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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2019

Eine humorvolle Liebesgeschichte

Herz sucht Callboy
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Paula wurde von ihrer langjährigen Liebe bitter enttäuscht. Danach ist für sie das Thema "Männer" tabu und ihr Lebensmittelpunkt ist seitdem ihre Karriere. Sieben Jahre nach dieser Enttäuschung ist sie ...

Paula wurde von ihrer langjährigen Liebe bitter enttäuscht. Danach ist für sie das Thema "Männer" tabu und ihr Lebensmittelpunkt ist seitdem ihre Karriere. Sieben Jahre nach dieser Enttäuschung ist sie eine gute Scheidungsanwältin in New York. Ihr konservativer Arbeitgeber will sie zur Junior-Partnerin machen, das Problem ist nur, sie soll dafür verheiratet sein. Ziemlich schnell muss also ein Mann her, deshalb engagiert Paula Scott, einen Callboy, für eine Scheinehe. Der Plan, sich nur schnell standesamtlich zu trauen, funktioniert nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat und plötzlich gerät alles außer Kontrolle.

"Herz sucht Callboy" war mein erstes Buch der Autorin Anna Fischer. Ihr Schreibstil konnte mich von Anfang an begeistern und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine humorvolle Liebesgeschichte, die mir schöne Lesestunden bereitet hat.

Die Charaktere haben mir in diesem Roman auch sehr gut gefallen. Paula, die Hauptprotagonistin, ist zielstrebig, ehrgeizig und sehr erfolgreich. Die Karriere steht bei ihr an erster Stelle. Sie selbst bezeichnet sich als konservative Sicherheitsfanatikerin.
Das Gegenteil ist ihre Freundin Rachel, abenteuerlustig und temperamentvoll, die Paula hilfreich zur Seite steht.
Dann gibt es noch den Callboy Scott, der mir richtig gut gefallen hat. Er ist witzig, unkompliziert und unzuverlässig aber sehr sympathisch.

Die Romanidee hat mir sehr gut gefallen. "Herz sucht Callboy" ist ein humorvoller Liebesroman, den ich gerne weiter empfehle

Veröffentlicht am 28.05.2019

Eine humorvolle und berührende Liebesgeschichte

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Tiffy sucht eine preiswerte Unterkunft und Leon benötigt dringend Geld. Deshalb teilen sie sich ein Zimmer und das Bett. Alles ist genau festgelegt. Tiffy gehört die Wohnung abends, nachts und am Wochenende ...

Tiffy sucht eine preiswerte Unterkunft und Leon benötigt dringend Geld. Deshalb teilen sie sich ein Zimmer und das Bett. Alles ist genau festgelegt. Tiffy gehört die Wohnung abends, nachts und am Wochenende und Leon tagsüber. Tiffy arbeitet als Lektorin und Leon ist Palliativpfleger und arbeitet nur nachts. Sie kommunizieren durch Post-its miteinander, denn sie sind sich noch nie begegnet.
Tiffy hat noch Probleme sich ihrem Exfreund vom Hals zu schaffen und Leon versucht seinen kleinen Bruder "Richie" aus dem Gefängnis zu holen.
Das Wohnarrangement klappt perfekt, bis es doch einmal zu einem nicht unerwarteten Treffen zwischen den beiden kommt.

Der Roman "Love to share" hat mir schöne Lesestunden bereitet. Der flüssige und auch humorvolle Schreibstil der Autorin Beth O' Leary hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von den Hauptprotagonisten Tilly und Leon geschrieben. Beide sind sehr liebenswerte Charaktere. Tiffy kann mit ihrem Ex nicht komplett abschließen, da sie sich mit ihren Gefühlen nicht im Klaren ist. Ihre Freunde sind ihr dabei eine große Stütze und beraten sie auch.
Tiffy ist humorvoll, offen und hilfsbereit aber auch Leon ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er ist introvertiert und sehr nachdenklich, manchmal fehlt ihm etwas Spontanität. Seine große Sorge gilt seinem Bruder, der im Gefängnis ist.

Der Roman hat einige Nebenhandlungen. Eine davon ist die Arbeit von Tiffy, die mir etwas zu ausschweifend ist. Dagegen wird die berufliche Seite von Leon interessanter beschrieben.

Die witzige Idee, dass Leon und Tiffy über Post-its kommunizieren hat mir richtig gut gefallen.
"Love to share - Liebe ist die halbe Miete" ist eine berührende Liebesgeschichte, bei der Freundschaft, Familie und die Liebe im Vordergrund stehen. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Spannender Auftakt

Böses Geheimnis
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Vor genau fünf Jahren verschwanden der Mann und die kleine Tochter der Psychiaterin Olivia Hofmann. Jedes Jahr bekommt sie am Tag des Verschwindens eine anonyme Postkarte, mit immer den selben Worten "Es ...

Vor genau fünf Jahren verschwanden der Mann und die kleine Tochter der Psychiaterin Olivia Hofmann. Jedes Jahr bekommt sie am Tag des Verschwindens eine anonyme Postkarte, mit immer den selben Worten "Es tut mir leid".
Seit fünf Jahren ist auch der Mörder von der vierzehnjährigen Lisa Manz nicht gefasst. Plötzlich bekommt Olivia den Hinweis von einem Patienten, dass Lisa vielleicht noch lebt. Gemeinsam mit dem ehemaligen Inspektor der Mordkommission Levi Kant, recherchieren sie in diesem Fall und stoßen auf ein böses Geheimnis.

Das Autorenduo B.C.Schiller konnte mich gleich von Beginn an mit dem Thriller fesseln. Der einfache und flüssige Schreibstil, sowie die kontinuierliche Spannung sorgt dafür, dass sich das Buch schnell lesen lässt. Durch die Rückblicke und Schilderungen aus Lisa's Sicht, sowie der Großmutter von Levi, wird der Thriller auch sehr emotional und abwechslungsreich.

Starke Charaktere, wie die Hauptprotagonistin Olivia Hofmann, haben mir sehr gefallen. Sie hat viel durchgemacht und kümmert sich liebevoll um ihren an Alzheimer erkrankten Vater. Genauso wie Levi Kant, lässt sie der Mordfall von Lisa nicht los. Gemeinsam versuchen sie den Fall aufzuklären. Olivia und Levi sind ein sehr starkes und sympathisches Ermittlerteam, von denen ich gerne noch weitere Bücher lesen würde.
Mir hat der Auftakt der neuen Cold-Case-Thriller-Reihe gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht, denn das Buch "Böses Geheimnis" endet mit einem fiesen Cliffhanger.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Ein bewegendes Buch über die Liebe und starke Ängste

Es muss ja nicht perfekt sein
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Esther ist 17 Jahre alt und hat es nicht einfach. Ihre Familie ist anders. Der Vater hat Angst das Haus zu verlassen und lebt im Keller, ihre Mutter hat Angst vor Pech und der Bruder kann in der Dunkelheit ...

Esther ist 17 Jahre alt und hat es nicht einfach. Ihre Familie ist anders. Der Vater hat Angst das Haus zu verlassen und lebt im Keller, ihre Mutter hat Angst vor Pech und der Bruder kann in der Dunkelheit nicht schlafen. Die Ängste bestimmen das Leben der Familie. Und Esther? Sie hat das Glück, dass Jonah ihr hilft sich ihren Ängsten zu stellen.

Die Autorin Krystal Sutherland schreibt in ihrem Jugendbuch über ein sehr wichtiges Thema "Phobien und Depressionen", das mich im Anschluss noch sehr beschäftigt hat.
Trotz der ergreifenden Thematik habe ich mich manchmal ertappt, dass ich Zeilen übersprungen habe, da mir manche Situationen zu ausschweifend beschrieben wurden.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Krystal Sutherland hat sehr interessante aber auch ausgefallene Charaktere erschaffen.
Mit den Jugendlichen, Esther, Jonah und auch Eugene, habe ich oftmals mitgelitten. Esther hat es nicht immer leicht aber sie versucht trotzdem Verständnis für ihre Familie aufzubringen. Jonah war mir auf anhieb sympathisch. Es war amüsant, wie er es immer schaffte, Esther dazu zu bringen, sich ihren Ängsten zu stellen. Je mehr sie sich darauf einließ, desto mehr wurde Esther bewusst, dass ihre Ängste ihr wunderbare Dinge vorenthalten hatten.

Die Autorin vermittelt mit diesem tiefgründigen Buch, wie wichtig es ist sich Ängsten zu stellen und besonders bei psychischen Erkrankungen Hilfe von außen zu holen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es gibt von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Ein schöner Liebesroman, der auch zum Nachdenken anregt

Sterne sieht man nur im Dunkeln
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Die Game-Designerin Anni ist eigentlich glücklich mit ihrem Langzeitfreund Thies. Ihr Hobby ist es Poster- und Postkartenmotive zu entwerfen. Doch dann bekommt sie das Angebot ein Büro in Berlin zu leiten ...

Die Game-Designerin Anni ist eigentlich glücklich mit ihrem Langzeitfreund Thies. Ihr Hobby ist es Poster- und Postkartenmotive zu entwerfen. Doch dann bekommt sie das Angebot ein Büro in Berlin zu leiten und Thies will plötzlich heiraten. Anni ist überfordert und weiß nicht mehr, was sie will. Da trifft es sich gerade gut, dass sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney bei ihr meldet. Spontan beschließt Anni dorthin zu fahren, um sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

Das Buch "Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist ein wunderschöner, locker und leicht zu lesender Roman, der mir richtig gut gefallen hat. Besonders die Idee, dass Anni Postkartenmotive mit tollen Sprüchen entwirft, hat mir unheimlich gut gefallen. Diese kreativ gestalteten tiefgründigen Sprüche begleiten den Leser den ganzen Roman hindurch. Dies lockert die Geschichte wunderbar auf und hebt das Buch von anderen Romanen ab.
Ein großes Lob für diese tolle Idee.

Die Charaktere in diesem Roman sind authentisch und haben mir alle gut gefallen. Besonders Simon, der auf Norderney lebt, ist mein Favorit. Sein Umgang mit Anni ist etwas frech und humorvoll, was mir sehr gut gefiel. Thies habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. Mit ihm hatte ich manchmal Mitleid. Dies lag an Annis Verhalten, das ich nicht immer nachvollziehen konnte.

Die Autorin hat in ihrem Roman sehr gut veranschaulicht, wie wichtig es ist über Probleme zu reden, um zu verzeihen oder auch Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.
"Vergeben ist wie vergessen. Nur mit Puderzucker drauf"
(S.135)

"Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist ein schöner Liebesroman, der auch zum Nachdenken anregt.