mann, scheint es auf die Kuchenrezepte von Idas Mutter abgesehen zu haben.

Veröffentlicht am 02.02.2025

Wo ist Erwin?

Mord frei Schnauze
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Zum Inhalt:
Der Rentner Paul genießt mit seiner Lebensgefährtin Louisa ihren Urlaub in Davos. Doch als er sich in einem Kiosk etwas zu trinken kaufen möchte, begegnet er ausgerechnet seiner ehemaligen ...

Zum Inhalt:
Der Rentner Paul genießt mit seiner Lebensgefährtin Louisa ihren Urlaub in Davos. Doch als er sich in einem Kiosk etwas zu trinken kaufen möchte, begegnet er ausgerechnet seiner ehemaligen Arbeitskollegin Klothilde, die ihm unabsichtlich ihre Handtasche auf die Nase haut. Als Wiedergutmachung lädt sie Paul und Louisa zum Essen in ihre Ferienwohnung ein. Dort stellen sie aber fest, dass Klothildes Ehemann Erwin spurlos verschwunden ist. Da die Polizei ihrer Meinung nach zu wenig unternimmt, nehmen Louisa und Paul den Fall in die Hand und stellen ihre eigenen Nachforschungen an. Dabei stoßen sie auf einige Ungereimtheiten und fragen sich irgendwann, ob Klothilde irgendwas vor ihnen verbirgt.

Meine Meinung:
Paul ist ein sympathischer Protagonist. Er ist hilfsbereit, engagiert und liebt es Zeit, draußen mit seinem Beagle Hund zu verbringen. Zudem merkt man ihm an, wie viel ihm seine Lebensgefährtin Louisa bedeutet und wie sehr er die gemeinsame Zeit mit ihr genießt. Ich finde, die beiden geben ein schönes Paar ab, dass sich auch ohne Worte versteht, nicht immer einer Meinung ist, aber den anderen dennoch so nimmt, wie sie oder er ist.

Ich bin gern mit Paul und Louisa auf die Suche nach Klothildes Ehemann Erwin gegangen. Diese gestaltet sich ziemlich verzwickt, da es auf den ersten Blick keinen Grund gibt, wieso dieser verschwunden ist. Zudem wusste ich bei Klothilde nie so recht, ob und wenn was sie verbirgt. Dadurch war die Handlung die ganze Zeit über spannend und da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie Paul und Louisa ist, lädt das zum Mitraten ein, wie alles zusammenhängt und wo Erwin steckt.

Alle Personen sind irgendwie Marken für sich, aber Klothilde übertrifft sie alle um Längen. Die Frau leistet sich ein Ding nach dem nächsten. Ich habe viele Male den Kopf über ihre Gedankengänge und Handlungen geschüttelt, muss aber auch sagen, dass gerade dadurch viel Situationskomik entstanden ist. Ebenso weil Paul viele Male unabsichtlich in Situationen gerät, die ihn in Bedrängnis und Verlegenheit bringen. So entstehen viele herrlich komische Situationen, durch die die Handlung nicht nur aufgelockert wird, sondern die mich viele Male zum Lachen und Schmunzeln gebracht haben.

Fazit:
Ein humorvoller und spannender Krimi, in dem wir Paul und seine Lebensgefährtin Louisa beim Versuch begleiten herauszufinden, was mit Klothildes Ehemann Erwin geschehen ist. Da ihre Suche nach Erwin ganz schön verzwickt ist und nicht klar ist, ob Klothilde mehr weiß, als sie zugibt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem entstanden durch Klothildes Gedankengänge und Handlung ebenso wie durch Pauls Talent, unabsichtlich in Situationen zu geraten, die ihn in Bedrängnis und Verlegenheit bringen, viele herrlich komische Situationen, über die ich mich köstlich amüsiert habe.

Veröffentlicht am 31.01.2025

Kann die Insel Elenum gerettet werden?

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Zum Inhalt:
Julian kann es nicht glauben, als er durch eine Litfaßsäule fällt und auf einer mysteriösen Insel landet. Wäre das noch nicht genug, wird er gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen ...

Zum Inhalt:
Julian kann es nicht glauben, als er durch eine Litfaßsäule fällt und auf einer mysteriösen Insel landet. Wäre das noch nicht genug, wird er gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen angegriffen und kann nur mit der Hilfe seines Seelenschattens, einem sprechenden Husky, entkommen. Wenig später begegnet er Aiko aus Japan und ihrem Seelenschatten, einem Drachen. Gemeinsam machen sie sich auf, um dem Geheimnis der Insel auf den Grund zu gehen und erfahren von der Inselhüterin Aliera, dass sie mit zwei weiteren Jugendlichen bestimmt wurden, den Kampf gegen das Böse anzutreten, um die Insel zu beschützen. So müssen Julian und Aiko nicht nur die beiden anderen Teammitglieder finden, sondern auf ihrem Weg ihre Aufgabe zu erfüllen viele Gefahren bestehen. Können sie es dennoch schaffen, die Insel zu beschützen?

Meine Meinung:
Zusammen mit Julian reisen wir auf eine mysteriöse Insel mit dem Namen Elenum und werden mit ihm und den anderen angehenden Heldinnen und Helden regelrecht ins kalte Wasser geschubst. Denn nicht nur, dass Julian gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen angegriffen wird, bekommen Julian, Aiko und Kiano kaum Informationen von der Inselhüterin Aliera. So wird erst nach und nach klar, welche Aufgabe die vier Jugendlichen haben, wenn sie zu Heldinnen und Helden werden und was sie tun müssen, um die Prüfung dafür zu bestehen. Dadurch hatte ich das Gefühl, alles hautnah mit Julian und den anderen mitzuerleben und auf Erkundungstour zu gehen.

Da Julian und die anderen Jugendlichen bei ihrer Aufgabe, die Insel zu retten, immer wieder auf allerhand Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die Handlung die ganze Zeit spannend. Zumal sie kaum dazu kommen, einmal richtig durchzuatmen, bevor sie schon vor der nächsten Schwierigkeit stehen. Dies hat nicht nur dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefiebert habe, sondern das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Jede Heldin und jeder Held haben ihre individuellen Charaktereigenschaften und Dinge, in denen sie gut sind, aber auch welche, an denen sie noch arbeiten müssen. Dies hat mir richtig gut gefallen, weil sie dadurch nicht nur authentisch wirkten, sondern man sich mit ihnen besser identifizieren konnte. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass sie sich wunderbar ergänzen und dadurch als Team noch mehr zusammenwachsen werden.

Die Idee rund um die Insel Elenum fand ich interessant, ebenso wie die verschiedenen Seelenschatten, die Teil der Heldinnen und Helden sind und somit einen Teil ihres Charakters widerspiegeln. Zudem hat der Autor die Figuren und Schauplätze so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich sie alle regelrecht vor Augen hatte.

Fazit:
Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, in der wir Julian auf die Insel Elenum begleiten, die in große Gefahr schwebt. Da Julian, Aiko und die anderen beiden bei ihrem Abenteuer auf viele Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. So habe ich von Anfang an mit ihnen mitgefiebert und war gespannt, was sie alles auf der Insel erleben werden. Nach dem Ende kann ich es kaum noch erwarten zu erfahren, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 30.01.2025

Findet Zafira das Artefakt?

We hunt the Flame
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Zum Inhalt:
Damit die Menschen in ihrem Dorf etwas zu Essen haben, begibt sich Zafira immer wieder in den verfluchten und gefährlichen Arz. Niemand bis auf ihre engsten Vertrauten wissen, dass sie hinter ...

Zum Inhalt:
Damit die Menschen in ihrem Dorf etwas zu Essen haben, begibt sich Zafira immer wieder in den verfluchten und gefährlichen Arz. Niemand bis auf ihre engsten Vertrauten wissen, dass sie hinter dem bekannten Arzjäger von Demenhur steckt. Denn würde herauskommen, dass der Jäger kein Mann, sondern eine Frau ist, würde Zafira eine Strafe erwarten. Nun wird der Jäger beauftragt, ein Artefakt zu suchen, dass die Magie wieder zurückbringen soll und somit den Arz, der sich immer weiter ausbreitet und Zafiras Dorf zu verschlingen droht, zerstören würde. Doch auf Zafiras Suche begegnen ihr viele Gefahren. Eine davon ist Nasir, der besser unter dem Namen Prinz des Totes bekannt ist und den Auftrag hat, ihr das Artefakt abzunehmen und sie anschließend zu töten. Doch ausgerechnet er ist es dann, der Zafira das Leben rettet.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich gebracht habe, um richtig in die Handlung zu finden. Was vor allem daran lag, dass sich diese zu Anfang ziemlich zog. Ich fand es zwar nicht schlecht, Zafira und Nasir kennenzulernen und zu erfahren, wie das Leben der beiden aussieht, um sie und ihr Handeln besser verstehen zu können. Dennoch passiert zu Anfang gefühlt kaum etwas, wodurch die Handlung einfach langatmig wirkt. In der zweiten Hälfte konnte mich die Geschichte dann aber doch noch packen, da es viele spannende Szenen und Überraschungen gab. Denn Zafira, Nasir, Altair, Kifah und Benyamin müssen sich auf ihrem Weg allerhand Gefahren stellen, denen sie nicht immer unbeschadet entgehen können. Zudem ist nie ganz klar, wer von ihnen ein Geheimnis hütet und ob sie die Person sind, für die sie sich vor den anderen ausgeben.

Zafira ist eine tolle junge Frau, die versucht, nach außen hin stark und unantastbar zu wirken. Immer wieder zeigt sich aber, wie unsicher sie unter ihrer harten Schale ist. Auf ihr liegt für ihr Alter schon ziemlich viel Verantwortung, die zu schwer auf ihren Schultern lastet. Zumindest kaum es mir so vor. Ich fand toll, wie sie sich um all ihre Lieben sorgt, das ganze Dorf versorgt und sich nicht unterkriegen lässt. Zudem hat mir gefallen, wie sie sich im Laufe der Handlung immer mehr annimmt und sich selbst findet.

Nasir wirkt auf den ersten Blick undurchschaubar und stellenweise auch abgebrüht. Man merkt aber mit der Zeit, dass er unter seiner Schale eigentlich ein ziemlich verunsicherter junger Mann steckt, der sich immer wieder einreden lässt, dass er nichts wert ist. Mir hat gefallen, dass er sich sein Mitgefühl trotz allem bewahrt hat.

Was ich von Altair halten sollte, wusste ich nicht so recht. Er ist die meiste Zeit unverschämt und besonders Zafira und Nasir gegenüber ziemlich beleidigend. Er scheint über alles bestens informiert zu sein und ich habe mich gefragt, wer er wirklich ist und welches Spiel er spielt.

Fazit:
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden, da diese zu Anfang doch recht langatmig war. In der zweiten Hälfte konnte sie mich aber in ihren Bann ziehen, da es viele spannende Szenen und Überraschungen gab und man nicht so recht wusste, wer aus der zusammengewürfelten Truppe seine wahren Absichten verbirgt. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Zafira und alle anderen weitergehen wird.

Veröffentlicht am 26.01.2025

Wird Zoé es schaffen, das gestohlene Relikt zu finden?

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Zum Inhalt:
Zoé Durand ist zurück auf der Erde, um das gestohlene Relikt zu finden und es nach Xanthia zu Graf Alexei zu bringen. Denn nur so kann sie die Abmachung mit ihm einhalten und endlich wieder ...

Zum Inhalt:
Zoé Durand ist zurück auf der Erde, um das gestohlene Relikt zu finden und es nach Xanthia zu Graf Alexei zu bringen. Denn nur so kann sie die Abmachung mit ihm einhalten und endlich wieder zurück zu ihrer Mutter. Doch kaum auf der Erde angekommen, begegnet sie ausgerechnet Prinz Kaspar. Dieser rettet sie zwar vor den Fängen der geheimen Organisation Église des Saints. Doch kann sie ihm deswegen wirklich trauen? Da Kaspar behauptet zu wissen, wo sich das Relikt befindet, bleibt Zoé nichts anderes übrig, mit ihm einen Handel einzugehen. Kaspar hilft ihr, das Relikt zu beschaffen, dafür nimmt Zoé ihn mit nach Xanthia. Doch kann Zoé darauf vertrauen, dass Kaspar sich an ihre Abmachung hält? Welches Spiel spielt Kaspar wirklich?

Meine Meinung:
Die Handlung setzt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. So war ich wieder sofort in der Geschichte und habe Zoé Durand dabei begleitet, wie sie versucht, dass gestohlene Relikt zu beschaffen, um ihren Handel mit Graf Alexei zu erfüllen.

Zoé Durand ist mir immer noch sympathisch. Man merkt ihr an, wie sehr ihr alles, was sie bis jetzt an schlimmen Dingen erleben musste, zugesetzt hat und ihr Handeln und Denken noch immer beeinflusst. Ich konnte verstehen, wieso sie sich so unsicher und schuldig wegen all der Dinge, die sie erlebt hat und die sie tun musste, um zu überleben, fühlt. Ebenso konnte ich ihre immer wiederkehrenden Selbstzweifel nachvollziehen und ihre Sehnsucht danach um ihretwillen geliebt zu werden. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Entwicklung gewünscht. Ich hatte teilweise das Gefühl, wieder die Zoé von ganz zu Anfang aus Band eins vor mir zu haben. Zudem hätte ich mir sehr gewünscht, dass sie sich nicht immer fast schon willenlos Kasper und Graf Alexei hingibt.

Was ich von Kasper halten soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Auf der einen Seite scheint er Zoé schon so zu sehen, wie sie ist und ihr Mut zu machen, an sich zu glauben. Dennoch war ich mir nicht sicher, ob dies nicht alles doch eher Teil seines Spiels ist, das er mit Zoé spielt. Kasper war zwar in seinem Verhalten nicht so widersprüchlich wie Alexei, dennoch war und bin ich mir nicht sicher, ob er es ehrlich mit Zoé meint. Da aber auch immer wieder seine verletzliche Seite zu sehen ist und gerade wegen dem, was am Ende offenbart wird, bin ich gespannt, was man noch so über ihn erfährt und für welche Überraschungen er noch gut ist.

Alexei ist mir einfach suspekt, schon alleine wegen seines zwiespältigen Verhaltens Zoé gegenüber, wegen dem er mir inzwischen langsam immer unsympathisch wird. Ansonsten fand ich es interessant, ein bisschen mehr über die Schatten, Xanthia und seine Bewohner zu erfahren, ebenso wie über die Église des Saints.

Fazit:
Ein guter zweiter Band, in dem wir Zoé Durand auf die Erde begleiten, wo sie versucht, das gestohlene Relikt zu finden, um ihren Handel mit Graf Alexei einzuhalten. Ich habe Zoé gern auf ihrem Weg begleitet, bei dem sie von einem ins nächste Gefühlschaos gerät, weil sie nicht weiß, wie sie mit ihren Gefühlen für Prinz Kasper und Graf Alexei umgehen soll. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Zoé und alle anderen weitergehen wird.