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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Man sieht sich immer zwei Mal im Leben...

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Äußerlich macht "Worst Date ever" schon einiges her. Die Farben, Figuren, der Titel und der Farbschnitt gefallen mir gut. Es geht um Margot, eine hoffnungslose Romantikerin, die ihre große Liebe nicht ...

Äußerlich macht "Worst Date ever" schon einiges her. Die Farben, Figuren, der Titel und der Farbschnitt gefallen mir gut. Es geht um Margot, eine hoffnungslose Romantikerin, die ihre große Liebe nicht online kennenlernen möchte. Denn in der Vergangenheit hatte sie nicht so gute Erfahrungen gemacht, aber es hilft ja nichts...Ihr Date mit Oliver, den sie online kennengelernt hat, was das schlechteste Date ever! Oder?

Das Buch fängt direkt sehr überraschend und spicy an, sodass man einen guten Einblick in Margot und die Gründe bekommt, warum sie so ist wie sie ist. Der Schreibstil ist unkompliziert , flüssig und witzig. So konnte ich das Buch schnell durchlesen. Außerdem haben mir die Spitzfindigkeiten zwischen Margot und ihrer Mitbewohnerin Sloane gut gefallen. Die spicy Szenen sind gut geschrieben, sodass man die Anziehung förmlich spüren kann.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

Ferienvibes

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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In "Seaside Sisters: Lenes Inselsommerglück" geht es vier Freundinnen. Lene, die Protagonistin dieses Bandes schwärmt von einem Mitschüler, der aber Augen für eine andere hat. Und dann ist da noch der ...

In "Seaside Sisters: Lenes Inselsommerglück" geht es vier Freundinnen. Lene, die Protagonistin dieses Bandes schwärmt von einem Mitschüler, der aber Augen für eine andere hat. Und dann ist da noch der Schreibwettbewerb. Für ihre Reportage hat Lene immernoch kein passendes Thema gefunden...
Das Buch ist ein toller Auftakt für Kinder und Jugendliche, die in eine Geschichte mit Feriengefühl eintauchen wollen. Schon allein das Aussehen des Buches verleiht einem durch das sommerliche Cover, den Titel und den Farbschnitt pure Ferienvibes.

Die Karte der Insel Rosenholm und die kleinen Figurenbeschreibeungen am Anfang geben vor und während des Lesens einen guten Überblick. Generell sind die Illustrationen und kleinen Comics ansprechend, detailreich und atmosphärisch.

Die Geschichte an sich ist thematisch passend für Lesende ab 10. Die angesprochenen Themen (z. B. Verliebtsein, Freundschaft, ...) sind alltagsnah. Sprachlich gelingt es Mia Andersen, die Ferienvibes genauso zu erzeugen, wie es die Bilder tut.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Polarisierende Figuren

Fünf Tage im Licht
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"Fünf Tage im Licht" ist ein gesellschaftskritischer Sommerroman, den man gut in einem Rutsch durchlesen kann.
Die Sommeratmosphäre mit dem Setting auf der griechischen Insel wird durch die zahlreichen ...

"Fünf Tage im Licht" ist ein gesellschaftskritischer Sommerroman, den man gut in einem Rutsch durchlesen kann.
Die Sommeratmosphäre mit dem Setting auf der griechischen Insel wird durch die zahlreichen Beschreibungen sofort erzeugt.

Im Fokus der Erzählung steht Sophie, die Protagonistin, die sich gerade in einer Selbstfindungsphase befindet. Sie versucht für sich selbst herauszufinden, welchen Stellenwert Liebe, Familie, Kunst, Freundschaften und ihre Selbstwert in ihrem Leben haben. Durch den Einblick in ihr Innerstes und einige ihrer Handlungen sammelte sie bei mir während des Lesens nicht immer unbedingt Pluspunkte. Auch die anderen Figuren haben ihre Ecken und Kanten uns polarisieren eher, als dass sie auf Anhieb sympathisch sind.

Aus diesem Grund war das Ende für mich eher unerwartet jedoch passend und hat die Geschichte im ganzen abgerundet.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Wenn Gefühle plötzlich Federn bekommen

Hilfe, zu viele Zaubereulen!
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Das Kinderbuch "Hilfe, zu viele Zaubereulen!" von Mars-Leo Frei weckt schon mit dem bunt und wild gestalteten Cover. Liebevoll illustriert von Daniela Kohl ergänzen die Bilder die lustige und magische ...

Das Kinderbuch "Hilfe, zu viele Zaubereulen!" von Mars-Leo Frei weckt schon mit dem bunt und wild gestalteten Cover. Liebevoll illustriert von Daniela Kohl ergänzen die Bilder die lustige und magische Geschichte von Zoa.

Zoa ist total wütend, weil sich in ihrem Leben plötzlich alles verändert: Ihre Oma zieht nach Griechenland, sie muss in eine neue Stadt ziehen und ihre beste Freundin zurücklassen. Als dann auch noch immer mehr magische Eulen um sie herum auftauchen, gerät alles völlig durcheinander. Nun muss Zoa herausfinden, warum ausgerechnet sie mit diesen Zaubereulen verbunden ist.

Der Fokus des Buches liegt auf Gefühlen und wie man mit ihnen umgeht. Dieser Ansatz ist (nicht nur für Kinder) total wichtig. Die Idee von Mars-Leo Frei den Zugang zu Emotionen mit Hilfe der Zaubereulen und Humor zu schaffen ist genial. Man "fliegt" quasi nur so durch die Geschichte durch und ehe man sich versehen kann, hat man das nächste Buch beendet. Aus diesem Grund ist das Buch auch für jüngere Leser*innen bzw. zum Vorlesen geeignet.

Ich möchte noch zwei Kleinigkeiten anmerken: Das Ende hätte ich mir noch etwas länger gewünscht, da bei mir noch ein paar Fragen offen geblieben sind. Und Zauberei-Fans dürfen mit diesem Buch keine großartig ausgetüftelte magische Welt erwarten. Das war denke ich aber auch nicht der Kern der Geschichte.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Sprachlich eindrucksvoll und atmosphärisch

Schlaf
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Das Cover spiegelt ein gepflegtes, gutbürgerliches, friedliches Haus wider. So, wie Margarets Familie. Denn genau das ist das Image, dass ihre Mutter stets versuchte zu übermitteln. Die ersten Kapitel ...

Das Cover spiegelt ein gepflegtes, gutbürgerliches, friedliches Haus wider. So, wie Margarets Familie. Denn genau das ist das Image, dass ihre Mutter stets versuchte zu übermitteln. Die ersten Kapitel geben einen Einblick in Margarets Kindheit, ihre Gefühle und Erlebnisse. Die Stimmung, die Honor Jones durch Sprache erzeugt ist unglaublich großartig.

Wer nach einem "Heile-Welt-Buch" sucht, ist hier an der falschen Adresse, denn "Schlaf" zeigt eindrucksvoll, wie Familiendynamiken und Traumata sich über die Zeit entwickeln und manifestieren. Margarets Distanziertheit zu ihrer Familie wird nicht nur durch ihre Gedanken expliziert, sondern vor allem auch durch den Schreib- und Sprachstil von Honor Jones und der Übersetzerin Claudia Voit.

Das Buch hat einige Längen, die zu der Idee an sich passen, man als Leser*in jedoch mögen muss.

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