Interessant und packend
BluthassIm Prolog erzählt die 1632 als Hexe verurteilte Lisbeth von ihrem Prozess, den grauenhaften Haftbedingungen und der Exekution auf dem Scheiterhaufen. Dieser Einstieg in das Buch ist sehr intensiv und bedrückend. ...
Im Prolog erzählt die 1632 als Hexe verurteilte Lisbeth von ihrem Prozess, den grauenhaften Haftbedingungen und der Exekution auf dem Scheiterhaufen. Dieser Einstieg in das Buch ist sehr intensiv und bedrückend.
In der aufgeklärten Gegenwart kommt so etwas nicht mehr vor - oder doch? Das Ermittlerteam um Hauptkommissar Manni Neuer und die Oberstaatsanwältin Lina St-George bekommt es mit gefolterten und verbrannten Frauenleichen zu tun. Die Aufklärung der Fälle ist fesselnd, das Buch packt von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Schreibstil von Doris Litz ist flüssig und spannend, die Thematik um historische Hexenverfolgung, moderne Hexenzirkel und Satanismus gut recherchiert. Mir gefällt, dass die Gräueltaten der Inquisitoren nicht im Detail beschrieben werden, sie gehen dem Leser trotzdem unter die Haut.
Fazit: Eines der besten und spannendsten Bücher, die ich 2025 gelesen habe!