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Veröffentlicht am 22.01.2026

Kann Elodie ihre Mission erfüllen?

Kingdom of crystal Hearts
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Zum Inhalt:
Auf dem Kontinent Brillant leben die Adligen im Wohlstand, während das Volk gezwungen ist, in den Minen zu arbeiten. Dort bauen sie unter unwürdigen Bedingungen Edelsteine ab, damit die Adligen ...

Zum Inhalt:
Auf dem Kontinent Brillant leben die Adligen im Wohlstand, während das Volk gezwungen ist, in den Minen zu arbeiten. Dort bauen sie unter unwürdigen Bedingungen Edelsteine ab, damit die Adligen weiterhin ihre magischen Kräfte daraus ziehen können. So hat Elodie ihre ganze Familie in den Minen verloren und ist gezwungen, sich als Diebin durchzuschlagen. Bei einem Turnier zu Ehren des Geburtstags des Prinzen planen Elodie und ihre Rebellenfreunde, sich als Adelige auszugeben, um ganz nah an die Königsfamilie heranzukommen. Denn für eine bessere Zukunft für das Volk planen sie, die Königin und den Prinzen zu töten. Doch es soll anders kommen, als sich bei Elodie ungeahnte magische Kräfte entfalten. So ist sie gezwungen, mit der Königin und ihrem Gefolge zu reisen und weiterhin eine Adelige zu spielen. Während Elodie nach einer weiteren Möglichkeit für ein Attentat sucht, kommt sie dem Prinzen immer näher. Denn dieser zieht sie mit seiner ruhigen und mysteriösen Art immer mehr in seinen Bann. Schafft es Elodie dennoch, an ihrem Plan festzuhalten?

Meine Meinung:
Elodie ist eine starke Protagonistin, die sich nicht scheut, die Dinge in die Hand zu nehmen. Sie ist kämpferisch, einfallsreich und sehr loyal. Ich konnte ihre Gründe, wieso sie gegen das Königshaus ist und für eine gerechtere Welt kämpft, voll und ganz verstehen. Ebenso konnte ich nachvollziehen, wieso sie so handelte und reagierte, wie sie es tat. Dadurch habe ich von Anfang an mit ihr mitgefiebert, gelitten und war gespannt, wie sie sich aus den vielen gefährlichen Situationen befreit.

Rafe war mir ehrlich gesagt zu blass und einfach nicht greifbar. Er wirkt sehr still und zurückgezogen, scheint aber mehr mitzubekommen, als seiner Außenwelt bewusst ist. Man kann durch seine Mimik und wenigen Taten zwar erahnen, was er von den Handlungen seiner Mutter, vom Magiesystem und den Zuständen in seinem zukünftigen Reich hält. Einen wirklichen Einblick in seine Gedanken bekam man aber erst im letzten Drittel der Geschichte und das war für mich viel zu spät. Deswegen konnte mich auch die Liebesgeschichte zwischen ihm und Elodie nicht erreichen.

Einen großen Raum hingegen nimmt die Königin ein. Sie ist eine machthungrige, brutale und hinterhältige Person, bei der man nie so recht weiß, woran man ist. Das allein hat schon einen Teil der Spannung ausgemacht. Zudem hat Elodie kaum eine Ahnung davon, wie man sich als Adelige verhält, und droht deswegen immer wieder, aufzufliegen und auch ihre sich anbahnenden Gefühle für Rafe sind bei ihrer Mission sehr hinderlich. So war die Handlung durchgehend spannend.

Das Magiesystem, das auf verschiedenen Edelsteinen beruht, und die verschiedenen Orte des Königreichs, was sie voneinander unterscheidet und somit auch ihre spezielle Magie, fand ich interessant. Deswegen hätte ich es schön gefunden, wenn man mehr darüber erfahren hätte. Denn ich fand, durch die ganzen Intrigen der Königin kam dieser Teil zu kurz.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Elodie auf ihrer Mission begleiten, die immer wieder neue Herausforderungen für sie bereithält. Ich habe mit Elodie vom ersten Moment an mitgefiebert und gelitten. Zudem war ich gespannt, was ihr Weg für sie bereithält. Rafe war mir hingegen einfach zu blass und nicht greifbar, weswegen auch die Liebesgeschichte von Elodie und Rafe mich nicht erreicht hat. Das Magiesystem, das auf verschiedenen Edelsteinen beruht, die verschiedenen Orte und was sie und ihre Magie voneinander unterscheidet, fand ich interessant und hätte gerne viel mehr darüber erfahren.

Veröffentlicht am 17.01.2026

Wird es für Rune und Gideon eine gemeinsame Zukunft geben?

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Zum Inhalt:
Rune befindet sich nach ihrer Flucht in Ombria. Dort wird sie von Cressida gezwungen, den ombrianischen Prinzen Søren Nord zu heiraten. Denn Cressida will durch ihn an eine Armee gelangen, ...

Zum Inhalt:
Rune befindet sich nach ihrer Flucht in Ombria. Dort wird sie von Cressida gezwungen, den ombrianischen Prinzen Søren Nord zu heiraten. Denn Cressida will durch ihn an eine Armee gelangen, um ihr Königreich zurückzuerobern. Doch Rune kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als Prinz Søren Nord für immer in ihrer Nähe zu haben. Zumal ihr Herz immer noch insgeheim für Gideon schlägt, auch wenn sein Verrat sie schmerzt. Als Gideon dann in Ombria auftaucht, um sie zu töten, es aber nicht kann, schließen beide einen vorläufigen Waffenstillstand. Denn auch wenn Rune sich nach einem friedlichen Leben für alle Hexen sehnt, kann sie nicht zulassen, dass Cressida an die Macht kommt.

Meine Meinung:
Rune und Gideon sind zwei starke und vielschichtige Protagonisten, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen haben. Beide haben schwere Päckchen zu tragen und Verletzungen erfahren, die tiefe Wunden gerissen haben, die immer noch nicht ganz verheilt sind. Ich konnte die Gründe für ihr gegenseitiges Misstrauen voll und ganz nachvollziehen. Ebenso fand ich ihr Handeln und ihre Reaktionen, aus ihrer Sicht betrachtet, sehr verständlich und konnte verstehen, wieso sie keinen anderen Weg sahen, als so zu handeln, wie sie es taten. Dadurch habe ich mich in beide gut hineinversetzen können, wodurch ich umso mehr mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt habe. Zumal man trotz allem spüren kann, wie wichtig sie sich sind und wie die Liebe zwischen ihnen immer mehr wächst, auch wenn sie sich dies nicht eingestehen können und wollen. Ich war gespannt, ob es für beide trotz aller äußerer Umstände eine gemeinsame Zukunft geben würde.

Da das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Rune und Gideon auch in diesem Band weitergeht, ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite für eine spannende Handlung gesorgt. Beide verfolgen ihre eigenen Ziele und versuchen, den jeweils anderen auszutricksen, um diese zu erreichen. Ich war mir vor allem bei Gideon zwischendurch nicht mehr so sicher, ob er Rune am Ende wirklich hintergehen wird oder ihr doch hilft. Zumal beide in einigen Punkten sogar das gleiche Ziel verfolgen und viele der Annahmen und gegenseitigen Beschuldigungen auf Missverständnissen beruhen, die durch eine ehrliche Aussprache aus der Welt geschafft werden könnten. Zudem gibt es auch einige andere Personen, die beide vor arge Schwierigkeiten stellen, aus denen sie sich oft nur schwer wieder herausmanövrieren können. Außerdem wird etwas über Runes Vergangenheit offenbart, das der Handlung eine interessante Richtung gibt, was ebenso wie einige unvorhersehbare Wendungen zum Erhalt der Spannung beiträgt. Ich habe das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich wissen wollte, wie es für die beiden weitergeht.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe, in dem Rune und Gideon vor großen Herausforderungen stehen und viele Schwierigkeiten überwinden müssen, die ihnen einiges abverlangen. Ich habe beide gerne auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, ob es für sie trotz aller äußerer Umstände eine gemeinsame Zukunft geben wird. Denn auch wenn sie sich misstrauen und wieder ihr Katz-und-Maus-Spiel spielen, spürt man auch die Liebe zwischen ihnen. Gerade wegen des Katz-und-Maus-Spiels zwischen Rune und Gideon ist die ganze Handlung über für Spannung gesorgt. Zudem gibt es einige Wendungen und ein Geheimnis aus Runes Vergangenheit, die der Handlung eine interessante Richtung geben, durch die die Spannung ebenfalls erhalten blieb.

Veröffentlicht am 14.01.2026

Werden Lilly, Damien und Collin die Perle finden?

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Zum Inhalt:
Lilly deGray und Damien Belmont entfernen sich immer mehr voneinander. Denn Damien ist fest davon überzeugt, dass sein Vater immer noch irgendwo in der Zeit feststeckt und weitere finstere ...

Zum Inhalt:
Lilly deGray und Damien Belmont entfernen sich immer mehr voneinander. Denn Damien ist fest davon überzeugt, dass sein Vater immer noch irgendwo in der Zeit feststeckt und weitere finstere Pläne schmiedet, auch wenn er dafür keine Anhaltspunkte findet. Da Lilly nicht mehr mit ansehen kann, wie Damien sich immer mehr zurückzieht und sich dabei selbst verliert, kommt es zum Streit. Doch dieser gerät in den Hintergrund, als der Zeitreisende Collin MacLeod auftaucht und sie zwingt, mit ihm in die Highlands ins Jahr 1745 zu reisen, um dort nach einer Perle mit Heilkräften zu suchen. Tut sie dies nicht, droht er damit, Damiens Vater die Rückkehr in die Gegenwart zu ermöglichen. So begeben sie sich auf Burg Dunvegan, auf der Lilly und Collin ein frisch verheiratetes Paar spielen müssen, während Damien in die Rolle ihres Dieners schlüpft. Während ihrer nervenaufreibenden Suche nach der Perle kommen sich Lilly und Collin immer näher und Lilly weiß bald nicht mehr, ob sie Collin noch hassen kann.

Meine Meinung:
Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und gespannt, wie es Lilly und Damien nach den Ereignissen aus dem letzten Band ergangen ist. Denn Damien scheint regelrecht davon besessen zu sein, seinen Vater zu finden. Dadurch verliert er aber nicht nur sich selbst immer mehr, sondern auch seine Beziehung zu Lilly droht in die Brüche zu gehen. Hinzu kommt, dass beide gezwungen sind, ins Jahr 1745 zu reisen, um dort zusammen mit dem Zeitreisenden Collin eine Perle zu organisieren. Da dieses Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, von ihnen allen einiges an Geschick verlangt und immer die Gefahr besteht, dass sie alle doch noch auffliegen, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe sie alle drei jedenfalls gerne auf ihrer Reise begleitet und mit ihnen die ganze Zeit mitgefiebert.

Lilly ist eine sympathische junge Frau, die wieder viel Stärke zeigt, nicht so schnell aufgibt und viele Male beweist, wie intelligent, anpassungsfähig und einfühlsam sie ist. Lilly hat ein großes Herz, was sich im Laufe der Handlung immer wieder zeigt. Ich konnte ihre Verzweiflung, ihre Wut, ihren Frust und ihre Hilflosigkeit, weil sie merkt, dass Damien sich in seinem Vorhaben immer mehr verliert, nachvollziehen, ebenso wie das Gefühlschaos, das Collin in ihr hervorruft.

Damien wurde mir durch sein Verhalten Lilly gegenüber ehrlich gesagt immer unsympathischer. Zwar konnte ich seinen Wunsch verstehen, endlich Gewissheit zu haben, dass sein Vater kein Unheil mehr stiften kann. Dennoch ist sein Verhalten Lilly gegenüber einfach nur unmöglich und hat mich beim Lesen richtig wütend gemacht. Umso gespannter war ich, ob er und Lilly es dennoch schaffen, ihre Beziehung doch noch zu retten oder nicht. Denn man spürt gleichermaßen den Keil, der zwischen ihnen ist, ebenso wie den zarten Funken der Liebe, der trotzdem noch vorhanden ist.

Collin ist gerade zu Beginn ein ziemlich unsympathischer Kerl. Nach und nach entdeckt man aber auch andere Seiten an ihm, wenn er Lilly hinter seine Maske blicken lässt. So erfahren wir, wieso es ihm so wichtig ist, die Perle zu bekommen. Collin wurde mir deswegen langsam etwas sympathischer, auch wenn ich mit ihm dennoch nicht ganz warm geworden bin.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin so detailliert und bildreich beschrieben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und mich fühlte, als ob ich mit Lilly, Damien und Collin durch die Burg streifen würde. Außerdem ist es der Autorin gelungen, die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten, insbesondere die Stellung der Frau, deutlich zu machen, sodass ich davon einen guten Eindruck bekam.

Fazit:
Ein spannender und gelungener dritter Band, in dem wir Lilly deGray und Damien Belmon in die Highlands des Jahres 1745 begleiten, als sie von dem Zeitreisenden Collin MacLeod dazu gezwungen werden, eine Perle für ihn zu organisieren. Da dieses Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, sie alle einiges an Geschick bei der Suche beweisen müssen und die Gefahr, aufzufliegen, immer präsent ist, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe die drei Zeitreisenden jedenfalls gerne auf ihrer Reise begleitet, war gespannt, was sie auf dieser erleben werden und ob es ihnen gelingt, die Perle zu ergattern. Zudem war ich gespannt, ob es für Lilly und Damien eine Chance gibt, ihre Beziehung zu retten, da es in dieser ziemlich kriselt.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Schafft es Tilli, Katrines Unschuld zu beweisen?

Wellen, Sittich und ein Mord – Tante Tilli ermittelt
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Zum Inhalt:
Tilli hat es sich in der Pension von Katrine gemütlich gemacht. Doch immer öfter muss sie daran denken, dass ihre Zeit in Grenaa bald um ist. Bis dahin will sie die Zeit jedoch genießen und ...

Zum Inhalt:
Tilli hat es sich in der Pension von Katrine gemütlich gemacht. Doch immer öfter muss sie daran denken, dass ihre Zeit in Grenaa bald um ist. Bis dahin will sie die Zeit jedoch genießen und Katrine mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dann geschieht es. Der einzige Gast in der kleinen Pension kommt ums Leben, als er auf der Treppe stürzt. Doch war es wirklich ein Unfall oder wurde der unfreundliche Gast ermordet? Als dann auch noch Katrine festgenommen wird, kann Tilli nicht anders und macht sich an die Ermittlungen. Hätte sie damit nicht bereits alle Hände voll zu tun, steht eines Abends eine Gruppe von True-Crime-Fans vor der Pension, die sich dort einquartieren will.

Meine Meinung:
Mathilde Clementine Salter, Tilli genannt, ist eine Marke für sich. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, lässt sich nichts gefallen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich habe die alte Dame gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie die Pension zusammen mit Jakobsen schmeißt. Da dies in den meisten Fällen mit einigen Pannen verbunden ist, sie sich von den jungen Pensionsgästen nicht alles gefallen lässt und Tilli allgemein immer mal wieder in die unmöglichsten Situationen gerät, gab es viel zu lachen und schmunzeln. Außerdem gab es auch in diesem Band wieder einige wunderbar verschrobene Nebenfiguren, durch die es ebenfalls zu vielen lustigen Situationen und Dialogen kam.

Tillis Ermittlungen sind zwar nicht übermäßig spannend. Dennoch habe ich sie wieder gerne dabei begleitet, war gespannt, wie alles zusammenhängt und wer am Ende hinter der Tat steckt. Zumal sich die Pensionsbesitzerin Katrine ebenso wie einige der True-Crime-Fans mehr als verdächtig verhalten. So deckt Tilli mit ihrer eigenen unverblümten Art und einigem Geschick das ein oder andere Geheimnis auf, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Der Autorin ist es gelungen, Land und Leute so detailliert und lebhaft zu beschreiben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Zudem hatte ich dadurch nicht nur das Gefühl, gemeinsam mit Tilli zu ermitteln, sondern auch an ihrer Seite in der Pension herumzuwerkeln.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, in dem Tilli erneut ermitteln muss, als ein Gast in der Pension die Treppe hinunterstürzt und die Pensionsbesitzerin Katrine unter Mordverdacht gerät. Tillis Spurensuche war zwar nicht übermäßig spannend. Dennoch habe ich sie gerne dabei begleitet, zumal sie während ihrer Ermittlungen das ein oder andere überraschende Geheimnis aufdeckt. Zudem manövriert sie sich immer wieder unabsichtlich in die unmöglichsten Situationen, die für viele Lachen sorgen, da die daraus entstandenen Situationen einfach zu komisch sind.

Veröffentlicht am 11.01.2026

Wer hat das wertvolle Collier gestohlen?

Verbrechen auf hoher See
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Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung möchte Anette Glöcklich es sich auf einer Kanarenkreuzfahrt einfach nur gutgehen lassen. Falls ihr ein netter Mann über den Weg läuft, wäre sie ebenfalls nicht abgeneigt. ...

Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung möchte Anette Glöcklich es sich auf einer Kanarenkreuzfahrt einfach nur gutgehen lassen. Falls ihr ein netter Mann über den Weg läuft, wäre sie ebenfalls nicht abgeneigt. Doch die Männer scheinen sich eher für Wassergymnastik und Schlager zu interessieren. Dann begegnet sie jedoch dem Autor Franz Hauptmann, dessen Krimis sie früher geliebt hat und der sie gleich an seinen Tisch einlädt. So fackelt Anette nicht lang und nimmt die Einladung an. Dort lernt sie dann nicht nur die exzentrische Augustina und ihren spielsüchtigen Ehemann Clemens kennen, sondern auch den grummeligen und verschlossenen Heiner. Als dann wenig später das wertvolle Collier von Augustina gestohlen wird, muss es einer ihrer neuen Bekannten sein. So stürzt sich Anette gleich in die Ermittlungen, um den vollkommen überforderten Sicherheitsbeauftragten des Schiffes zu unterstützen. Schließlich liest und schaut sie schon seit vielen Jahren Krimis.

Meine Meinung:
Anette ist eine bodenständige, toughe und neugierige Frau, die sich nicht scheut, die Dinge in die Hand zu nehmen. Ich finde, man merkt ihr an, dass sie keine Erfahrung mit der Verbrecherjagd hat und ihr Wissen einzig durch Krimis in Büchern oder im Fernsehen erlangt hat. Das macht sie aber durch viel Herz und Engagement wett. Man merkt ihr die Begeisterung, auf Spurensuche zu gehen, in jeder Zeile an, wodurch diese auf mich übergeschwappt ist. So hat es mir riesigen Spaß gemacht, mit ihr auf Spurensuche zu gehen und dabei nicht nur mehr über die Verdächtigen zu erfahren, sondern die Hinweise zu sammeln. Denn es gibt zwar nur wenige Verdächtige. Von denen scheint aber jeder ein Geheimnis zu haben, das er verbergen will. So muss Anette bei ihren Ermittlungen nicht nur viel Geschick, sondern auch eine gute Spürnase beweisen, was nicht immer so leicht ist. Für Spannung war jedenfalls von Anfang bis Ende gesorgt, was auch an einigen überraschenden Wendungen lag.

Jede Person auf dem Kreuzfahrtschiff ist eine Marke für sich. So sind schon allein wegen der ganzen Marotten jeder einzelnen Person die Aufeinandertreffen immer wieder lustig, ebenso wie die Dialoge. So habe ich mich nicht nur immer wieder köstlich amüsiert, sondern auch Anettes Spurensuche wird dadurch aufgelockert. Zudem hat die Autorin es geschafft, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, selbst auf dem Kreuzfahrtschiff zu sein.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir Anette Glöcklich bei ihren Ermittlungen begleiten, als das wertvolle Collier einer Mitreisenden gestohlen wird. Ich habe Anette sehr gerne auf ihrer Spurensuche begleitet, was vor allem an Anettes überschäumender Begeisterung liegt, den Fall zu untersuchen. Denn diese schwappte regelrecht auf mich über. Da jeder der wenigen Verdächtigen ein Geheimnis zu haben scheint, was nicht so leicht zu lüften ist, ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab es wegen der vielen Marotten der einzelnen Personen immer wieder lustige Situationen, über die ich mich köstlich amüsiert habe und durch die Anettes Spurensuche aufgelockert wurde.