Zwischen Bücherliebe, Neuanfang und venezianischem Flair
Mein letzter Besuch in Venedig liegt schon eine Weile zurück aber ich habe es noch so gut in Erinnerung.
Und beim Lesen von »Der schwimmende Buchladen von Venedig« von Annabel French kamen die Erinnerungen ...
Mein letzter Besuch in Venedig liegt schon eine Weile zurück aber ich habe es noch so gut in Erinnerung.
Und beim Lesen von »Der schwimmende Buchladen von Venedig« von Annabel French kamen die Erinnerungen sofort zurück.
Für mich war es ein ganz besonderer Leseurlaub in Venedig.
Der Schreibstil war wunderbar bildhaft und ich konnte meine Lesereise so sehr genießen. Ich hatte großartige Bilder im Kopf von den belebten Gassen der Lagunenstadt, den Kanälen und der Glaskunst von Murano. Dazu die Liebesgeschichte zwischen Beth und Marco, die sich ganz langsam entwickelt und der Geschichte eine schöne, warme Atmosphäre verleiht.
Besonders gefallen hat mir Beth. Ihre Liebe zu Büchern war auf jeder Seite spürbar und ich habe bewundert, wie mutig sie ihren Neuanfang angeht. Von heute auf morgen verliert sie ihren Job und steht vor der Frage, wie es weitergehen soll. Als sich die Chance auf eine schwimmende Buchhandlung ergibt, greift sie danach, auch wenn dieser Weg alles andere als einfach ist.
Für mich war dieses Buch viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es geht um Neuanfänge, Freundschaft, Vertrauen, Mut und darum, an seinen Träumen festzuhalten. Und natürlich um die Liebe zu Büchern.
Ich hatte schöne Lesestunden und wäre am liebsten selbst mal wieder durch die kleinen Gassen von Venedig spaziert, um anschließend auf Beths Bücherkahn nach neuem Lesestoff zu stöbern.
Eine schöne Wohlfühlgeschichte zum Wegträumen, die Lust auf Reisen macht und die perfekte Sommerlektüre für ein paar entspannte Lesestunden ist.