Cover-Bild Schweigegebot
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: MainBook
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 252
  • Ersterscheinung: 20.11.2019
  • ISBN: 9783947612574
Renate Eckert

Schweigegebot

Unterfranken-Krimi
Zwei junge Frauen, Tessa und Mona, erben von ihrer gemeinsamen Großmutter drei Häuser im unterfränkischen Pfarrhofen. Einzige Bedingung: Sie müssen dort eine angemessene Zeit zusammen verbringen.
Tessa zieht mit ihrer Cousine Mona, einer außergewöhnlichen Schönheit, und deren Sohn Nick in eines der Häuser und fragt sich bald, ob ihre Großmutter eine Sadistin war, nachdem Mona sich zunehmend aggressiv und unberechenbar verhält und Tessa sogar um ihr Leben fürchten muss.
Daran ändert auch die aufkeimende Liebe Tessas zu einem Reporter des Bayrischen Rundfunks nichts. Ihre Angst eskaliert, als sie eines Morgens Mona im Bett vorfindet, neben ihr der kleine Nick: tot.
„Ich habe heute Nacht mein Kind umgebracht“, erklärt Mona.
Doch dies ist erst der Beginn einer Geschichte, deren Abgründe Tessa bis ins Mark treffen ...

Die Geschichte von „Schweigegebot“ ist nicht dokumentarisch, sondern in allen Teilen fiktiv. Dennoch liegt der Idee eine wahre Begebenheit zugrunde, die vor einiger Zeit die Öffentlichkeit in Unterfranken erschütterte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

Spannend und erschütternd zugleich

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MEINE MEINUNG
Tessa erbt gemeinsam mit ihrer Cousine Mona das Häuschen ihrer Großmutter und reist von Hamburg nach Pfarrhofen. Sie und ihre Cousine Mona sind die Alleinerben und hier erfährt sie dann auch, ...

MEINE MEINUNG
Tessa erbt gemeinsam mit ihrer Cousine Mona das Häuschen ihrer Großmutter und reist von Hamburg nach Pfarrhofen. Sie und ihre Cousine Mona sind die Alleinerben und hier erfährt sie dann auch, das das kleine Häuschen nicht das einzige ist.
Beim Notar erfahren beiden dann, das die Großmutter noch einen letzten Wunsch hatte. Tessa und Mona sollten eine Weile zusammen in dem Häuschen wohnen. Doch Tessa war sich nicht sicher, ob sie das wollte.

Mona war sehr wechselhaft in der Laune und sehr unzuverlässig. Sie drückt jedem ihren kleinen Sohn Nick aufs Auge und verschwindet dann einfach für Stunden.
Tessa will nun wissen, was mit Mona los und und warum sie so launisch ist. Sie merkt, das etwas nicht mit ihrer Cousine stimmt.
Und dann kommt der schreckliche Tag, an dem Mona ihren kleinen Sohn getötet hat. Was war nur los mit dieser Frau?

Dieses Buch birgt so viel Drama in sich und ich hatte schon gleich zu Beginn so eine dunkle Ahnung. Was sich einem dann hier in der Gänze offenbart, ist schon heftig und traurig zugleich.
Leider passiert so ein Missbrauch viel zu oft und ich finde gut, das die Autorin hier wirklich sehr reell darstellt, was hier alles passieren kann und wie weitreichend doch diese Folgen sind.

Das Buch handelt von Missbrauch und auch von Demütigung und ist hier schonungslos dargestellt.
Ich war wirklich so ergriffen und als sich hier alles zeigt, wie es wirklich war, kommt für Mona jede Hilfe zu spät. Man sieht hier sehr deutlich, was dies alles nach sich ziehen kann, wenn einem so etwas passiert. Viel zu viel sind solche Geschehnisse leider noch im Hintergrund und keiner will offen darüber sprechen. Umso wichtiger finde ich Bücher, wie diese, von dieser Autorin.

Deshalb vergebe ich hier natürlich auch die vollen 5 Sterne und gebe eine Leseempfehlung, denn jeder sollte diese Geschichte lesen und dann erst einmal darüber nachdenken, was man hier gerade gelesen hat.



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Veröffentlicht am 05.12.2019

Blutschande

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✿ Meine Meinung ✿
Lange habe ich (un)geduldig auf den neuesten Krimi vom Renate Eckert gewartet und jetzt war es endlich soweit. Aber ich muss gestehen, mit diesem Plot und vor allem mit dem Hintergrund ...

✿ Meine Meinung ✿
Lange habe ich (un)geduldig auf den neuesten Krimi vom Renate Eckert gewartet und jetzt war es endlich soweit. Aber ich muss gestehen, mit diesem Plot und vor allem mit dem Hintergrund einer wahren Begebenheit, hat die Autorin ein sehr "heißes Eisen" angefasst. Ein Lob auch an den Verleger Gerd Fischer, das er hier zugestimmt hat es zu veröffentlichen. Wie ich es zu Beginn von den Büchern gewohnt bin, wiegt mich man mich erstmal in Sicherheit, bis sich durch kleine, fast unmerkliche, Andeutungen das Grauen so langsam, Seite für Seite in das Bewusstsein einschleicht. Die Autorin verpackt dies sehr meisterhaft und man kommt immer so nach und nach dahinter, wo die Reise wohl hingehen mag und bei diesem Unterfranken-Krimi hat sie mich echt geschockt. Sie lenkt den Blick auf bestimmte Personen, die anderen Bewohner von Pfarrhofen im Hintergrund nimmt man zwar wahr, aber so wirklich zutrauen tut man ihnen nichts. Kurz gesagt: Sie schleichen sich so mit durch die Geschichte, sind immer wieder mal präsent und dann verschwinden sie wieder. Doch am Ende wurde ich in solchem Maße geschockt, das ich echt schlucken musste. Diese Tragweite breitet sich erst zum Schluss hin aus, aber dann gewaltig und unglaublich. Die Dorfbewohner waren mir von Beginn an nicht gerade sympathisch. Wie das eben so ist, man wird beäugt, es herrscht Klüngelei und der Tratsch wird von Haus zu Haus weitergetragen. Doch hier scheint nichts idyllisch und von einem ruhigen Leben auf dem Land ist man meilenweit entfernt. Hinter jedem Fenster scheint ein dunkles Geheimnis des Hausbewohners zu lauern.
✿ Mein Fazit ✿
Pfarrhofen kann überall sein, man kann den Menschen nicht in den Kopf schauen, sondern nur davor. Ich habe mich mit dem realen Fall beschäftigt und war schockiert, wie man so lange schweigen kann und wie unterschiedlich die Menschen etwas wahrnehmen, was einfach nur widerlich ist. Ein lesenswerter Krimi, der schreit: Öffnet die Augen, seht hin und greift ein.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Toxisch

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Eine spannende Geschichte, in der die Leser gekonnt auf falsche Spuren gelockt werden, wie auch Tessa. Zweifel schleichen sich dennoch früh ein. Aber das ganze Ausmaß der Verstrickung einiger Pfarrhofer ...

Eine spannende Geschichte, in der die Leser gekonnt auf falsche Spuren gelockt werden, wie auch Tessa. Zweifel schleichen sich dennoch früh ein. Aber das ganze Ausmaß der Verstrickung einiger Pfarrhofer in diese widerlichen Hintergründe überrollt einen erst zum Schluss. Schade, dass da so viele Fehler enthalten sind. Verdoppelte Worte, fehlerhafte Rechtschreibung, Sätze, die in ihrem Aufbau wenig Sinn ergeben, Tatsachen, die mal so, mal so dargestellt werden: Telefonbücher, die es mal gibt, mal nicht, Internet, das mal funktioniert, mal nicht. Das ließe sich hier noch lange ausführen. Das trübt leider den sonst durchaus vorhandenen Lesegenuss.

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