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Veröffentlicht am 14.01.2026

Werden Lilly, Damien und Collin die Perle finden?

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Zum Inhalt:
Lilly deGray und Damien Belmont entfernen sich immer mehr voneinander. Denn Damien ist fest davon überzeugt, dass sein Vater immer noch irgendwo in der Zeit feststeckt und weitere finstere ...

Zum Inhalt:
Lilly deGray und Damien Belmont entfernen sich immer mehr voneinander. Denn Damien ist fest davon überzeugt, dass sein Vater immer noch irgendwo in der Zeit feststeckt und weitere finstere Pläne schmiedet, auch wenn er dafür keine Anhaltspunkte findet. Da Lilly nicht mehr mit ansehen kann, wie Damien sich immer mehr zurückzieht und sich dabei selbst verliert, kommt es zum Streit. Doch dieser gerät in den Hintergrund, als der Zeitreisende Collin MacLeod auftaucht und sie zwingt, mit ihm in die Highlands ins Jahr 1745 zu reisen, um dort nach einer Perle mit Heilkräften zu suchen. Tut sie dies nicht, droht er damit, Damiens Vater die Rückkehr in die Gegenwart zu ermöglichen. So begeben sie sich auf Burg Dunvegan, auf der Lilly und Collin ein frisch verheiratetes Paar spielen müssen, während Damien in die Rolle ihres Dieners schlüpft. Während ihrer nervenaufreibenden Suche nach der Perle kommen sich Lilly und Collin immer näher und Lilly weiß bald nicht mehr, ob sie Collin noch hassen kann.

Meine Meinung:
Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und gespannt, wie es Lilly und Damien nach den Ereignissen aus dem letzten Band ergangen ist. Denn Damien scheint regelrecht davon besessen zu sein, seinen Vater zu finden. Dadurch verliert er aber nicht nur sich selbst immer mehr, sondern auch seine Beziehung zu Lilly droht in die Brüche zu gehen. Hinzu kommt, dass beide gezwungen sind, ins Jahr 1745 zu reisen, um dort zusammen mit dem Zeitreisenden Collin eine Perle zu organisieren. Da dieses Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, von ihnen allen einiges an Geschick verlangt und immer die Gefahr besteht, dass sie alle doch noch auffliegen, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe sie alle drei jedenfalls gerne auf ihrer Reise begleitet und mit ihnen die ganze Zeit mitgefiebert.

Lilly ist eine sympathische junge Frau, die wieder viel Stärke zeigt, nicht so schnell aufgibt und viele Male beweist, wie intelligent, anpassungsfähig und einfühlsam sie ist. Lilly hat ein großes Herz, was sich im Laufe der Handlung immer wieder zeigt. Ich konnte ihre Verzweiflung, ihre Wut, ihren Frust und ihre Hilflosigkeit, weil sie merkt, dass Damien sich in seinem Vorhaben immer mehr verliert, nachvollziehen, ebenso wie das Gefühlschaos, das Collin in ihr hervorruft.

Damien wurde mir durch sein Verhalten Lilly gegenüber ehrlich gesagt immer unsympathischer. Zwar konnte ich seinen Wunsch verstehen, endlich Gewissheit zu haben, dass sein Vater kein Unheil mehr stiften kann. Dennoch ist sein Verhalten Lilly gegenüber einfach nur unmöglich und hat mich beim Lesen richtig wütend gemacht. Umso gespannter war ich, ob er und Lilly es dennoch schaffen, ihre Beziehung doch noch zu retten oder nicht. Denn man spürt gleichermaßen den Keil, der zwischen ihnen ist, ebenso wie den zarten Funken der Liebe, der trotzdem noch vorhanden ist.

Collin ist gerade zu Beginn ein ziemlich unsympathischer Kerl. Nach und nach entdeckt man aber auch andere Seiten an ihm, wenn er Lilly hinter seine Maske blicken lässt. So erfahren wir, wieso es ihm so wichtig ist, die Perle zu bekommen. Collin wurde mir deswegen langsam etwas sympathischer, auch wenn ich mit ihm dennoch nicht ganz warm geworden bin.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin so detailliert und bildreich beschrieben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und mich fühlte, als ob ich mit Lilly, Damien und Collin durch die Burg streifen würde. Außerdem ist es der Autorin gelungen, die damaligen gesellschaftlichen Gepflogenheiten, insbesondere die Stellung der Frau, deutlich zu machen, sodass ich davon einen guten Eindruck bekam.

Fazit:
Ein spannender und gelungener dritter Band, in dem wir Lilly deGray und Damien Belmon in die Highlands des Jahres 1745 begleiten, als sie von dem Zeitreisenden Collin MacLeod dazu gezwungen werden, eine Perle für ihn zu organisieren. Da dieses Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, sie alle einiges an Geschick bei der Suche beweisen müssen und die Gefahr, aufzufliegen, immer präsent ist, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Ich habe die drei Zeitreisenden jedenfalls gerne auf ihrer Reise begleitet, war gespannt, was sie auf dieser erleben werden und ob es ihnen gelingt, die Perle zu ergattern. Zudem war ich gespannt, ob es für Lilly und Damien eine Chance gibt, ihre Beziehung zu retten, da es in dieser ziemlich kriselt.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Schafft es Tilli, Katrines Unschuld zu beweisen?

Wellen, Sittich und ein Mord – Tante Tilli ermittelt
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Zum Inhalt:
Tilli hat es sich in der Pension von Katrine gemütlich gemacht. Doch immer öfter muss sie daran denken, dass ihre Zeit in Grenaa bald um ist. Bis dahin will sie die Zeit jedoch genießen und ...

Zum Inhalt:
Tilli hat es sich in der Pension von Katrine gemütlich gemacht. Doch immer öfter muss sie daran denken, dass ihre Zeit in Grenaa bald um ist. Bis dahin will sie die Zeit jedoch genießen und Katrine mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dann geschieht es. Der einzige Gast in der kleinen Pension kommt ums Leben, als er auf der Treppe stürzt. Doch war es wirklich ein Unfall oder wurde der unfreundliche Gast ermordet? Als dann auch noch Katrine festgenommen wird, kann Tilli nicht anders und macht sich an die Ermittlungen. Hätte sie damit nicht bereits alle Hände voll zu tun, steht eines Abends eine Gruppe von True-Crime-Fans vor der Pension, die sich dort einquartieren will.

Meine Meinung:
Mathilde Clementine Salter, Tilli genannt, ist eine Marke für sich. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, lässt sich nichts gefallen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich habe die alte Dame gleich in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie die Pension zusammen mit Jakobsen schmeißt. Da dies in den meisten Fällen mit einigen Pannen verbunden ist, sie sich von den jungen Pensionsgästen nicht alles gefallen lässt und Tilli allgemein immer mal wieder in die unmöglichsten Situationen gerät, gab es viel zu lachen und schmunzeln. Außerdem gab es auch in diesem Band wieder einige wunderbar verschrobene Nebenfiguren, durch die es ebenfalls zu vielen lustigen Situationen und Dialogen kam.

Tillis Ermittlungen sind zwar nicht übermäßig spannend. Dennoch habe ich sie wieder gerne dabei begleitet, war gespannt, wie alles zusammenhängt und wer am Ende hinter der Tat steckt. Zumal sich die Pensionsbesitzerin Katrine ebenso wie einige der True-Crime-Fans mehr als verdächtig verhalten. So deckt Tilli mit ihrer eigenen unverblümten Art und einigem Geschick das ein oder andere Geheimnis auf, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Der Autorin ist es gelungen, Land und Leute so detailliert und lebhaft zu beschreiben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Zudem hatte ich dadurch nicht nur das Gefühl, gemeinsam mit Tilli zu ermitteln, sondern auch an ihrer Seite in der Pension herumzuwerkeln.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, in dem Tilli erneut ermitteln muss, als ein Gast in der Pension die Treppe hinunterstürzt und die Pensionsbesitzerin Katrine unter Mordverdacht gerät. Tillis Spurensuche war zwar nicht übermäßig spannend. Dennoch habe ich sie gerne dabei begleitet, zumal sie während ihrer Ermittlungen das ein oder andere überraschende Geheimnis aufdeckt. Zudem manövriert sie sich immer wieder unabsichtlich in die unmöglichsten Situationen, die für viele Lachen sorgen, da die daraus entstandenen Situationen einfach zu komisch sind.

Veröffentlicht am 11.01.2026

Wer hat das wertvolle Collier gestohlen?

Verbrechen auf hoher See
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Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung möchte Anette Glöcklich es sich auf einer Kanarenkreuzfahrt einfach nur gutgehen lassen. Falls ihr ein netter Mann über den Weg läuft, wäre sie ebenfalls nicht abgeneigt. ...

Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung möchte Anette Glöcklich es sich auf einer Kanarenkreuzfahrt einfach nur gutgehen lassen. Falls ihr ein netter Mann über den Weg läuft, wäre sie ebenfalls nicht abgeneigt. Doch die Männer scheinen sich eher für Wassergymnastik und Schlager zu interessieren. Dann begegnet sie jedoch dem Autor Franz Hauptmann, dessen Krimis sie früher geliebt hat und der sie gleich an seinen Tisch einlädt. So fackelt Anette nicht lang und nimmt die Einladung an. Dort lernt sie dann nicht nur die exzentrische Augustina und ihren spielsüchtigen Ehemann Clemens kennen, sondern auch den grummeligen und verschlossenen Heiner. Als dann wenig später das wertvolle Collier von Augustina gestohlen wird, muss es einer ihrer neuen Bekannten sein. So stürzt sich Anette gleich in die Ermittlungen, um den vollkommen überforderten Sicherheitsbeauftragten des Schiffes zu unterstützen. Schließlich liest und schaut sie schon seit vielen Jahren Krimis.

Meine Meinung:
Anette ist eine bodenständige, toughe und neugierige Frau, die sich nicht scheut, die Dinge in die Hand zu nehmen. Ich finde, man merkt ihr an, dass sie keine Erfahrung mit der Verbrecherjagd hat und ihr Wissen einzig durch Krimis in Büchern oder im Fernsehen erlangt hat. Das macht sie aber durch viel Herz und Engagement wett. Man merkt ihr die Begeisterung, auf Spurensuche zu gehen, in jeder Zeile an, wodurch diese auf mich übergeschwappt ist. So hat es mir riesigen Spaß gemacht, mit ihr auf Spurensuche zu gehen und dabei nicht nur mehr über die Verdächtigen zu erfahren, sondern die Hinweise zu sammeln. Denn es gibt zwar nur wenige Verdächtige. Von denen scheint aber jeder ein Geheimnis zu haben, das er verbergen will. So muss Anette bei ihren Ermittlungen nicht nur viel Geschick, sondern auch eine gute Spürnase beweisen, was nicht immer so leicht ist. Für Spannung war jedenfalls von Anfang bis Ende gesorgt, was auch an einigen überraschenden Wendungen lag.

Jede Person auf dem Kreuzfahrtschiff ist eine Marke für sich. So sind schon allein wegen der ganzen Marotten jeder einzelnen Person die Aufeinandertreffen immer wieder lustig, ebenso wie die Dialoge. So habe ich mich nicht nur immer wieder köstlich amüsiert, sondern auch Anettes Spurensuche wird dadurch aufgelockert. Zudem hat die Autorin es geschafft, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, selbst auf dem Kreuzfahrtschiff zu sein.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir Anette Glöcklich bei ihren Ermittlungen begleiten, als das wertvolle Collier einer Mitreisenden gestohlen wird. Ich habe Anette sehr gerne auf ihrer Spurensuche begleitet, was vor allem an Anettes überschäumender Begeisterung liegt, den Fall zu untersuchen. Denn diese schwappte regelrecht auf mich über. Da jeder der wenigen Verdächtigen ein Geheimnis zu haben scheint, was nicht so leicht zu lüften ist, ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab es wegen der vielen Marotten der einzelnen Personen immer wieder lustige Situationen, über die ich mich köstlich amüsiert habe und durch die Anettes Spurensuche aufgelockert wurde.

Veröffentlicht am 06.01.2026

Schafft es Kurara, die Shikigami zu befreien?

Rebel Fire – Tödliche Papiermagie (Rebel Skies 2)
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Zum Inhalt:
Kurara ist es gelungen, mit Haru, Tomoe und Sayo vor der Prinzessin zu fliehen. Nun sucht Kurara nach einem Weg, damit die Shikigami endlich ihre Freiheit erlangen und nicht mehr den Launen ...

Zum Inhalt:
Kurara ist es gelungen, mit Haru, Tomoe und Sayo vor der Prinzessin zu fliehen. Nun sucht Kurara nach einem Weg, damit die Shikigami endlich ihre Freiheit erlangen und nicht mehr den Launen ihrer Meisterinnen und Meister unterworfen sind. Doch dies ist nicht so leicht. Zumal die Prinzessin hinter ihnen her ist, um aus Kurara ihr eigenes menschliches Shikigami zu machen, das sie kontrollieren kann. So muss sich Kurara auf ihrem Weg nicht nur vielen Herausforderungen stellen, sondern auch einigen unschönen Wahrheiten aus ihrer Vergangenheit, die alles, woran sie geglaubt hat, ins Wanken bringen.

Meine Meinung:
Kurara ist eine starke Protagonistin, die wegen ihres großen Sinns für Gerechtigkeit, ihres Einfühlungsvermögens und ihres starken Willens auf einigen Gegenwind stößt. Ich fand es beeindruckend, wie sie sich dennoch nicht von ihrem Plan, einen Weg zu finden, um die Shikigam zu befreien, abbringen ließ. Zumal sie in diesem Band einiges über ihre Vergangenheit erfährt, was sie ziemlich erschüttert, was man deutlich merkt. Zudem geraten Kurara, Haru, Tomoe und Sayo immer wieder in brenzlige Situationen und müssen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt.

Die Idee rund um die Shikigami, die Gestalter und die Papiermagie hat mir gefallen. Ich fand es interessant, mehr über die Shikigami, ihre Entstehung und ihre Geschichte zu erfahren. Dabei gab es einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen und zum Nachdenken anregen. Zumal in diesem Band immer deutlicher wird, was es mit einem Shikigami macht, an einen Gestalter gebunden zu sein.

Aus Haru bin ich die ganze Zeit ehrlich gesagt nicht schlau geworden. Er scheint viel mehr zu wissen, als er Kurara sagt, und irgendwie seine eigenen Pläne zu verfolgen. Ich war mir nie ganz sicher, ob Kurara ihm wirklich vertrauen kann oder er sich irgendwann gegen sie wendet, wenn sie nicht das macht, was er von ihr erwartet. Ich finde, man spürt den Riss in ihrer Beziehung immer deutlicher und wie sich diese immer mehr in ein Pulverfass verwandelt.

Fazit:
Eine spannende und magische Geschichte, in der wir Kurara auf ihrem Weg begleiten, eine Möglichkeit zu finden, die Shikigami zu befreien. Ich habe Kurara, Haru, Tomoe und Sayo gerne auf diesem Weg begleitet, der einige Herausforderungen für sie bereithält und auf dem sie immer wieder in brenzlige Situationen geraten. Dadurch ist für eine gute Portion Spannung gesorgt. Zudem war ich mir nie sicher, ob Kurara Haru noch vertrauen kann oder ob er sich irgendwann gegen sie wendet. Die Idee rund um die Shikigami, die Gestalter und die Papiermagie hat mir gefallen und ich fand es interessant, mehr über die Shikigami, ihre Entstehung und ihre Geschichte zu erfahren, die einige Überraschungen mit sich brachte.

Veröffentlicht am 05.01.2026

Schafft es Leo, den Cold Case zu lösen?

Rostiges Grab
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Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der ...

Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der sie die Beförderungen kosten könnte. Vor zehn Jahren wurde eine junge Frau unter mysteriösen Umständen umgebracht. Denn sie weist gewisse Ähnlichkeit mit dem „Graumädchen“, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche, auf. Nun ist der damals verschwundene Ringfinger der jungen Frau in den Haaren von Ane Offerlund aufgetaucht. Einem Mitglied der Familie, in dessen Torffabrik die Leiche der jungen Frau gefunden wurde. Leonore und ihr Team beginnen ihre Ermittlungen und verstricken sich bald in einem Netz aus Lügen, Geheimnissen und Vertuschung. Was geschah damals wirklich auf dem Anwesen der Familie Offerlund? Und wie hängt das alles mit dem „Graumädchen“ zusammen?

Meine Meinung:
Die Ermittlungen, in die sich Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team begeben, sind ziemlich mysteriös und verworren. Da wir immer so viel wie Leo wissen, habe ich mich nicht nur als Teil ihres Teams gefühlt, sondern versucht, die ganzen Informationen zusammenzufügen, um dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Dies war nicht so leicht. Denn nicht nur, dass der Verbleib des damals Verdächtigen immer noch ungewiss ist, stößt Leo auf eine Mauer aus Schweigen und je mehr sie herausfindet, desto undurchsichtiger und weitreichender scheint der Fall zu werden. Dadurch ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal nicht nur die männlichen Mitglieder der Familie Offerlund versuchen, Leo bei ihren Ermittlungen Steine in den Weg zu legen. Ich bin jedenfalls sehr gerne mit Leo und ihrem Team auf Spurensuche gegangen. Einiges konnte ich mir zusammenreimen, mit anderen Zusammenhängen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Zudem fand ich es schön, wie sehr sich das Team in die Ermittlungen stürzt. Man merkt richtig, wie alle aufblühen, selbst Virgilsson. Wobei ich mir bei Virgilsson ehrlich gesagt nicht sicher war, ob er nicht sein eigenes kleines Spiel spielt und gegen Leo arbeitet.

Mit Leo Asker ist dem Autor eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken, Kanten und kleinen Eigenheiten hat, durch die sie bei anderen Personen aneckt. Dies alles macht sie aber gerade zu einer guten Ermittlerin. Man merkt ihr den inneren Zwiespalt an, der wegen ihrer Beförderung und des neuen Falls entsteht. Denn durch das, was sie herausfindet, könnte sie die Chance auf eine Beförderung verlieren. Ich fand ihren inneren Zwiespalt gut und nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie den wegen ihres Vaters. Denn so sehr sie es hasst, was er ihr angetan hat, muss sie zugeben, dass einige Dinge, die er ihr beigebracht hat, für ihre Ermittlungen nützlich sind.

Die Figuren und Schauplätze wurden vom Autor so anschaulich und detailliert beschrieben, dass ich sie mir alle nicht nur gut vorstellen konnte, sondern mich fühlte, als ob ich die Orte selbst besuchen würde. Zudem hat er es geschafft, die unheimliche Atmosphäre des Waldes „Rostskogen“ einzufangen, sodass sie für mich spürbar wurde.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team bei den Ermittlungen in einem neuen Fall begleiten. Da dieser ziemlich mysteriös ist und immer verworrener wird, je mehr Leo und ihr Team herausfinden, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Leo und ihr Team jedenfalls sehr gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und habe versucht, aus allem schlau zu werden, um der Person hinter den Taten auf die Schliche zu kommen. Einiges konnte ich mir dabei denken, mit anderen Wendungen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als Nächstes auf Leo wartet.