Der adresslose Mörder
Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne AdresseSully ist nach einem Schicksalsschlag zu seiner Patentante Rose gezogen, die ihm unter die Arme greift und ihm einen Job als Briefträger vermittelt. Auf einer Tour stolpert er über eine Leiche und wird ...
Sully ist nach einem Schicksalsschlag zu seiner Patentante Rose gezogen, die ihm unter die Arme greift und ihm einen Job als Briefträger vermittelt. Auf einer Tour stolpert er über eine Leiche und wird somit an seine Vergangenheit als Analytiker beim BKA erinnert. Die Polizistin Claire Bofferding glaubt an einen Mord, ihre Vorgesetzten an einen tragischen Unfall. Als kurz darauf ein weiteres Unglück passiert, bittet sie den radelnden Sully um Hilfe.
Dies ist der Auftakt zur Reihe um den radelnden Detektiv. Es ist ein Cosy Crime - die Mischung aus Privatleben, Landschaftsidylle und leichtem Krimi war genau richtig für meinen Geschmack.
Das Cover ist schön gestaltet und zeigt ein beschauliches Dorfidyll.
Sully ist mir gleich sympathisch, man merkt er liebt seine Tätigkeit und ist nicht auf den Kopf gefallen. Claire ist zunächst unscheinbar und man bekommt wenig von ihr mit. Da hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Dennoch kann ich mir eine sehr gute Freundschaft zwischen ihr und Sully vorstellen.
Rose mag ich sehr. Sie ist irgendwie der Ruhepol und zieht die Strippen insgeheim.
Die Geschichte fande ich sehr interessant und ich muss gestehen, ich hab bis jetzt noch nie von einem Ort ohne Namensschilder gehört. Im Nachgang schon gruselig und regt zum Nachdenken an.
Man konnte als Leser mitermitteln und sich seine eigenen Gedanken machen. Ich hatte doch recht früh den richtigen Riecher, dennoch hat dies dem Lesevergnügen nicht geschmälert.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.