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Veröffentlicht am 13.06.2019

Prince of Passion - Band 1

Prince of Passion – Nicholas
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Inhalt

Royal Romance – das ultimative Märchen. Der erste Band der Erfolgstrilogie um zwei Prinzen und ihren Bodyguard. Für alle, die mal eine Pause von der Realität brauchen …
Ich heiße Nicholas Arthur ...

Inhalt

Royal Romance – das ultimative Märchen. Der erste Band der Erfolgstrilogie um zwei Prinzen und ihren Bodyguard. Für alle, die mal eine Pause von der Realität brauchen …
Ich heiße Nicholas Arthur Frederick Edward Pembrook, Kronprinz von Wessco. Meine Fans nennen mich His Royal Hotness. Meine Großmutter, die Königin, nennt mich einen störrischen Jungen. Sie will, dass ich meine Pflicht tue, heirate und Erben in die Welt setze. Und ich weiß, dass sie recht hat. Es ist das, was Prinzen tun. Aber meine Gnadenfrist von fünf Monaten will ich noch voll auskosten. Und was könnte köstlicher sein als die Lippen einer selbstbewussten New Yorker Kellnerin, die nicht den geringsten Respekt vor mir oder meinem Titel hat?
(Quelle: Rowohlt )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Kyss für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Prince Of Passion“ – Reihe.

Prinz Nicholas wird von der Königin nach New York geschickt um seinen verlorenen Bruder Henry wieder einzufangen und ihn zurück in die Heimat zu bringen. Allerdings hält Nichoals nicht viel von dem Plan, denn er kann der Stadt nicht viel abgewinnen, was mit an dem Tod seiner Eltern liegt – zum Glück begleitet ihn sein bester Freund, dessen Frau er allerdings nicht leiden kann. Die bliebt aber Zuhause. Während eines Schneesturms landen die beiden in einem kleinen Café und die Bedienung hat es Nicholas sofort angetan. Mit Geld versucht er sie zu einer Nacht zu überreden, doch die Unbekannte lässt sich nicht überzeugen. Aber der Prinz weiß um seinen Charm und am Ende wickelt er sie um seinen Finger…
Nicholas macht es einem anfangs nicht einfach ihn zu mögen, denn er ist das klassische Klischee eines Jungesellen. Aber man lernt ihn im Laufe der Kapitel besser kennen und erkennt seine anderen Seiten. Anfangs war ich mir sicher, das Olivia niemals die Prinzessin an seiner Seite wird. Die Königin hätte sie niemals als diese geduldet – welchen Schachzug Nicholas am Ende macht, hätte ich von ihm nie erwartet. Eine kleine Überraschung.

Olivia und ihre Familie haben ein kleines Café mit ihrem Markenzeichen: leckeren Pies. Doch der Schein trügt – der Familie geht es alles andere als gut. Nach dem Tod der Mutter schmeißt Oliva den Laden allein, damit ihre Schwester zur Schule gehen kann und ihren Traum leben kann. Der Vater ertränkt seine Trauer im Alkohol und ist keine Hilfe. Tag für Tag kämpft die älteste Tochter mit ihrem guten Mitarbeiter und Freund um das Überleben. Bis sich eines Tages alles wendet und Olivia die Chance ihres Lebens bekommt: die Liebe vollkommen auszukosten und für eine kurze Zeit ihre Probleme in den Hintergrund rücken zu lassen…
Olivia hat es nie einfach gehabt, aber sie ist trotzdem sprachlos als man ihr Geld für eine Nacht anbietet. Sie ist doch nicht käuflich – und das beweist sie immer wieder. Sie bleibt sich im gesamten Buch treu und das fand ich sehr sympathisch.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Nicholas nd Olivia, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Was mir gut gefallen hat war, das es nicht nicht nur um die Liebesgeschichte von Nicholas und Olivia dreht, sondern das auch andere Charaktere ihren Platz in der Geschichte bekommen. Henry, der jüngere Bruder von Nicholas oder die Familie von Olivia. Nicht zu vergessen der gute Freund von Nicholas und seine Frau, die sich mit Olivia anfreundet. Außerdem bekommt man noch einen Einblick in das Leben zu Hofe und lernt die Monarchin kennen, die ganz besonders ist. Grausam. Oder auch mal nett.
Die Liebesgeschichte von Nicholas und Olivia ist nichts vollkommen Neues, was man noch nie gelesen hat, aber trotzdem konnte sie mich von sich überzeugen. Beides sind Personen, die für sich und ihre Überzeugung einstehen. Nicholas weiß um seine Verantwortung und weiß lange nicht, wie er die Liebe damit verbinden soll, aber am Ende bekommt er mit seiner Liebsten sein Happy End. Mir hat das Buch gefallen!
Da mich Henry hier in dieser Geschichte nicht so von sich überzeugen kann, werde ich wohl den zweiten Band überspringen und direkt den dritten lesen, der mich von den Charakteren deutlich mehr anspricht. Das Logan für jemand bestimmten schwärmt ist ja offensichtlich und ich freue mich schon auf diese Liebesgeschichte.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Mine

Mine | Erotischer SM-Roman
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Inhalt

Jonathan ist mächtig. Jonathan ist skrupellos. Jonathan ist reich. Sex ist für ihn ein Ventil, um neue Kräfte zu tanken. Kräfte, die er braucht, um seine undurchsichtigen Geschäfte, seine Karriere ...

Inhalt

Jonathan ist mächtig. Jonathan ist skrupellos. Jonathan ist reich. Sex ist für ihn ein Ventil, um neue Kräfte zu tanken. Kräfte, die er braucht, um seine undurchsichtigen Geschäfte, seine Karriere und seinen Machteinfluss voranzutreiben. Er benutzt Frauen, ohne auch nur das Geringste für sie zu empfinden – bis er auf Isabell trifft. Sie ist klug, schön und eine Kämpferin. Isabell möchte studieren und sich ein Leben in Würde und Freude zurückerobern. Ein Leben, das sie durch einen tragischen Schicksalsschlag verloren hat. Dafür ist sie bereit, ihren Körper zu verkaufen.
Jonathan gabelt die junge Frau von der Straße auf und nimmt sie unter Vertrag. Ihr Körper gehört fortan ihm. Im Gegenzug dazu finanziert er ihr Studium und stellt ihr eine Wohnung zur Verfügung.
Nur Jonathan ist ihr Körper vorbehalten. Sie ist sein Spielzeug, das er mit niemand anderem teilen will.
Doch bald schon bemerkt Jonathan, dass Isabell anders ist. Dass sie ihn verändert und seinem Herzen gefährlich nahe kommt.
Isabell wird für Jonathan zur Bedrohung, der er mit roher Gewalt begegnet.
Wird die junge Frau es schaffen, ungebrochen aus diesem Deal hervorzugehen?
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Blue Panther Books für das Rezensionsexemplar bedanken.

Isabell hat eine harte Zeit hinter sich: früh die Eltern verloren, ins Heim, dann zu einer Tante, von der sie schließlich flüchtet und über zehn Jahre obdachlos ist. Aber niemanden darauf einen Hinweis gibt – nun will sie studieren, aber ohne einen guten Job scheint das aussichtslos zu sein. Also beschließt sie ihren Körper zu verkaufen und trifft auf Jonathan. Was anfangs wie eine große Chance wirkt, wird nach und nach zu einem Horrortrip, aus dem Isabell sich befreien will…
Ich hätte nicht gedacht, das Isabell so naiv und so wenig für sich einsteht – und das mit ihrer Geschichte. Ihr Leben vor ihrem „Job“ hätte ihr ein paar Ecken und Widerstandsfähigkeit verpassen sollen, aber gegen Jonathan ist sie hilflos, weil sie das Geld braucht, mit dem sie aufblüht und sich verliebt. Gegen Ende macht wie eine Entwicklung durch, die ich mir für sie viel früher gewünscht hätte. Aber lieber spät als überhaupt nicht.

Jonathan kann sich alles kaufen: Frauen, Sex, Geschäfte und Wohnungen. Er wirft wie Spielgeld mit seinem Vermögen herum – kauft einer Frau einen Pelzmantel, der anderen finanziert er das Studium und hält sie als eigenes Spielzeug oder er erkauft sich damit das Schweigen nach einer brutalen Nacht. Zu Isabell fühlt er sich anfangs sehr stark hingezogen – sie ist herrlich unperfekt und genau passend für seine Bedürfnisse. Doch je mehr Luxus er Isabell zur Verfügung steht, umso schwieriger wird es für ihn – und auch langweiliger. Der Reiz verfliegt nach und nach, sodass er sich andere Frauen sucht…nur am Ende wieder seinen Weg zu Isabell zu finden.
Ich bin mit Jonathan überhaupt nicht warm geworden – ich finde seine Handlungen grauenvoll und nicht nachvollziehbar. Das er sich gegen Ende des Buches selbst den Spiegel vorhält und bemerkt, was er getan hat, war ein langer Weg, aber wirklich abkaufen konnte ich es ihm nicht.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Isabell und Jonathan, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Was mich aber sehr gestört hat, waren die schnellen Perspektivwechsel zwischen den beiden – teilweise nur ein paar Zeilen lang und schon war wieder der andere dran.

Es gab eine Sache, die mir das gesamte Buch vermiest haben: hier geschieht der gesamte Sex größtenteils nur gegen der Willen der Frauen (besonders bei Isabell) und ihnen wird viel schlimmes und verachtendes angetan, was ich einfach nicht gut heißen kann. Das ist keine Erotik, sondern Körperverletzung, und sowas will ich nicht lesen.
An sich ist die Grundidee nicht schlecht und es gibt auch immer mal wieder ein paar Abschnitte, die mir gefallen haben (z. B. die Romanze, die sich anbahnt, oder als Isabell sich anfängt gegen Jonathan zu stellen), aber es gab auch viele ellenlange Abschnitte, die zu sehr in die Länge gezogen wurden und einfach nichts passiert ist.
Alles in allem nicht mein Buch, leider.

Veröffentlicht am 18.04.2019

EbenHolz und ElfenBein

EbenHolz und ElfenBein | Erotischer Roman
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Inhalt

Martin und Marion leben ein gutbürgerliches Leben ohne besondere Höhen und Tiefen. Als Marion eines Tages einen Porno ihres Mannes entdeckt, beginnt eine Reise zu ihren sexuellen Abgründen. Gemeinsam ...

Inhalt

Martin und Marion leben ein gutbürgerliches Leben ohne besondere Höhen und Tiefen. Als Marion eines Tages einen Porno ihres Mannes entdeckt, beginnt eine Reise zu ihren sexuellen Abgründen. Gemeinsam erkunden sie ihre tiefsten, dunkelsten Fantasien. Dabei treffen sie auf den Afrikaner Moe. Mit voyeuristischer Lust beobachtet Martin, wie sich seine Frau voll und ganz der übermächtigen Sexualität des Schwarzen überlässt. In der freien Natur streifen sie alle Zivilisation ab und geben sich der urwüchsigen Geilheit hin, wobei Marion in dem alles verzehrenden Akt über ihre Grenzen hinausgeht.
Doch damit ist ihre Reise noch nicht zu Ende, sondern findet ihre Steigerung in der Stadt der Liebe, wo sie sich tief im Labyrinth ihrer Fantasien verstricken. In der brutalen Ehrlichkeit des Analsex, wenn elfenbeinfarbene Haut auf schwarzes, hartes Ebenholz trifft, wird Marion zu der anbetungswürdigen Frau, die Martin so sehr liebt — Hure und Heilige …
(Quelle: Amazon )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei Blue Panther Books für das Rezensionsexemplar bedanken.

Martin würde gerne wieder mehr Leben in ihr Sexleben bringen, hat nur keine Ahnung wie. Als Marion schließlich sein Filmchen entdeckt, ist eine Idee geboren, die Martin nur zu gerne umsetzen möchte als er einen farbigen Mann trifft, dem Marion sehr gut gefällt. Alles wird besprochen und sie verbringen viel Zeit miteinander, bis es schließlich passiert. Danach geht jeder seines Weges, bis sie wieder einen anderen farbigen Mann begegnen…und das Spiel beginnt von vorn.
Martin will seinen Wunsch durchsetzen, ohne Rücksicht auf Verluste, das merkt man ihm deutlich an.

Marion ist das klassische Klischee einer Frau – vollbusig und blonde Mähne. Martin hat sie aus einer trostlosen Ehe mit einem Beamten gerettet und kann es nicht glauben, das sie an seiner Seite ist. Marion ist mit Martin glücklich, auch wenn es zwischen ihnen sexuell nicht mehr so läuft. Bis sie sein Filmchen entdeckt und seine geheime Phantasie aufdeckt, die sie ihm nur zu gerne erfüllen würde…auch wenn sie sich vor dem Akt fürchtet…
Marion war mir zu austauschbar und langweilig – sie benimmt sich wie ein Hündchen, das auf die Befehle des Herrchens (in diesem Fall Martin) wartet und dann ewig langen Zuspruch braucht um das zu machen, was er von ihr erwartet. Immer wieder überredet er sie, seine Wünsche auszuleben und nimmt kaum Rücksicht auf ihre Bedürfnisse, was ich erschreckend fand.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Martin, was einen Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt gibt, auf Dauer aber sehr
langweilig war.

Da ich bisher – soweit ich mich erinnern kann – nur weibliche Autoren aus diesem Genre gelesen habe, wollte ich diesem Autor eine Chance geben. Der Klappentext klang nach einer Geschichte, die ich bisher noch nicht in dieser Art gelesen habe, und das machte mich neugierig. Die Grundidee ist nicht schlecht, aber mir gefiel die Umsetzung einfach nicht – Martins Beschreibungen über Marion gingen mir irgendwann auf die Nerven und seine Art alles zu „bereden“ (oder besser gesagt tot zu reden) wurde irgendwann zu viel. Es wurde alles immer ständig wiederholt oder endlos in die Länge gezogen – der Erzählstil war einfach nicht mein Fall. So wie auch der Erotikanteil des Buches mir einfach nicht gefallen hat – aber das ist nur meine persönliche Meinung. Es fehlte der Handlung insgesamt an Abwechslung und vielleicht auch an Überraschungen, da es sehr absehbar war. Ich habe viele Kapitel auch einfach nur quergelesen, weil einfach nichts Neues passierte.
Alles in allem blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück, leider keine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Fiona - Wo die Toten leben

Fiona: Wo die Toten leben
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Band 5 der „Fiona Griffiths“ – Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich würde aber empfehlen
die Reihenfolge einzuhalten.)

Fiona kommt bei ihren „April“ – Ermittlungen nicht wirklich weiter ...



Band 5 der „Fiona Griffiths“ – Reihe.
(Kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich würde aber empfehlen
die Reihenfolge einzuhalten.)

Fiona kommt bei ihren „April“ – Ermittlungen nicht wirklich weiter – die neuen Erkenntnisse bleiben aus. Der Verdächtige begeht keinen Fehler. Als Fiona mit ihrer Freundin nach dem Schwimmen auf zwei andere Polizisten trifft und schließlich in einer Bar landet, ahnt sie nicht, das sie wenig später wieder eine Tote finden wird. Erst spielt sie Chauffeur und dann schickt man aus Mangel an Polizisten vor Ort zu einem Fall, der Fiona nicht loslassen wird. Schnell findet sie eine Verbindung zu der Toten und will die ganze Geschichte kennen. Zusammenarbeiten muss sie dabei mit dem ortsansässigen Polizisten, die sich langsam aber sicher zu einem guten Team zusammenfügen…bis Fiona plötzlich verschwindet.
Im Laufe der Bücher schließt man Fiona ins Herz – auch wenn sie alles andere als das typische Bild einer Polizistin ist. Aber ihre Eigenarten findet man irgendwann einfach sympathisch – sie ist herrlich unperfekt und hat ihren eigenen Kopf. Ihre Verbundenheit zu den Leichen finde ich aber immer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Das ihre Krankheit in diesem Buch keine Rolle spielt, fand ich schade – vielleicht taucht das ja wieder in dem nächsten Band auf.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Fiona, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Die Handlung rund um die Tote, ihre Familie und was ihr widerfahren ist, bzw. welches Verbrechen Fiona aufdeckt, war eine gelungene Geschichte. Fiona und ihr männlicher Kollege leisten gute Arbeit, aber besonders Fiona sticht wieder hervor – es ist immer wieder interessant, wie sie die losen Fäden zusammenfügt. Aber der größte Kritikpunkt war für mich die fehlende Spannung – es ist mit Abstand der langweiligste Teil der Reihe. Potenzial war von Beginn an da, aber es war eben leider auch zu schnell klar, wer seine Finger mit im Spiel haben könnte. Auch wenn das Drumherum nicht so schnell zu durchschauen war, war halt meine erste Vermutung richtig. Dass die Operation „April“ hier immer am Rande erwähnt wurde, fand ich etwas überflüssig, aber vielleicht war das auch eine Vorbereitung für den nächsten Band der Reihe. Auch wenn „Fiona – Wo die Toten leben“ nicht so ganz mein Buch war, freue ich mich schon auf ihre nächsten Abenteuer und bin gespannt, wie „April“ endet.

Veröffentlicht am 27.02.2019

The Belles - Schönheit regiert

The Belles 1: Schönheit regiert
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Camelia hat es endlich geschafft – sie steht kurz davor mit ihren Schwestern die Belles der Generation zu sein. Doch eine von ihnen wird die Favoritin sein. Camelia rechnet sich große Chancen aus, doch ...



Camelia hat es endlich geschafft – sie steht kurz davor mit ihren Schwestern die Belles der Generation zu sein. Doch eine von ihnen wird die Favoritin sein. Camelia rechnet sich große Chancen aus, doch es klappt nicht. Sie ist nicht beugsam genug und unterliegt im „Showkampf“. Nun muss Camelia in einem Teehaus die Bewohner verschönern, aber sie bekommt eine zweite Chance und erlebt schließlich hautnah mit, was hinter den Palastmauern wirklich geschieht…wer ist Freund und wer ist Feind?
Ich bin mit Camelia leider nicht wirklich warm geworden – sie mag zwar eine junge Frau sein, die ihren eigenen Willen hat (was sie auch in der „Lehre“ bewiesen hat), aber ihre Rebellion gegen die Schönheitideale war ganz schön schwach. Da hatte ich mir einfach mehr von ihr erwartet.

Der Schreibstil hat mir leider nicht zugesagt – es war mir alles viel zu detailreich – leider wiederholte sich irgendwann alles – und „pompös“ beschrieben. Ich mag es da doch eher schlicht und einfach. Erzählt wird aus der Sicht von Camelia, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Da es zu dem Buch überwiegend positive Rezensionen gibt, waren meine Erwartungen recht hoch und leider wurden sie nicht erfüllt. Fast bis zum Ende des Buches wird nur die Arbeit der Belles beschrieben – nebenbei gibt es noch ein paar königliche Dramen, aber mehr passiert eben auch nicht. Spannung kam überhaupt nicht auf, sondern es wird alles in die Länge gezogen und zum Ende ein Cliffhanger eingebaut. An sich ist es eine interessante Idee und genau das hat mich auch an dem Klappentext angesprochen, aber gut umgesetzt nicht. Die Autorin kritisiert damit den Schönheitswahn – ja, das stimmt. In geringer Dosis, die man an einer Hand abzählen kann. Ich hätte mir diesen Part viel ausführlicher und ausdrucksstarker gewünscht – eine große Rebellion von Camelia.
Sie bleib wie fast alle anderen beteiligten Charaktere sehr oberflächlich – von den Schwestern hatte ich viel mehr erwartet und die Prinzessin hätte auch noch mehr für Unruhe sorgen können. Die Geschichte um ihre ältere Schwester fand ich überflüssig, auch wenn diese am Ende vielleicht das beste war. Alles in allem ist die Grundidee immer noch interessant, aber mich konnte die Umsetzung einfach nicht so überzeugen wie erhofft.

??,5 Sterne