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Veröffentlicht am 08.03.2026

Verhexte Gefühle und magische Intrigen

Wicked Souls (Bd. 1)
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Lyn beginnt endlich ihre Ausbildung am renommierten Institut für moderne Magie. Sie ist unglaublich froh darüber, doch es gibt noch eine Sache, die zwischen ihr und ihren Träumen steht: ein Fluch, der ...

Lyn beginnt endlich ihre Ausbildung am renommierten Institut für moderne Magie. Sie ist unglaublich froh darüber, doch es gibt noch eine Sache, die zwischen ihr und ihren Träumen steht: ein Fluch, der dafür sorgt, dass Chaos ausbricht, sobald sie Gefühle für jemanden hegen sollte. Die einzige Lösung ist ein Kuss der wahren Liebe und diese am Institut zu finden, ist gar nicht so einfach.
Da gibt es jedoch die Zwillinge Sebastian und Gabriel, die ihr auf komplett unterschiedliche Weise unter die Haut gehen. Neben all diesem Chaos ereignen sich auch noch Einbrüche im Institut, die Lyn ebenfalls beschäftigen.

Die Charaktere:

Lyn ist eine selbstbewusste junge Frau, die ich zu Beginn der Geschichte ein klein bisschen unsympathisch fand. Das hat sich jedoch schnell gelegt, und sie kam mir sehr authentisch vor.
Die Zwillinge finde ich als Charaktere richtig gut, da beide sehr unterschiedlich sind, man sie nicht ganz so gut deuten kann und dadurch ein gewisser Überraschungseffekt vorhanden bleibt.
Auch die Nebencharaktere waren hier sehr sympathisch, und ich bin gespannt, wie sich die Figuren im Folgeband entwickeln.

Umsetzung:

Ich habe den ersten Teil der Hunting Souls-Reihe gelesen und muss sagen, dass ich Tina Köpkes Schreibstil sehr mag. Sie ist für mich eine Autorin, die ich explizit mit Jugendbüchern verbinde und genau in diesem Genre finde ich sie auch sehr überzeugend. Sie hat einen fließenden Schreibstil, nachvollziehbare jugendliche Charaktere und eine Handlung, bei der richtig Spannung aufkommt.
Diese Reihe spielt übrigens in der Welt der Hunting Souls-Reihe. Es wäre nicht schlecht, diese vorher zu lesen, aber man kommt auch ohne Vorwissen gut in die Geschichte hinein, es werden nur sehr häufig Ereignisse aus den anderen Büchern erwähnt.
Zu Beginn war ich nicht ganz so überzeugt von der Geschichte, da mich Lyn mit ihrem Verhalten ein bisschen genervt hat. Nach ein bisschen Nachdenken habe ich allerdings gemerkt, dass es einfach typisches Teenagerverhalten ist und ich mich vermutlich genauso verhalten hätte.
Ich fand es übrigens unheimlich sympathisch, dass Lyn Veganerin ist bzw. sich vegan ernährt und diesem Thema ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich liebe es, davon in Büchern zu lesen, da ich mich da sehr gesehen fühle.
Von Liebesdreiecken bin ich hingegen eigentlich kein Fan, aber hier fand ich es sehr gut umgesetzt, und die Gefühle zwischen den Protagonisten fand ich generell sehr schön mitzuverfolgen.
Auch die Spannung war echt toll, und dass die Spannungskurve gegen Ende etwas abgeflacht ist, um dann in einem richtig fiesen Cliffhanger zu enden, gefiel mir ebenfalls. Ich möchte auf jeden Fall den Folgeband lesen und freue mich schon darauf, wenn dieser erscheint.

Mein Fazit:

Ein richtig tolles Jugend-Romantasy-Buch, das ich unheimlich gerne gelesen habe und jedem empfehlen kann, der Lust auf eine leichte und unterhaltsame Romantasy mit Spannung hat.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine faszinierende, orientalisch angehauchte Fantasywelt mit viel Potenzial

Heart of Night and Fire
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Zarya lebt schon ihr ganzes Leben in Gefangenschaft, in einer Hütte im Sumpf, wo sie niemand finden kann. Sie wurde allerdings als Kämpferin ausgebildet und wuchs mit dem Wissen auf, nicht viel Magie zu ...

Zarya lebt schon ihr ganzes Leben in Gefangenschaft, in einer Hütte im Sumpf, wo sie niemand finden kann. Sie wurde allerdings als Kämpferin ausgebildet und wuchs mit dem Wissen auf, nicht viel Magie zu besitzen. Eines Tages verschwindet Row, der sie all die Jahre aufgezogen hat, und Zarya nutzt die Chance zu fliehen. Durch Zufall landet sie in der Juwelenstadt Dharati, die jede Nacht von Dämonen heimgesucht wird. Zarya lernt dort viele neue Menschen kennen und schließt sich den Verteidigern der Stadt an, deren Kommandant Vikram sich sehr gut mit ihr versteht. Niemand, nicht mal er, darf hinter Zaryas Geheimnis kommen, da sie sonst in Gefahr wäre und was hat das alles mit dem geheimnisvollen Fremden aus ihren Träumen zu tun?

Die Charaktere:

Zarya hatte ihr komplettes Leben in vollkommener Isolation verbracht und diese Zeit genutzt, um zu lernen sich selbst zu verteidigen und von der Welt da draußen zu träumen. Sie möchte unbedingt Neues sehen und ihre neu gewonnene Freiheit nutzen. Als sie dann in die Juwelenstadt kommt, zweifelt sie ihr ganzes vorheriges Leben an.
Ich fand sie sehr sympathisch, wenn auch etwas zu vertrauenswürdig und die restlichen Charaktere fand ich ebenfalls sehr interessant, vor allem, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelt und verändert haben, fand ich super spannend.

Umsetzung:

Ich habe schon das „Die Artefakte von Uranus“-Quartett der Autorin gelesen und mochte diese Reihe unheimlich gerne. Der Schreibstil hier hat mich etwas überrascht, da er in der Erzählperspektive geschrieben ist. Ich mochte ihn jedoch trotzdem, allerdings fand ich die Namen sehr verwirrend, weil ich oft nicht genau wusste, welcher Charakter mit welchem Namen gemeint ist, da viele sich irgendwie ähnlich waren. Es gibt am Ende des Buches ein Glossar für die Orte und magischen Wesen, allerdings wäre eines für die Charaktere ebenfalls sehr praktisch gewesen.
Das Setting des Buches gefiel mir übrigens sehr gut. Auch wenn die Orte der Handlung etwas begrenzt waren, finde ich die magische Welt in der Geschichte sehr faszinierend und würde gerne mehr davon lesen. Die Geschichte an sich gefiel mir ebenfalls sehr gut, da sie spannend war und relativ viele unerwartete Wendungen hatte. Die Gefühle blieben bis jetzt jedoch noch etwas auf der Strecke, was sich im nächsten Band hoffentlich ändern wird. Das Ende hat auf jeden Fall einen Cliffhanger, und da ich das Buch sehr mochte, werde ich den nächsten Band definitiv ebenfalls lesen.

Mein Fazit:

Trotz der etwas verwirrenden Namen fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam und spannungsgeladen. Diese orientalisch angehauchte Welt hat es mir auf jeden Fall angetan, und ich hoffe, im nächsten Band sehen wir noch mehr davon. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine super Mischung aus Story, Kunst und Informationen rund um Shakespeare

Romeo und Julia
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Ich habe Romeo und Julia tatsächlich noch nie als Stück gelesen, sondern nur in Berlin als Musical gesehen, fand die Graphic Novel aber richtig interessant, da ich dachte, dass sie einfach zu verstehen ...

Ich habe Romeo und Julia tatsächlich noch nie als Stück gelesen, sondern nur in Berlin als Musical gesehen, fand die Graphic Novel aber richtig interessant, da ich dachte, dass sie einfach zu verstehen sein wird und dazu noch schön illustriert ist. Ich kann zwar nicht sagen, ob die Graphic Novel dem Originalstück entspricht, aber sie ist, mit ein paar eher größeren Unterschieden gegen Ende, im Kern sehr ähnlich zum Musical.
Was an der Graphic Novel direkt auffällt, ist, dass nicht nur die Geschichte selbst enthalten ist, sondern zu Beginn auch etwas über Shakespeare, sein Leben und seine Inspirationen geschrieben wurde. Außerdem wird das Stück etwas erklärt sowie die an der Handlung beteiligten Personen vorgestellt. Als es dann zur eigentlichen Graphic Novel ging, war ich ziemlich begeistert von den Illustrationen, da diese sehr ausdrucksstark und schön koloriert sind. Man kann den Protagonisten die Gefühle deutlich aus den Gesichtern ablesen. Auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Gespräche und längere Sprechblasen gewünscht hätte, fand ich die Geschichte insgesamt sehr gut vermittelt.
Am Ende des Buches befindet sich noch viel zusätzliches Material, wie zum Beispiel die Erzählstruktur von Romeo und Julia oder Hinweise darauf, dass William Shakespeare sich auch von anderen Schriftstellern seiner Zeit inspirieren ließ. Außerdem werden wie im Deutschunterricht die Motive des Stücks sowie die Sprache näher unter die Lupe genommen, und die bekannteste Szene am Balkon wird ebenfalls noch erläutert. Ich persönlich fand die ganze Aufarbeitung rund um das Stück sogar fast noch besser als die Graphic Novel selbst, da man die Geschichte dadurch sehr gut einordnen konnte. Und das war noch nicht alles: Es gibt auch Informationen zur Veröffentlichung des Stücks, zu seiner Aufführung, zu den Theatern, in denen es damals gespielt wurde, sowie einen Lebenslauf Shakespeares.

Mein Fazit:

Ich persönlich fand diese Graphic Novel unheimlich gut und habe vor allem die vielen zusätzlichen Informationen rund um das Stück und Shakespeares Leben sehr genossen. Ich kann sie jedem, der sich für Romeo und Julia interessiert, sehr ans Herz legen. Die Graphic Novel bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 28.02.2026

Olympia‑Träume, Fake Dating und Herzklopfen

Goldcrest Manor - Sunlit Grove
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Maeve ist eine talentierte Dressurreiterin und ihr Traum ist es, bei Olympia mitzumachen. Als die Belästigungen von ihrem Trainer Paul immer schlimmer werden, entschließt sie sich, Archie, welcher während ...

Maeve ist eine talentierte Dressurreiterin und ihr Traum ist es, bei Olympia mitzumachen. Als die Belästigungen von ihrem Trainer Paul immer schlimmer werden, entschließt sie sich, Archie, welcher während des Sommers auf Goldcrest Manor wohnt, zu fragen, ob dieser ihren Freund spielen möchte, um Paul zu signalisieren, dass sie absolut nichts von ihm möchte. Archie lässt sich auf das alles ein, da er selbst weiß, wie es ist, sich niemandem anvertrauen zu können. Umso mehr Zeit die beiden jedoch miteinander verbringen, desto weniger gespielt fühlen sich ihre Gefühle an …

Die Charaktere:

Maeve ist eine zielstrebige junge Frau, welche hart für ihren Traum kämpft, bei Olympia teilzunehmen. Sie liebt ihre Tiere über alles und möchte sich eigentlich von nichts und niemandem, auch nicht von Männern, von ihrem Ziel ablenken lassen.
Archie hatte es in seinem Leben nicht besonders leicht, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Er konnte sich nie wirklich jemandem anvertrauen, und es fällt ihm deshalb schwer, anderen zu vertrauen.
Ich mochte die Protagonisten an und für sich sehr und fand die Nebencharaktere ebenfalls ganz gut, auch wenn diese nicht unbedingt besonders erinnerungswürdig waren.

Die Umsetzung:

Da die Bücher der Reihe unabhängig voneinander lesbar sind, habe ich mit diesem hier gestartet, da mich das Fake Dating sehr angesprochen hat und ich mal wieder Lust auf eine Geschichte mit Farm-/Reitgestüt-Vibes hatte.
Der Schreibstil ist fließend zu lesen, einfach gehalten, sehr bildlich und konnte die Atmosphären in den verschiedenen Szenen sehr gut einfangen.
An sich fand ich die Geschichte gut, jedoch muss ich sagen, dass mein Hauptproblem war, dass sich die Handlung oft sehr gezogen hat. Öfter kam es mir vor, als würde die Geschichte einfach nicht vorangehen.
Das Fake Dating und generell die Thematik mit dem Reitgestüt mochte ich, und auch die Richtung, in der sich die Beziehung der beiden entwickelt hat, gefiel mir. Aber irgendwie blieben die großen Emotionen für mich ein bisschen auf der Strecke.
Es wurden in dem Buch eine Vielzahl von interessanten und teilweise auch wichtigen Themen angesprochen, und was ich sehr mochte, war, dass das Ende trotzdem sehr rund war, alle noch offenen Fragen beantwortet wurden und es nicht vollkommen übereilt oder abrupt wirkte.

Mein Fazit:

Wer kurzweilige Unterhaltung zum Thema Reitsport sucht, ist hier definitiv richtig, und auch wenn das Buch seine Längen hatte, konnte es mich, auch ohne Band 1 gelesen zu haben, sehr gut unterhalten. Die Geschichte bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Mitreißender als der erste Band

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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„Memories So Golden Like Us“ von Gabriella Santos de Lima, 400 Seiten, erschienen am 27. November 2025 im Forever Verlag.

Worum es geht:

Blaire hat nach dem Tod ihres Bruders alles verloren: die Anerkennung ...

„Memories So Golden Like Us“ von Gabriella Santos de Lima, 400 Seiten, erschienen am 27. November 2025 im Forever Verlag.

Worum es geht:

Blaire hat nach dem Tod ihres Bruders alles verloren: die Anerkennung ihrer Eltern, ihren Ruf als
Künstlerin und zusätzlich sorgt sie mit Alkohol und fremden Männern für einen Skandal nach dem anderen. Als sie dann von ihren Eltern gezwungen wird, an der britischen Küste im Familienstrandhaus ihre Künstlerkarriere wieder aufzunehmen, trifft sie erneut auf den ehemaligen besten Freund ihres Bruders, der einen Film über sie drehen soll. Zwischen den beiden war schon immer eine besondere Anziehung, allerdings ist er mit ihrer ehemaligen besten Freundin zusammen und hat schon damals für sehr viel Herzschmerz gesorgt …

Die Charaktere:

Blaire tat mir die meiste Zeit des Buches sehr leid, da sie sich nach dem Tod ihres Bruders selbst aufgegeben hat. Zu Beginn der Geschichte ist sie komplett am Boden. Wie sie sich jedoch aus ihrer Situation herauskämpft, fand ich trotz vieler Rückschläge sehr fesselnd.
Connor ist ein interessanter Charakter, den ich im ersten Band tatsächlich nicht auf dem Schirm hatte. Was ich an ihm nicht unbedingt mochte, war, dass er nicht wirklich eine eigene Meinung hatte und in Momenten, in denen er etwas hätte sagen müssen, einfach still geblieben oder weggegangen ist.

Die Umsetzung:

Ich habe das Buch über Blaires Bruder ebenfalls gelesen und war gespannt, wie die Geschichte seiner Schwester weitergeht. Die Geschichten sind übrigens unabhängig lesbar. Dieses Buch ist aus den Sichten beider Charaktere geschrieben und der Schreibstil ist sehr angenehm.
Das Buch war tatsächlich ein bisschen wie ein Autounfall, da Blaire sich immer wieder in neue Situationen gebracht hat, die für ihren mentalen Zustand absolut nicht förderlich waren. Ich habe mich oft gefragt, warum sie viele dieser Entscheidungen überhaupt getroffen hat. Andererseits kann ich irgendwo auch verstehen, wie kaputt der Tod ihres Bruders sie gemacht hat und jeder geht nun mal anders mit so etwas um.
Die Geschichte war trotz allem fesselnd und vollgepackt mit Emotionen. Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass man das Buch unbedingt lesen muss, hat es mich für eine gewisse Zeit gut unterhalten, und das Ende gefiel mir zugegebenermaßen sehr gut.
Was jedoch ein bisschen zu viel war, waren die spicy Szenen, davon gab es einfach deutlich zu viele.

Mein Fazit:

Die Geschichte setzt sich sehr intensiv mit Blaires Gefühlswelt auseinander, erzählt von tiefer Trauer, zeigt, dass es okay ist zu trauern, aber dass man irgendwann auch wieder zu sich selbst finden muss. Wer ein Buch mit genau solchen Emotionen sucht, wird hier auf jeden Fall fündig.
Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.

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