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Veröffentlicht am 12.02.2026

Kann es für Ariana und Obsidian überhaupt eine Zukunft geben?

Twisted Truth
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Zum Inhalt:
Obsidian Voss, Sid genannt, hat einen Unfall beim Surfen und ertrinkt fast. Zum Glück wird er von einer jungen Frau in letzter Sekunde gerettet. Er versucht, sie anschließend zu finden, doch ...

Zum Inhalt:
Obsidian Voss, Sid genannt, hat einen Unfall beim Surfen und ertrinkt fast. Zum Glück wird er von einer jungen Frau in letzter Sekunde gerettet. Er versucht, sie anschließend zu finden, doch es gelingt ihm nicht. Was Sid nicht weiß, ist, dass seine Retterin die Stelle als seine Assistentin annimmt. Denn Ariana Clarke muss einen Weg finden, die hohen Schulden ihres Vaters zu begleichen, bevor ihm Schlimmes passiert. Dafür soll sie wertvolle Gegenstände auf Midnight Manor stehlen, die ihr Bruder dann veräußert. Womit Ariana jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass dieser unfreundliche, abweisende und arrogante Kerl von einem Chef ihr unter die Haut geht. Je näher sich Ariana und Sid kommen, desto mehr gerät ihr Plan ins Wanken. Was wird geschehen, wenn Sid herausfindet, wieso sie wirklich auf Midnight Manor ist?

Meine Meinung:
Ariana ist eine starke und sympathische junge Frau. Mir hat gefallen, dass sie sich von Sid nicht hat unterkriegen lassen, sondern ihm Kontra gibt. Man merkt, wie wichtig ihr ihre Familie ist, für die sie alles tun würde, um sie zu beschützen. Ich konnte ihren Zwiespalt wegen der Machenschaften ihres Vaters nachvollziehen. Man merkt immer wieder, wie sehr es ihr missfällt, die Familie Voss zu bestehlen, damit sie die Schulden ihres Vaters begleichen kann. Gerade wegen der verzwickten Lage, in der sie steckt, habe ich von Anfang bis Ende mit ihr mitgefiebert und war gespannt, wie die ganze Geschichte ausgehen wird.

Wie Obsidian, Sid genannt, so tickt, hat man bereits in den vorherigen Bänden miterleben können. Dennoch muss ich sagen, ist er in meinen Augen einer von den humaneren Brüdern, was mich nicht wirklich überrascht hat. Seine spezielle Vorliebe fand ich schon grenzwertig und sein gerade zu Anfang unmögliches Verhalten Ariana gegenüber war nicht in Ordnung. Ich konnte aber nachvollziehen, wieso er eine so große, starke Mauer um sich und vor allem um sein Herz aufgebaut hatte. Was sein Vater ihm angetan und eingeredet hat, ist schrecklich. Ich finde, man merkt, wie gut ihm Ariana tut und wie sie Stück für Stück seine Mauer zum Bröckeln bringt. Sie zeigt ihm, dass sein Bild von sich selbst nicht in allen Punkten der Wahrheit entspricht. Man merkt, wie viel ihm Ariana bedeutet, und mir hat gefallen, nach und nach hinter Sids Fassade blicken zu dürfen.

Die Liebesgeschichte zwischen Ariana und Sid hat mir gut gefallen. Gerade durch Sids Vergangenheit und Arianas wahren Grund für ihren Aufenthalt auf Midnight Manor, war nie klar, ob es für beide überhaupt ein gutes Ende geben konnte. Zumal sie gefühlt in einem Moment einen Schritt vorankamen, um im nächsten gleich wieder zwei Schritte zurückzutreten. Das alleine hat schon für Spannung gesorgt. Ich fand das Tempo, in dem sich ihre Gefühle entwickelten und ihre Beziehung sich vertiefte, dennoch passend zu ihrer Situation und zu ihnen als Personen, die einigen Ballast mit sich herumschleppen.

Fazit:
Eine Geschichte über zwei Personen, die ihre Geheimnisse haben und einigen alten Ballast mit sich herumtragen. Ich habe Ariana gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, ob sie die Schulden ihres Vaters bezahlen kann und ob sie es schafft, die harte Schale von Sid zu knacken. Zudem hat mir die Liebesgeschichte zwischen Ariana und Sids sehr gut gefallen, ebenso wie das Tempo, in dem sie sich entwickelt. Denn dieses hat wunderbar zu den beiden und der Situation, in der sie stecken, gepasst. An Sids Verhalten konnte ich einiges nicht gutheißen, ebenso fand ich seine spezielle Vorliebe grenzwertig. Dennoch konnte ich nachvollziehen, wieso es sich so abweisend und hart verhält.

Veröffentlicht am 06.02.2026

Wer hat den Mann aus Apartment 3B auf dem Gewissen?

The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3B
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Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie ...

Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie zusammen mit ihrem Kindheitsfreund Laurie die Leiche des zurückgezogen lebenden Mannes aus Apartment 3B. Als dann auch noch Laurie eine Drohnachricht erhält, kann Meg nicht anders und begibt sich auf die Spurensuche. Hilfe bekommt sie dabei von ihrer besten Freundin Ripley, die ein Geist ist. Denn was niemand weiß, ist, dass Meg, seit sie denken kann, Geister sehen und mit ihnen sprechen kann. Hätten die beiden Freundinnen nicht schon genug mit ihren Mordermittlungen zu tun, steht auch noch ein Geist vor Megs Tür, der sein Gedächtnis verloren hat. Natürlich zögert Meg nicht und versucht, auch ihm zu helfen.

Meine Meinung:
Meg Dawson ist eine sympathische junge Frau, die an einem Scheideweg steht. Denn ihr Mentor an der Kunsthochschule hat ihr eingeredet, dass sie keinen Erfolg mit ihrer Kunst haben würde. Außerdem ist sie schon lange heimlich in ihren besten Freund aus Kindheitstagen verliebt, den sie nach ihrer Rückkehr ins Morrisey-Apartmenthaus nach Jahren wiedersieht. Ihre Zerrissenheit wegen ihrer Kunst und ihre Unsicherheit wegen Laurie waren spürbar und gut nachvollziehbar. Man merkt vor allem, wie sehr sie die Worte ihres Mentors verletzt haben, aber auch, wie viel es ihr bedeutet, zu malen, und wie sehr sie sich danach sehnt. Ich mochte an ihr besonders ihre Hilfsbereitschaft, ihr Einfühlungsvermögen und ihre Liebe zu Tieren. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, wieder in Morrisey zu sein, in dem sie die meisten Bewohner schon ihr ganzes Leben lang kennt. Man spürt einfach die Vertrautheit und das Gefühl von Heimat zwischen den Zeilen mitschwingen.

Bei ihren Ermittlungen gab es einige interessante und spannende Wendungen. Meg stellt sich dabei zwar nicht immer geschickt an und manchmal ist der Zufall ihr bester Freund, was aber wunderbar gepasst hat. Schließlich ist Meg keine erfahrene Ermittlerin. Ich habe sie gerne auf ihrer Spurensuche im Mordfall begleitet, ebenso wie auf der Suche nach der Identität des Geistes, der plötzlich vor ihrer Tür steht. Da man immer so viel wie Meg und Ripley weiß, fühlt man sich als Teil ihres kleinen Teams und darf aus allen Hinweisen selbst seine Schlüsse ziehen, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Knistern zwischen Meg und Laurie war jederzeit spürbar, ebenso wie die Vertrautheit, die die beiden miteinander haben, und ihre Unsicherheit darüber, was der jeweils andere empfindet. Ich habe mit den beiden richtig mitgefiebert, konnte ihre Gefühlswirrungen voll und ganz nachvollziehen und hätte ihnen beiden zwischendurch gerne mal einen kleinen Schubs gegeben, damit sie über ihren Schatten springen.

Sofort in mein Herz geschlossen habe ich Ripley. Sie ist für Meg eine wahre Freundin, sagt, was sie denkt, auch wenn Meg es nicht hören will, und unterstützt Meg so gut sie kann. Sie ist zwar ein Geist, hat aber ebenso wie Meg und Laurie ihre eigenen Charaktereigenschaften, die nur sie ausmachen. Zudem entstehen wegen ihrer direkten Art immer wieder lustige Dialoge.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir Meg Dawson auf die Suche nach dem Mörder des mysteriösen Mannes aus Apartment 3B begleiten. Ich habe das gerne gemacht. Gerade weil man immer so viel wie Meg und ihre Geisterfreundin Ripley wusste, hat man sich als Teil ihres kleinen Teams gefühlt und konnte seine eigenen Schlüsse aus all den Hinweisen ziehen. Einige interessante Wendungen haben dafür gesorgt, dass die Handlung die ganze Zeit spannend blieb. Zumal Meg und Ripley zusätzlich noch versuchen, die Identität des Geistes, der plötzlich vor Megs Tür steht, herauszufinden. Zudem konnte ich das Knistern zwischen Meg und ihrem Kindheitsfreund Laurie jederzeit spüren, ebenso wie die Vertrautheit, die beide miteinander haben. Dadurch habe ich mit beiden die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, ob sie über ihren Schatten springen und sich gestehen, was sie füreinander empfinden.

Veröffentlicht am 03.02.2026

Wer ist für Lyams Tod verantwortlich?

Royal Houses – Haus der Drachen
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Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. ...

Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Da Halb-Fae in den Augen der Fae nicht sehr viel wert sind, erlebt Kerrigan immer wieder Verachtung. Davon lässt sie sich jedoch nicht unterkriegen und tut alles, um sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten. Doch bei der Zeremonie, bei der sie Mitglied in einem der Häuser werden soll, wählt sie niemand. Dabei hatte sie bereits die Zusicherung eines der Häuser. Nun versucht Kerrigan alles, um sich doch noch einen Platz in einem der Häuser zu sichern. Als sie dann kurz darauf erfährt, dass einer ihrer Freunde ermordet wurde, setzt sie alles daran, die Täterin zu finden. Dabei helfen will ihr unbedingt der Prinz des Hauses der Schatten, der im Haus der Drachen ist, um am Drachenturnier teilzunehmen. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Schließlich ist sein Haus dafür bekannt, nur Verachtung für Menschen und Halb-Fae zu haben.

Meine Meinung:
Kerrigan ist eine starke, mutige und kämpferische junge Frau, die sich sehr wünscht, einfach irgendwo dazuzugehören. Ich konnte diesen Wunsch gerade wegen ihrer Vergangenheit gut verstehen und wie erschüttert sie ist, als sie trotz der Hoffnung, endlich dazuzugehören, wieder Ablehnung erfährt. Ich fand es gerade deswegen bewundernswert, dass sie dennoch nicht aufgibt und alles versucht, den Mord an ihrem Freund aufzuklären. Ihre Handlungen, Gedankengänge und Reaktionen konnte ich aufgrund dessen, was man über sie und ihre Vergangenheit erfährt, meist nachvollziehen. Zudem fand ich es spannend, mit der Zeit mehr über ihre Magie und besonders ihre Visionen und was dahintersteckt zu erfahren. Vor allem, weil Kerrigan nicht zu wissen scheint, wie stark ihre Magie ist.

Fordham Ollivier ist verschlossen, unnahbar und unfreundlich. Zudem hat er ziemlich viele Vorurteile gegenüber Halb-Fae, weswegen er Kerrigan gerade zu Anfang ziemlich mies und abweisend behandelt. Mit der Zeit lernt man ihn aber kennen, bekommt einen kleinen Blick hinter seine Fassade und es kristallisiert sich immer mehr heraus, wie es in seinem Reich wirklich aussieht und woher die Vorurteile kommen. Fordham hat seine Geheimnisse, was mich neugierig auf ihn gemacht hat. Denn sein Erscheinen beim Drachenturnier wirft aus vielen Gründen Fragen auf. Ich war mir bei ihm nie ganz sicher, ob er Kerrigan nicht doch noch in den Rücken fällt.

Die Welt, in der Kerrigan lebt, die Machtverhältnisse und das Magiesystem fand ich gut beschrieben. Gefallen hat mir auch, dass man durch Kerrigan erlebt, dass im armen Teil der Stadt nicht nur Elend herrscht und es ziemlich unangenehm riecht, sondern es auch Schönes und Bestaunenswertes gibt. Denn nicht alles ist nur schwarz oder weiß, sondern es gibt viele Grauschattierungen. Zudem gibt es in der Geschichte viele interessante Nebenfiguren, bei denen ich gespannt bin, welche Rolle sie noch einnehmen werden.

Die Suche nach der Person, die auf Kerrigan ein Attentat verübt und Lyam umgebracht hat, fand ich spannend und ich konnte das Buch spätestens als diese begann nicht mehr aus der Hand legen. So habe ich versucht, herauszufinden, wer ihr Auftraggeber ist und welches Motiv er haben könnte, Kerrigan töten zu lassen.

Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt der Reihe, in dem wir Kerrigan dabei begleiten, wie sie für eine bessere Zukunft für sich kämpft und sich auf die Suche nach der Person macht, die auf sie ein Attentat verübt hat und ihren Freund Lyam ermordet hat. Ich habe Kerrigan gerne auf ihrem Weg begleitet, der viele Stolpersteine, Herausforderungen und Kämpfe für sie bereithält, was die Geschichte spannend gemacht hat. Zudem fand ich interessant, was man alles über Kerrigan, ihre Vergangenheit und ihre Magie erfährt, ebenso wie alles rund um die Welt, in der sie lebt. Nach den Ereignissen am Ende bin ich nun gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 01.02.2026

Wer hat den Fischer Harald Lorenz auf dem Gewissen?

Prost, auf die Fischer
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Zum Inhalt:
Da wollte sich die gesamte Brunngrieser Dienststelle bei ihrem Betriebsausflug eine schöne Zeit machen, findet Luise prompt eine Leiche. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege ...

Zum Inhalt:
Da wollte sich die gesamte Brunngrieser Dienststelle bei ihrem Betriebsausflug eine schöne Zeit machen, findet Luise prompt eine Leiche. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink machen sich natürlich sofort an die Ermittlungen. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Toten um den Fischer Harald Lorenz handelt und dass dieser nicht nur einige Geheimnisse hat, sondern sich auch nicht überall beliebt gemacht hat. So stoßen Constantin und Felix nicht nur auf eine Mauer des Schweigens. Die beiden wären aber nicht die Ermittler, die sie sind, wenn sie sich davon unterkriegen ließen. Schließlich haben sie noch jeden Verbrecher geschnappt.

Meine Meinung:
Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink stoßen diesmal bei einem Betriebsausflug unverhofft auf den toten Fischer Harald Lorenz und beginnen gleich ihre Ermittlungen. Diese sind wie so oft ganz schön verzwickt, weil das Opfer so einige Geheimnisse zu haben scheint und sich viele Feinde gemacht hat. So stoßen die beiden Ermittler nicht nur einige Male auf eine Mauer des Schweigens, sondern müssen erst mal herausfinden, wer Harald Lorenz wirklich war. Ich habe Constantin und Felix wieder gerne während ihrer Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie herausfinden werden und habe versucht, meine eigenen Schlüsse aus den ganzen Hinweisen zu ziehen. Da es einen Haufen Verdächtige gibt und die Suche nach dem wahren Täter und seinem Motiv nicht so leicht ist, war der Krimi von Anfang bis Ende spannend.

Mir hat gefallen, dass Felix sich von Constantin nicht mehr so viel gefallen lässt. Man merkt nicht nur immer wieder, dass beide inzwischen ein eingespieltes Team sind, das sich teilweise sogar ohne Worte versteht, sondern auch gleichberechtigte Partner. Ebenso finde ich, merkt man, wie sehr das ganze Team mit der Zeit zusammengewachsen ist. Luise denkt während der Ermittlungen mit und übernimmt einige Male selbst die Initiative, was vor allem Constantin überrascht. Zudem weiß jeder, wie er die Launen und Frotzeleien des jeweils anderen nehmen muss. Mir hat das sehr gut gefallen.

Für Humor ist ebenfalls gesorgt. Schon allein wegen der ganzen Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen, die ich inzwischen fest in mein Herz geschlossen habe. Ich habe mich jedenfalls immer wieder sehr gut amüsiert. Zudem erfahren wir, was einige der anderen Bewohner von Brunngries so treiben. Die eine oder andere Entwicklung macht gespannt darauf, wie es für diese Personen weitergehen wird.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink während eines Betriebsausflugs unverhofft auf die Leiche des Fischers Harald Lorenz stoßen. Ich habe Constantin und Felix wieder gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die ganz schön verzwickt waren. Denn das Opfer hat so seine Geheimnisse und einige Feinde, wodurch es einen Haufen Verdächtige gibt. Dadurch war der Krimi von Anfang bis Ende spannend. Für Humor war ebenfalls gesorgt. Schon allein die ganzen Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen mir liebgewonnenen Personen waren wieder amüsant. Schon allein wegen dem, was die anderen Bewohner von Brunngries in diesem Band so treiben, bin ich gespannt, wie es für sie weitergeht, und natürlich, welcher Fall als Nächstes auf Constantin und Felix zukommt.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Wer ist Tamsyn wirklich?

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Zum Inhalt:
Tamsyn wächst als Prügelmädchen auf. So muss sie für alle Verfehlungen der Prinzessinnen die Strafe auf sich nehmen. Das macht ihr nichts aus. Schließlich ist dies eine angesehene Stellung ...

Zum Inhalt:
Tamsyn wächst als Prügelmädchen auf. So muss sie für alle Verfehlungen der Prinzessinnen die Strafe auf sich nehmen. Das macht ihr nichts aus. Schließlich ist dies eine angesehene Stellung am Königshof. So sieht es Tamsyn auch als ihre Pflicht an, anstelle einer ihrer Schwestern den gefürchteten Grenzlord Fell Dryhten zu heiraten. Als dieser erst nach der Hochzeitsnacht erfährt, dass er keine echte Prinzessin geheiratet hat, ist Fell außer sich vor Wut. Dennoch bleibt ihm nichts anderes übrig, als Tamsyn mit auf seine Festung Borg zu nehmen. Auf dem Weg dorthin spüren beide, wie bereits in der Hochzeitsnacht, eine besondere Verbindung zueinander. Doch als Tamsyn herausfindet, wer sie wirklich ist, weiß sie nicht, was sie tun soll. Denn sollte Fell ihr Geheimnis erfahren, wäre das ihr sicherer Tod.

Meine Meinung:
Tamsyn ist eine tolle junge Frau, die in einer ziemlich ungesunden Umgebung aufwächst. Ich fand es erschreckend, wie normal es für die Königsfamilie und auch Tamsyn ist, dass sie für die Taten der Prinzessinnen mit Prügel bestraft wird. Tamsyn konnte ich dabei noch verstehen, da sie von Kindesbeinen an nichts anderes kannte als diese verdrehte Auffassung von Gerechtigkeit. Ich finde, man merkt deutlich, wie einsam sie ist, wie sehr sie sich nach Liebe, Zuneigung und jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit sehnt. Ich habe gerade wegen der Umstände, unter denen sie aufwuchs, umso mehr mit ihr gefühlt, mitgefiebert und gehofft, dass sie durch die Heirat mit Fell nicht in die nächste Abhängigkeit rutscht. Was ihr Geheimnis anging, hatte ich schon früh eine Vermutung, die sich bewahrheitet hat. Dennoch war ich gespannt, wie sie damit umgeht, da es vieles ändert.

Was ich von Fell halten sollte, wusste ich nicht so recht. Ich konnte seine Beweggründe zur Heirat gut nachvollziehen, ebenso seine Reaktion wegen des Betrugs des Königs. Dennoch wusste ich nie so recht, wie ich ihn einschätzen sollte. Denn auf der einen Seite behandelt er Tamsyn nicht unbedingt besser als die Königsfamilie, auf der anderen Seite ist er fürsorglich und ihm scheint doch etwas an ihr zu liegen. Vielleicht konnte mich die Liebesgeschichte zwischen Tamsyn und Fell auch deswegen nicht ganz packen. Mir schwankte es einfach zu sehr zwischen großer Leidenschaft und kalter Schulter. Dennoch war ich gespannt, wie sich ihre Beziehung mit der Zeit entwickelt.

Alles, was man über die Magie und die Drachen erfährt, fand ich spannend und interessant. Zwar ist dies nicht so viel und wird erst ziemlich spät zum Thema. Dennoch bekommt man ein paar interessante Einblicke und ich bin gespannt, was man im nächsten Band noch so erfährt.

Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt, in dem wir Tamsyn dabei begleiten, wie sie sich auf eine ungewisse Reise begibt, die alles für sie verändert. Ich habe Tamsyn gerne auf ihrer Reise begleitet und war gespannt, wie sie mit dem Geheimnis um ihre Identität umgeht. Die Liebesgeschichte zwischen Tamsyn und Fell konnte mich nicht ganz packen. Dennoch war ich gespannt, wie sich ihre Beziehung mit der Zeit entwickelt, gerade in Bezug auf Tamsyns Geheimnis. Alles, was man rund um die Magie und die Drachen erfährt, ist interessant und spannend, auch wenn das Thema erst spät thematisiert wird.