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Veröffentlicht am 05.07.2025

Wo steckt Vivian?

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Zum Inhalt:
Lola freut sich für ihre Mitbewohnerin Vivian, dass sie endlich auch einmal Glück in der Liebe hat und nun mit dem charmanten Pascal zusammen ist. Doch mit der Zeit verändert sich Vivian immer ...

Zum Inhalt:
Lola freut sich für ihre Mitbewohnerin Vivian, dass sie endlich auch einmal Glück in der Liebe hat und nun mit dem charmanten Pascal zusammen ist. Doch mit der Zeit verändert sich Vivian immer mehr. Sie vergisst Treffen mit Lola, fährt wegen Kleinigkeiten aus der Haut und ist kaum noch in ihrer gemeinsamen Wohnung. Nach einem Streit verschwindet Vivian dann und egal was Lola tut, sie kann sie nicht mehr erreichen. Vivian scheint wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Lola hat kein gutes Gefühl und geht zur Polizei. Da Vivian erwachsen ist, sieht diese keinen Grund, etwas zu unternehmen. Doch Lola will nicht aufgeben. Als dann noch Vivians Halbbruder Elias auftaucht, beschließen sie beide, sich auf die Suche nach Vivian zu machen. Dabei entdecken sie immer mehr Ungereimtheiten und haben einen schrecklichen Verdacht. Wer ist Pascal wirklich und wie weit würde er im Namen der Liebe gehen?

Meine Meinung:
Lola ist eine sympathische Protagonistin, die nicht so perfekt daherkommt, weswegen sie umso authentischer wirkt. Man merkt ihr an, wie viel ihr Vivian bedeutet und wie wichtig es ihr ist, sie zu finden. Wobei ich ihr Verhalten während der Suche schon einige Male ziemlich leichtsinnig fand, auch wenn ich im Nachhinein verstehen konnte, wieso sie es aus ihrer Sicht machen musste. Zudem war ich gespannt darauf, den Grund zu erfahren, wieso sie ihr Studium wirklich unterbrochen hat.

Alles rund um den Verbleib von Vivian und die Suche nach ihr fand ich spannend und war viele Male erschrocken darüber, was Lola und Elias herausgefunden haben. Gerade weil erst nach und nach ans Licht kommt, was Vivian passiert sein könnte, regt dies dazu an, munter Vermutungen anzustellen, was mir gefallen hat. So hatte ich meine Vermutungen, wo die Reise hingehen könnte, das ganze Ausmaß, worin Vivian hineingeraten ist, habe ich dann aber doch nicht erahnt und war schon erschrocken über die ganze Grausamkeit. Zudem bringt vor allem Lola sich bei ihrer Suche nach Vivian immer wieder in große Gefahr und brenzlige Situationen, aus denen sie nur mit Mühe wieder heraufkommt, was ebenso zum Erhalt der Spannung beigetragen hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Lola und Elias konnte ich ehrlich gesagt nicht wirklich spüren. Irgendwie wirkte es eher so, als wenn beide füreinander eine Art Ablenkung waren, um mit dem Verschwinden von Vivian und alles war sie darüber herausfinden, besser klarzukommen. Ich war mir die ganze Zeit ehrlich gesagt nicht sicher, ob da wirklich Gefühle mit ihm Spiel waren. Was sehr schade war. Wobei ich die Liebesgeschichte auch nicht unbedingt gebraucht hätte. Denn schließlich ging es eher darum, wo Vivian ist und was mit ihr passiert ist.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der Lola und Elias auf die Suche nach Vivian gehen, die spurlos verschwunden ist. Ich fand die Suche der beiden spannend, was zum einen daran lag, dass man erst nach und nach erfährt, was Vivian passiert sein könnte. Dies regt zum Spekulieren an, was mir gefallen hat. Zum anderen begibt sicht Lola viele Male, während er Suche in Gefahr und gerät in brenzlige Situationen aus, die sie kaum wieder herauskommt, was ebenso zum Erhalt der Spannung beitrug. Die Liebesgeschichte zwischen Lola und Elias konnte ich jedoch nicht spüren. Sie wirkte mir ehrlich gesagt zu oberflächlich und als wenn beide sich dadurch nur von dem ablenken wollen, um mit dem, was sie während der Suche nach Vivian erfahren, besser klarzukommen.

Veröffentlicht am 01.07.2025

Wem kann Aemyra vertrauen?

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Zum Inhalt:
Vor vielen Jahren regierten noch Frauen das Reich Tìr Teine, bis es in die Hände von Männern fiel. Dies soll sich nach dem Tod des jetzigen Königs ändern. Denn die junge Schmiedin Aemyra hat ...

Zum Inhalt:
Vor vielen Jahren regierten noch Frauen das Reich Tìr Teine, bis es in die Hände von Männern fiel. Dies soll sich nach dem Tod des jetzigen Königs ändern. Denn die junge Schmiedin Aemyra hat durch ihr Erben ein Anrecht auf den Thron. Doch die gut geplante Übernahme des Throns scheitert und Aemyra muss mit ihren Verbündeten erst einmal fliehen. Als sie dann erfährt, dass ihre Adoptiveltern von Prinz Fioreans Drachen hingerichtet wurden, schwört sie Rache an ihm und landet in einer Falle. So wird Aemyra gezwungen, Prinz Fiorean gegen ihren Willen zu heiraten und seinem Bruder, der jetzt auf dem Thron sitzt, Treue zu schwören. Sollte sie dies nicht tun, werden alle, die sie liebt, unter den Folgen leiden müssen.

Meine Meinung:
Mit Aemyra habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwergetan. Auf der einen Seite ist sie eine starke junge Frau, der man anmerkt, wie viel ihr daran liegt, etwas für die Menschen im Reich Tìr Teine zu tun. Ich habe ihr abgenommen, dass sie wirklich etwas zum Positiven verändern möchte. Auf der anderen Seite redet sie meist nur und lässt kaum Taten folgen. Falls sie doch mal etwas unternimmt, ist dies so unüberlegt und aus der Wut heraus, dass das Ergebnis schon vorher klar ist und ich deswegen viele Male nur mit dem Kopf geschüttelt habe. Ich hätte einfach mehr von ihr erwartet. Zudem scheint ihr Vater über sie und was sie tun soll, zu bestimmten. Ich habe mich gefragt, ob sie für ihn nur ein Mittel ist, um selbst an die Macht zu kommen und im Hintergrund König zu spielen. Erst zum Ende hin scheint Aemyra endlich etwas selbstbestimmter zu werden.

Fiorean ist undurchschaubar und ich fand ihn recht blass. Sein Verhalten Aemyra gegenüber ist von einem Moment auf dem anderen doch recht gegensätzlich, wodurch ich aus ihm einfach nicht schlau geworden bin. Wobei ich mich mit der Zeit gefragt habe, ob er irgendwelche Fäden im Hintergrund zieht und eigentlich schon auf Aemyra Seite ist oder sie doch nur für seine eigenen Belange benutzt. Warm bin ich mit ihm jedenfalls nicht geworden.

Die ganzen gesellschaftlichen Regeln, Werte und Normen und vor allem das Bild der Frau sind einfach erschreckend. Man fragt sich schon, wie die Frauen am Hof sich das alles gefallen lassen können. Da man mit der Zeit aber ein immer besseres Bild von der Wahren Religion bekommt und wie viel Macht und Druck diese ausübt, konnte ich durchaus nachvollziehen, wieso die Frauen sich erst mal machtlos fühlen und sich so wenig wehren. Alles rund um die verschiedenen Arten der Magie, die Drachen und die Erbfolge am Königshof, fand ich interessant und hoffe, man erfährt im nächsten Band noch mehr darüber. Da man nicht so recht weiß, wer welches Spiel spielt und Aemyra durch ihr unüberlegtes Handeln in viele missliche und gefährliche Situationen gerät, war für Spannung gesorgt.

Fazit:
Ein guter erster Band, in dem wir die Schmiedin Aemyra auf ihrem Weg begleiten, endlich als wahre Königin den Thron zu erobern. Da man nicht weiß, wer welches Spiel spielt und Aemyra durch viele unüberlegte Handlungen immer wieder in missliche und gefährliche Situationen gerät, war für Spannung gesorgt. Aemyra hat es mir etwas schwer gemacht. Sie ist auf der einen Seite eine starke Frau, der man glaubt, dass sie für das Volk nur das Beste will. Dennoch redet sie mehr, als das sie Taten folgen lässt. Fiorean war mir einfach zu blass, um ehrlich zu sein. Alles rund um die verschiedenen Arten der Magie, die Drachen und die Erbfolge am Königshof fand ich interessant und würde mich freuen mehr darüber zu erfahren.

Veröffentlicht am 27.06.2025

Können Aiko und Chiaki das Schicksal besiegen?

A Tale of Foxes and Moons
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Zum Inhalt:
Die Medizinstudentin Aiko tut alles, was sie kann, um den Menschen in ihrer Umgebung zu helfen. Dabei lebt sie jeden Tag in Angst, dass es ihr letzter ist. Denn sie ist die Reinkarnation der ...

Zum Inhalt:
Die Medizinstudentin Aiko tut alles, was sie kann, um den Menschen in ihrer Umgebung zu helfen. Dabei lebt sie jeden Tag in Angst, dass es ihr letzter ist. Denn sie ist die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari und wird in jedem ihrer Leben von der Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi getötet. Nur mit einem Kodama, einem Baumgeist des Waldes an ihrer Seite, schafft sie es, wiedergeboren zu werden. Als ihr Kodama wie alle anderen, dann plötzlich stirbt, weiß Aiko nicht mehr weiter. Sie muss es unbedingt schaffen, den letzten Kodama zu finden, den es irgendwo noch geben soll. Dabei helfen soll ihr ausgerechnet Chiaki, ihr Rivale aus der Universität, der zu allem Übel auch noch die Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi ist und ebenfalls einen neuen Kodama an seiner Seite braucht. Kann es Aiko schaffen, den letzten Kodama zu finden, ohne dass Chiaki ihn zuerst in die Finger kriegt?

Meine Meinung:
Aiko ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen habe. Sie setzt die Bedürfnisse anderer Personen immer über ihre eigenen, wodurch sie nicht nur irgendwann an ihre körperlichen Grenzen stößt, sondern vergisst selbst zu leben. Ich fand ihren inneren Zwist gut und nachvollziehbar dargestellt und konnte die Gründe, die dahinterstecken umso besser verstehen, je mehr ich über Aiko und ihre Vergangenheit erfahren habe. Ich fand es schön, wie sie durch Chiaki und ihre zarten Gefühle für ihn immer mehr aufblühte und ihr bisheriges Handeln infrage stellte. Die Entwicklung, die sie macht, hat mir richtig gut gefallen.

Chiaki ist am Anfang etwas undurchschaubar, weswegen ich nicht so recht wusste, wie ich ihn einordnen sollte. Je mehr ich über ihn, seine Sorgen und Ängste erfahren habe und hinter seine Fassade schauen konnte, desto sympathischer wurde er mir. Gerade weil man erst nach und nach mehr über ihn erfährt, hat man das Gefühl, ihn gemeinsam mit Aiko kennenzulernen und kann ihn dadurch besser einschätzen.

Die Liebesgeschichte zwischen Aiko und Chiaki entwickelt sich langsam, was sehr gut zu ihnen und ihrer Situation gepasst hat. Schließlich ist Aiko die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inar und Chiaki die Reinkarnation des Mondgottes Tsukuyomi, wodurch sie Feinde sind. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ihre Liebe wie eine kleine zarte Pflanze wächst, es auch mal Rückschläge gibt und das Misstrauen der beiden erst langsam ausgeräumt wird. Ich finde, der Autorin ist es gelungen, all die verschiedenen Gefühle der beiden spürbar zu machen, sodass ich mit ihnen die ganze Zeit mitfiebern konnte. Zumal ihre Liebesgeschichte sehr emotional ist.

Dadurch, dass man nicht weiß, wie es zwischen Aiko und Chiaki ausgeht oder das Schicksal doch gewinnt, ist für Spannung gesorgt. Ebenso durch die ganzen Gefahren, in die sie sich begeben müssen, um die verschiedenen Gegenstände zu beschaffen, damit sie den letzten Kodama finden. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und vor allem, ob die beiden eine Chance haben.

Fazit:
Eine emotionale und herzzerreißende Geschichte über zwei Personen, die das Schicksal zu Feinden gemacht hat und die dennoch zusammenarbeiten müssen, damit wenigstens einer von ihnen wiedergeboren wird. Aiko und Chiaki waren mir beide sympathisch und ihre emotionale Liebesgeschichte hat mich vom ersten Moment an ihn seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Zudem bringt die Suche nach dem letzten Kodama, einem Baumgeist des Waldes, seine eigenen Schwierigkeiten mit sich und hält einige Gefahren für sie bereit, wodurch ebenso für Spannung gesorgt ist.

Veröffentlicht am 24.06.2025

Ein verzwickter Fall wartet auf Constantin und Felix

Prost, auf den Doktor
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Zum Inhalt:
Hauptkommissar Constantin Tischler kann es kaum fassen, als Luise ihm mitteilt, wo ihr nächster Fall sie hinführt. Denn im Wirtshaus KRAUSE wurde in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian ...

Zum Inhalt:
Hauptkommissar Constantin Tischler kann es kaum fassen, als Luise ihm mitteilt, wo ihr nächster Fall sie hinführt. Denn im Wirtshaus KRAUSE wurde in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden. Doch wieso war der Biker überhaupt im Gasthaus? Wer außer seinem besten Freund wusste davon? Und wer könnte den Arzt auf dem Gewissen haben? Schließlich hat der Rest des Motorradtreffens, an dem das Opfer teilgenommen hat, auf einer Wiese in Brunngries in Zelten geschlafen. Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Polizeihauptmeister Felix Fink machen sich sofort an die Ermittlungen. Dabei decken sie einige Geheimnisse des Opfers auf, die ihn und seinen Tod in ein anderes Licht rücken.

Meine Meinung:
Wir begleiten Hauptkommissar Constantin Tischler und seinen Kollegen Polizeihauptmeister Felix Fink bei ihren nächsten Ermittlungen, als im Wirtshaus KRAUSE in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden wird. Ich habe Constantin und Felix wieder gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend waren. Zumal das Opfer nicht nur bei vielen Menschen in seinem Umfeld angeeckt ist, sondern während der Ermittlungen einige unglaubliche Geheimnisse über ihn aufgedeckt werden, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Zudem gibt es einen Haufen Verdächtige, die aber alle ein Alibi zu haben scheinen. So sehen sich Constantin und Felix einem verzwickten Fall gegenüber, der die beiden an den Rand der Verzweiflung bringt. Ich habe jedenfalls gern mit ihnen ermittelt und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen.

Mir hat gefallen, dass Felix immer forscher gegenüber Constantin wird. Er sagt, was er denkt, nimmt Constantin auch mal auf den Arm, was dieser mal gut, mal schlecht wegstecken kann und wirkt auch was seine Vermutung und Meinung während der Ermittlungen angeht immer sicherer. Zudem merkt man, wie sehr Constantin die Meinung seines Kollegen schätzt und sie auch ernst nimmt. Beide wirken wie ein eingespieltes Team, die sich wunderbar ergänzen und damit den ein oder anderen Verdächtigen ins Schwitzen bringen. Außerdem habe ich mich wieder köstlich über die Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe, amüsiert.

Tereza Horák und Nori Krause sind mal wieder in ihrem Element und haben eine neue Geschäftsidee. Ich bin echt gespannt, ob die beiden Frauen irgendwann nicht doch erwischt werden oder sich in etwas hineinmanövrieren, aus dem sie nicht so schnell wieder herauskommen. Jedoch ist es schon amüsant, wie die beiden hinter dem Rücken der Polizei und allen anderen in Brunngries ihre krummen Dinger abziehen.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir Hauptkommissar Constantin Tischler und seinen Kollegen Polizeihauptmeister Felix Fink bei ihren Ermittlungen begleiten, als im Wirtshaus KRAUSE in einem der Gästezimmer der Arzt Sebastian Burgegger tot aufgefunden wird. Ich habe Constantin und Felix gern bei ihrem Ermittlungen begleitet, die ganz schön verzwickt waren, da es zwar einen Haufen potenzieller Verdächtiger gab, die aber alle ein Alibi zu haben scheinen. Dadurch und durch die Geheimnisse des Opfers, die Constantin und Felix während der Ermittlungen aufdecken, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Zudem habe ich mich wieder über die Neckereien und Wortgefechte zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen amüsiert.

Veröffentlicht am 21.06.2025

Wird das Strickevent ein Erfolg?

Die Liebe wartet im Watt
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Zum Inhalt:
Langsam bekommen Bentje und ihre Freundin Imke immer mehr Routine bei ihrer Arbeit in der Pension Lüttje Glück. So fiebert vor allem Bentje dem ersten Strickevent in der Pension entgehen und ...

Zum Inhalt:
Langsam bekommen Bentje und ihre Freundin Imke immer mehr Routine bei ihrer Arbeit in der Pension Lüttje Glück. So fiebert vor allem Bentje dem ersten Strickevent in der Pension entgehen und fragt sich, ob es ihnen wohl gelingen wird. Wäre das noch nicht genug, muss sie sich der Frage stellen, ob sie die Renovierung der Pension wirklich noch aufschieben kann oder doch endlich anpackt. Zum Glück hat sie den Tischler Jasper an ihrer Seite, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Als dieser sich alles anschaut, damit Bentje eine ungefähre Vorstellung davon hat, was sie eine Renovierung kosten wird, entdeckt er einen Brief, der ihn, Bentje und Imke in Aufregung versetzt. Wer war die Frau, die diesen Brief an ihre Tochter geschrieben hat und was ist aus ihnen geworden? Bentje kann nicht anders und macht sich auf die Suche.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mittendrin im Geschehen und erleben mit, wie es Bentje vor ihrem geplanten Strickevent in der Pension Lüttje Glück geht. Ich konnte ihre Unsicherheit und ihre Aufregung, ob alles klappen wird, voll und ganz nachvollziehen. Ebenso finde ich, merkt man ihr aber auch ihre Freude darüber an, mit den anderen Frauen zusammen zu stricken. Ich finde, wenn man Bentje so zuhört, möchte man am liebsten gleich selbst zu den Stricknadeln greifen und sich der kleinen Gruppe anschließen. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige, sympathische Protagonistin gelungen, mit der ich mitgefiebert, gelacht, mich gefreut, aber auch die stillen Momente genossen habe. Besonders an Bentje mochte ich ihre Herzlichkeit, ihren Mut trotz ihrer Unsicherheit und Angst weiterzumachen und für ihre Träume zu kämpfen.

In einer Nebenhandlung lernen wir Paula kennen, die alleine am Strickevent teilnehmen muss, weil ihre Freundin mit einem gebrochenen Beim im Krankenhaus liegt. Mir war Paula sympathisch und ich konnte die Gründe für ihre Zurückhaltung den anderen Frauen und dem mysteriösen Feuermann gegenüber verstehen. Umso schöner fand ich es, wie Paula im Laufe der Handlung immer mehr auftaut, wieder mehr am Leben teilnimmt und zu sich selbst findet. Zudem bin ich wegen dem, was in der Geschichte passiert, gespannt, ob wir sie im nächsten Band wiedersehen werden.

Die Autorin hat es geschafft, die Atmosphäre des Orts einzufangen und für mich spürbar zu machen. Durch ihre lebhaften Beschreibungen hatte ich nicht nur das Gefühl, den Wind auf meiner Haut zu spüren, sondern habe die Frauen richtig vor mir gesehen, wie sie da stricken, schnacken und Spaß haben. Zudem habe ich mich immer wieder über die kleinen Neckereien zwischen Bentje, Imke und Jasper amüsiert.

Fazit:
Ein wunderbarer Wohlfühlroman, in dem wir miterleben, wie es Bentje bei ihrem ersten Strickevent in der Pension Lüttje Glück ergeht. Ich war gespannt, wie dieses verläuft und was es sonst noch für Neuigkeiten bei Bentje, Imke und Jasper gibt. Ich habe vom ersten Moment an mit der sympathischen Bentje mitgefiebert, gelacht, mich mit ihr gefreut und auch die stillen Momente genossen. Zudem fand ich es schön, Paula kennenzulernen und bin gespannt, ob wir sie im nächsten Band wiedersehen werden.