Cover-Bild Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 10.08.2018
  • ISBN: 9783548377650
Patrick Burow

Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

Absurde Ausreden vor Gericht
Der Wunsch, der Bestrafung für einen Gesetzesverstoß zu entgehen, ist nur allzu menschlich. Doch der Versuch, sich vor Gericht herauszureden, scheitert oft kläglich. Patrick Burow, seines Zeichens Richter, muss sich seit über zwanzig Jahren unfassbar dreiste, dumme, mitunter aber auch sehr originelle Ausflüchte anhören. In diesem Buch sind die haarsträubendsten und witzigsten davon gesammelt – nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Lernen: etwa, warum eine Ausrede nicht akzeptiert wurde und mit welcher man möglicherweise Erfolg gehabt hätte!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2018

Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen

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Unterteilt ist das Buch in unterschiedliche Kapitel, z.B.:
„Der Katzenkönig hat es befohlen“ (Körperverletzung und Mord),
„High durch Kekse“ (Drogendelikte),
„Auch Schwindler müssen ins Gefängnis“ (Beförderungserschleichung ...

Unterteilt ist das Buch in unterschiedliche Kapitel, z.B.:
„Der Katzenkönig hat es befohlen“ (Körperverletzung und Mord),
„High durch Kekse“ (Drogendelikte),
„Auch Schwindler müssen ins Gefängnis“ (Beförderungserschleichung und Betrug),
„Intergalaktische Kampfsatelitten“ (Fälle aus dem Waffenrecht),
Wenn Ampeln nur für andere gelten (Rotlichtverstöße),
„Abschleppen ist verboten“ (Falschparker),
Frust durch Frustzwerge (Ausreden im Zivilprozess),
„Der Strand war zu sandig“ (Kuriose Urlaubsmängel),
Faulenzia vulgaris extremica (Die Ausflüchte von Arbeitslosen) oder
Die Reichsdeppen-Ausrede (Rechtsfreie Räume selbst gemacht).

Mir haben die einzelnen kleinen Geschichten gut gefallen – einige sind amüsant, über andere kann man nur mit dem Kopf schütteln und dann wundert man sich auch noch über die Täter, die mit einer fadenscheinigen „Ausrede“ davon gekommen sind. Das jedes einzelne Urteil mit dem Beschluss vermerkt ist, macht es leicht auch mehr über die einzelnen Fälle herauszubekommen, wenn man möchte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die „Ausreden, die Sie nicht benutzen sollten, wenn..“, die waren nun wirklich ins Lächerliche und Unglaubhafte gezogen. Mit Sicherheit bewusst so gewählt, aber es wäre nicht schlimm gewesen, wäre es nicht enthalten gewesen. Das machte die doch vorhandene Ernsthaftigkeit etwas zu nichts – aber das ist mit Sicherheit Geschmackssache.
Nun die Lehre aus der Geschichte: man muss sich nur glaubhaft aus der Sache rausreden und vielleicht hat man Glück und kommt straffrei raus.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Abstruse Ausreden vor Gericht

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Das Buch ist eine Sammlung der abenteuerlichsten Ausreden vor Gericht. Es ist in thematische Kapitel untergliedert, die beispielsweise von Verkehrssündern oder Mördern handeln. Die Ausreden werden knapp ...

Das Buch ist eine Sammlung der abenteuerlichsten Ausreden vor Gericht. Es ist in thematische Kapitel untergliedert, die beispielsweise von Verkehrssündern oder Mördern handeln. Die Ausreden werden knapp und in sachlichem, juristisch angehauchtem Stil präsentiert. Das eine oder andere Mal hätte ich mir das Ganze etwas ausgeschmückter gewünscht. Die Ausreden sind teilweise amüsant, teilweise habe ich aber auch nur den Kopf darüber geschüttelt, mit welchen abstrusen Erklärungen die Angeklagten vor Gericht durchkommen wollen. Am Ende jedes Kapitels steht es eine erfolgreiche Ausrede. Bei vielen davon konnte ich bei den Begründungen der Richter nur den Kopf schütteln. Das Buch ist meiner Meinung nach nichts, um es in einem Rutsch durchzulesen, weil es mit der Zeit langweilig wird, eine Aneinanderreihung von seltsamen Ausreden zu lesen. Man sollte es eher in Häppchen genießen, zum Beispiel als E-Book für unterwegs.

Fazit: Sammlung von abstrusen Ausreden vor Gericht, kurz und knapp präsentiert, drei bis vier Sterne.