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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2017

Wir hauchen die Lügen, wir stottern die Wahrheit.

Snow
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Snow verfügt über ein sehr schönes Cover, das Bild sowie die Gestaltung passen ganz ausgezeichnet zum Titel.

In der 'Buchinfo' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Buch holen.

'Die ...

Snow verfügt über ein sehr schönes Cover, das Bild sowie die Gestaltung passen ganz ausgezeichnet zum Titel.

In der 'Buchinfo' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Buch holen.

'Die Prophezeiung von Feuer und Eis' ist der erste Teil der Snow-Reihe und umfasst vierundvierzig Kapitel. Danielle Page hat einen angenehmen Schreibstil, durch diesen und die recht kurzen Kapitel kommt man beim Lesen auch schnell voran. Gut gefallen haben mir außerdem die Ornamente (welche am O vom Titelbild angelehnt sind) vor jedem Kapitel, diese haben mich zeitweise an Schneeflocken bzw. Eisblumen erinnert.

Von der Geschichte selbst bin ich leider nicht zu hundert Prozent überzeugt. Leider, denn ich finde die Idee hat definitiv Potenzial. Aber vielleicht hatte ich mir nach der Inhaltsangabe auch zu viel versprochen. Meine Erwartungen wurden nicht direkt zerstört aber erfüllt wurden sie leider auch nicht ganz. Irgendwie waren mir Snows Erlebnisse zu undurchdacht bzw. zu sprunghaft, mal ist sie dort dann wieder dort und immer wieder vertraut sie unbekannten, neuen Personen (fast) blind. Deswegen muss ich zwei Sterne abziehen.

Fazit: Eine ganz solide Geschichte mit einigen Schwächen. Aber an und für sich ein guter Start einer neuen Jugendreihe die es sich bestimmt lohnt im Auge zu behalten. Außerdem auf jeden Fall für alle Fans von Narnia geeignet.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Liebe fragt nicht nach Zeit

Prinzessin der Wüste
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Das Cover gefällt mir gut. Es ist farblich zwar eher dezent gehalten aber gerade das und noch dazu die schöne Gestaltung von Bild und Text sprechen mich sehr an.

Die Geschichte ist in einen Prolog und ...

Das Cover gefällt mir gut. Es ist farblich zwar eher dezent gehalten aber gerade das und noch dazu die schöne Gestaltung von Bild und Text sprechen mich sehr an.

Die Geschichte ist in einen Prolog und dreizehn Kapitel gegliedert. Dadurch, dass der Gesamtumfang des Buches recht gering ist, sind auch die einzelnen Kapitel recht kurz. Das gefällt mir allerdings gut, denn so kommt man mit dem Lesen schnell voran.

Ich finde der Prolog ist ein guter und spannender Einstieg in die Welt von Sarlia. Die eigentliche Geschichte spielt dann zwei Jahre später über einen Zeitraum von einigen Monaten verteilt. Man erkennt, wie sich die Hauptfigur Sarlia im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt. Allerdings ist dazu, aufgrund der geringen Seitenzahl nicht allzu viel Zeit bzw. Platz - ich finde es aber dennoch einigermaßen gut gelungen.

Prinzipiell gefällt mir die Handlung von Bettina Auers Jugendroman und auch ihr Schreibstil ist angenehm, die Seiten flogen bei mir nur so dahin und ehe ich mich versah war ich auch bereits am Ende der Geschichte angelangt. Ich muss aber sagen, dass mir die Figuren und Beziehungen zueinander zu sprunghaft waren. Die Personen scheinen mir an manchen Stellen unter Stimmungsschwankungen zu leiden, denn deren Verhalten ändert sich mir zu schnell und das vor allem meist ohne ersichtlichen Grund. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen.

Außerdem hätte ich einige der Personen gerne besser kennengelernt bzw. allgemein mehr über die Geschehnisse erfahren - von mir aus hätte das alles ruhig etwas detaillierte bzw. umfangreicher ausgeführt werden dürfen. Weswegen ich noch einen halben Stern abziehe – also bekommt das Buch von mir eine gute Bewertung mit 3,5 von 5 Sternen!

Fazit: Ein guter Jugendroman. Allerdings ist mir das Ende zu abrupt, für mich zumindest fühlte es sich an als wäre es mitten in der Geschichte aus. Bleibt mir nun nur, auf eine Fortsetzung von Sarlia zu hoffen!

Veröffentlicht am 16.08.2017

Kommt Zeit, kommt Rat!

Morgen ist es Liebe
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Das Cover ist dezent und einfach gehalten aber dennoch sehr ansprechend, es erinnert mich etwas an einen Comic bzw. einen Zeichentrick – finde ich irgendwie süß Die Inhaltsangabe macht Lust auf die Geschichte ...

Das Cover ist dezent und einfach gehalten aber dennoch sehr ansprechend, es erinnert mich etwas an einen Comic bzw. einen Zeichentrick – finde ich irgendwie süß Die Inhaltsangabe macht Lust auf die Geschichte und beides zusammen betrachtet verspricht einem gefühlvollen Roman.

Jedes Kapitel ist mit einer Datumsangabe versehen, wodurch man sich leicht in der Geschichte zu Recht findet. Der Roman spielt zwischen Ende Dezember und Anfang Jänner.

Der Einstieg mit Martin ist irgendwie sehr traurig. Man lernt ihn kennen und erfährt Andeutungen zu seinem bisherigen Leben. Die genauen Begebenheiten erkundet man allerdings erst nach und nach und lernt ihn so immer besser kennen.

Es geht dann abwechselnd zwischen ihm und Alexandra, der anderen Hauptfigur weiter. Alexandra erscheint mir im Gegensatz zu Martin, distanziert, abweisend und eher gefühlslos (anstatt gefühlsbetont wie Martin) zu sein. Dieser Eindruck verschwindet erst mit der Zeit (dazu sind allerdings eine Seiten bzw. Kapitel notwendig) wenn man Alexandra im Laufe der Erzählung besser kennen lernt.

Martha, Alexandras Mutter, musste ich ins Herz schließen - sie war schlicht und ergreifend herrlich

Fazit: Monika Maifeld hat einen Roman mit vielen Emotionen und zwei starken Hauptfiguren geschaffen. Außerdem finde ich Luxemburg mit Schneefall zu Weihnachten als Handlungsort mal eine gelungene Abwechslung. Die Geschichte um Alexandra und Martin ließ mich zwischendurch an ein modernes Märchen denken. Allerdings waren mir einige Szenen zu langatmig und obwohl mich der Roman gefesselt hat wollte der 'richtige' Funken leider auch bis zum Ende nicht ganz überspringen weswegen ich einen Stern abziehen muss.

Veröffentlicht am 14.08.2017

Wonach bemisst sich Glück?

Wenn gestern unser morgen wäre
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Das Cover ist wunderschön. Sehr fröhlich aber auch friedlich und dennoch modern und romantisch – irgendwie alles zugleich. Und vor allem finde ich dass es auch etwas Magisches an sich hat

In 'Das Buch' ...

Das Cover ist wunderschön. Sehr fröhlich aber auch friedlich und dennoch modern und romantisch – irgendwie alles zugleich. Und vor allem finde ich dass es auch etwas Magisches an sich hat

In 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber dennoch recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte um Sara von Kristina Moninger holen.

Das Zitat am Anfang ist wunderschön und spiegelt den wesentlichen Charakter des Buches wieder: >>Nichts geschieht so wie wir es fürchten, noch so, wie wir es hoffen.
Aber alles geschieht, so wie wir es wollen.<< Es hat mich sofort in die richtige Stimmung für den Liebesroman rund um Sara versetzt.

Das Buch ist in 27 Kapitel sowie einen Epilog gegliedert, wobei es 4 halbe Kapitel gibt - das finde ich eine witzige aber gleichzeitig auch irgendwie erfrischende Idee.
Die Zeitangaben bei jedem Kapitel finde ich gut, so kennt man sich immer aus und findet sich leicht zu Recht. Der Schreibstil ist angenehm, man kommt beim Lesen schnell voran und wird gut unterhalten. Der Witz aber auch die Gefühle kommen hier nicht zu kurz.

Fazit: Es lohnt sich definitiv sich mit Sara auf die Suche nach (ihrem) Glück zu begeben!

Veröffentlicht am 08.08.2017

Liebe zwischen Bettpfannen bzw. Ehrlichkeit ist die größte Charakterschwäche

Die Nightingale-Schwestern
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Normalerweise mag ich keine 'richtigen' Menschen auf Covers aber ich finde hier passen die Krankenschwestern sehr gut auf das Bild. Allgemein ist es schön gestaltet. Ich stelle mir bei der Straße vor, ...

Normalerweise mag ich keine 'richtigen' Menschen auf Covers aber ich finde hier passen die Krankenschwestern sehr gut auf das Bild. Allgemein ist es schön gestaltet. Ich stelle mir bei der Straße vor, dass es sich dabei um eine in London handelt - am besten in der Nähe des Nightingale-Krankenhauses!

Der Einstieg ins London der 1934er Jahre gelingt gut. Der Schreibstil und die Länge pro Kapitel sind sehr angenehm. Ehe man sich's versieht ist man bereits bei der Hälfte des Buches angelangt ohne es auch nur ein einziges Mal aus der Hand gelegt zu haben - zumindest ist es mir bei diesem Buch so ergangen!

Die drei jungen Frauen Dora, Millie und Helen haben mich in ihre Welt hineingezogen und mich, jede für sich, nicht mehr losgelassen bevor ich nicht auf der letzten Seite des Romans angelangt war. Man lernt jede der drei im Verlauf der Geschichte besser kennen – aber auch die anderen Figuren bleiben nicht zu kurz.

Zwischendurch dachte ich mal: Downton Abbey meets Grey’s Anatomy Einen Stern muss ich leider abziehen da mir manche Kapitel zu langatmig waren dafür aber andere Dinge zu kurz kamen – aber wir haben ja noch einige Bände um diverse Unklarheiten zu bereinigen.

Fazit: Ein sehr guter und gelungener Auftaktroman zur Reihe 'Nightingale-Schwestern' von Donna Douglas. Ich werde mir die Folgebände auf jeden Fall zulegen um zu erfahren wie es mit den Figuren weitergeht!