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Veröffentlicht am 25.02.2024

Eine ganz besondere Räuberbande

Cosima und der Diamantenraub
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Zum Inhalt:
Seit sie denken kann, lebt Cosima mit vielen anderen Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen. Dort werden die Mädchen von den Heimleitern Miss Makel und Mr Makel dazu verdonnert, täglich ...

Zum Inhalt:
Seit sie denken kann, lebt Cosima mit vielen anderen Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen. Dort werden die Mädchen von den Heimleitern Miss Makel und Mr Makel dazu verdonnert, täglich zu arbeiten, anstatt zu lernen. Zudem bekommen sie nur ungenießbaren Haferschleim zu essen. Doch Cosima und ihre Freundinnen Pearl, Mary und Diya machen das Beste daraus und spielen der Heimleitung immer wieder kleine Streiche. Als dann Cosima ein Gespräch zwischen Miss Makel und dem berühmten Entdecker Lord Francis Fitzroy mitangehört, in dem er sie dazu auffordert, ihm alle Mädchen zu verkaufen, ahnt sie Übles. So schmieden Cosima und ihre Freundinnen einen geheimen Plan, um herauszufinden, für was Lord Francis Fitzroy die Mädchen braucht und versuchen dies zu vereiteln. Doch kann ihnen dies gelingen?

Meine Meinung:
Cosima ist eine tolle Protagonistin, die zwar einige Male etwas ungestüm ist und ihre Pläne gerne mal spontan umändert, wodurch sie sich und ihre Freundinnen Pearl, Mary und Diya in Schwierigkeiten bringt. Zudem hat sie ein großes Herz, einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und einen starken Willen ihre Ziele zu erreichen und die Mädchen im Heim für beklagenswerte Mädchen zu retten. Ich habe Cosima gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie die ganzen Probleme, vor denen sie immer wieder steht, meistert. So habe ich von Anfang an mit ihr und ihren Freundinnen mitgefiebert, gelitten und ihnen ganz fest die Daumen gedrückt, dass ihre Pläne funktionieren.

Da Cosima, Pearl, Mary und Diya bei ihrem Vorhaben, die Pläne von Lord Francis Fitzroy zu vereiteln, immer wieder vor neuen Hindernissen stehen, die nur schwer aus dem Weg zu räumen sind, war die ganze Handlung über für eine gewisse Spannung gesorgt. Ebenso dadurch, dass die Mädchen versuchen, die geheime Botschaft auf Cosimas Taschentuch, das sie von ihren Eltern erhalten hat, zu entschlüsseln.

Gut gefallen hat mir, dass jedes der Mädchen eine Fähigkeit hatte, in der sie besonders gut war und durch die sich die Freundinnen wunderbar ergänzt haben. Zudem hatte jede der Freundinnen ihre individuellen Charaktereigenschaften, die sie auszeichneten und durch die man sie jederzeit wiedererkennen konnte.

Neben den bildreichen Beschreibungen gab es immer wieder wunderschöne und detaillierte Illustrationen der Figuren, Schauplätze und von einzelnen Szenen. Dadurch sollte sich wirklich jede Leserin und jeder Leser alles gut vorstellen können.

Fazit:
Ein spannendes Abenteuer mit besonderen Mädchen, die fest zusammenhalten und dadurch einfach alles schaffen können. Ich habe Cosima, Pearl, Mary und Diya gern auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie vor vielen Hindernissen stehen. Dadurch ist von Anfang an für Spannung gesorgt und ich habe die ganze Zeit mit Cosima und ihren Freundinnen mitgefiebert und ihnen fest die Daumen gedrückt, dass ihre Pläne funktionieren.

Veröffentlicht am 24.02.2024

Der erste Fall für Salvador de la Siera und Antonia Maura

Salvador und das schwarze Herz
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Zum Inhalt:
Salvador de la Siera hat gerade erst einen Job als Sonderermittler bekommen, da muss er schon in einem brisanten Mordfall ermitteln, der in nach Ibiza führt. Dort wurde der einflussreiche ...

Zum Inhalt:
Salvador de la Siera hat gerade erst einen Job als Sonderermittler bekommen, da muss er schon in einem brisanten Mordfall ermitteln, der in nach Ibiza führt. Dort wurde der einflussreiche Umweltschützer und Althippie Paolo de Angelo tot aufgefunden. Schnell wird klar, dass Paolo de Angelo ermordet wurde und so beginnen Salvador und seine Kollegin Antonia Maura zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf einige Ungereimtheiten, was das Opfer angeht und stellen bald fest, dass Paolo de Angelo nicht bei allen so beliebt war, wie es den Anschein hat.

Meine Meinung:
Es geht gleich rasant los, als wir Salvador de la Siera bei seinem neuen Job als Sonderermittler begleiten, der in nach Ibiza führt, um dort den Mord an dem einflussreichen Umweltschützer und Althippie Paolo de Angelo aufzuklären. Da die Handlung aus der Sicht von Salvador geschildert wird, erfahren wir, wie er seine neue Aufgabe wahrnimmt, ebenso wie seine Kollegin.

Ich fand es interessant mitzuerleben, wie Salvador und seine Kollegin Antonia Maura, Toni genannt, erst nach und nach zu einem Team zusammenwachsen. Ebenso wie Salvador erst mal lernen muss, sich in seinen neuen Job einzufinden und vor allem mit den wenigen Ressourcen klarzukommen, die ihm zur Verfügung stehen. Ich fand, man merkte ihm an, wie schwer ihm gerade letzteres fiel. Ansonsten sind der Autorin mit Salvador und Toni zwei vielschichtige Protagonisten gelungen, die ihre Ecken und Kanten sowie Stärken und Schwächen haben, durch die sie sich als Team aber wunderbar ergänzen. Ich habe sie beide sofort gemocht und bin gespannt, was man noch so alles über sie erfährt und wie sie sich bei weiteren Ermittlungen als Team schlagen werden.

Die Ermittlungen waren teilweise turbulent, aber für Salvador und Toni auch viele Male frustrierend, was man deutlich spüren konnte. Denn je mehr die beiden über das Opfer Paolo de Angelo herausfinden, umso deutlicher wird, dass dieser einige Geheimnisse zu haben scheint. Ich habe Salvador und Toni gern bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, welches Motiv wirklich hinter der Tat steckt, ebenso welche Person für den Mord verantwortlich ist.

Die Schauplätze und Figuren wurden anschaulich beschrieben. Zudem hat die Autorin es geschafft, einen gewissen Urlaubsflair durchschimmern zu lassen, durch den man die heiße Sonne regelrecht auf der Haut spüren konnte.

Fazit:
Wir begleiten Salvador de la Siera und seine Kollegin Antonia Maura, Toni genannt, bei ihrem ersten Fall, der nicht nur spannend, sondern auch ganz schön verzwickt ist. Ich habe dies gern getan und war gespannt, was Salvador und Toni herausfinden, wer hinter der Tat steckt und welches Motiv diese Person hat. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall Salvador und Toni als nächstes ermitteln werden.

Veröffentlicht am 24.02.2024

Kann aus einem Urlaubsflirt mehr werden?

Du, ich und das glitzernde Meer
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Zum Inhalt:
Nele wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich Mutter zu werden. Doch ein Mann ist nicht in Sicht und so beschließt Nele, die Dinge in die Hand zu nehmen und eine Solo-Mum zu werden. Bis ...

Zum Inhalt:
Nele wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich Mutter zu werden. Doch ein Mann ist nicht in Sicht und so beschließt Nele, die Dinge in die Hand zu nehmen und eine Solo-Mum zu werden. Bis sie weiß, ob die künstliche Befruchtung erfolgreich war, lässt sie sich von ihrem Bruder Marco dazu überreden, mit ihm in den Urlaub nach Rhodos reisen. Dort genießt Nele die frei Zeit in vollen Zügen und lernt zudem noch Rio kennen, der es ihr sofort angetan hat. Doch kann sich aus einem Urlaubsflirt wirklich mehr entwickeln? Denn auch Rio tut sich schwer, sein Herz für eine Frau zu öffnen, nachdem er vor Jahren seine große Liebe verloren hat.

Meine Meinung:
Die Handlung wird aus der Sicht von Nele und Rio erzählt, wodurch wir einen Einblick in die Gedankengänge und die Gefühlswelt der beiden bekommen. Zudem lernen wir beide dadurch immer besser kennen und können ihre Reaktionen besser nachvollziehen.

Mit Nele und Rio sind der Autorin zwei vielschichtige Protagonisten gelungen, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen haben, durch die sie umso authentischer wirkten. Zudem haben beide ihre Päckchen zu tragen, durch die es nahezu ausgeschlossen erscheint, dass sie ihr Herz für die jeweils andere Person öffnen. Dadurch war die ganze Handlung nie klar, ob es für beide eine gemeinsame Zukunft geben wird oder nicht. So habe ich mit den beiden mitgefiebert, mitgelitten und mit ihnen gelacht und konnte das Buch trotz einiger Längen und Wiederholungen nicht mehr aus der Hand legen.

Neben Nele und Rio ist mir noch Neles Bruder Marco sehr ans Herz gewachsen. Denn dieser unterstützt Nele ohne Kompromisse, was ich sehr schön fand. Die Reaktion von Neles Mutter konnte ich ehrlich gesagt nur bedingt nachvollziehen und fand sie schon ziemlich heftig. Solche eine Reaktion wünscht man sich von seiner Mutter nicht wirklich.

Die verschiedenen Orte auf Rhodos hat die Autorin so anschaulich beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, diese mit Nele zu besuchen. Zudem hat sie es geschafft, die ganze Handlung über das leichte, sommerliche Urlaubsfeeling aufrechtzuerhalten, sodass ich regelrecht die warme Sommersonne auf der Haut spüren konnte.

Fazit:
Eine wunderbare Geschichte für ein paar schöne Lesestunden über den Mut für einen Neubeginn, die Liebe und den Wunsch, Mutter zu werden. Ich habe Nele gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, wie sich der Urlaubsflirt zwischen ihr und Rio entwickeln wird.

Veröffentlicht am 22.02.2024

Kann Lila das Flugfass reparieren?

Lila Leuchtfeuer - Geh nicht nach Nimmeruh!
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Zum Inhalt:
Als ihr Vater den königlichen Zauberspiegel reparieren muss, beschließt die junge Magichanikerin Lila Leuchtfeuer trotz des Verbots ihres Vaters die Werkstatt zu öffnen. Prompt steht die furchterregende ...

Zum Inhalt:
Als ihr Vater den königlichen Zauberspiegel reparieren muss, beschließt die junge Magichanikerin Lila Leuchtfeuer trotz des Verbots ihres Vaters die Werkstatt zu öffnen. Prompt steht die furchterregende Hexe Tremebunda Smert in der Werkstatt und verlangt, dass Lila ihr Flugfass repariert. Diese nimmt eingeschüchtert den Auftrag an und findet schnell das Problem. Denn ein Holzwurm hat sich in dem Flugfass eingenistet und will dieses nur unter einer Bedienung verlassen. Er will des letzten Wichtels Spinnrad, da nur dies ihm, dem Wurm-Fürst würdig ist. So machen sich Lila, der magische Hammer Hubert, der Waldgeist Willi und Hexenknecht Philomeno auf eine abenteuerliche Reise, um das Spinnrad zu finden.

Meine Meinung:
Lila Leuchtfeuer ist eine aufgeweckte, freche junge Magichanikerin in der Ausbildung, die ihr Können überschätzt. Zudem beweist sie immer wieder, wie mutig sie ist und was für ein großes Herz sie hat. Ich habe Lila gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, ob und wie sie es schafft, das Spinnrad des letzten Wichtels zu besorgen. Da sie und ihre Freunde auf ihrer Reise immer wieder in brenzlige Situationen geraten und vor schier unlösbaren Aufgaben stehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe mit Lilla, Willi, Hubert und Philomeno mitgefiebert und ihnen die Daumen gedrückt, dass ihnen ihre Aufgabe gelingt.

Mit Lila ist dem Autorenduo eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Stärken und Schwächen hat. Zudem hat jede der Nebenfiguren ihre kleinen oder großen Eigenheiten, durch die man sie wunderbar voneinander unterscheiden und sie so jederzeit wiedererkennen konnte. Ich habe Willi, Hubert und Philomeno ebenfalls in mein Herz geschlossen und fand es schön, wie sehr sich alle unterstützen. Zudem hat mir die magische Welt mit all ihren Besonderheiten in der Lila lebt, gefallen und ich bin gespannt, was man im nächsten Band noch so alles über diese erfahren wird.

Die Beschreibungen der Figuren und einzelnen Orte waren der Zielgruppe angepasst. Unterstützt wurden die Beschreibungen des Autorenduos durch einige wunderschöne und mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen, durch diese sich wirklich jede Leserin und jeder Leser die einzelnen Figuren und Orte vorstellen können sollte.

Fazit:
Eine wunderschöne magische Geschichte über Zusammenhalt, Freundschaft und Mut, in der wir die junge Magichanikerin in der Ausbildung Lila Leuchtfeuer, den magischen Hammer Hubert, den Waldgeist Willi und den Hexenknecht Philomeno auf ihrem Abenteuer begleiten. Ich habe dies gern getan und war gespannt, wie sie aus den brenzligen Situationen herauskommen und die unlösbaren Aufgaben bewältigen. Nun bin ich gespannt, was die Freunde noch so alles erleben werden.

Veröffentlicht am 19.02.2024

Bekommen Maya und Sam ihre zweite Chance?

Dich hatte ich nicht auf dem Wunschzettel
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Zum Inhalt:
Maya Bashir graut es davor, in ihr Elternhaus ins schottische Dorf Glenavie zu fahren. Denn nachdem sie ihren Job verloren hat und ihre Beziehung gescheitert ist, ahnen sie bereits, wie enttäuscht ...

Zum Inhalt:
Maya Bashir graut es davor, in ihr Elternhaus ins schottische Dorf Glenavie zu fahren. Denn nachdem sie ihren Job verloren hat und ihre Beziehung gescheitert ist, ahnen sie bereits, wie enttäuscht ihr Vater von ihr sein wird. Wäre das noch nicht genug, begegnet sie auf einer Party ihrer Freundin, ihrer Jugendliebe Samuel Leonard Holland, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Zu allem Übel fängt Maya wenig später in der Ski-Schule an, in der auch Sam arbeitet. Wie soll sie es so nur schaffen, ihm aus dem Weg zu gehen? Doch während ihrer unverhofften Begegnungen merken beide nicht nur, wie viel sie sich noch bedeuten, sondern auch, wie trügerisch die Erinnerung an den jeweils anderen ist.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt ins Geschehen ein und lernen Maya Bashir kennen, die sich nicht nur von ihrem Freund getrennt, sondern ihren Job verloren hat und nun in ihr Elternhaus ins schottische Dorf Glenavie reist. Die Handlung wird vor allem aus der Sicht von Maya geschildert, aber auch aus der von Samuel Leonard Holland, Sam genannt. So lernen wir die beiden nicht nur im Laufe der Handlung immer besser kennen, sondern erfahren, wie unterschiedlich sie ein und dieselbe Situation auffassen. Ebenso wie viele Missverständnisse es zwischen ihnen gibt.

Ich habe beide von Anfang an gemocht und war gespannt, ob und wann sie die ganzen Missverständnisse zwischen ihnen ausräumen und wie es für sie weitergehen wird. Ebenso war ich gespannt, wie Maya es schafft, ihrem Vater zu sagen, was sie wirklich will und für sich und ihre Träume einzustehen. Gerade mit ihr habe ich die ganze Zeit mitgefiebert, mitgelitten, mit ihr gelacht und ihr die Daumen gedrückt, dass sie das bekommt, wonach sich ihr Herz so sehr sehnt. Ich konnte ihr Handeln und ihre Reaktionen voll und ganz nachvollziehen, auch wieso sie es aus ihrer Sicht nicht schafft, einmal kräftig auf den Tisch zu hauen. Ebenso konnte ich Sams Ängste und Sorgen vor allem vor einem erneuten Verlust verstehen und wieso er so handelt, wie er es tut.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin so beschrieben, dass ich sie mir vorstellen konnte. Zudem hat mich Mayas Schlagfertigkeit immer wieder zum Lachen gebracht. Ihre Sprüche und Kommentare sind einfach zu lustig gewesen. Etwas gefehlt haben mir ein paar mehr Wendungen. Es gab zwar schon ein paar Überraschungen, dennoch lief für meinen Geschmack alles zu glatt ab.

Fazit:
Eine Geschichte für ein paar schöne Lesestunden, in der wir Maya dabei begleiten, wie sie nach Jahren ihrer Jugendliebe Sam wieder gegenübersteht und versucht für sich und ihre Träume einzustehen. Ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet und mit ihr mitgefiebert, gelitten, gelacht und ihre die Daumen gedrückt, dass sie endlich ihrem Herzen folgt und sich ihre Träume erfüllen kann. Schön gefunden hätte ich es, wenn es mehr Wendungen gegeben hätte, denn für meinen Geschmack lief alles zu glatt ab.