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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2018

Eines Tages vielleicht

Cinder & Ella
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Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht, es spricht mich leider absolut nicht an. Es ist irgendwie langweilig und die Farbabstimmung aufeinander gefällt mir nicht, die Farben sind mir in Kombination ...

Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht, es spricht mich leider absolut nicht an. Es ist irgendwie langweilig und die Farbabstimmung aufeinander gefällt mir nicht, die Farben sind mir in Kombination zueinander zu extrem - ich finde der türkise Hintergrund mit den Rosen passt nicht zusammen und geht daher gar nicht. Ich würde mir ein schöneres Cover für diese tolle Geschichte wünschen!


Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen guten Vorgeschmack auf die Hauptfiguren Cinder und Ella holen. Die Autorin Kelly Oram hat die Geschichte auf einen Prolog und zweiunddreißig Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Ella bzw. Brian geschrieben.

Der Einstieg gelingt durch den guten Prolog sehr gut. Durch den sehr angenehmen Schreibstil ist die Geschichte leicht zu lesen und man kommt sehr schnell und gut voran, die Seiten fliegen regelrecht dahin. Ich hätte das Buch am liebsten in einem Durch gelesen und auf Pausen verzichtet!

Kelly Oram hat einen tollen Humor und Schreibstil, bereits nach wenigen Zeilen konnte sie mich für die jeweilige Hauptfigur begeistern. Ich liebe beide, Cinder/Brian und Ella haben beide das gewisse etwas und überzeugen jeder auf seine Art. Aber auch die eine oder andere Nebenfigur habe ich ins Herz geschlossen. Die Chats zwischen den Hauptfiguren fand ich eine nette und gelungene Abwechslung und konnte mich oft erheitern. Natürlich kommen auch die Bösewichte nicht zu kurz, wobei mich persönlich einige überrascht haben. Allgemein muss ich sagen dass die Geschichte zwar stellenweise vorhersehbar war mich aber auch öfters überraschen konnte was ich sehr gut fand! Ich mag es wenn man nicht alles vorhersagen kann sondern die Autorin es schafft einen zu überraschen, und das ist Kelly Oram definitiv gelungen!

Das Ende an sich fand ich gelungen und es hat mir gefallen aber ich fand es als Ende selbst nicht gut. Ich hätte mir einen Epilog gewünschten denn so wie 'Cinder & Ella' nun endet ist es für mich nicht stimmig, mir fehlt hier noch zu viel um mit dem Buch abschließen zu können. Das ist schade, denn ansonsten fand ich die Geschichte gut aber das Ende war mir zu abrupt und ohne Aussicht auf das 'danach' zu unstimmig und daher leider nicht so gelungen wie erhofft! Sorry, aber dafür muss ich einen Stern abziehen.

Fazit: Definitiv zu empfehlen!

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  • Geschichte
Veröffentlicht am 26.09.2018

Die Scherben von gestern und die Geister von heute

Mitten im Sturm
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Das Cover ist wunderschön und lädt richtig zum Träumen ein. Ich finde es sehr schön obwohl echte Menschen darauf abgebildet sind und mir dies normalerweise nicht so gut gefällt. Ich finde es lädt hier ...

Das Cover ist wunderschön und lädt richtig zum Träumen ein. Ich finde es sehr schön obwohl echte Menschen darauf abgebildet sind und mir dies normalerweise nicht so gut gefällt. Ich finde es lädt hier aber dennoch ab dem ersten Blick so richtig zum Träumen ein!

Der Roman ‘Mitten im Sturm‘ der österreich-amerikanischen Autorin Jessica Winter umfasst dreiundvierzig Kapitel sowie einen Epilog. Man merkt ihrem erfrischenden Schreibstil ihre Leidenschaft zum Schreiben an. Sie hat es nach nur wenigen Zeilen geschafft mich von ihrem Können zu überzeugen und mich von ihren beiden Hauptfiguren zu begeistern!

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Grace und Eric geschrieben. Ich mochte Grace bereits nach wenigen Zeilen, aber auch Eric hatte ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Der Schreibstil der Autorin Jessica Winter ist, wie gesagt toll – er ist sehr angenehm und man kommt dadurch beim Lesen gut und leicht voran und wird dabei toll von den Figuren unterhalten, der Humor kommt dabei definitiv nicht zu kurz. Die Seiten fliegen, durch den tollen Schreibstil und die Abwechslung zwischen den Kapitel von Grace und Eric, nur so dahin und ehe man sich’s versieht hat man bereits das Ende erreicht.

Ich muss hier unbedingt noch einen sehr schönen Spruch der zwei Freundinnen zitieren:
Du bist stärker, als du dich gerade fühlst. Du bist tapferer, als du denkst
Du bist wertvoller, als du ahnst. Du bist nicht allein, und du wirst geliebt

Fazit: Toll, toll und nochmal toll. Ich bin von dem Buch begeistert! Ich werde die Autorin Jessica Winter auf jeden Fall weiter verfolgen und mir auch die Bücher der ‘Julia und Jeremy‘-Reihe zu Gemüte führen!! Ich kannte diese bisher nicht und auch wenn Julia und Jeremy hier kurz vorkommen denke ich nicht dass man diese unbedingt vorher gelesen haben muss – ich werde es aber auf jeden Fall nachholen denn mich konnte die Autorin mit ihrem Schreibstil für ihre Bücher begeistern!

Veröffentlicht am 13.09.2018

Träume sterben, wenn man keine Risiken eingeht

This is Love - Travis & Viola
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This is Love‘ ist der heiß ersehnte, zumindest von mir, zweite Band der Checkmate-Reihe rund um 'Travis & Viola'. Kennedy Fox ist das Pseudonym zweier erfolgreicher amerikanischer Liebesroman-Autorinnen, ...

This is Love‘ ist der heiß ersehnte, zumindest von mir, zweite Band der Checkmate-Reihe rund um 'Travis & Viola'. Kennedy Fox ist das Pseudonym zweier erfolgreicher amerikanischer Liebesroman-Autorinnen, da war ich anfangs etwas skeptisch aber mein Vorurteil gegen Pseudonyme wurde widerlegt!

Das Cover ist toll und passt gut zum ersten Band der Reihe. Ich finde es ist durch das schwarzweise Bild zwar einfach gehalten wird aber durch den goldenen Schriftzug definitiv aufgepeppt.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Roman holen, er umfasst einundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Die Abschnitte in den Kapiteln sind abwechselnd aus Sicht von Viola bzw. Travis geschrieben.

Am Anfang ist wieder ein Auszug aus der Wortdefinition bzw. Erklärung für ‘Schachmatt‘ zu finden – dieses Mal war mit bereits klar warum!

Band zwei setzt unmittelbar vor dem Ende von Band eins ein. Es beginnt mit einem Travis Kapitel zehn Stunden zuvor. und geht dann mit einem Viola Kapitel in der Gegenwart weiter und schließt somit direkt ans Ende von Band eins an. Das finde ich sehr gut! Kennedy Fox hat es erneut geschafft mich von der Geschichte rund um Travis und Viola zu bezaubern und an das Buch zu fesseln, ich habe es regelrecht verschlungen! Dennoch habe ich dieses mal etwas das heiße Spiel zwischen den beiden vermisst, ich finde der vorherige Band war in dieser Hinsicht etwas besser und ziehe daher einen Stern ab.

Den Epilog fand ich nett gestaltet denn er begann ähnlich wie der Prolog vom ersten Teil von Travis und Viola – ich habe es sofort erkannt

PS: Ich finde Courtney total super und freue mich bereits auf den Band mit und über sie - der wird bestimmt super toll!

Veröffentlicht am 04.09.2018

Kann-nicht liegt im Grabe, Will-nicht steht daneben

Was wir zu hoffen wagten
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Das Buchcover ist sehr schön gestaltet, es gefällt mir ausgesprochen gut und passt auch phantastisch zur damaligen Zeit. Die Farbgebung ist sehr schön und harmonisch – im Gegensatz zum Inhalt des Buches.

In ...

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet, es gefällt mir ausgesprochen gut und passt auch phantastisch zur damaligen Zeit. Die Farbgebung ist sehr schön und harmonisch – im Gegensatz zum Inhalt des Buches.

In 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf das Berlin des Jahres 1912 und die Geschwister Felice, Willi und Ille holen. Der Roman der Autorin Michaela Saalfeld umfasst insgesamt vierzig Kapitel aus Sicht von verschiedenen Personen. Die Geschichte teilt sich auf einen Vorspann, drei Teile betitelt mit Ille, Willie und Felice sowie einen Abspann auf.

Der Vorspann hat mir gut gefallen, der Anfang von Ille war hingegen schwer, langatmig und eher mühsam zu lesen - da musste ich mich durchquälen bis ich dann endlich zu einem spannenderen Abschnitt kam. So richtig konnte mich das Buch allerdings erst ab zirka der Hälfte begeistern. Auch Willis Teil war mir persönlich zu langweilig, vor allem jene wo er nicht vorkam. Stellenweise hat es sich so dahin gezogen dass mir fast der Spaß am Buch vergangen wäre. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

Auch finde ich es sehr eigenartig und mitunter auch etwas störend das sich die Geschichte hauptsächlich um Felice oder jemanden ganz anderen als die drei Geschwister dreht obwohl die ersten beiden Teile mit Ille bzw. Willi betitelt sind. Warum macht man dass wenn man dann erst nicht durch bzw. von dieser Person schreibt sondern von anderen?! Hätte man das weggelassen und stattdessen verschiedenste Personen berichten lassen würde es mich nicht stören und fände es auch sehr interessant (tatsächlich habe ich mir mehr von und durch die Geschwister in den jeweiligen Teilen gewünscht), so aber muss ich einen Stern dafür abziehen da ich diese Erzählweise als sehr störend empfand.

Der Teil, welcher mit Felice betitelt ist, konnte mich dann aber wieder gnädiger stimmen. Die Briefe am Anfang gefielen mir gut und auch so kam mehr Schwung in die Geschichte. Ich finde dieser war der interessantere und spannendere Teil, wo dann auch endlich etwas Emotionen zutage kamen denn der Felice-Abschnitt ist nicht nur spannend sondern auch traurig und emotional – all das, was der Vorspann versprochen hat wurde hier endlich gehalten!

Aus dem Abspann muss ich einen Satz, der mir sehr gut gefallen und mich zugleich auch berührt hat, zitieren: 'Kriege enden nicht, solange niemand, der einen Befehl erhält, den Mut hat, Nein zu sagen.' Auch das Ende fand ich gut und macht Lust auf weitere Geschichten aus dieser Zeit.

Fazit: Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und einer langen 'Anfreundungsphase' mit dem Erzählstil (der Schreibstil hingegen hat mir gut gefallen) habe ich mich zum Ende hin in die Figuren, allen voran Felice, verliebt. Ich sehe bei der Autorin Michela Saalfeld großes Potenzial, sie kann dieses in weiteren Bänden bestimmt noch besser ausschöpfen. Ich bin bereits gespannt wie es mit den zu Niedens, speziell Felice, weitergeht und werde einen weiteren Teil bestimmt eine Chance geben und die Autorin im Auge behalten.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Hass und Liebe liegen nah beieinander

This is War - Travis & Viola
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Das Cover ist sehr ästhetisch. Ich finde es ist durch das schwarzweise Bild zwar einfach gehalten wird aber durch den golden Schriftzug definitiv aufgepeppt. Außerdem sind in dem Cover wunderschöne, kleine ...

Das Cover ist sehr ästhetisch. Ich finde es ist durch das schwarzweise Bild zwar einfach gehalten wird aber durch den golden Schriftzug definitiv aufgepeppt. Außerdem sind in dem Cover wunderschöne, kleine Details - wie die Tattoos oder der Bart - versteckt.

'This is War - Travis & Viola' ist der erste Band der Checkmate-Reihe von USA-Today-Bestseller-Autorin Kennedy Fox. Der Roman umfasst einen Prolog sowie zwanzig Kapitel.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Figuren Travis und Viola holen und so die Vorfreude auf den Roman ‘This is War‘ schüren.

Am Anfang ist ein Auszug aus der Wortdefinition bzw. Erklärung für 'Schachmatt' zu finden - das fand ich im ersten Moment etwas irritierend aber im Laufe des Romans erschließt es sich einem. Die Abschnitte in den Kapiteln sind abwechselnd aus der Sicht von Viola bzw. Travis geschrieben.

Bereits der erste Absatz im Prolog hat mich für das Buch eingenommen! Ich bin vom Schreibstil der Autorin Kennedy Fox absolut begeistert! Ich finde der Prolog ist ein genialer Einstieg in die Geschichte rund um Travis und Viola, er hat meine Freude auf das Buch fast zum Platzen gebracht. Ich liebte es bereits zu diesem Zeitpunkte, denn Kennedy Fox hat es geschafft mich von der ersten Seite an zu bezaubern und an das Buch zu fesseln!

Sehr begeistert hat mich auch Travis Scharf-Skala: scharf, schärfer, höllenscharf, Pornostar-scharf, der Wahnsinn, absolut atemberaubend

Ich find Viola und Travis sind gut dargestellt, auch ihre Gedanken- bzw. Gefühlswelt ist interessant zu verfolgen. Die Nebenfiguren fand ich auch super gelungen. Die Spannung zwischen den beiden Hauptfiguren ist mit den Fingern zu greifen - das finde ich total super gelungen. Es ist herrlich das Spiel zwischen ihnen zu verfolgen und zugleich auch herzzerreißend wie sehr sie sich doch selbst im Weg stehen!

Fazit: Absolut empfehlenswert! Nur das Ende ist absolut fies, wüsste ich nicht das dies hier eine Reihe ist wäre ich sehr angefressen und müsste Sterne abziehen. Aber so fiebere ich nun dem nächsten Band der Geschichte rund um Travis und Viola entgegen! Ich werde die Checkmate-Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!