Von der Melancholie in ein lebensfrohes Dasein
Esther ist eine alleinerziehende Mutter, ihr Sohn Adrian verbringt jede zweite Woche bei seinem Vater. Esther leidet sehr unter dieser Situation, sie gibt sich die Schuld an der Trennung und zeigt depressive ...
Esther ist eine alleinerziehende Mutter, ihr Sohn Adrian verbringt jede zweite Woche bei seinem Vater. Esther leidet sehr unter dieser Situation, sie gibt sich die Schuld an der Trennung und zeigt depressive Züge bis hin zu Selbstmordgedanken. Per Zufall lernt sie Rut kennen, eine kluge und lebenserfahrene alte Frau. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die Esther, aber auch Rut, guttut und im Leben weiterbringt.
Als Rut plötzlich verschwindet, macht sich Esther auf die Suche nach ihr.
Das fesselnde Buch ist ein Lesegenuss. Vor allem der erste Teil ist einfühlsam und berührend geschrieben. Der zweite Teil, die Suche nach Rut, ist ebenfalls spannend, aber er hat gar viele Zufälle und Wendungen. So wird für mich die Geschichte mehr zu einer Sommerlektüre, was schade ist.
Dennoch: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es absolut weiterempfehlen.