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Veröffentlicht am 23.12.2025

Hat Mia eine magische Fähigkeit?

Castle MacLyal
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Zum Inhalt:
Als sie während eines Familienausflugs ein Picknick veranstalten, denkt Mia, ihr Bruder würde sie mit Steinen bewerfen. Da sie von ihren Eltern mal wieder keinen Rückhalt erhält, sondern diese ...

Zum Inhalt:
Als sie während eines Familienausflugs ein Picknick veranstalten, denkt Mia, ihr Bruder würde sie mit Steinen bewerfen. Da sie von ihren Eltern mal wieder keinen Rückhalt erhält, sondern diese nur ihren Bruder verteidigen, beschließt Mia kurzerhand, alleine zurück zum Hausboot zu gehen. Doch sie verläuft sich und gerät dadurch in eine magische Welt. Mia landet an einer Schule für magische Wesen mit Defekten, denn sie selbst soll ebenfalls eine magische Kraft haben. Doch Mia kann das gar nicht glauben. Wäre das noch nicht genug, gerät sie unfreiwillig zwischen die Fronten, als einer der Schüler entführt wird.

Meine Meinung:
Mia ist ein tolles Mädchen, das durch die vielen Schulwechsel unsicher im Umgang mit anderen Menschen ist. Man merkt, wie gut es ihr tut, dass die Schülerinnen und Schüler auf der magischen Schule sie so herzlich aufnehmen, sich für sie interessieren und Mia in Rana sogar eine erste Freundin findet. Ich habe Mia gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, ob sie eine magische Fähigkeit besitzt oder nicht. Ich habe sie jedenfalls gerne auf ihrem Weg begleitet und mit ihr mitgefiebert. Denn gerade auf der Suche nach Reeds Bruder geraten Mia und der Rest der kleinen Gruppe immer wieder in brenzlige Situationen.

Reed wurde mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Ich konnte durchaus verstehen, wieso er seinen Bruder unbedingt retten will und nicht auf die Erwachsenen warten möchte. Dennoch verhält er sich besonders Mia gegenüber ziemlich rücksichtslos. Sie bekommt so gut wie keine Informationen von ihm, soll ihm aber dennoch helfen. Er ist unfreundlich und nutzt ihre gerade erst entdeckten Kräfte aus, weil sie ihm einen Vorteil verschaffen. Ich fand sein Verhalten ehrlich gesagt schon ziemlich grenzwertig. Dabei hatte er als zu Anfang grummeliger, mysteriöser Typ durchaus Potenzial.

Schade fand ich, dass man so wenig über die Schule erfährt. Denn die Grundidee zu einer Schule für magische Wesen mit Defekten hat mir richtig gut gefallen. Ebenso wie das bisschen, was man über die Schülerinnen und Schüler und ihre Probleme erfährt. Das hat mich wirklich neugierig gemacht. Zudem fand ich, wurde auf Mias Fähigkeiten wenig eingegangen, wo sie doch eigentlich sehr besonders sind. Zwar bekommt man im Laufe der Handlung mit, was Mia alles bewirken könnte, aber was sie wirklich kann, ob ihre Fähigkeiten nur auf bestimmte Personen bezogen sind und noch viel mehr bleibt offen.

Fazit:
Eine magische Geschichte, in der wir Mia an die Schule für Wesen mit magischen Defekten begleiten. Ich habe Mia gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, ob und wenn ja, welche magische Fähigkeit sie besitzt, und welche Gefahren und Probleme die Rettung von Reeds Bruder für die kleine Gruppe bereithält. Die Grundidee zu einer Schule für magische Wesen mit Defekten hat mir richtig gut gefallen. Leider erfährt man wenig über die Schule und die Probleme der magischen Wesen wurden auch nur angerissen. Zudem wurde meiner Meinung nach wenig auf Mias Fähigkeiten eingegangen, obwohl diese besonders sind. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Mia, Rana und alle anderen weitergehen wird.

Veröffentlicht am 22.12.2025

Wo steckt Miss Fenchurch?

Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen
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Zum Inhalt:
Als das Waisenkind Maggie Fishbone aus Sicht der Nonnen einmal zu viel Mist gebaut hat, bringen sie Maggie in das berüchtigte Midwatch-Institut, eine Schule für schwierige Fälle. Dort angekommen ...

Zum Inhalt:
Als das Waisenkind Maggie Fishbone aus Sicht der Nonnen einmal zu viel Mist gebaut hat, bringen sie Maggie in das berüchtigte Midwatch-Institut, eine Schule für schwierige Fälle. Dort angekommen findet Maggie schnell heraus, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn in Midwatch werden die Mädchen zu Ermittlerinnen ausgebildet. So wundert es nicht, dass sie nicht nur lernen, Schweizerdeutsch zu verstehen, sondern auch, wie man sich am besten versteckt, jemanden observiert und vieles mehr. So kommt es auch, dass Maggie und die anderen Kinder ihrer Klasse an einem geheimen Fall mitarbeiten dürfen. Sie begeben sich dabei auf ein Abenteuer, das all ihr Geschick erfordert und einige brenzlige Situationen für sie bereithält.

Meine Meinung:
Maggie Fishbone ist ein sympathisches Mädchen. Sie ist offen, hilfsbereit und schlau. Außerdem versucht sie, den anderen Mädchen Mut zu machen, wenn eine von ihnen mal nicht weiterweiß und sich mies fühlt. Das alles hat mir an ihr sehr gefallen. Maggie hat wie alle anderen Kinder ihre individuellen Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen. Dadurch wirkten sie alle nicht nur authentisch, sondern man kann sie auch gut auseinanderhalten. Mir hat gefallen, dass jedes Mädchen so angenommen wird, wie es ist. Zudem hat mir der Zusammenhalt in der Gruppe, trotz kleiner Konkurrenzkämpfe unter den Jahrgängen, gefallen. Denn letztendlich halten alle zusammen, wenn es hart auf hart kommt.

Da Maggie und ihre Freundinnen auf ihrer Suche nach der verschwundenen Miss Fenchurch in viele brenzlige Situationen geraten und immer wieder beweisen müssen, wie geschickt und einfallsreich sie sind, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal immer die Frage im Raum steht, was überhaupt hinter der Entführung von Miss Fenchurch steckt. Ich habe Maggie und ihre Freundinnen richtig gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie die Mädchen ist, habe ich mich nicht nur als Teil ihres Ermittlerinnenteams gefühlt, sondern mitgeraten, wer hinter allem stecken könnte und welchen Grund diese Person hat. Einiges habe ich mir dabei schon gedacht, mit anderen Ermittlungsergebnissen konnte mich die Autorin überraschen.

Die damalige Stellung von Kindern und auch Frauen in der Gesellschaft wurde meiner Meinung nach verständlich beschrieben. Zumindest sollten die jungen Leserinnen und Leser einen Eindruck davon bekommen können. Zudem gibt es viele detaillierte Illustrationen von den Figuren, Schauplätzen und einzelnen Szenen, durch die man sie sich alle noch mal besser vorstellen kann. Zum Schmunzeln haben mich die vielen Tipps darüber, was jedes Mädchen wissen sollte. Denn darunter waren Hinweise dazu, wie man einem Krokodil entkommt oder wie man sich tarnt.

Fazit:
Eine spannende und zugleich humorvolle Detektivgeschichte, in der wir das Waisenkind Maggie Fishbone und ihre neuen Freundinnen bei ihrem ersten Auftrag begleiten. Da dieser nicht nur einige Gefahren für die Mädchen mit sich bringt, sondern sie immer wieder vor knifflige Aufgaben stellt, war die Spannung garantiert. Ich habe Maggie und die anderen Mädchen jedenfalls gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und habe meine Vermutungen angestellt, wer hinter allem steckt und welchen Grund die Person für ihre Taten hat. Zudem ist es der Autorin gelungen, die damalige Stellung von Kindern und Frauen in der Gesellschaft für die Zielgruppe verständlich darzustellen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Wird Raven und allen anderen die Flucht gelingen?

To Cage a Wild Bird
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Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen ...

Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen Vergehen in das brutale Gefängnis Endlock geschickt, wo die reichen Bürger Jagd auf die Gefangenen machen. Als Ravens Bruder ebenfalls in Endlock landet, weiß sie eins: Sie muss ihn unbedingt dort herausholen. Dort angekommen muss sie jedoch feststellen, dass dies gar nicht so leicht ist. Nicht nur, dass jeder der Häftlinge ihr nach dem Leben trachtet, weil sie eine Kopfgeldjägerin ist, scheint es keine Möglichkeit zu geben, aus dem Gefängnis auszubrechen. Ihre einzige Hilfe sind ein paar andere Häftlinge und der mysteriöse Wachmann Vale. Doch kann Raven ihnen wirklich vertrauen?

Meine Meinung:
Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die sehr früh Verantwortung übernehmen musste. Ich konnte ihren übermäßigen Beschützerinstinkt, besonders ihrem Bruder Jed gegenüber, gut nachvollziehen, ebenso wie ihr Misstrauen. An ihr haben mir am besten gefallen, dass sie nie aufgegeben hat, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist, auch wenn ihr das einige Schwierigkeiten einbringt. Denn vor allem ihre Schlagfertigkeit hat für einige lustige Dialoge gesorgt, durch die die angespannte Atmosphäre aufgelockert wurde. Zudem hat mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen. Ich finde, man erlebt richtig mit, wie Raven sich immer mehr öffnet, Vertrauen findet, Verantwortung abgibt und wie gut ihre neuen Freunde ihr tun.

Vale ist ein wenig undurchschaubar. Er scheint zwar auf der Seite von Raven, Jed und ihren neuen Freunden zu sein und hilft ihnen viele Male. Dennoch war ich mir bei ihm nie ganz sicher, ob er nicht doch ein falsches Spiel spielt. Was man aber vom ersten Moment an merkt, ist, wie sehr er sich zu Raven hingezogen fühlt. Man sieht richtig die Funken, die zwischen den beiden sprühen. Das Tempo, in dem sich die Gefühle der beiden entwickeln, hat mir gefallen. Zumal es für beide mit vielen Gefahren verbunden ist, sich diesen hinzugeben.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass das Leben im Gefängnis Endlock auch außerhalb der Jagd mit vielen Gefahren verbunden ist, gestaltet sich der Ausbruch mehr als schwierig. Denn Raven, Jed und ihre neuen Freunde stehen während ihrer Planung vor immer neuen Problemen. Selbst wenn sie eins gelöst haben, scheint gleich das nächste Problem aufzutauchen, sodass es unwahrscheinlich erscheint, dass ihr Ausbruchsversuch überhaupt gelingt. Außerdem bietet die Jagd ihre eigenen Gefahren und Herausforderungen, die im Laufe der Handlung zunehmen. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss mit allen mitgefiebert und war sehr gespannt, ob sie es schaffen, aus Endlock zu flüchten.

Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde anschaulich beschrieben. Ich fand es interessant, wie sich die verschiedenen Sektoren, in denen die Menschen in Dividium leben, auch in Endlock widerspiegeln. Die Jagd und ihre Regeln fand ich einfach nur grausam. Zumal ich oft dachte, dass es nicht schlimmer kommen könnte, die Autorin mich dann aber eines Besseren belehrt hat.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die 23-jährige Raven ins brutale Gefängnis Endlock begleiten, um ihren Bruder zu befreien. Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die nicht aufgibt, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Schlagfertigkeit bringt ihr einige Schwierigkeiten ein, sorgt aber auch für Lachen und lockert so die angespannte Atmosphäre auf. Für Spannung war ebenfalls gesorgt. Denn schon allein das Leben in Endlock und die Jagd bringen ihre eigenen Gefahren und Probleme mit sich. Zudem war die Planung zum Ausbruch mehr als schwierig, da dieser fast unmöglich erschien und sich vor Raven, Jed und ihren neuen Freunden immer wieder neue Schwierigkeiten auftaten. Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde gut und anschaulich beschrieben. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 13.12.2025

Woher kommen Prestons mysteriöse Träume?

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, hat es endlich geschafft. Sie darf als erste Frau Literatur studieren. Doch dies wird nicht gern gesehen. So wird sie nicht nur von ihren männlichen Kommilitonen, ...

Zum Inhalt:
Euphemia Sayre, Effy genannt, hat es endlich geschafft. Sie darf als erste Frau Literatur studieren. Doch dies wird nicht gern gesehen. So wird sie nicht nur von ihren männlichen Kommilitonen, sondern auch von einigen Professoren herablassend behandelt. Dabei hat Effy noch mit den vorherigen Geschehnissen und dem, was sie und Preston herausgefunden haben, zu kämpfen. Nur ihr Freund Preston Héloury schafft es, ihr ein wenig Halt zu geben. Doch auch Preston kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Zudem plagen ihn in letzter Zeit mysteriöse Träume von einer versunkenen Stadt. Was hat es mit Prestons Träumen auf sich? Könnte vielleicht ein Stück Wahrheit in ihnen stecken?

Meine Meinung:
Wegen allem, was Effy und Preston erlebt haben und aktuell erleben, konnte ich durchaus verstehen, wieso sie so mit sich hadern, sich minderwertig fühlen und große Verlustängste haben. Dennoch denke ich, hätten sie aus dem bereits Erlebten lernen müssen, was für mich nicht ersichtlich war. Vielmehr schien es so, als ob sich immer einer der beiden in einer Abwärtsspirale befindet, dann vom jeweils anderen aufgebaut wird, um dann selbst wieder in eine Abwärtsspirale zu geraten. Das nervte mich irgendwann nur noch. Mir fehlte da einfach eine gewisse Entwicklung und ich fragte mich viele Male, wieso sie nicht einfach miteinander reden. Ich finde, bei beiden sieht man, wie schnell man wieder in alte Muster fallen kann und wie schwierig es ist, aus diesen erneut auszubrechen. Ich war gespannt, ob sie es dennoch schaffen, und fand es gleichzeitig erschreckend, dass niemand merkt, wie es den beiden geht.

Die sich im ersten Band langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Effy und Preston konnte ich in diesem Band ehrlich gesagt nur bedingt spüren. Vielmehr scheinen sich beide immer mehr zu entfremden. Es gibt zwar immer wieder Momente, in denen man merkt, dass sich beide etwas bedeuten und wichtig sind, mir war das aber einfach zu wenig.

Die Autorin hat es geschafft, die melancholische, düstere Stimmung die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Das hat zu dem, was Effy und Preston erleben und miterleben müssen, sehr gut gepasst. Dennoch denke ich, sollte man das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen, wenn man in einem Stimmungstief ist. Denn ich fand die Stimmung stellenweise doch recht bedrückend.

Interessant fand ich Prestons Flucht an diesen mysteriösen Ort. Nach und nach erfährt man immer ein bisschen mehr, was die Spannung anheizt und neugierig macht. Mich hat es zumindest neugierig gemacht, was es mit dem Ort und den Glocken auf sich hat und wie und ob das alles etwas mit Effys Recherchen zu tun hat. Am Ende wird es noch mal spannend, als alle Fäden zusammenkommen und herauskommt, was es mit Prestons Vision auf sich hat. Außerdem deckt Preston am Ende etwas Unglaubliches auf, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich etwas zwiegespalten zurückgelassen hat. Ich fand Prestons Flucht an diesen mysteriösen Ort interessant. Dadurch, dass man nach und nach immer mehr erfährt, wird die Spannung angeheizt und man wird immer neugieriger darauf, ob das alles etwas mit Effys Recherchen zu tun hat. So konnte mich die Autorin mit etwas, das Preston am Ende aufdeckt, überraschen, weil ich damit nicht gerechnet habe. Leider konnte ich die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Effy und Preston nicht ganz spüren. Beide scheinen sich immer mehr zu entfremden. Zwar merkt man schon, dass sie sich etwas bedeuten und sich wichtig sind, das war mir aber einfach zu wenig. Zudem fehlte mir bei beiden einfach eine gewisse Entwicklung im Allgemeinen und gerade im Hinblick auf den Umgang mit ihren Ängsten, Sorgen und Problemen.

Veröffentlicht am 10.12.2025

Wer ist für den Schabernack verantwortlich?

Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall
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Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei ...

Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei einer Schulaufführung gemacht hat, erst unsicher, willigt dann aber doch ein. Wäre Idas Sorge, zu versagen, nicht schon genug, treibt jemand auf dem Hof und im Ort sein Unwesen. So hat nicht nur der Futtersack mit dem teuren Spezialfutter erneut ein Loch, sondern Ida glaubt, einen Geist gesehen zu haben. Oder waren es doch die Wichtel, die durch irgendwas verärgert sind, die jetzt ihren Schabernack treiben?

Meine Meinung:
In dieser wunderschönen Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys begleiten wir die Freundinnen Ida und Elsa bei den Proben für die Weihnachtsaufführung. Vom ersten Moment an taucht man in die Geschichte ein, was vor allem an den lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin liegt. Ich hatte jedenfalls alles direkt vor Augen und den knisternden Schnee unter meinen Schuhsohlen gespürt. Zudem spürt man, wie tief die Freundschaft von Ida und Elsa geht, ebenso wie die mit Oscar und Mikkel. Die vier Kinder unterstützen sich, helfen einander, haben ein offenes Ohr für den jeweils anderen und zeigen Verständnis, wenn bei einem von ihnen mal etwas nicht in Ordnung ist.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Ida es vor der Weihnachtsaufführung graut, weil sie in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, geschehen auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge. So darf man gespannt sein, ob wirklich Wichtel für den ganzen Schabernack verantwortlich sind oder doch jemand anderes. Ich war jedenfalls sehr neugierig darauf, wer all die Dinge anstellt und wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft. Zudem konnte ich ihr Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, voll und ganz nachempfinden.

Ganz nebenbei lernen wir noch etwas über die schwedische Kultur, die Bräuche in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten und die Sprache, was mir sehr gut gefallen hat. Einiges davon hatte ich schon mal gehört, einige Bräuche waren mir aber noch unbekannt. Da alles in die Handlung eingeflochten wird, wirkt es nie belehrend und macht neugierig darauf, mehr über Schweden zu erfahren.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys, in der wir Ida und Elsa bei den Proben zu einer Weihnachtsaufführung begleiten. Ich wurde wegen der lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin regelrecht in die Geschichte hineingezogen und hatte alles bildlich vor Augen. Da für Ida die Weihnachtsaufführung wegen einer schlechten Erfahrung in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten mit sich bringt und auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge geschehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich war jedenfalls gespannt, wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft, und neugierig darauf, wer all den Schabernack veranstaltet. Zudem konnte ich Idas Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, gut verstehen.