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Veröffentlicht am 12.12.2024

Welche Geheimnisse verbirgt Eris Island?

Die blaue Stunde
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Zum Inhalt:
Der Kurator James Becker kann es nicht glauben, als sein Chef ihm erzählt, dass in einer der Skulpturen der Künstlerin Vanessa Chapman ein menschlicher Knochen gefunden wurde. Schließlich ...

Zum Inhalt:
Der Kurator James Becker kann es nicht glauben, als sein Chef ihm erzählt, dass in einer der Skulpturen der Künstlerin Vanessa Chapman ein menschlicher Knochen gefunden wurde. Schließlich wurde die Skulptur schon in etlichen Museen ausgestellt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, begibt sich James auf die abgeschiedene Gezeiteninsel Eris Island. Denn dort lebt Grace Haswell, die gut mit der Künstlerin befreundet war und ihren Nachlass verwaltet. Von ihr erhofft sich James Antworten zur Entstehung der Skulptur. Handelt es sich wirklich um einen menschlichen Knochen? Welche Geheimnisse verbirgt Eris Island noch?

Meine Meinung:
Wir begeben uns zusammen mit dem Kurator James Becker auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem Knochenfund, bei dem es sich um einen menschlichen Knochen handeln soll. Ich habe James gern auf seinem Weg begleitet und war gespannt, was er alles herausfinden wird.

James Becker ist ein gewissenhafter Mann, dem mein seine Leidenschaft und Begeisterung für die Kunstwerke der Künstlerin Vanessa Chapman jederzeit anmerkt. Ich konnte seine Aufregung spüren, als er Vanessas Atelier betreten hat oder die Orte, die die Vorlage für ihre Bilder darstellten, mit eigenen Augen sehen durfte. Dennoch muss ich sagen, bin ich mit ihm nicht so richtig warm geworden. Denn ich wusste an vielen Stellen nicht so recht, wie ich ihn einschätzen sollte. Zudem haben mich seine ewige Unsicherheit und seine Eifersucht Sebastian gegenüber irgendwann einfach nur noch genervt.

Da die Handlung nicht nur aus der Sicht von James und Grace Haswell erzählt wird, sondern auch Vanessa durch Tagebucheinträge zu Wort kommt, bekommt man auch einen guten Eindruck von ihr. So wird klar, dass sie eine facettenreiche Frau ist, bei der sich die Beschreibung durch die Presse und Personen, die sie privat kannten, unterscheidet. Ich fand es interessant herauszufinden, wer sie wirklich ist. Dabei hat sich mein Bild von ihr immer wieder verändert.

Der Autorin sind nicht nur mit James, Grace und Vanessa vielschichtige Personen gelungen, bei denen man immer wieder neue Seiten entdecken konnte, sondern auch ihre Nebenfiguren habe alle ihre individuellen Charaktereigenschaften. Außerdem scheint fast jede der Personen ein Geheimnis zu haben, was die Handlung interessant macht und auch für eine gewisse Spannung sorgt. Ebenso wie James Nachforschungen bezüglich des Knochens. Zudem habe ich mich im Laufe der Handlung gefragt, was von dem, was man erfährt, wirklich wahr ist und was nicht. Dennoch fand ich die Handlung ehrlich gesagt nicht übermäßig spannend, was auch an einigen Längen lag.

Fazit:
Eine Geschichte mit interessanten Figuren, bei denen man nicht so recht weiß, woran man bei ihnen ist und ob sie die Wahrheit sagen. Außerdem scheint fast jeder der Personen ein Geheimnis zu hüten. Dies alles hat die Handlung interessant gemacht und für eine gewisse Spannung gesorgt, die ich aber nicht als übermäßig empfunden habe. Dennoch habe ich James gern bei seinen Nachforschungen begleitet und war gespannt, was er alles herausfinden wird.

Veröffentlicht am 08.12.2024

Kann Cahira die Schlüssel finden?

Serpent Queen 1. In Power She Rises
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Zum Inhalt:
Cahira Cade kann es kaum erwarten, dass ihr Traum, zu den Ferum, der königlichen Garde, zu gehören, endlich in Erfüllung geht. Ihr erster Auftrag besteht darin, den Prinzen um jeden Preis ...

Zum Inhalt:
Cahira Cade kann es kaum erwarten, dass ihr Traum, zu den Ferum, der königlichen Garde, zu gehören, endlich in Erfüllung geht. Ihr erster Auftrag besteht darin, den Prinzen um jeden Preis zu beschützen. Doch dann kommt alles anders, als bei Festlichkeiten ein Attentat auf die königliche Familie verübt wird. Der Thronfolger Atlas, schwer von dem Verlust seiner Eltern getroffen, macht Cahira für alles verantwortlich und lässt sie in eine Schlangengrube werfen. Doch Cahira überlebt und entdeckt, dass sich eine lebendige Schlange auf ihrer Haut befindet, die ungeahnte Kräfte hat. Denn die Schlange ist ein Seelentier, die man in Silvestria und den anderen Königreichen für Legenden hält.

Meine Meinung:
Cahira Cade ist eine tolle und interessante Protagonistin, die mir gleich sympathisch war. Sie hat es als Frau in der königlichen Garde, den Ferum nicht leicht, lässt sich davon aber nicht unterkriegen, was mir an ihr sehr gefallen. Außerdem mochte ich an ihr, dass sie sagt, was sie denkt und sogar nicht zurückschreckt, ihre Meinung dem König und Prinz Atlas gegenüber zu äußern. Sie ist eine starke junge Frau, die dies aber nicht sieht. Denn auf der anderen Seite plagen sie im Laufe der Handlung immer wieder Selbstzweifel. Ich konnte ihre Gründe, wieso es ihr so wichtig ist, zu den Ferum zu gehören, die Königreiche zu vereinen und eine gerechte Welt für alle Menschen zu schaffen, ebenso wie ihren Wunsch, sich zu rächen, nachvollziehen. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die einige Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen hat.

Was ich von Prinz Atlas halten sollte, wusste ich nicht so recht. Zu Anfang ist er sehr arrogant, ungehobelt und verhält sich Cahira gegenüber einfach nur unmöglich. Umso mehr ich über ihn erfahren habe, desto unsicher war ich mir jedoch, ob dies alles nur eine Art Schutzmauer ist. Denn er wirkte an einigen Stellen doch recht verloren, fast schon hilflos und man merkt ihm an, dass er dankbar ist Cahira an seiner Seite zu haben. Andererseits gibt es aber auch viele Situationen, in der ich mir dann nicht so sicher war, ob er doch ein falsches Spiel spielt.

Die Handlung ist von Anfang bis Ende spannend. Was schon allein daran liegt, dass Cahira und Atlas von einer ausweglosen und gefährlichen Situation in die nächste geraten, die ihnen einiges abverlangen. Ich war mir an einigen Stellen wirklich nicht sicher, ob sie da unbeschadet wieder herauskommen. Zudem wusste ich bei einigen Personen nicht so recht, welches Spiel sie spielen und ob sie Cahira und Atlas wohlgesonnen sind oder nicht. Dies hat ebenso wie einige Wendungen die Spannung zusätzlich angeheizt.

Viele Male habe ich über die Sprüche und Anmerkungen von Natrix geschmunzelt, der wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt und irgendwie fast jeden Gedanken von Cahira ungefragt kommentiert. Natrix unterstützt Cahira aber auch immer wieder und spricht ihr Mut zu, wenn sie es braucht, was mir gefallen hat.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die gerade zu Ferum ernannte Cahira Cade dabei begleiten, wie sie versucht, die drei Schlüssel zu finden, um das vierte Königreich Veneria wieder auferstehen zu lassen. Ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet, auf dem sie zusammen mit dem Thronfolger vom Königreich Silvestria Atlas in viele gefährliche und ausweglose Situationen gerät. Dies einige Wendungen und weil man nie weiß, wem man wirklich vertrauen kann, hat für ordentlich Spannung gesorgt, durch die die Seiten nur so dahinflogen. Ich bin gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 06.12.2024

Findet Alfred die kleine Winterschwester?

Die Winterschwestern
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Zum Inhalt:
Der Wikingerjunge Alfred spielt den Erwachsenen gerne Streiche. Deswegen wird er eines Tages von ihnen beschuldigt, für das Verschwinden einiger lieb gewonnener Gegenstände verantwortlich ...

Zum Inhalt:
Der Wikingerjunge Alfred spielt den Erwachsenen gerne Streiche. Deswegen wird er eines Tages von ihnen beschuldigt, für das Verschwinden einiger lieb gewonnener Gegenstände verantwortlich zu sein. Doch Alfred war es nicht, sondern die Trolle, die sich ansonsten nur am Holz zu schaffen machen. So zieht Alfreds Onkel Ragnar los, um die Trolle zu suchen und die verschwundenen Gegenstände wiederzubeschaffen. Als die Seherin des Stammes Alfred zuflüstert, dass sein Onkel verschwinden wird, wenn er alleine geht, folgt Alfred diesem unauffällig. Doch trotz aller Vorsicht verliert Alfred seinen Onkel im Schneesturm dennoch. Denn er wurde von der großen Winterschwester entführt. Nun kann ihm nur noch die kleine Winterschwester helfen. Doch die ist bereits seit Jahren spurlos verschwunden.

Meine Meinung:
Wir lernen den Wikingerjungen Alfred, der den Erwachsenen für sein Leben gern Streiche spielt, die nicht bei allem immer so gut ankommen kennen. Ich habe Alfred gleich gemocht. Zwar ist er ein richtiger Lausbube, aber er hat sein Herz dennoch am rechten Fleck und man merkt ihm an, wie viel ihm seine Familie bedeutet. So wundert es nicht, als er alles dafür tun, um seinen Onkel Ragnar zu befreien, als der von der großen Winterschwester entführt wird. Alfred ist ein vielschichtiger Protagonist, der seine Stärken und Schwächen hat. Zudem sind meiner Meinung nach seine Handlung, Reaktionen und seine Denkweise seinem Alter entsprechend. So merkt man an einigen Stellen, wie überfordert er mit der Situation ist, wie verloren er sich fühlt, verzweifelt und eigentlich Hilfe braucht. Dennoch versucht Alfred sich immer wieder selbst Mut zu machen und nicht aufzugeben, was mir an ihm sehr gut gefallen hat.

Auf seinem Abenteuer begegnet Alfred vielen kleineren und größeren Problemen, die auf den ersten Blick unlösbar erscheinen und ihm läuft wegen des Zaubers einer mysteriösen Füchsin regelrecht die Zeit davon. So war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob Alfred es wirklich schafft, seinen Onkel zu befreien und wieder in sein Dorf zurückzukehren. So war ich gespannt, wie er dies schafft, was er alles auf seinem Abenteuer erlebt und habe deswegen die ganze Zeit mit ihm mitgefiebert.

Ich fand es interessant, ein wenig über die nordische Mythologie zu erfahren. Zudem werden in der Geschichte Themen wie Zusammenhalt, Familie, Verständnis füreinander, Traurigkeit und das diese vollkommen in Ordnung ist, angesprochen. Ebenso, dass es wichtig ist, füreinander da zu sein und die Geschichte regt zum Nachdenken darüber an, wann bei einem Streich die Grenze womöglich überschritten ist.

Fazit:
Eine schöne und winterliche Geschichte, in der wir den Wikingerjungen Alfred dabei begleiten, wie er versucht, seinen Onkel Ragnar zu befreien, als dieser von der großen Winterschwester entführt wird. Ich habe Alfred gern auf seinem Abenteuer begleitet, das von Anfang bis Ende spannend war und fand es schön, mehr über die nordische Mythologie zu erfahren. Zudem hat mir der Umgang mit den Themen Zusammenhalt, Familie, Verständnis füreinander, Traurigkeit und Streichen gefallen.

Veröffentlicht am 06.12.2024

Welches Geheimnis verbirgt das Hotel Ambrosia?

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Zum Inhalt:
Die 17-jährige Robyn liebt es, sich True Crime Podcasts anzuhören und selbst in alten Kriminalfällen zu recherchieren. Deswegen ist sie auch so fasziniert vom Hotel Ambrosia, das eine düstere ...

Zum Inhalt:
Die 17-jährige Robyn liebt es, sich True Crime Podcasts anzuhören und selbst in alten Kriminalfällen zu recherchieren. Deswegen ist sie auch so fasziniert vom Hotel Ambrosia, das eine düstere Geschichte umgibt. So beobachtet sie von ihrem Fenster aus die Langzeitgäste und das Personal, um herauszufinden, wer ein Geheimnis hat und womöglich sogar etwas mit einem Cold Case zu tun hat. Dabei beobachtet sie, wie eine Freundin Opfer einer Entführung wird. Da Robyn aufgrund einer Krankheit nicht aus dem Haus kann, schickt sie A.J., den sie erst kennengelernt hat, ins Hotel Ambrosia, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei entdecken Robyn und A.J. Unglaubliches und geraten deswegen in große Gefahr.

Meine Meinung:
Robyn ist eine sympathische Protagonistin, die schwer an den Einschränkungen, die ihre Krankheit mit sich bringt, zu knabbern hat. Man merkt ihr an, wie sehr sie True Crime liebt und in den Ermittlungen im Hotel Ambrosia aufgeht. Mit Robyn ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken, Kanten, Stärken, Schwächen und Fehler hat. Ich mochte besonders Robyn Kampfgeist und ihre Entschlossenheit. Erschreckend fand ich jedoch, mit welcher Selbstverständlichkeit sie A.J. in gefährliche Situationen manövriert. Sie wirkte teilweise richtige besessen von Michelles Verschwinden und allem rund um das Hotel Ambrosia.

Die Handlung ist durchweg spannend. Was nicht nur an den ganzen Personen liegt, bei denen man nie weiß, wer sie wirklich sind, was für ein Spiel sie spielen und ob sie Robyn wohlgesonnen sind. Viel mehr war ich mir stellenweise nicht sicher, ob alles, was Robyn sieht, wirklich echt ist, ob sie einiges vielleicht nur träumt oder sich einbildet. So war ich an vielen Stellen überrascht, wer hinter einer Person wirklich steckte und was sie zu verbergen hat. Ich habe Robyn und A.J. gerne auf die Spurensuche im Hotel Ambrosia begleitet und war total gespannt, was sie alles herausfinden. Dadurch, dass A.J. dabei viele Male in eine brenzlige Situation geriet, hat die Spannung zusätzlich angeheizt. Zumal ich mir bei ihm lange nicht sicher war, ob man ihm vertrauen kann oder nicht. Was daran lag, dass man nur immer Bruchstücke an Informationen über ihn bekam. Ähnlich ging es mir irgendwann mit Nelly, die auf den ersten Blick wie eine total fürsorgliche, aufopferungsvolle und engagierte Person wirkt, die Robyn in jeder Hinsicht unterstützt. Dennoch war ich mir irgendwann nicht mehr so sicher, ob sie wirklich nur gute Absichten hat.

Die Autorin hat es geschafft, die spannungsgeladene Atmosphäre von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten, ebenso schwingt die ganze Zeit eine gewisse Dringlichkeit mit, die ich durch die Seiten hindurch spüren konnte. Zudem ist es ihr gelungen, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass ich sie regelrecht vor Augen hatte und mich fühlte, als wenn ich selbst durch das Hotel Ambrosia schleichen würde.

Fazit:
Ein durchweg spannender Krimi, in dem uns die Autorin mit auf ein Verwirrspiel nimmt, bei dem man nicht weiß, was real ist und was nicht und welche Person ein falsches Spiel spielt. Ich habe Robyn und A.J. gerne auf ihre Spurensuche im Hotel Ambrosia begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden werden. Zudem konnte mich die Autorin mit vielen Wendungen überraschen, da ich damit nie gerechnet hätte.

Veröffentlicht am 03.12.2024

Was verbirgt der Autor Emrys Myrddin?

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, würde am liebsten Literatur studieren. Doch Frauen in Llyr ist dies nicht gestattet. Deswegen studiert sie nun Architektur, da dies fast genauso angesehen ist ...

Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, würde am liebsten Literatur studieren. Doch Frauen in Llyr ist dies nicht gestattet. Deswegen studiert sie nun Architektur, da dies fast genauso angesehen ist wie Literatur. Doch als einzige Frau in dem Studiengang hat sie es nicht leicht. Denn auch hier wird sie nicht ernst genommen. Als Effy mitbekommt, dass das Anwesens ihres Lieblingsautors renoviert werden soll, versucht sie ihr Glück und meldet sich dafür an und tatsächlich wird sie genommen. Doch Hiraeth Manor ist nicht das, was sie sich vorgestellt hat. Denn das Anwesen droht nicht nur vom Meer verschlungen zu werden, sondern ist total runtergekommen. Zudem scheint auch ihr Lieblingsautor nicht der zu sein, für den ihn Effy gehalten hat. So kommt sie zusammen mit dem Literaturstudenten Preston Héloury auf ein großes Geheimnis, das lieber verborgen geblieben wäre. Zudem sieht Effy seit ihrer Kindheit merkwürdige Dinge, die sich, seitdem sie auf Hiraeth Manor ist, noch verstärkt haben.

Meine Meinung:
Euphemia Sayre, Effy genannt ist eine tolle junge Frau, die mir viele Male einfach nur schrecklich leidtat. Sie ist unsicher, hat im Grunde kein Selbstbewusstsein, kein Selbstvertrauen und ein Selbstwertgefühl. Sie hält Situationen jeder Art lieber aus, als sich zu wehren oder ergreift die Flucht, ohne dabei an ihr Wohlergehen zu denken. Bedenkt man ihre familiäre Situation, vor allem das Verhalten ihrer Mutter und das, was Effy auf der Universität erleben musste, wundert dies nicht wirklich. Etwas mehr aus sich heraus kommt sie erst durch die Arbeit mit Preston Héloury. Mir war dies aber ehrlich gesagt zu wenig und auch ihre Entwicklung kam mir zu abrupt daher. Zudem fand ich Elly einfach zu blass. Ich habe mit ihr zwar bis zu einem gewissen Grad schon mitgefiebert und war gespannt, was es mit der Sache mit dem Elfenkönig auf sich hat, dennoch schien sie mir auf ein paar Charaktereigenschaften reduziert worden zu sein.

Preston ist ein interessanter Junge, bei dem ich zuerst nicht wusste, wie ich ihn einschätzen sollte. Gerade zu Anfang wirkt er doch recht arrogant. Mit der Zeit wird aber klar, dass dies eine Art Schutzschild ist. Ich fand es gut, dass er Elly und ihre Meinung ernst nimmt und sie als die Person sieht, die sie ist. Dennoch war auch Preston mir ebenso wie Elly einfach zu blass.

Die Liebesgeschichte zwischen Elly und Preston verläuft sehr langsam, was aber sehr gut zu den beiden gepasst hat und der ganzen düsteren Stimmung einen gewissen Hoffnungsschimmer entgegensetzt. Mir hat das sehr gefallen. Zudem fand ich die Legende rund um den Elfenkönig interessant und spannend. Ebenso die ganzen Recherchen von Elly und Preston und was sie alles über Ellys Lieblingsautor Emrys Myrddin herausfinden. Leider gab es aber immer wieder Längen, durch die sich die Handlung zog.

Fazit:
Eine Geschichte über eine junge Frau, die die Chance ergreifen will, sich doch noch ihren Traum zu erfüllen. Ich habe Elly gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, was sie alles erleben wird. Vor allem im Bezug zur Geschichte mit dem Elfenkönig, den sie von Kindheit an immer wieder zu sehen glaubt. Mir waren Elly und auch Preston jedoch zu blass. Zudem kam mir Ellys Entwicklung zum Ende hin einfach zu abrupt. Gefallen hat mir, dass sich die Liebesgeschichte zwischen Elly und Preston langsam entwickelt. Zumal das wunderbar zu den beiden gepasst hat. Die Legende rund um den Elfenkönig und Ellys und Prestons Nachforschungen zum Autor Emrys Myrddin fand ich interessant und spannend. Jedoch gab es immer wieder Längen, durch die sich die Handlung zog.