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Veröffentlicht am 22.05.2024

Kiki wird selbstständig

Kikis kleiner Lieferservice (Collector’s Edition – mit Farbschnitt und Lesebändchen)
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Wenn Hexen alt genug sind, müssen sie sich eine Stadt suchen, in der noch keine Hexe lebt. Dort müssen sie sich ihr eigenes Standbein aufbauen und sich beweisen.

Doch das ist einfacher gesagt, als getan. ...

Wenn Hexen alt genug sind, müssen sie sich eine Stadt suchen, in der noch keine Hexe lebt. Dort müssen sie sich ihr eigenes Standbein aufbauen und sich beweisen.

Doch das ist einfacher gesagt, als getan. Vor allem, wenn diese Hexe noch keine Ahnung hat, was sie machen soll. Zum Glück gerät Kiki an die freundliche Bäckerin in ihrer neuen Heimat, die sie sogleich mütterlich unter ihre Fittiche nimmt.

Dabei muss sich Kiki auch gegen einige Vorurteile bewehren und für sich selbst einstehen.

Diese Grundsätze sind im Buch wie auch im Film gleichermaßen vorhanden. Allerdings kommt die Atmosphäre des Buches etwas düsterer und schwerer daher, als im beliebten Ghibli-Film.

Die Geschichte an sich hat mir recht gut gefallen, auch wenn ich den Schreibstil gerade am Anfang als recht gewöhnungsbedürftig empfand. Manche Passagen haben sich auch gezogen. Dass man ein bisschen mehr über sie Beziehung zwischen Kiki und Jiji erfährt, fand ich allerdings richtig gut.

Die Collector's Edition ist recht liebevoll gestaltet. Geprägtes Hardcover, Lesebändchen, einige Illustrationen, schöner Schutzumschlag und einen tollen Farbschnitt hat sie zu bieten. 25 Euro sind allerdings auch eine Menge Geld für so ein dünnes Buch.

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Die fünf Feen und ihre Streiche

Dao - Der Weg
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Dao - Der Weg deutet schon auf dem Cover an, was im Inneren wartet. Denn nicht nur die Aufmachung und Haptik des Buches ist hochwertig, sondern auch das was auf dem schönen, dicken Hochglanzpapier abgedruckt ...

Dao - Der Weg deutet schon auf dem Cover an, was im Inneren wartet. Denn nicht nur die Aufmachung und Haptik des Buches ist hochwertig, sondern auch das was auf dem schönen, dicken Hochglanzpapier abgedruckt ist.

Der Zeichenstil ist sehr traditionell, doch überträgt mühelos die aktuelle Atmosphäre der Handlung. Die Zeichnungen beeindrucken zudem durch Vielfalt, Detailreichtum und Bildsprache. Jedes Bild für sich ein wirkliches Kunstwerk. Dieses Buch wirklich, auch von der Qualität der Aufmachung her, zwischen Manhua und Bildband.

Die Sagen, die dazu erzählt werden, sind mal gruselig und düster, mal Lebensbejahend und Hoffnung schenkend und noch so viel mehr. Sie haben von Anfang bis Ende meine Emotionen angesprochen.

Der Text ist bilingual abgedruckt. Einmal den Originaltext in Chinesisch und dann noch die deutsche Übersetzung. Mit persönliche gefällt das sehr gut. Die Erzählung ist fantasievoll, düster, hoffnungsvoll und noch so viel, viel mehr.

Neben den Geschichten werden am Ende auch noch die fünf Feen ausgiebig vorgestellt. Da wurden noch mal Unklarheiten beseitigt und ich konnte noch etwas mehr in die Tiefe gehen.

Eine Klare Kaufempfehlung nicht nur für Manhua-Fans. Denn dieses Buch ist ungewöhnlich und wunderschön zugleich.

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Veröffentlicht am 07.05.2024

Wenn der Traum zum Albtraum wird

Insight – Dein Leben gehört mir
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Das Buch hat wirklich vielversprechend geklungen. Ich habe echt nichts gegen Spannung einzuwenden, vor allem mit einer spicy Liebesgeschichte dazu. Daher war dieses Buch für mich eine Art Pflichtlektüre. ...

Das Buch hat wirklich vielversprechend geklungen. Ich habe echt nichts gegen Spannung einzuwenden, vor allem mit einer spicy Liebesgeschichte dazu. Daher war dieses Buch für mich eine Art Pflichtlektüre. Auch wenn mir die Welt der Influencer nicht wirklich zusagt.

Nach der Leseprobe dachte ich noch, dass ich einfach etwas Zeit brauchte, um mit Valerie Sophie klarzukommen. Nur leider war sie mir bis zu letzt nur mäßig sympathisch. Natürlich konnte ich dennoch bei vielen Szenen mit ihr mitfühlen, aber ich fand sie so materiel, oberflächlich und an einigen Stellen sogar recht arrogant. Natürlich habe ich auch gemerkt, dass sie "2 Seiten" hat, doch es hat mir so schon ein gutes Stück Lesefreude genommen. Ich mochte sie einfach nicht.

Das gilt auch für viele Nebencharaktere. Fred und Lotte waren da eine angenehme Ausnahme. Paul ging die meiste Zeit auch.

Doch die Chemie zwischen den beiden fand ich nur durchschnittlich. Aber da hat mir vielleicht auch meine Antipathie Valerie Sophie gegenüber im Weg gestanden.

Die Einleitung habe ich als sehr langatmig empfunden. Dafür gingen die "Taten" des Stalkers richtig unter die Haut. Das war wirklich gut geschrieben.

Allerdings musste ich gestehen, dass mir schon bei der Umfeldbeschreibung klar war, wie das Ende aussehen wird. Also generell fand ich den Plot recht vorhersehbar. Klar, in manchen Büchern ist auch einfach nur der Weg das Ziel und damit kann man dann auch gut leben. Doch dafür waren bei mir einfach nicht genug Sympathien für die Hauptfigur übrig.

Das Schlimme ist, dass ich das Buch so gerne gemocht hätte, denn es verwebt extrem viele Themem, die brandaktuell und super wichtig sind. Gerade im Hinblick auf den Stalker: Opfer-Täter-Umkehr, Relativieren von Straftaten vor allem in Bezug auf sexuelle Belästigung, Grenzüberschreitung, Mobbing, Entmenschlichung von Prominenten, Missachtung der Privatsphäre... Es kommen aber auch noch viel mehr Themen, die ich aber aufgrund von Spoiler nicht nennen möchte. Das hat die Autorin recht gut miteinander verwoben und so gut dargestellt, dass ich selbst innerlich gekocht habe, während Valerie Sophie das durchleben musste.

Das Thema Influencer war im Prinzip omipräsent. Es war keines dieser Bücher, in dem der Beruf nur eine Nebenrolle spielt, sondern es war sehr ausfüllend. Das machte einige Abschnitte für mich zusätzlich langatmig.

Der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Optik des Buches gefällt mir sehr gut.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

Zwischen Herz und Verstand

The Idea of You
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Bücher mit Age Gap Trope, in denen die Frau die ältere ist, gibt es nicht ganz so häufig. Umso neugieriger wurde ich, als sich nach dem Klappentext auch die Leseprobe sehr ansprechend gelesen hat.

Das ...

Bücher mit Age Gap Trope, in denen die Frau die ältere ist, gibt es nicht ganz so häufig. Umso neugieriger wurde ich, als sich nach dem Klappentext auch die Leseprobe sehr ansprechend gelesen hat.

Das Cover an sich fand ich persönlich jetzt nicht so gelungen. Wobei zumindest die Sonnenbrille einen gewissen Bezug zur Geschichte hat.

Das erste Drittel hat mir wirklich gut gefallen. Die Figuren waren größtenteils sympathisch, außer eben jene, die es nicht sein sollten. Das Knistern und die Chemie zwischen Solène und Hayes war super, ihre Flirts erfrischend und amüsant. Aber auch die Gewissensbisse von Solène kamen gut und glaubhaft rüber.

Im zweiten Drittel ist die Stimmung dann für mich gekippt. Die Entscheidungen wurden immer fragwürdiger und weniger nachvollziehbar. Die unterhaltsamen Flirts und Gespräche ließen nach, der (manchmal nicht ganz so unterhaltsame) Spice nahm zu. Tatsächlich kamen mir hier richtige Gespräche oftmals zu kurz, auch wenn es dazwischen immer mal wieder richtig tolle Szenen gab. Davon hätte ich so gerne mehr gelesen!

Hie und da war fand ich die Wortwahl von Solène, vor allem im inneren Monolog, despektierlich gegenüber Hayes. An anderen Stellen eher vulgär. Das war für mich nicht wirklich stimmig, evtl. sind hier auch durch die Übersetzung ein paar Nuancen verloren gegangen. Ein paar Stellen fand ich generell nicht so souverän übersetzt.

Die recht besondere Thematik mit ihrer Tochter als Fan und generell mit einem Kind, bzw. in dem Fall Teenager, als besondere Dynamik ist mir leider oftmals zu kurz gekommen und vor allem Solènes Entscheidungen in dieser Richtung haben für mich zu Wünschen übrig gelassen. Mitunter hat mir das (auch als Mutter) nicht gefallen.

Das Ende hat mich ratlos zurückgelassen. Zwar habe ich es schon von Anfang an erwartet, doch die Art und Weise war auch hier für mich nicht passend, da es die Problematik, die sich im letzten Drittel aufgetan hat, sicher nicht behoben hat.

Ich hätte dieses Buch furchtbar gerne gemocht, doch nach dem guten Start, ging es für mich begab. Die Chemie zwischen Solène und Hayes rettet zwar Einiges, kann aber nicht über alles hinwegtrösten.

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Veröffentlicht am 04.05.2024

Eine Geschichte, so wohltuend wie eine warme Decke

Yours Truly
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Nicht zuletzt durch das knallige Cover ist mir das Buch ins Auge gesprungen. Von der Farbgebung bin ich jetzt nicht sonderlich begeistert, aber den Grund für die Covergestaltung findet man im Buch wieder. ...

Nicht zuletzt durch das knallige Cover ist mir das Buch ins Auge gesprungen. Von der Farbgebung bin ich jetzt nicht sonderlich begeistert, aber den Grund für die Covergestaltung findet man im Buch wieder. Das wiederum hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte geht ohne viel Vorgeplänkel los. In diesem Fall gefiel mir das sehr gut, da die Welt von Briana und Jacob keinen größeren Aufbau benötigte. Was ich erfahren musste, brachte die Autorin schnell und klar rüber. Auch das fand ich sehr angenehm.

Durch die wechselnde Perspektive konnte ich mich sehr gut in beide Hauptfiguren reinfinden. Gerade mit Jacobs Sozialphobie ist das wichtig, diese Gefühle können nicht alle nachvollziehen und selbst Sozialphobien untereinander unterscheiden sich oft immens. Doch dieses, recht knifflige Thema hat Abby Jimenez wunderbar sensibel umgesetzt. Ich wusste nahezu zu jeder Zeit, was Jacob nun zu schaffen macht.

Brianas Hintergrund hingegen wurde erst im Laufe des Buches vollständig gezeigt. Gerade gegen Ende zeigte sich ihr "Päckchen" klar, vorher wurde es nur an einigen Stellen angedeutet.

Dennoch war die Chemie zwischen den beiden wahnsinnig schön. Ich spürte die Liebe und den Respekt füreinander. Auch der Sanftmut von Jacob war eine willkommene Abwechslung zu anderen Büchern.

Auch die Nebencharaktere haben diese Geschichte wunderbar bereichert und haben noch mal einen ordentlichen Schuss Chaos mit reingebracht. Allen voran Jacobs Familie.

Der Humor in dieser Geschichte war der Wahnsinn. Nicht nur die Scherze, die sie miteinander machten, sondern auch die Situationskomik.

Hinzu kommt noch ein wunderbarer Schreibstil, der es mir einfach gemacht hat, durch die Seiten zu fliegen. Trotz der Tiefe, die das Buch mitbringt.

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