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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2022

Ein fesselnde und berührende Fortsetzung

Die Heimkehr der Störche
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1952, Dora wurde aus Ostpreußen, ihrer Heimat vertrieben. Ihr neues Leben als Hilfskraft auf dem fremden Hof in der Lüneburger Heide ist hart. Unbedingt möchte Dora ihren Traum verwirklichen und Tiermedizin ...

1952, Dora wurde aus Ostpreußen, ihrer Heimat vertrieben. Ihr neues Leben als Hilfskraft auf dem fremden Hof in der Lüneburger Heide ist hart. Unbedingt möchte Dora ihren Traum verwirklichen und Tiermedizin studieren. Zu ihrer Freude bekommt sie eine Zusage an der Universität in Ostberlin. Dort findet sie auch endlich ihre große Liebe Curt wieder, doch dieser sitzt im Stasigefängnis. Mit allen Mitteln kämpft Dora um seine Freilassung und ihre Liebe.
Mit „Die Heimkehr der Störche“ ist der Autorin eine wunderbare Fortsetzung gelungen, in dem der Leser erfährt, wie es im Leben von Dora Twardy weiter geht. Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrer Schreibweise zu fesseln. Gekonnt werden historische Ereignisse mit dem Leben der Familie Twardy verflochten. Deutsche Geschichte wird dem Leser packend erzählt und dramatisches Geschehen vor Augen geführt. Dora lernt die Ungerechtigkeit der zwei Klassengesellschaft in der DDR kennen und die Methoden der Stasi. Dabei habe ich die ganze Zeit die mutige Frau bewundert, die trotz so vieler Hindernisse in ihrem Leben nie aufgibt und für ihre große Liebe kämpft.
Die stolzen 647 Seiten sind wie im Fluge vergangen, ich finde es immer bemerkenswert, wenn Autoren es schaffen, bei solch einer Seitenzahl, den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln.
Das Buch „Die Heimkehr der Störche“ hat mich wunderbar unterhalten, berührt und gefesselt. Ich bin begeistert von diesem historischen Roman, der eine besondere Liebesgeschichte beinhaltet. Gerne empfehle diese packende Fortsetzung weiter.

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Veröffentlicht am 11.01.2022

Ein mitreißender und gut konstruierter Thriller

Perfect Day
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Ein Serienmörder treibt seit vierzehn Jahren sein Unwesen. Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren sind seine Opfer. Durch rote Bänder, die der Täter hinterlässt, werden die Leichen gefunden. Bisher konnte ...

Ein Serienmörder treibt seit vierzehn Jahren sein Unwesen. Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren sind seine Opfer. Durch rote Bänder, die der Täter hinterlässt, werden die Leichen gefunden. Bisher konnte die Polizei den Schleifenmörder nicht überführen. Doch plötzlich wird der bekannte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak verhaftet. Seine Tochter Ann ist verzweifelt und will den Irrtum aufdecken. Sie will die Unschuld ihres Vater beweisen.
Mit „Perfect Day“ ist der Autorin Romy Hausmann ein richtig guter Pageturner gelungen. Ich bin richtig begeistert und freue mich über dieses Jahreshighlight. Der außergewöhnliche und lebendige Schreibstil hat mir großes Kopfkino beschert, denn der gut konstruierte Thriller lädt zum miträtseln und mitfiebern ein. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Zudem ist die Geschichte nicht nur fesselnd, sondern geht auch unter die Haut, da sie viele emotionale Momente bietet.
Romy Hausmann hat besondere Charaktere erschaffen. Ann ist ein sympathischer, tapferer Mensch, der mutig und hartnäckig versucht, die Unschuld des Vaters zu beweisen und sich dabei selbst in Gefahr gibt. Gefühle und Gedanken von Ann werden intensiv beschrieben, wodurch der Leser tief in die Geschichte eintaucht und mit ihr mitfühlt. Der Großteil der Story wird in der Vergangenheit aus Anns Sicht geschrieben. Zusätzlich gibt es Unterkapitel „Wir“, bei denen ich mich ständig gefragt habe, um welche Protagonisten es sich dabei handelt. Aber auch die Aufzeichnungen der Gegenwart führen zum Miträtseln.
Der Thriller hat einige Überraschungen parat und ist zu Beginn sehr undurchsichtig, wie man es von Romy Hausmann gewohnt ist. Mit „Perfect Day“ hat sich die Autorin wieder einmal übertroffen. Ich bin regelrecht begeistert von diesem spannungsgeladenen, mitreißenden und emotionsgeladenen Thriller, der für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight ist.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Eine emotionale Liebesgeschichte, die mich nicht so überzeugen konnte, wie der erste Teil

Like Fire We Burn
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Nach zwei Jahren kehrt Aria wieder nach Aspen, in ihre geliebte Heimat zurück, um ihrer kranken Mutter im Bed & Breakfast zu helfen. Sie ist erschrocken, wie groß ihrer Gefühle noch immer für ihren Ex-Freund ...

Nach zwei Jahren kehrt Aria wieder nach Aspen, in ihre geliebte Heimat zurück, um ihrer kranken Mutter im Bed & Breakfast zu helfen. Sie ist erschrocken, wie groß ihrer Gefühle noch immer für ihren Ex-Freund Wyatt sind. Krampfhaft versucht sie ihm aus dem Weg zu gehen, was sich leider als aussichtslos erweist. Arias große Hoffnung ist eine neue Liebe, um ihre starken Gefühle zu Wyatt zu verlieren.
„Like Fire we Burn“ ist der zweite Teil der Winter-Dreams-Reihe und ich habe diesen Roman schon sehnsüchtig erwartet. Wieder einmal schafft es die Autorin, den Leser in dieses traumhafte Setting, der winterlichen Stadt, zu entführen. Locker, leicht ist der Roman erzählt und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben, aus Arias und Wyatts Sicht, dadurch wurden deren Gedanken und Gefühle sehr gut vermittelt. Dennoch hat mich die Story nicht so richtig überzeugen können. Arias Unentschlossenheit empfand ich als anstrengend und ihr Verhalten nicht nachvollziehbar. Wut, Enttäuschung sowie diese Hin- und Hergerissenheit prägen den Roman und ziehen die Story unnötig in die Länge. Mir fehlte die Abwechslung in dem Buch, besonders schade fand ich, dass Camilas Probleme nicht intensiver thematisiert wurden.
Wyatt hingegen bemitleidet sich zu sehr, er steht sich selbst im Weg, dabei setzen ihm die Probleme seiner Schwester und ihre gemeinsame finanzielle Lage zusätzlich zu.
„Like Fire we Burn“ ist eine sehr emotionale Liebesgeschichte, die nicht an den ersten Teil heran kommt. Trotzdem ist es ein leicht zu lesender Roman, der auch einige schöne, unterhaltsame und romantische Momente bietet.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Spannender Justizkrimi mit einem Serienkiller in der Jury

Thirteen
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In „Th1rt3en“ von Steve Cavanagh wird der New Yorker Anwalt Eddie Flynn eher zufällig beauftragt, als Nebenanwalt den aufstrebenden Hollywoodstar Bobby Solomon zu verteidigen. Bobby soll einen Doppelmord ...

In „Th1rt3en“ von Steve Cavanagh wird der New Yorker Anwalt Eddie Flynn eher zufällig beauftragt, als Nebenanwalt den aufstrebenden Hollywoodstar Bobby Solomon zu verteidigen. Bobby soll einen Doppelmord an seine Frau und ihren Liebhaber verübt haben, beteuert aber seine Unschuld. Obwohl Eddie zunächst Zweifel an der Unschuld seines Klienten hat, taucht er tief in diesen scheinbar aussichtslosen Fall ein, versucht entlastende Beweise zu sammeln und die Geschworenen von der Unschuld seines Klienten zu überzeugen. Doch das ist nicht so einfach, da sich der eiskalte Serienkiller Joshua Kane unter die Geschworenen gemischt hat. Dieser hat nur ein Ziel vor Augen: die Verurteilung von Bobby Solomon. Neben und im Gerichtssaal beginnt ein packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Eddie Flynn und Joshua Kane.

Die Story wird auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen erlebt der Leser hautnah die Verteidigungsperspektive von Eddie Flynn und zum anderen die Psyche und Kindheitserlebnisse von Joshua Kane mit. Auf über 500 Seiten und 73 Kapiteln wird die Spannung durch diverse Cliffhanger, überraschende Wendungen und Perspektivwechsel kontinuierlich hochgehalten. Doch insgesamt ist die Geschichte etwas überfrachtet und besonders gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse. Dies war mein erstes Buch von Steve Cavanagh und ich wusste vorher nicht, dass „Th1rt3en“ bereits der dritte Band der Eddie Flynn-Reihe ist. Die Verweise auf die früheren Fälle und Ereignisse hielten sich aber in Grenzen, so dass dieses Buch unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch liest sich leicht und flüssig.

Insgesamt ein spannendes Buch, das mich sehr an die Bücher von John Grisham erinnert hat. Wer sich für Justizkrimis mit einer gewissen Gewaltbeilage interessiert und sich gut unterhalten lassen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Eine schöne Liebesgeschichte, die man mit einem Rutsch durchlesen kann

All for Love
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Lisa ist glücklich in Chicago, denn ihr Blumenladen läuft sehr gut. Sie fühlt sich endlich zu Hause. Doch dann kreuzt Sam Tucker plötzlich wieder auf und stellt ihr Leben erneut auf den Kopf. Sie hasst ...

Lisa ist glücklich in Chicago, denn ihr Blumenladen läuft sehr gut. Sie fühlt sich endlich zu Hause. Doch dann kreuzt Sam Tucker plötzlich wieder auf und stellt ihr Leben erneut auf den Kopf. Sie hasst ihn seit ihrer letzten Begegnung vor einigen Jahren…
„All for Love“ ist mein erster Roman der Autorin Finny Ludwig und bestimmt nicht mein letzter. Die Autorin hat einen wunderschönen, leicht zu lesenden Liebesroman geschrieben, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Lisa und Sam erzählt. Warum können die beiden sich nicht leiden? Was war damals geschehen?
Kurze Rückblenden machen den Roman interessant, doch zum Ende fand ich die Story doch etwas zu dick aufgetragen.
Der erste Teil der Big Lake Romance Reihe hat mir sehr gefallen. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte zum wohlfühlen, die man in einem Rutsch durchlesen kann.

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