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Veröffentlicht am 08.05.2020

Charaktere fast ohne jeden Grauton

Blutige Düne
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Buchmeinung zu Sabine Weiß – Blutige Düne

„Blutige Düne“ ist ein Kriminalroman von Sabine Weiß, der 2020 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für die Flensburger Kommissarin ...

Buchmeinung zu Sabine Weiß – Blutige Düne

„Blutige Düne“ ist ein Kriminalroman von Sabine Weiß, der 2020 bei Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der vierte Fall für die Flensburger Kommissarin Liv Lammers.

Zum Autor:
Sabine Weiß, Jahrgang 1968, arbeitete nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium als Journalistin. Seit 2007 veröffentlicht sie erfolgreich Historische Romane, seit 2017 zusätzlich Krimis. Um an den Schauplätzen zu recherchieren, reist sie im Camper auf den Spuren ihrer Figuren durch Europa. Wenn sie nicht unterwegs ist, lebt Sabine Weiß mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Hamburg.

Klappentext:
Der lang ersehnte Kurzurlaub von Kommissarin Liv Lammers endet abrupt, als in der Mörderkuhle bei Tinnum ein Toter gefunden wird. "Schuldig" steht mit schwarzem Nagellack auf seiner Haut. Das Opfer: ein Rocker, der für seine Skrupellosigkeit bekannt ist. Liv und ihre Kollegen von der Flensburger Mordkommission denken zunächst an eine Vergeltungsaktion. Doch bald gibt es einen zweiten Mordanschlag auf einen jungen Mann, der als Freiwilliger für eine Meeresschutz-Organisation arbeitet. Die Handschrift des Täters ist dieselbe ...

Meine Meinung:
Meine erste Begegnung mit Liv Lammers verlief nicht störungsfrei. Die noch sehr junge Kommissarin wird von unschönen Erinnerungen an ihre Jugend auf Sylt heimgesucht. Zudem wird ihre minderjährige Tochter von Livs reichem Vater Ocke belästigt. Der eigentliche Mordfall weist auf organisierte Kriminalität hin und schon sind die Superbullen vom LKA mit an Bord. Der Plot ist gelungen und birgt einige Überraschungen. Die Autorin erzählt spannend und mit viel Atmosphäre. Das Gleichgewicht zwischen Fall und Privatleben bleibt erhalten. Viele Perspektivwechsel erhöhen das Erzähltempo und die Szenen um den dauerhustenden Kollegen Hennes lockern die teilweise doch recht harte Erzählung gekonnt auf. So weit alles in Butter. Zwei Dinge sind mir aber gegen den Strich gegangen. Da ist zum Einen der Cliffhanger am Ende des Buches in Sachen Ocke. Eigentlich nicht so schlimm, aber es geht danach noch weiter und der Leser erfährt nichts. Wenn der Roman mit der beginnenden Begegnung Livs mit ihrem Vater endet, wäre es in Ordnung gewesen aber so nicht. Der zweite Minuspunkt ist allerdings weitaus schwerwiegender und hat sogar zur Abwertung geführt. Die Charaktere sind durch die Bank fast ohne jede Grauzone gestaltet. Entweder sind es weiße Ritter oder schwarze Fieslinge. Natürlich ist der Chef der LKA-Kollegen ein sehr gut aussehender, aber auch ein sehr arroganter Typ. Und die Eltern des zweiten Opfers werden als lächerlich wirkende Karikaturen gezeichnet. Leider zieht sich dies fast durch den gesamten Roman durch.

Fazit:
Ein Kriminalroman mit guten bis sogar sehr guten Ansätzen, aber mit einer Figurenzeichnung, die völlig aus dem Rahmen fällt. Deshalb vergebe ich nur zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 28.04.2020

Ein Regionalkrimi der anderen Art

Kreizkruzefix
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Buchmeinung zu Monika Pfundmeier – Kreizkruzefix

„Kreizkruzefix“ ist ein Kriminalroman von Monika Pfundmeier, der 2020 bei Servus erschienen ist.
Zum Autor:
Monika Pfundmeier, lebt als freie Autorin ...

Buchmeinung zu Monika Pfundmeier – Kreizkruzefix

„Kreizkruzefix“ ist ein Kriminalroman von Monika Pfundmeier, der 2020 bei Servus erschienen ist.
Zum Autor:
Monika Pfundmeier, lebt als freie Autorin in München. Sie hat bislang zwei preisgekrönte historische Romane veröffentlicht (»Blutföhre«, 2016, und »Löwenblut«, 2017) sowie zuletzt den Roman »Glück dich!« (2018). Für die Krimireihe um Theres Hack verschlägt es sie nach Oberammergau – wo der schöne Schein der Tradition kräftig ins Wanken gerät.

Klappentext:
Als Theres Hack nach Jahren aus Wien zurückkehrt und die väterliche Traditionsmetzgerei umkrempelt, ist nicht jeder davon begeistert. Doch nicht nur die junge Metzgerin, die mit Wort und Grant so manch Althergebrachtes auf den Kopf stellt, stört die Dorfidylle. Als die Gin-Produzenten Sophie und Franz Thaller nur wenige Tage vor Beginn der Passionsspiele ermordet werden, droht eine PR-Katastrophe für den Ort.
Theres Hack gerät ins Visier der örtlichen Polizei, war sie doch als Erste am Tatort und ist geübt mit Messer und Jagdgewehr. Für Theres genau der richtige Anlass, um Hauptkommissar Anton Sollinger und Kommissar Toni Baurieder auf die Sprünge zu helfen.

Meine Meinung:
Das Besondere an diesem Buch ist seine Sprache und die Vorliebe der Autorin, Gedanken nicht vollständig auszuführen. Ungewöhnliche Wortbildungen wie „Leiser als heute Morgen schlich die Stimme in den Raum. Entmutigter.“ (Seite 102) oder „Die Lippen zeigten kein Lächeln. Wärme strahlte sie dennoch aus auf eine schmirgelpapierraue, schiefergebirgskantige Art.“ (Seite 173). Die Figuren sind ebenso ungewohnt wie die Hauptdarstellerin Theres Hack, die beiden Antons von der Polizei, der spielsüchtige Pfarrer und die Influencerin Alessia aus Hamburg. Permanent trifft Tradition auf Fortschritt und das geht nicht reibungslos daher. All das thematisiert die Autorin, verliert dabei aber den Kriminalfall fast völlig aus den Augen. Die Spannung geht völlig verloren und kehrt auch nur zu Teilen zum Showdown zurück.

Fazit:
Ein schwer zu lesender Kriminalroman mit einer besonderen Sprache, dem leider die Spannung fehlt. Von mir gibt es drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten), weil die Sprache wirklich besonders ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2020

mir fehlen ein paar mehr Grautöne

Die Kinder von Nebra
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Buchmeinung zu Ulf Schiewe – Die Kinder von Nebra

„Die Kinder von Nebra“ ist ein historischer Roman von Ulf Schiewe, der 2020 bei Lübbe erschienen ist.

Zum Autor:
Ulf Schiewe wurde im Weserbergland ...

Buchmeinung zu Ulf Schiewe – Die Kinder von Nebra

„Die Kinder von Nebra“ ist ein historischer Roman von Ulf Schiewe, der 2020 bei Lübbe erschienen ist.

Zum Autor:
Ulf Schiewe wurde im Weserbergland geboren und wuchs in Münster auf. Er arbeitete als Software-Entwickler und Marketingmanager in führenden Positionen bei internationalen Unternehmen und lebte über zwanzig Jahre im Ausland, unter anderem in der französischen Schweiz, in Paris, Brasilien, Belgien und Schweden. Schon als Kind war Ulf Schiewe ein begeisterter Leser, zum Schreiben fand er mit Ende 50.

Klappentext:
Nebra vor 4000 Jahren: Lange haben sich die Menschen der Willkür des mächtigen Fürsten Orkon gebeugt, der das Volk quält und ausbeutet, sich nimmt, wonach immer es ihn gelüstet. Jetzt endlich regt sich Widerstand. Die junge Priesterin Rana will Orkons dunkle Herrschaft brechen und die Menschen befreien. Das Werk ihres Vaters soll ihr dabei helfen: eine bronzene Scheibe, die den Sternenhimmel zeigt und eine geheime Botschaft der Götter enthält. Sie steht für die Göttin des Lichts, die dem Hass Liebe entgegensetzt. Doch Ranas Weg ist gefährlich, viel steht auf dem Spiel. Auch das Leben derjenigen, die ihr am liebsten sind ...

Meine Meinung:
Auch bei diesem Werk kommen die Stärken des Autors voll zum Tragen. Es ist eine Abenteuergeschichte voller Leben, mit starken Frauenfiguren und üblen Widerlingen auf der anderen Seite. Das historische Umfeld ist fundiert recherchiert und eindrucksvoll in den Roman integriert. Die Seiten fliegen nur dahin und doch fehlt mir etwas. Die Figuren sind fast alle mit nur wenig Grautönen versehen und entweder eindeutig gut oder eindeutig übel. Die Üblen sind dann auch richtig übel. Den Guten gelingt fast alles, auch wenn es Verluste unter den Randfiguren gibt. Auch das Ende des Buches war mir zu sehr auf Happy End gebürstet. Aber gefallen hat mir das Buch trotzdem.

Fazit:
Ein historischer Roman schwungvoll erzählt, dem ein paar mehr Grautöne zur Höchstnote helfen könnten. So gibt es vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten) und eine Leseempfehlung für die Freunde aufregender Abenteuergeschichten.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Einfach ein tolles Buch

Beute
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Buchmeinung zu Deon Meyer – Beute

„Beute“ ist ein Kriminalroman von Deon Meyer, der 2020 bei Rütten & Loening in der Übersetzung von Stefanie Schäfer erschienen ist. Der Titel der südafrikanischen Originalausgabe ...

Buchmeinung zu Deon Meyer – Beute

„Beute“ ist ein Kriminalroman von Deon Meyer, der 2020 bei Rütten & Loening in der Übersetzung von Stefanie Schäfer erschienen ist. Der Titel der südafrikanischen Originalausgabe in Afrikaans lautet „Prooi“ und ist 2018 erschienen.

Zum Autor:
Deon Meyer, Jahrgang 1958, Rugby-Fan und Mozart-Liebhaber, ist sozusagen der "Easy Rider" der südafrikanischen Literaturszene, ist sein Tagesjob doch der eines PR-Managers bei BMW Motorcycles. Seine melancholischen, sehr menschlich und weitsichtig geschriebenen Krimis brachten Meyer schnell eine begeisterte Leserschaft ein.

Klappentext:
Jäger oder Beute
Bennie Griessel plant zu heiraten – und muss sich dann um einen Fall kümmern, der eigentlich zu den Akten gelegt werden soll. Ein ehemaliger Polizist wurde in einem Luxuszug ermordet, und die geheimen Sicherheitsbehörden Südafrikas tun alles, um es nach einem Selbstmord aussehen zu lassen. Als ein zweiter Todesfall ebenfalls vertuscht werden soll, bekommt Griessel eine Ahnung davon, dass es um viel mehr geht als um Mord. Gewisse Kreise wollen den Präsidenten aus dem Weg räumen. Sie haben dazu jemanden aktiviert, der sich in Bordeaux in Frankreich zur Ruhe gesetzt hat: einen Kämpfer namens Tobela.

Meine Meinung:
Mich hat dieses Buch von Anfang an gefangen genommen. Es gibt zwei Handlungsstränge, die einerseits in Frankreich und andererseits in Südafrika spielen. In Südafrika agiert der trockene Alkoholiker und Kriminalpolizist Bennie Griessel, der mit seinen Kollegen einen abgekühlten Todesfall zugewiesen bekommt. Ein Mann, der als Sicherheitsberater eine alte Dame in einem Luxuszug begleitete, wird nach einigen Tagen tot neben der Strecke gefunden. Bennies Gedanken kreisen aber auch um seinen bevorstehenden Heiratsantrag an seine Lebensgefährtin, weil er alles richtig machen will und doch eine Abfuhr befürchtet. In Bordeaux hat sich der ehemalige Freiheitskämpfer Tobela unter dem Namen Daniel Darret eine unauffällige und zurückgezogene Existenz aufgebaut. Er hat der Gewalt abgeschworen und möchte sein weiteres Leben in aller Ruhe genießen. Er hat alle Kontakte zu seinem früheren Leben gekappt, wird aber von einem alten Kampfgefährten aufgespürt, der ihm einen Mordauftrag überbringt. Und damit gerät er in den Fokus eines Geheimdienstes.
Die Geschichte wird vorwiegend aus den Perspektiven Tobela / Darret und Griessel erzählt. Ein Zusammenhang ist vorerst nicht erkennbar, aber natürlich ergibt sich dieser gegen Ende der Geschichte. Griessel und sein Partner Cupido sind erfahrene Polizisten, die die Entwicklung in ihrem Land mit wachsender Sorge betrachten. Korruption und politische Machtkämpfe behindern die Entwicklung des Landes und wirken sich mittlerweile auch auf ihre tägliche Arbeit aus. Der Sohn seiner Lebensgefährtin betrachtet Cupido als korrupten Beamten und dies wurmt ihn gewaltig. Er sinnt über eine Möglichkeit nach, ihm das Gegenteil zu bewahren. Auch Tobela ist ein ehrenwerter Mann, auch wenn er ausführendes Organ der Befreiungsorganisation gewesen ist. Als sein alter Kampfgefährte überraschend verstirbt übernimmt er dessen Auftrag.
Deon Meyer erzählt zunächst gemächlich und ruhig und lässt sich Zeit, die Figuren ausführlich und detailliert zu zeichnen. Dann zieht er das Tempo deutlich an und es wird merklich spannender. Die Perspektivwechsel werden häufiger und beim finalen Showdown werden die Handlungen quasi parallel fortgeführt. Ohne den Spannungsbogen zu verlieren werden immer wieder Passagen mit den privaten Gedanken der Protagonisten eingestreut. Für mich war es großes Kino.

Fazit:
Die Mischung aus Agenten- und Polizeiroman hat mich begeistert und besonders die Figurenzeichnung ist herausragend. Gerne vergebe ich die Höchstwertung fünf von fünf Sternen (100 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung für die Freunde spannender Kriminalliteratur aus.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Es fehlte mir an Eindringlichkeit

Durch die Flammen
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Buchmeinung zu Christine Ambrosius – Durch die Flammen

„Durch die Flammen“ ist ein historischer Roman von Christine Ambrosius, der 2020 im Eigenverlag erschienen ist. Dies ist der zweite Band der Trilogie ...

Buchmeinung zu Christine Ambrosius – Durch die Flammen

„Durch die Flammen“ ist ein historischer Roman von Christine Ambrosius, der 2020 im Eigenverlag erschienen ist. Dies ist der zweite Band der Trilogie um den 30-jährigen Krieg.

Zum Autor:
Christine Ambrosius wuchs im Rheinland und in Südfrankreich auf. Als Betriebswirtin für Tourismus reiste sie für verschiedene Fluggesellschaften und Reiseunternehmen um die Welt und lebte einige Zeit in den Vereinigten Staaten. Aus ihrem Interesse für das Reisen, fremde Kulturen und Historie entstand ihr erster Roman, »Ein Hauch Muskat«.

Klappentext:
Der Abenteurer Lukas dient im Heer des Herrn zu Pappenheim. Mit seinem Kriegskameraden Adam beliefert er die verfeindeten Heere mit Waffen und gerät dabei in die Hände des Feindes.
Er entgeht der bedrohlichen Gefangenschaft, indem er einer Heirat mit der jungen Adligen Alicia von Herford zustimmt. Sein Herz aber gehört der kapriziösen Dienerin Reni, die am Hof der Herzogin von Braunschweig Wolfenbüttel lebt.
Nicht nur bei kriegerischen Auseinandersetzungen ist sein jedoch Leben in Gefahr. Ein heimtückischer Feind wartet im Verborgenen auf seine Stunde, um ihn aus dem Weg zu räumen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits ist die Geschichte um den Abenteurer Lukas interessant und durchaus spannend erzählt. Andererseits hat sie mich in weiten Teilen nicht wirklich mitgenommen. Vielleicht liegt es schlicht daran, dass mir die Not der meisten Menschen zu jener Zeit nicht eindringlich genug erzählt wurde. Gewalt und Elend werden aus der Sicht eines Mannes geschildert, der weitgehend aus den Kriegshandlungen herausgehalten wird. Die Herzogin von Braunschweig Wolfenbüttel hält ihren schützenden Arm über Lukas. Das Leben am Hof selber unterscheidet sich kaum von dem in Friedenszeiten. Auch als Waffenhändler lebt er danach ein privilegiertes Leben. Die Geschichte um die Zwangsheirat von Lukas mit der jungen Adligen Alicia entwickelt sich auch recht vorhersehbar. Erfrischend sind die Handlungsstränge um Reni, ihre Mutter und dem Pfarrer. Auch die Einbindung des Schwedenkönigs Gustav Adolf ist gelungen.
Der Schreibstil ist angenehm aber zuweilen etwas trocken. Den Figuren hätte etwas mehr Leben gut getan. Die historischen Aspekte sind gut recherchiert und werten den Roman auf.

Fazit:
Ein historischer Roman aus einer spannenden Zeit, bei der mir die Figuren weitgehend fern blieben, obwohl vieles da ist, was einen guten Roman ausmacht. Deshalb bewerte ich das Buch mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

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