Cover-Bild Fünf, sechs, sieben, acht
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 16.06.2026
  • ISBN: 9783755800576
Ewald Arenz

Fünf, sechs, sieben, acht

Roman
Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.
Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt? Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

„Man muss das Leben tanzen“ (Friedrich Nietzsche)

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Tanzen ist nonverbale Kommunikation, Sprechen durch den Körper. Anton hat sich als Stepptänzer durchs Leben getanzt, so möchte man es ausdrücken, nun scheint ihn eine Lebenskriese zu übermannen, in einigen ...

Tanzen ist nonverbale Kommunikation, Sprechen durch den Körper. Anton hat sich als Stepptänzer durchs Leben getanzt, so möchte man es ausdrücken, nun scheint ihn eine Lebenskriese zu übermannen, in einigen Seiten denkt man, hör auf zu jammern, sei dankbar, dass Du die 60 Jahre erreichen durftest und mach das Beste daraus, lass dich inspirieren, warum sich nicht mal auf neues einlassen, auch Anton ist mal angefangen und hat Chancen erwartet. Er tut gerade so, als wenn das Leben mit 60 endet und er kurz davor ist gehen zu müssen. „Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden“ heißt es im Klappentext, das sollte sich Anton an den Spiegel kleben und danach Leben anstatt längst vergangenen Dingen hinterher zu trauern und etwas festzuhalten was nicht da ist. Seine Tochter Emma tritt selbstbewusst und kreativ in seine Fußstapfen, auch wenn es sein Job ist dessen Nachfolge sie antritt. Ein lauter Streit lässt beide aussprechen was gesagt werden muss. Also feiern wir doch lieber immer wieder Premiere in neuen Lebensabschnitten, solange bis tatsächlich der letzte Vorhang fällt. Ewald Arenz überzeugt als Autor einfach, mit einem ganz eigenen Schreibstiel und tiefen Gefühlen, dabei mit Geschichten aus dem Leben, in warmherziger Weise erzählt. Mich hat dieses Buch ein wenig verwirrt, weil ich wie oben schon angedeutet mir oft gedacht haben Anton hör auf zu jammern und er ist oft mit viel Wut laut geworden, was also schreit er aus, er fühlt sich schlichtweg übersehen und ausgemustert, doch neue Wege kann nur er gehen und eigentlich sind alle da ihm dabei zu helfen. Letztendlich ist dieses Buch ein unverkennbarer Ewald Arenz und ich hoffe noch auf viele weitere Bücher von ihm. Liebe Grüße

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