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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2019

absolut unterhaltsamer Frauenroman für entspannte Lesestunden

Mit James auf Sylt
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Inhalt:
Jana hat die 40 überschritten und muss jetzt in der Mitte des Lebens nochmals neu anfangen, da sie sowohl ihren Job als auch ihren Partner verloren hat. Ihre hochschwangere Schwester überredet ...

Inhalt:
Jana hat die 40 überschritten und muss jetzt in der Mitte des Lebens nochmals neu anfangen, da sie sowohl ihren Job als auch ihren Partner verloren hat. Ihre hochschwangere Schwester überredet sie mit dem Neufundländer James in ihre Ferienwohnung auf Sylt zu gehen und dort sozusagen für einige Wochen Hundesitting zu machen. Jana hat bisher keine Erfahrung mit Hunden. So kommt es, dass sie vor Ort nicht nur die Bekanntschaft des Tierarztes, sondern auch eines Hundetrainers machen muss….

Meine Meinung:
Ich mag den locker-leichten und unterhaltsamen Schreibstil von Claudia Thesenfitz. Und auch diesmal wusste sie mich richtig zu begeistern. Das ist absolut humorvoll geschrieben und enthält trotzdem auch eine große Portion Romantik, sowie eine Prise Tiefgang. Genau die richtige Mischung für entspannte Lesestunden. Ich habe mich oft köstlich über Jana und James amüsiert. Und beim Lesen merkt man wie viel Ahnung die Autorin von Hunden hat, und man merkt ihr die Tierliebe richtig an.

Ein Roman, der einem beim Lesen automatisch ein Lächeln ins Gesicht zaubert und entspannte Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Unterhaltsamer und gut durchdachter Regionalkrimi aus der Eifel

Lesereise in den Tod
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Die junge Autorin Mona träumt noch vom beruflichen Durchbruch. Mit ihrem Buch „Passwort Hurensohn“ geht sie für 4 Wochen auf eine Lesereise, um ihr Buch bei Lesungen vorzustellen. Sie ist ist den Social ...

Die junge Autorin Mona träumt noch vom beruflichen Durchbruch. Mit ihrem Buch „Passwort Hurensohn“ geht sie für 4 Wochen auf eine Lesereise, um ihr Buch bei Lesungen vorzustellen. Sie ist ist den Social Media sehr aktiv und hat dort viele Fans, aber auch Feinde….sie ahnt nicht, dass sie von dieser Lesereise nicht mehr heimkommen wird. Nach ihrem Tod wird Detektiv Andy Mücke von den Hinterbliebenen beauftragt, die Ermittlungen aufzunehmen.

Meines Wissens ist dies der erste Fall um Andy Mücke. Ich hatte kürzlich schon einen der Folgebände „Lidakis spielt falsch“ mit Begeisterung gelesen.

Es handelt sich um einen Regionalkrimi, der in der Eifel spielt.
Es geht hier nicht nur um einen Mord und dessen Auflösung, sondern um einiges mehr. Sehr schön erfährt man etliches aus dem Privatleben von Andy Mücke. Des Weiteren bekommt man auch einiges Interessante über Selfpublisher und alles was damit zusammenhängt mit. Ich denke, da hat der Autor auch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und eventuell eigene Erfahrungen einfließen lassen.

Es handelt sich hier um keinen blutigen oder gar brutalen Krimi. Autor Jürgen Schmidt schreibt eher unterhaltsam und kurzweilig, und mit etwas Humor gewürzt. Es wird an keiner Stelle richtig brutal, sondern es geht eher um das Drumherum und die Ermittlungen. So wird Andy Mücke als ein sehr sympathischer und bodenständiger Ermittler dargestellt, in den man sich sehr gut hineinversetzen kann.
Interessant finde ich auch, dass es sich hier nicht um die Ermittlungen der Kriminalpolizei handelt, sondern um die Ermittlungen eines Privatdetektives.

Insgesamt hätte es für mich als hartgesottenen Krimi- und Thrillerleser noch ein klein wenig mehr an Spannung sein dürfen. Aber auf jeden Fall kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Mich hat es sehr gut unterhalten und alles ist gut durchdacht, sowie nicht vorhersehbar.
Ich vergebe 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Spannendes und fesselndes Buch mit Tiefgang

Dachbodenfund
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Inhalt:
Sandra Losberg und ihr Mann Marvin sind glücklich und scheinen eine Bilderbuchfamilie zu sein, die von der zweijährigen Sophie komplettiert wird. Gemeinsam ziehen sie von Hamburg in das kleine ...

Inhalt:
Sandra Losberg und ihr Mann Marvin sind glücklich und scheinen eine Bilderbuchfamilie zu sein, die von der zweijährigen Sophie komplettiert wird. Gemeinsam ziehen sie von Hamburg in das kleine ruhige Dorf Seesby in Schleswig-Holstein, wo jeder jeden kennt und sich jede Neuigkeit in Windeseile verbreitet. Doch aus der vermeintlichen Idylle wird nicht wirklich etwas, da es außer einem Einbruch noch diverse andere Zwischenfälle gibt. Ein Geheimnis scheint das Dorf und seine Einwohner zu umgeben….

Meine Meinung:
Bereits der kurze Prolog ließ mein Herz irgendwie schon schneller schlagen und hat Schlimmstes befürchten lassen. Auf 238 Seiten und unterteilt in 47 Kapitel ist ein spannender Plot entstanden, der außer Spannung auch sehr ernste Themen und damit viel Tiefgang enthält. So geht es um Vergewaltigung und Pädophilie, aber auch um die Geschehnisse von Tschernobyl.

Im vorliegenden Psychothriller kommt relativ schnell Spannung auf, die zum Ende hin immer weiter gesteigert wird. Ich hatte dann im letzten Drittel zwar einige Ahnungen und lag nicht mal so wirklich verkehrt, aber trotzdem hat es Ellen Puffpaff geschafft, die Spannung beizubehalten. Als ich dachte, dass alles nun klar ist, so kam dann auf den letzten Seiten noch eine Wendung.

Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, aber dadurch lässt sich das Buch auch sehr gut und flüssig lesen. Mir hat es ganz besonders gut gefallen, wie die Autorin atmosphärische und psychologische Spannung aufgebaut hat. Die Atmosphäre des Dorfes kam beim Lesen sehr gut rüber.

Das Ende des Buches ist dann fast ein wenig zu schnell und vielleicht auch nicht so ganz realistisch, aber trotzdem hat es mich so gefesselt, dass ich 5 Sterne dafür vergeben muss. Mir ging es wirklich so, dass ich den Psychothriller kaum noch aus der Hand legen konnte.

Das Cover sieht schon sehr furchteinflößend aus und zusammen mit Titel und Inhalt ist es für mich wirklich ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Und ich werde mir den Namen der Autorin auf jeden Fall merken. Das Buch hat eindeutig Lust auf mehr gemacht!

Veröffentlicht am 28.09.2019

ein abolut bezaubernder Roman und ein richtiges Lesevergnügen

Stille Nacht, flauschige Nacht
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Weihnachtsromane gehören für mich inzwischen zum Fest genauso dazu wie Weihnachtsplätzchen. Und die Weihnachtsromane von Petra Schier mag ich ganz besonders gerne. So hat sie es tatsächlich geschafft, ...

Weihnachtsromane gehören für mich inzwischen zum Fest genauso dazu wie Weihnachtsplätzchen. Und die Weihnachtsromane von Petra Schier mag ich ganz besonders gerne. So hat sie es tatsächlich geschafft, dass bei mir beim Lesen dieses Buches bei strahlendem Sonnenschein und 26 Grad trotzdem im September bereits weihnachtliche Stimmung aufkam.
Wie gewohnt spielen auch diesmal Santa Claus und seine Elfen eine kleine Rolle (wenn auch diesmal wirklich sehr klein). Und natürlich darf auch ein süßer Hund nicht fehlen. Das ist doch irgendwie schon ein Markenzeichen für die Weihnachtsromane von Petra Schier.

Kurz zum Inhalt: Der Bauunternehmer Patrick hat das Problem, dass seine Sekretärin kurzfristig gekündigt hat. Er ist sehr gestresst benötigt dringend Hilfe. Die Zwillinge Joel und Jessica fordern auch ihren Tribut und sorgen für Chaos im Haus und dann kommt auch noch Mischlingshund Oskar dazu. Wie gut dass Angelique einspringt und überall für etwas Ordnung sorgt.

Es handelt sich hier wieder um ein richtig schönes weihnachtliches Wohlfühl- oder Herzensbuch. Es war nicht mein erstes Buch um die Familie Sternbach. Ich kenne sie bereits aus dem Weihnachtsroman des Vorjahres (Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder) und habe mich sehr über das Wiederlesen gefreut.
Die einzelnen Charaktere sind schon sehr unterschiedlich, aber alle sehr sympathisch und auch authentisch. Die Liebesgeschichte, die eingeflochten ist, hat mir sehr gut gefallen und ist sehr stimmig. Auch die wenigen Einschübe, bei denen es um Santa Claus geht, sind passend und bringen ein wenig Magie rüber. Meine Lieblingsstellen waren die Gedankengänge von Mischlingshund Oskar, über die ich mich wirklich köstlich amüsiert habe. Durch kursive Schrift sind diese auch direkt vom Inhalt optisch etwas abgehoben. Man merkt beim Lesen direkt die Tierliebe der Autorin.

Alles in allem ein wunderbarer Roman für die Weihnachtszeit, der das Herz erwärmt und ein bisschen Magie und Weihnachtszauber versprüht. Zusammen mit dem süßen Cover und dem schönen Titel ein tolles Gesamtpaket und auch eine schöne Geschenkidee!

Veröffentlicht am 28.09.2019

Schöner Wohlfühlroman für die kältere Jahreszeit, der das Herz erwärmt!

Bratapfel am Meer (Neuauflage)
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Inhalt:
Caro arbeitet als Krankenschwester auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie wird hier täglich mit schwerer Krankheit und dem Tod konfrontiert. Nun bittet sie eine schwer kranke Patientin ...

Inhalt:
Caro arbeitet als Krankenschwester auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie wird hier täglich mit schwerer Krankheit und dem Tod konfrontiert. Nun bittet sie eine schwer kranke Patientin einen Tag vor ihrem Tod eine Perlenkette nach Juist zu ihrer großen Liebe zu bringen. Viel mehr weiß Caro nicht. Da sie aber eine Auszeit dringend benötigt, macht sie sich auf den Weg nach Juist. Sie möchte dort vom beruflichen Alltag abschalten und Abstand von ihrem ExPartner Jörn gewinnen. Wird sie dem Geheimnis der Perlenkette auf die Spur kommen?

Meine Meinung:
Die Insel Juist ist hier wunderschön beschrieben, so dass man beim Lesen Bilder vor Augen hat und am liebsten seinen Koffer packen und hinfahren würde.
Die Charaktere sind authentisch und sympathisch, allen vorweg natürlich Caro selbst und Enna. Wunderbar fand ich auch die schöne und ehrliche Freundschaft zwischen Caro und ihrer Freundin. So sollte eine echte Freundschaft sein!

Direkt am Anfang hat mich das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Allerdings ist mir dann die eigentliche Handlung mit dem Geheimnis um die Perlenkette etwas zu kurz gekommen. Das fand ich etwas schade, weil der Klappentext einfach etwas mehr versprochen hat.
Trotzdem hat mir das Lesen des Buches einige richtig schöne Stunden beschert. Es handelt sich hier um einen richtigen Wohlfühlroman für die kältere Jahreszeit, der regelrecht dazu einlädt sich in eine Decke zu kuscheln und ein paar schöne Lesestunden zu verbringen.

Sehr schön fand ich es auch, dass es zwischendurch ein kurzes Wiedersehen mit Protagonisten aus Vorgängerbänden gibt. Und wie inzwischen bei der Autorin üblich, gibt es passend zum Buch im Anhang auch wieder ein paar leckere Rezepte.

Abgerundet wird dieses Buch durch ein paar tolle Songs des Duos Scheer, die vom Inhalt her ganz wunderbar passen!