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Veröffentlicht am 30.01.2025

Die Eine

Hollywood Hearts – Mr. Womanizer
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„Hollywood Hearts – Mr. Womanizer“ von Piper Rayne ist der dritte und finale Band ihrer Romance Reihe über große Träume und zweite Chancen.
Jagger Kale ist mittlerweile eine große Nummer in Hollywood, ...

„Hollywood Hearts – Mr. Womanizer“ von Piper Rayne ist der dritte und finale Band ihrer Romance Reihe über große Träume und zweite Chancen.
Jagger Kale ist mittlerweile eine große Nummer in Hollywood, der neben seinem knallharten Ruf in der Branche, mit dem er für seine Mandanten stets das Unmöglich möglich macht, auch eine jahrelange Erfolgsbilanz als Womanizer hat, der keine Frau zweimal ansieht. Für den einsamen Wolf sind Frauen nur Zeitvertreib, aber er ist stets offen und ehrlich, wenn es um seine Absichten geht. Sein Herz hat er bereits vor vierzehn Jahren verschenkt und wollte es niemals wieder zurückhaben. Dass der Zufall ihn aber ausgerechnet mit der Frau zusammenführt, die er als Einzige jemals geliebt hat, erscheint ihm wie eine zweite Chance des Schicksals. Leider hasst ihn Quinn abgrundtief, denn es gibt niemanden, der sie jemals so verletzt hat wie Jagger.

Von den drei Freunden in Hollywood bleibt nur noch der zynische und scheinbar gefühlskalte Jagger übrig, der bisher eher mit trockenen Kommentaren und seiner Abneigung gegen Beziehungen auf sich aufmerksam machte. Piper Rayne zeigen jedoch in diesem Abschlussband, dass auch Jagger sehr wohl ein Herz besitzt und eigentlich tief versteckt einen guten Kern hat.
Der leichte und lockere Schreibstil der beiden Autorinnen ist mitreißend wie immer, so dass man schnell durch die Seiten fliegt. Jagger bekommt seine Second Chance und eine Frau, die sich als Einzige nicht herumkommandieren lässt.
Ich habe mit Quinn mitgefühlt und konnte ihre widerstreitenden Emotionen nachvollziehen. Zum Glück besitzt sie trotz ihrer Schwäche für Jagger auch Rückgrat und lässt ihn für seine Wiedergutmachung ordentlich arbeiten.
Jaggers damaliges Verhalten ist wirklich unentschuldbar, auch wenn die Motive vielleicht anders waren, als sie auf den ersten Blick schienen. Er kämpft jedoch für seine zweite Chance und zeigt Seiten an sich, mit denen man nie gerechnet hätte. Er wird aber auch nicht von einer Sekunde auf die andere ein neuer Mensch und macht auch Fehler, was die Lovestory noch authentischer wirken lässt.
Trotz aller Verletzungen ist die Chemie zwischen Quinn und Jagger eindeutig funkensprühend. Wer also wissen will, ob und wie ein absoluter Womanizer seine Liebe wiederfindet, der ist in diesem Buch genau richtig.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2025

Liebe und Lügen

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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„Unlock My Truth“ von Saskia Louis ist der zweite Band ihrer New Adult Romance Reihe Golden Heights.
Carly hat sich in Golden Heights den Traum von einem Kunststudium erfüllt, aber der Preis ist ein riesiges ...

„Unlock My Truth“ von Saskia Louis ist der zweite Band ihrer New Adult Romance Reihe Golden Heights.
Carly hat sich in Golden Heights den Traum von einem Kunststudium erfüllt, aber der Preis ist ein riesiges Lügengebilde, welches sie um ihr Leben aufgebaut hat. Eine davon ist, dass sie seit zwei Jahren in den Bruder ihrer besten Freundin Lexie verliebt ist, der gleichzeitig auch einer ihrer wenigen engen Freunde ist. Ty ist Barkeeper und aufgrund seiner Vergangenheit auch nicht gerade ein offenes Buch. An ihrem 21. Geburtstag will Carly endlich mit ihren vermeintlich aussichtslosen Gefühlen gegenüber Ty abschließen, doch dann lockert der Alkohol derart ihre Zunge, dass ihr eine Bemerkung herausrutscht, die Ty zum Nachdenken bringt. Sind ihre Gefühle vielleicht gar nicht so einseitig, wie Carly bisher geglaubt hat?

Es geht wieder nach Golden Hights und diesmal stehen Carly und Ty im Mittelpunkt. Auch wenn die Handlung durchaus mit dem Vorgänger verknüpft ist, braucht man trotzdem keine Vorkenntnisse.
Der humorvolle und mitreißende Schreibstil von Saskia Louis liest sich hervorragend und die beiden Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Carly ist ein absoluter Sonnenschein, denn sie hat in ihrer Vergangenheit genug Schatten erlebt, um ihnen jetzt keine Chance mehr zu geben. Ihre positive Einstellung ist bewundernswert und im Gegensatz zum ersten Eindruck macht sie diese niemals schwach und naiv, sondern eher stark. Ich konnte ihre Beweggründe durchaus nachvollziehen, aber je länger man eine Lüge laufen lässt, desto schwerer die Explosion, wenn sie ans Tageslicht kommt.
Ty ist in dieser Konstellation der Grump, aber hinter der unverbindlichen Fassade des sorglosen Players steckt ein sensibler und verletzlicher Mann, der auf die harte Tour gelernt hat, dass einen gerade die Menschen, die einen lieben sollten, am meisten weh tun können.
Ich liebe die witzigen Schlagabtausche, genau wie die berührenden Szenen, die einem manchmal das Herz brechen. Die Chemie zwischen Carly und Ty funktioniert absolut, so dass mich ihre Gefühlsachterbahn in jedem Moment catchen konnte. Ihre Entwicklung der Charaktere hat mich komplett überzeugt und es gibt zwar Dramen, aber diese sind schlüssig und wirken niemals konstruiert oder überflüssig. Insgesamt mochte ich diesen Band sogar ein wenig mehr als den Auftakt.

Mein Fazit:
Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 26.01.2025

Schranken überwinden

We between Worlds
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„We between Worlds“ von Francesca Peluso ist eine unterhaltsame Haters-to-Lovers Romance und der erste Band ihrer Ferham Creek Reihe.
Die Küstenstadt Ferham Creek war schon immer in zwei Teile gespalten. ...

„We between Worlds“ von Francesca Peluso ist eine unterhaltsame Haters-to-Lovers Romance und der erste Band ihrer Ferham Creek Reihe.
Die Küstenstadt Ferham Creek war schon immer in zwei Teile gespalten. Auf der Eastside leben die Reichen und Privilegierten, deren Kinder die exklusive Privatschule dort besuchen. Auf der Westside lebt der ärmere Teil der Bevölkerung, der bei allen Entscheidungen meist den Kürzeren zieht. Peyton Torres gehört eindeutig zur Westside, auch wenn sie durch ein Stipendium die Privatschule der Eastside besucht. Ihre Mitschüler lassen sie seit Jahren tagtäglich ihren Status spüren und so ist Peyton auch äußerst misstrauisch, als sich ihr ausgerechnet Charles McCoy, der Golden Boy und Sohn der Bürgermeisterin, nähert. Charles hat ganz eigennützige Gründe, denn er braucht zum Schein eine Freundin von der Westside, falls seine dumme Aktion bekannt wird, die seine Mutter ihren Job kosten könnte.

In dieser Lovestory prallen zwei völlig gegensätzliche Welten aufeinander, die sich normalerweise nur ungern kreuzen. Die sozialen Unterschiede sind äußerst heftig und das gegenseitige Verständnis kaum vorhanden. Francesca Peluso lässt sich diese Welten Stück für Stück annähern, was ihr absolut gelungen ist. Ihr Schreibstil liest sich leicht und locker und es macht Spaß, Peyton und Charles zu begleiten.
Peyton muss Tag für Tag für ihre ambitionierten Ziele kämpfen und dabei mehr Leistung bringen, als ihre wohlhabenden Mitschüler, deren Eltern ihnen viele Türen öffnen. Dazu kommen ihre Jobs und die Sorge um ihre drei jüngeren Geschwister, so dass Peytons Tag eigentlich 48 Stunden haben müsste. Trotzdem bleibt sie sich immer treu und gibt Charles ordentlich Kontra. Dass sie sich auf diesen Deal einlässt, ist absolut nachvollziehbar und macht sie auf keinen Fall weniger sympathisch.
Charles ist anfangs eine wandelnde Red Flag, der denkt, er kann mit allem durchkommen. Die Erkenntnis, dass auch sein Handeln ernste Konsequenzen hat, ist hilfreich, um ihn schließlich zum Umdenken zu bewegen. Seine Entwicklung ist glaubhaft beschrieben und es ist süß, wie er Peyton immer mehr verfällt. Er wird sich seiner privilegierten Stellung deutlich bewusst und setzt sie durch Peytons Einfluss endlich auch richtig ein.
Ich mochte beide Hauptfiguren und ihre Annäherung ist witzig und gefühlvoll zugleich. Vorurteile müssen auf beiden Seiten abgebaut werden, denn letztendlich gibt es viele Gemeinsamkeiten. Das sich anbahnende Drama ist zwar vorhersehbar, aber es wurde gut umsetzt und die Lösung passt perfekt zu den Charakteren. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2025

Neue Ziele

This could be home
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„This could be home“ von Lilly Lucas ist der zweite Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die an den Traumstränden Hawaiis spielt.
In den letzten Wochen hat Laurie gemeinsam mit ihrem Bruder das familieneigene ...

„This could be home“ von Lilly Lucas ist der zweite Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die an den Traumstränden Hawaiis spielt.
In den letzten Wochen hat Laurie gemeinsam mit ihrem Bruder das familieneigene Surfer-Hostel renoviert. Eigentlich wollte sie danach zu ihrem Studium zurückkehren, doch ein Unfall, bei dem sie fast ertrunken wäre, lässt sie ihre Lebensziele überdenken. Aus einer vagen Idee wird schnell die Überzeugung, dass die Ausbildung zur Rettungsschwimmerin genau das Richtige für Laurie wäre. Ihr Retter Chip, der beste Kumpel ihres Bruders, ermutigt Laurie und vermittelt ihr ein Praktikum bei den Lifeguards. Leider hält sein Bruder Tristan Laurie nur für ein Baywatch-Nixe und macht aus seiner Abneigung, sie für zwei Wochen in seinem Rettungsturm zu dulden, kein Geheimnis. Doch schnell wird klar, dass er sie völlig unterschätzt hat. Und auch Laurie findet den attraktiven Grump bald nicht mehr ausschließlich unausstehlich.

Lilly Lucas schickt uns auch im zweiten Teil ihrer Hawaii Love Reihe auf die Trauminsel, die jedoch auch einen Realitätscheck bekommt. Für die dort lebenden Locals hält die Insel nicht immer nur Sonnenseiten bereit, was auch Laurie schnell merkt, während sie ihre Pläne schmiedet. Der Schreibstil liest sich wie immer leicht und locker und auch wenn nur aus Lauries Perspektive erzählt wird, sind Tristans Gefühle trotzdem präsent.
Ich mochte Laurie wirklich und ich fand gut, dass sie für ihren Traum kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Natürlich ist sie manchmal auch naiv, wenn es um die Voraussetzungen für ihren Traumjob geht, und sie hat Glück, dass Tristan ihr hilft und sie pusht.
Der erste Eindruck von Tristan ist alles andere als positiv, aber das ändert sich sehr schnell. Er ist definitiv einer von den Guten und er tat mir manchmal leid, wenn ihn Laurie mit ihrer Bindungsangst auf Abstand hält.
Beide Charaktere müssen erst ihre Vergangenheit überwinden, bevor sie sich richtig aufeinander einlassen, aber dieser Weg ist glaubwürdig und mitreißend beschrieben. Das Wiedersehen mit Vince und Lou ist ein zusätzlicher Pluspunkt, doch man kann das Buch auch problemlos unabhängig von den anderen Bänden genießen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Tödliche Mythen

Racheritual
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„Racheritual“ von Ethan Cross ist der erste Band seiner neuen Baxter Kincaid Reihe, in der der Ermittler weit weniger blutrünstig vorgeht, als seine bisherigen Helden.
In San Francisco geht der berüchtigte ...

„Racheritual“ von Ethan Cross ist der erste Band seiner neuen Baxter Kincaid Reihe, in der der Ermittler weit weniger blutrünstig vorgeht, als seine bisherigen Helden.
In San Francisco geht der berüchtigte Ravenkiller um, dessen Opfer meist Obdachlose und Straßenkinder sind, die später mit herausgeschnittenen Herzen und nordischen Runen auf der Stirn irgendwo zur Schau gestellt werden. Baxter Kincaid und sein Partner Terry sind auf den Fall angesetzt, aber sie ahnen nicht, was er sie alles kosten wird. Neun Jahre später hat Baxter den Polizeidienst längst quittiert und arbeitet als Privatermittler. Ab und zu zieht ihn das San Francisco Police Department noch als Berater hinzu, doch als der Fall des Ravenkillers, den Baxter damals zur Strecke brachte, wieder aufgerollt werden soll, wartet er nicht erst auf eine Einladung, um das schlimmste zu verhindern.

Ich bin ein großer Fan der Francis Ackerman jr. Reihe von Ethan Cross und so war ich sehr neugierig auf seinen neuen Helden. Baxter Kincaid ist mit seiner entspannten und pazifistischen Hippie-Attitude wirklich das komplette Gegenteil zur Killermaschine Ackerman und ich gebe zu, dass ich erst eine Weile gebraucht habe, bis ich mit ihm warmgeworden bin.
Das Buch ist in drei Teile untergliedert, wobei der erste Abschnitt die Vorgeschichte von Baxter behandelt und erst der zweite Abschnitt in die Gegenwart wechselt. Leider konnte mich, entgegen meiner Erfahrungen mit dem Autor, der erste Teil nicht wirklich mitreißen. Ich habe ernstlich gezweifelt, ob Baxter vielleicht ein Fehlgriff war, aber es lohnt sich definitiv dranzubleiben.
Der eigentliche Täter steht in diesem Buch von Anfang an fest und für mich persönlich ist dadurch ein wenig Spannung abhandengekommen. Das wirklich spannende und komplexe an diesem ungewöhnlichen Thriller sind die Charaktere und deren Entwicklung und Geheimnisse. Für die Dynamik ist es toll, dass es viele verschiedene Perspektiven gibt, so dass man oft überrascht wird.
Richtig mitgefiebert habe ich aber erst ab dem dritten Abschnitt, wenn sich die Facetten der Protagonisten langsam herauskristallisieren. Auch Baxter mochte ich dann wesentlich mehr, obwohl die explosive Corin an alte Ackerman Aktionen erinnert.
Positiv ist, dass diese Reihe wirklich völlig anders ist und nicht nur ein Spin Off der Erfolgsbücher. Ich bin neugierig, wohin die Reise von Baxter gehen wird, und wie sich sein Team weiterhin entwickelt.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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