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Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine etwas andere Geschichte, als der Klappentext vermuten lässt

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi und Luca sind seit der fünften Klasse Brieffreunde, die sich jedoch anstatt netten Briefen fast schon Hassbotschaften schicken. Nach zwölf Jahren kommt allerdings einfach keine Antwort mehr. Bei ...

Naomi und Luca sind seit der fünften Klasse Brieffreunde, die sich jedoch anstatt netten Briefen fast schon Hassbotschaften schicken. Nach zwölf Jahren kommt allerdings einfach keine Antwort mehr. Bei ihrem Job als Wettermoderatorin erhält Naomi dann Jahre später plötzlich eine fast schon Todesdrohung und weiß sofort, von wem dieser Brief ist. Sie begibt sich auf die Suche nach Luca, da sie das so nicht stehen lassen kann und wird dabei total überrascht, da sie zur selben Zeit auch noch ihrem Nachbar Jake immer näher kommt …

Die Charaktere:

Naomi ist Wettermoderatorin und ist eigentlich ziemlich erfolgreich damit, sie steht mit beiden Beinen im Leben. Relativ viel konnte ich durch die Geschichte aber leider nicht erfahren, da zwar der Großteil aus ihrer Sicht geschrieben ist, man sie aber nur recht oberflächlich kennenlernt.
Luca hat einen sehr interessanten Charakter und über ihn wurden auch nach und nach immer mehr Einzelheiten preisgegeben, die mich ihm als Leser nähergebracht haben. Seine Geschichte ist sehr traurig und auch wenn er kein Traumbookboyfriend ist, konnte ich irgendwo verstehen, warum er so handelt, wie er handelt.
Die Nebencharaktere fand ich ungünstigerweise auch relativ dünn.

Die Umsetzung:

Ich hatte mich schon eine Weile auf dieses Buch gefreut, da ich unbedingt mal eine Haters to Lovers-Geschichte lesen wollte, wurde allerdings bedauerlicherweise enttäuscht. Das Cover ist toll und der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, da er einfach zu lesen ist und sehr bildlich. Das Buch ist aus der Sicht beider Protagonisten in der Gegenwart geschrieben, jedoch gibt es zudem noch Kapitel, welche die Anfangszeit ihres Briefwechsels thematisieren.
Ich hatte nicht allzu viele Erwartungen, jedoch war ich ziemlich verwirrt, dass das Buch einfach ein Lovetriangle beinhaltete. Naomi schreibt nämlich wieder regelmäßig mit Noah, während sie zeitgleich Jake datet.
Das Buch hatte tatsächlich sehr viele Stellen, die mir nicht so sehr zusagten, da die meisten Unterhaltungen von Naomi und Jake ziemlich gezwungen und nicht wirklich interessant waren. Warum sich Naomi zu ihm hingezogen fühlte, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Briefe, die sie währenddessen mit Noah austauschte, machten die Geschichte für mich leider auch nicht wirklich interessanter, da nicht wirklich etwas passierte.
Ich mochte die Beziehung von Naomi und Noah generell nicht so sehr, da die Briefe, die sie ausgetauscht hatten, unfassbar gemein waren und ich nicht nachvollziehen konnte, wie dadurch mehr entstehen sollte.
Der Plot der Geschichte war letztendlich auch sehr ersichtlich und ich finde es total schade, dass nicht mehr aus der Idee gemacht wurde. Am Ende wurde es auf jeden Fall interessanter, da endlich alles aufgelöst wurde, überraschen konnte mich dieses Ende allerdings nicht unbedingt.

Mein Fazit:

Die Geschichte ist ziemlich unrealistisch, ergab an manchen Stellen nicht ganz so viel Sinn, aber Naomi und ihr Verhalten war trotzdem ganz süß und auch wenn der Plot sehr vorhersehbar war, gefiel er mir schlussendlich durch die Umsetzung trotzdem. Das Buch muss man nicht gelesen haben, es war allerdings auch nicht schlecht, weshalb ich ihm 3 von 5 Sterne gebe.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine richtig traurige und melancholische Geschichte

Ich warte auf dich, Haru
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Nachdem Erics bester Freund gestorben ist, zieht sich dieser in eine Traumwelt zurück, bis Haru wieder in sein Leben tritt, welchen er letztes Jahr im Japan kennengelernt hatte. Seit langer Zeit ist Eric ...

Nachdem Erics bester Freund gestorben ist, zieht sich dieser in eine Traumwelt zurück, bis Haru wieder in sein Leben tritt, welchen er letztes Jahr im Japan kennengelernt hatte. Seit langer Zeit ist Eric durch ihn nicht mehr allein, da die beiden viel Zeit miteinander verbringen, allerdings kann nur Eric Haru sehen. Bald ist unklar, was real ist und was nicht, sich damit auseinanderzusetzen würde jedoch auch heißen, sich mit der Realität zu konfrontieren …

Die Charaktere:

Eric hat es gerade nicht leicht im Leben. Er ist traurig und fühlt sich allein. Ich fand ihn etwas naiv und seine Handlungen wirkten manchmal etwas unüberlegt, jedoch fand ich ihn auch sehr authentisch. Ich habe mich irgendwie in ihm wieder gesehen, auch wenn es ein schon länger vergangenes Ich war.
Haru war für mich tatsächlich bis zum Ende hin irgendwie ein Rätsel, deswegen mochte ich ihn jedoch nicht weniger, da er super in die Geschichte passte.
Die Nebencharaktere waren meist nicht wirklich sympathisch, da dies jedoch vermutlich genau so sein sollte, kann ich nicht wirklich etwas gegen sie sagen. Sie erfüllen auf jeden Fall ihren Zweck.

Die Umsetzung:

Ich hatte schon Dustin Thaos Debütroman gelesen und muss sagen, dass ich diesen nicht mochte, da ich die Idee an sich jedoch nicht schlecht fand, wollte ich seinem neuen Buch unbedingt eine Chance geben. Der Schreibstil war angenehm bildlich und ich fand es super, dass das Buch aus der Sicht von Eric geschrieben ist. Mir ging es schon oft und geht es auch gerade ziemlich ähnlich wie Eric und auch wenn Bücher, in denen alles bis auf der obligatorische Break-Up immer positiv ist, super sind, fand ich dieses Buch sehr erfrischend. Das Buch ist größtenteils ziemlich traurig und ich muss sagen, dass manche Sachen, die Eric gemacht hat, ziemlich naiv waren, allerdings kann ich trotzdem verstehen, warum er diese gemacht hat. Einsamkeit lässt uns die unbeholfensten Entscheidungen treffen, diese Erfahrungen macht jeder aber irgendwann mal. Den Traumaspekt fand ich an sich echt gut und dass Eric auch nach vielen Rückschlägen bereit war auf andere zuzugehen, fand ich bewundernswert. Ich habe mit Eric auf jeden Fall mitgefühlt, auch wenn die Geschichte im Mittelteil manchmal etwas schwächer war. Sehr stark fand ich dafür jedoch das Ende, da dieses total unerwartet war und mich positiv überraschte.

Mein Fazit:

Ein schönes Buch über einen Jungen, welcher nicht mehr einsam sein möchte und sich immer mehr in seine Traumwelt verliert. Die Geschichte ist ziemlich traurig, macht allerdings auch sehr viel Hoffnung darauf, dass immer irgendwann alles besser wird, auch wenn man es sich gerade nicht vorstellen kann. Das Buch bekommt aufgrund dessen 4,5 von 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Der Anfang konnte mich leider nicht überzeugen und anschließend wurde es auch nur bedingt besser

Grace (Academy of Dream Analysis 2)
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Das Cover und den Farbschnitt des zweiten Bands der Reihe finde ich wieder echt schön und ich hatte mich sehr darauf gefreut, die Dilogie nun zu beenden.
Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos ...

Das Cover und den Farbschnitt des zweiten Bands der Reihe finde ich wieder echt schön und ich hatte mich sehr darauf gefreut, die Dilogie nun zu beenden.
Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an, und das leider ohne nochmal eine kleine Einführung zu geben. Den ersten Band mochte ich eigentlich ganz gern, da mir die Thematik sehr gut gefiel und die Handlung sehr spannend war, allerdings wusste ich nur noch wenig von diesem, da ich ihn diesen vor circa einem halben Jahr gelesen hatte.
Der Schreibstil war wieder ganz gut, jedoch fand ich den Anfang des Buches ziemlich schleppend, da nachdem Mercy nicht mehr aufgewacht ist, meiner Meinung nach zu lange nichts wirklich Spannendes passiert ist. Nemesis hat ewig versucht herauszufinden, warum Mercy schläft, für mich hätte dieser Teil jedoch nicht so lange sein müssen, wie er war. Zudem hat mir eine genauere Beschreibung der Welt und deren Besonderheiten gefehlt.
Ich habe richtig lange benötigt, um das Buch zu beenden und hatte erst ab der Mitte des Buches wirklich das Gefühl, gut unterhalten zu werden. An sich war die Handlung nicht schlecht, sie hatte ab einem gewissen Zeitpunkt viele Wendungen und hielt immer ein gewisses Maß an Spannung, da es immer irgendwelche ungelösten Geheimnisse gab, sie hatte es allerdings trotzdem nicht geschafft mich vollends zu packen.
Ich hatte nach dem ersten Band die Hoffnung, dass sich die Charaktere im zweiten Band noch von einer anderen Seite als zuvor zeigen würden, wurde da allerdings schon ziemlich enttäuscht, da immer eine gewisse Distanz vorhanden war. Die Beziehung von Nemesis und Mercy ist unglaublich kompliziert, weil die beiden, oder eher Mercy, es nicht geschafft haben richtig miteinander zu kommunizieren, was mich zwischenzeitlich zudem ziemlich getriggert hatte.
Ich hatte mir leider von der ganzen Fortsetzung mehr erwartet und finde es ziemlich schade, da ich die Dilogie so gern abschließend positiv bewerten hätte wollen.

Mein Fazit:

Der erste Band war gut, allerdings hatte sich die Geschichte nicht so wie erhofft groß weiterentwickelt, Nemesis und Mercys Liebesgeschichte war letztendlich nicht wirklich etwas für mich und mir fehlte auch die Thematisierung des Besonderen in der Welt. Alles in allem ist die Geschichte von Nemesis und Mercy nicht schlecht, jedoch war sie in diesem Band nicht wirklich was für mich, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Eine super süße und weihnachtliche queere Lovestory

Luis & Dima - Forever our beginning
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Dima ist nach Fountainbridge, ein kleines Örtchen, welches um Weihnachten zum Winterwunderparadies mutiert, umgezogen. Er hat es gerade nicht ganz so leicht und die beste Ablenkung hier ist der Nachbarsjunge ...

Dima ist nach Fountainbridge, ein kleines Örtchen, welches um Weihnachten zum Winterwunderparadies mutiert, umgezogen. Er hat es gerade nicht ganz so leicht und die beste Ablenkung hier ist der Nachbarsjunge Luis. Die beiden Unternehmen ziemlich viele wunderbare Aktivitäten zusammen und kommen sich dadurch auch näher. Steht Dima allerdings überhaupt auf Jungs, denn seinen Gefühlen ist er sich momentan nicht allzu sicher. Vieles hält ihn zurück und wenn er seine Probleme gelöst hat, kann er Luis und der Liebe hoffentlich eine Chance geben …

Die Charaktere:

Luis ist in einer großen Familie aufgewachsen und steht eigentlich schon immer zu seiner Sexualität und setzt sich auch für sich und andere ein. Er ist ein unheimlich sympathischer und liebenswerter Protagonist.
Dima weiß generell nicht genau was er möchte und hat allerdings auch nicht den Mut für das einzustehen, was er möchte. Seine Charakterentwicklung war deshalb ein gut sichtbarer und schöner Prozess.
Die Nebencharaktere mochte ich sehr, da generell die ganzen Leute aus der Kleinstadt und deren Leben das Buch super lebendig gemacht haben.

Die Umsetzung:

Ich finde Wintergeschichten echt super und brauchte für den Dezember auf jeden Fall noch ein Buch, welches zu dem Schnee vor meinem Fenster passt. Ich hatte eine cozy queere Liebesgeschichte erwartet und wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht. Optisch ist das Buch zudem einfach nur umwerfend.
Ich kann jetzt schon sagen, dass ich die Geschichte durchweg super fand, jedoch hat mich der Schreibstil nicht komplett abholen können. Durch die Erzählperspektive konnte ich mich nicht ganz so gut in die Charaktere hineinversetzen und darunter litt dann für mich auch ein kleines bisschen die Romantik.
Die Handlung an sich fand ich allerdings sehr schön. Das Setting in dem kleinen Örtchen wurde herzallerliebst beschrieben, wie sich Luis und seine Freunde sozial engagierten wurde richtig schön dargestellt, die Liebesgeschichte ist authentisch und die Probleme waren verständlich, wenn man sie auch nicht ganz so dramatisch hätte machen müssen.
Das Buch beginnt übrigens mit dem 30. November und jedes Kapitel spielt am jeweils nächsten Tag bis zum 26. Dezember, man könnte das Buch dadurch auch als Adventskalenderbuch lesen. Ich hatte das Buch jedoch innerhalb von zwei Tagen beendet.

Mein Fazit:

Ich kann jedem der eine herzerwärmende Wintergeschichte sucht, dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Die Geschichte hat es geschafft mich zu berühren und zum Nachdenken anzuregen, weshalb sie 4,5 von 5 Sterne von mir bekommt.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Ein sehr lesenswertes Buch, welches sich gut als Geschenk eignet

Was dich die Schule nicht lehrt
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Nachdem man mit der Schule fertig ist, kommt irgendwann die Zeit sich mit Steuern, unserem Sozialstaat, den Sachen, die man alle beim Mieten einer Wohnung beachten muss und vielen weiterem weiteren auseinander ...

Nachdem man mit der Schule fertig ist, kommt irgendwann die Zeit sich mit Steuern, unserem Sozialstaat, den Sachen, die man alle beim Mieten einer Wohnung beachten muss und vielen weiterem weiteren auseinander zu setzen. Dieses Buch soll jungen Erwachsenen alles, was sie über unser Land, unsere Grundrechte und ihre Pflichten wissen müssen näherbringen.

Die Umsetzung:

Ich finde es super mich immer etwas weiterzubilden und da ich die Videos von Herrn Anwalt immer gerne geschaut habe, fand ich dieses Buch echt interessant. Der Schreibstil war an sich nicht schlecht, allerdings wirkten manche Formulierungen für mich eindeutig zu krampfhaft jugendlich.
Die Themen fand ich generell sehr gut ausgewählt, denn alles Wichtige wurde zumindest einmal angeschnitten, auch wenn ich mir zu manchen Themen etwas mehr gewünscht hätte.
Für mich persönlich enthielt das Buch leider nicht ganz so viele neue Themen, da meine Schullaufbahn die meisten tatsächlich schon abgedeckt hatte. Wohnen, Heirat und Scheidung fand ich tatsächlich am interessantesten, da dort vieles war, dass ich zuvor noch nicht wusste.
Vor allem als Geschenk kann ich mir dieses Buch super gut vorstellen, denn auch wenn sich manch einer das Buch nicht von sich aus kaufen würde, ist es sehr lesenswert. Ich mag es auch, dass man auch nur die Kapitel lesen kann, die einen gerade auch wirklich interessieren.

Mein Fazit:

Ein tolles Buch, welches viel Grundwissen und einen guten Überblick über alle Themen beinhaltet, welche einem irgendwann mal im Leben beschäftigen werden. Für mich war bedauerlicherweise nicht ganz so viel Neues dabei, aber für alle, die die Themen noch nicht in der Schule hatten oder eine Auffrischung benötigen, kann ich es sehr empfehlen. Das Buch bekommt 4,5 von 5 Sterne von mir.

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