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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein intelligenter, fesselnder Roman

Leo Sola
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«Leo Sola» ist ein packender, nachhallender Roman über den Werdegang einer jungen Frau. In Rückblenden erfährt der Leser, wie aus einem etwas flatterhaften Persönchen eine mitfühlende Auslandskorrespondentin ...

«Leo Sola» ist ein packender, nachhallender Roman über den Werdegang einer jungen Frau. In Rückblenden erfährt der Leser, wie aus einem etwas flatterhaften Persönchen eine mitfühlende Auslandskorrespondentin wird. Es werden viele relevante Themen aufgegriffen, wie z.B. das Leben als Geliebte eines Narzissten, Depression und der Umgang mit Traumata, Mitgefühl und Freundschaft und vieles mehr. Ganz besonders eindrücklich fand ich die Beschreibung des beginnenden Krieges im Irak. Man spürt, dass Karin Hofmann selbst für das IKRK in Kriegs- und Krisengebieten tätig war.
Ein sehr überraschender, äusserst spannender und kluger Roman. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Dranbleiben lohnt sich!

Einer wird sterben
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Vor Stella Johannsons Haus steht ein schwarzer Mercedes mit zwei Insassen, die sich kaum rühren. Tagelang, nächtelang. Stella hat Angst, sie wird immer panischer. Wenn doch nur ihr Mann endlich nach Hause ...

Vor Stella Johannsons Haus steht ein schwarzer Mercedes mit zwei Insassen, die sich kaum rühren. Tagelang, nächtelang. Stella hat Angst, sie wird immer panischer. Wenn doch nur ihr Mann endlich nach Hause käme und sie beruhigen würde! Doch Paul, der als Pilot arbeitet, ist gerade irgendwo auf der Welt und weit weg.

Der Schreibstil ist flüssig, der Lesefluss gut, die Kapitellänge mit den Cliffhängern ideal. Trotzdem fand ich anfangs nicht so schnell in das Buch. Nach einem sehr spannenden Prolog waren die nachfolgenden Kapitel eher langweilig und die hysterische Art von Stella nervte mich. Doch dann nahm die Geschichte Fahrt auf und der überraschende Schluss ist total unerwartet und absolut glaubwürdig. Und plötzlich wird klar, warum welche Personen wie gehandelt haben.

Ein Psychothriller, der noch lange zu denken gibt!

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Sonderdezernat Q lebt weiter!

Tote Seelen singen nicht
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Überraschend und schön, dass es mit dem Sonderdezernat Q weitergeht!
Carl Mork ist zwar nur noch am Rande dabei, aber der neue Fall des Dezernats Q fügt sich gut in die früheren Fälle der Reihe ein. In ...

Überraschend und schön, dass es mit dem Sonderdezernat Q weitergeht!
Carl Mork ist zwar nur noch am Rande dabei, aber der neue Fall des Dezernats Q fügt sich gut in die früheren Fälle der Reihe ein. In diesem Band ist von Beginn weg klar, wer der Mörder ist, die Spannung bleibt trotzdem bestehen. Die Demütigung, die psychische und physische Verletzung, welche dem mörderischen Hass vorausgingen, sind sehr gut beschrieben.
Jussi Adler-Olsen, Line Holm und Stine Bolter sind das Autoren Dreierteam. Sie schaffen es, Sonderdezernat Q glaubhaft in die Zukunft zu führen. Mit dem neuen Polizeichef und mit der neuen Kollegin Elena Henry sind spannende Figuren dazugekommen, deren Entwicklung Potenzial birgt. Weniger gefallen hat mir Rose. Ich empfand sie als überzeichnet und ihr unglaubwürdiges Verhalten ging mir sehr auf die Nerven. Im weiteren fand ich es schade, dass die Autoren so viel Wert auf "Humor" legten. Ein paar sprachliche Stolpersteine und gesuchte Vergleiche weniger wäre mehr gewesen.
Trotz allem hat mir der neue Band gefallen und ich empfehle ihn allen Fans dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannende Lesung einer temporeichen Schnitzeljagd

Inferno
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Das 4. Abenteuer des Symbologen Robert Langdon ist ein typischer Dan Brown Thriller mit aufregenden Verfolgungsjagden an der Seite einer attraktiven Frau, überraschenden Wendungen und spannenden Rätseln, ...

Das 4. Abenteuer des Symbologen Robert Langdon ist ein typischer Dan Brown Thriller mit aufregenden Verfolgungsjagden an der Seite einer attraktiven Frau, überraschenden Wendungen und spannenden Rätseln, von deren Auflösung das Wohl der gesamten Menschheit abhängt.
Mir gefällt, dass man ganz nebenbei viel Wissenswertes über Kunstgeschichte, Architektur und Weltliteratur erfährt. Die Sehenswürdigkeiten von Florenz sind so anschaulich beschrieben, dass ich am liebsten wieder mal hinfahren möchte.
Ich habe mir Inferno 2013 erstmals angehört. Jetzt, 2026, gefällt es mir besser, denn das Hauptthema des Buches, die Überbevölkerung, ist heute wesentlicher aktueller geworden. So gibt die Auflösung einiges zu denken!
Wolfgang Pampel liest den Text sehr gut, seine Erzählweise ist fesselnd und intensiv.
Unterhaltsame und spannende Hörstunden sind garantiert!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Klein aber fein und sehr unterhaltsam

Das verspeiste Buch
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"Das verspeiste Buch" ist eine lustige Anekdote. Franz Hohler fabuliert ausschweifend über einen schelmischen Spassvogel (seinen Urgrossvater oder vielleicht auch nicht), der einen Witz auf seine Kosten ...

"Das verspeiste Buch" ist eine lustige Anekdote. Franz Hohler fabuliert ausschweifend über einen schelmischen Spassvogel (seinen Urgrossvater oder vielleicht auch nicht), der einen Witz auf seine Kosten mit viel Schalk auf die schadenfreudigen Zuschauer umbiegt. Ganz nach dem Motto: Wer zuletzt lacht, lacht am längsten.

Die schöne Ausgabe hat nur 87 Seiten und wird zudem mit hübschen Illustrationen von Hans Traxler ergänzt. Die Geschichte liest sich sehr schnell und sie zaubert ein Lächeln aufs Gesicht.

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