Cover-Bild Deathbringer – Der Kuss der Schlange
Band 1 der Reihe "Deathbringer"
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 15.07.2026
  • ISBN: 9783453275850
Sonia Tagliareni

Deathbringer – Der Kuss der Schlange

Roman - Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage
Caroline Weißbach (Übersetzer)

Liebe kann tödlich sein – der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation. Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage. Lieferung je nach Verfügbarkeit.

Viola verabscheut die Todesmagie, mit der sie begabt ist. Diese hat schließlich ihre Schwester Olivia das Leben gekostet. Um herauszufinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist, schreibt sie sich am Gorhail Institute of Magic ein, wo Olivia ihre letzten Tage verbrachte. Dort trifft Viola auf Sylas, einen Giftmagier. Viola und Silas misstrauen einander vom ersten Augenblick an, denn Sylas' Mutter starb ebenfalls durch die Hand eines Mortemagiers. Als er Viola nach einem Angriff widerwillig heilt, entsteht eine Bindung zwischen den beiden, die seine Loyalität – und seinen gesunden Menschenverstand – über den Haufen zu werfen droht. Doch dann kommen die beiden in den verwinkelten Gängen und düsteren Katakomben der Schule schließlich einer Verschwörung auf die Spur: Jemand tötet Magier, um ihre Magie zu stehlen. Und Viola soll die Nächste sein ...

Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2026

Magische Geheimnisse

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Düstere Magie, verbotene Geheimnisse und eine Liebe, die eigentlich unmöglich sein sollte. "Deathbringer: Der Kuss der Schlange" ist ein atmosphärischer Fantasy-Auftakt, der mit Dark-Academia-Vibes, gefährlicher ...

Düstere Magie, verbotene Geheimnisse und eine Liebe, die eigentlich unmöglich sein sollte. "Deathbringer: Der Kuss der Schlange" ist ein atmosphärischer Fantasy-Auftakt, der mit Dark-Academia-Vibes, gefährlicher Magie und einer spannungsgeladenen Dynamik überzeugt.

Viola hasst ihre eigene Gabe. Die Todesmagie, die durch ihre Adern fließt, hat ihr das Liebste genommen: ihre Schwester Olivia. Um herauszufinden, was wirklich passiert ist, kehrt sie an das Gorhail Institute of Magic zurück, genau an den Ort, an dem Olivia ihre letzten Tage verbrachte. Doch statt Antworten findet Viola zunächst vor allem Misstrauen, Geheimnisse und einen gefährlichen Gegenspieler: Sylas.

Sylas ist ein Giftmagier und sieht in Viola zunächst nur die Verkörperung dessen, was seine eigene Familie zerstört hat. Ihre Verbindung beginnt deshalb alles andere als harmonisch. Gerade diese Enemies-to-Lovers-Dynamik gehört für mich zu den stärksten Elementen der Geschichte. Die beiden schenken sich nichts, ihre Gespräche sind voller Spannung und gleichzeitig merkt man, wie sich langsam etwas zwischen ihnen entwickelt.

Die Atmosphäre des Gorhail Institute ist ein echtes Highlight. Dunkle Gänge, verborgene Katakomben, magische Geheimnisse und eine Schule voller Gefahren schaffen genau die Stimmung, die man von einer Dark-Academia-Fantasy erwartet. Die Geschichte verbindet Magie mit einer spannenden Mystery-Handlung rund um eine Verschwörung, bei der niemand wirklich sicher ist.

Besonders gelungen fand ich Violas inneren Konflikt. Sie muss nicht nur gegen äußere Gefahren kämpfen, sondern auch lernen, ihre eigene Magie zu akzeptieren. Ihre Angst davor, zu dem zu werden, was sie verabscheut, macht sie zu einer greifbaren und interessanten Protagonistin.

Die Romance entwickelt sich langsam und steht nicht über der eigentlichen Handlung, wodurch die Spannung zwischen Viola und Sylas umso stärker wirkt. Der Slow-Burn-Anteil und die vielen Geheimnisse machen neugierig auf die weitere Entwicklung im nächsten Band.

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Veröffentlicht am 21.07.2026

Ein Debüt, das schnell fesselt

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Deathbringer – Der Kuss der Schlange hat mich von Beginn an mit seinem komplexen und außergewöhnlich kreativen Magiesystem beeindruckt. Es wirkt vor allem nicht wie eine Variante von etwas Bekanntem, sondern ...

Deathbringer – Der Kuss der Schlange hat mich von Beginn an mit seinem komplexen und außergewöhnlich kreativen Magiesystem beeindruckt. Es wirkt vor allem nicht wie eine Variante von etwas Bekanntem, sondern wie etwas Eigenständiges, das diese Welt trägt und den Figuren eine besondere Tiefe verleiht. Die vielschichtigen Charaktere sind ein weiterer großer Pluspunkt. Jede Figur bringt ihre eigenen Wunden, Geheimnisse und Beweggründe mit, und genau diese Mischung macht es so leicht, sich emotional einzulassen. Man spürt, dass hinter jeder Entscheidung mehr steckt als nur reine Erzählstrang – es gibt echte innere Konflikte, die nachhallen. Sehr angenehm fand ich auch, dass die Geschichte mit erfreulich wenig Spicemomenten auskommt. Statt sich auf überbordende Romantik zu stützen, vertraut der Roman auf Atmosphäre, Spannung und die Dynamik zwischen den Figuren.
Dadurch bleibt für mich der Erzählfluss durchgehend in Bewegung, ohne dass sich irgendetwas „klebrig“ anfühlt oder unnötig in eine bestimmte Richtung gedrängt wird. Die Handlung steht klar im Mittelpunkt – und die Beziehungsebenen entwickeln sich so, wie es sich richtig anfühlt: organisch und mitwachsend, statt als alleiniger Antrieb der Geschichte.
Das tut dem Erzählfluss gut und lässt die Handlung für sich wirken.Viele Fragen werden im Verlauf beantwortet, doch es bleiben bewusst lose Enden, die neugierig machen und Raum für Spekulationen lassen. Und dann dieser Epilog – intensiv, überraschend und mit einer Wucht, die den Blick sofort auf den nächsten Band lenkt.
Ein kleiner Wunsch bleibt: Eine Karte hätte mir geholfen, die Welt noch besser zu verorten. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau. Ebenso hätte ein Glossar mir den Einstieg erleichtert, denn gerade am Anfang hatte ich schon einige Mühe, mich in die Namen und Begrifflichkeiten hineinzufinden.Trotz dieser Kleinigkeiten ist Deathbringer – Der Kuss der Schlange ein spannender Auftakt – und für einen Debütroman wirklich sensationell. Ich mochte es sehr, Viola, Sylas und Lyria auf ihrem Weg zu begleiten – ihre Perspektiven, ihre Entscheidungen und all die kleinen Momente, die sie für mich greifbar machen.
Die Autorin zeigt eine starke Handschrift, viel Fantasie und ein Gespür für Atmosphäre. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und darauf, wie sich all die offenen Fäden weiter verweben.

Wer Geschichten sucht, die nicht von Romantik oder expliziten Szenen dominiert werden, sondern von Handlung, Atmosphäre und inneren Konflikten, ist hier goldrichtig.

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Veröffentlicht am 04.08.2026

Magie, ein Fluch oder Segen...

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„Liebe kann tödlich sein, Deathbringer – Der Kuss der Schlange, der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.“ Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers, Forced Proximity - Spice-Level: ...

„Liebe kann tödlich sein, Deathbringer – Der Kuss der Schlange, der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.“ Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers, Forced Proximity - Spice-Level: 2 von 5.

Das Buchcover, die Thematik und die Magie haben mich angezogen. Was mir nicht bekannt war oder ignoriert habe, es ist der Beginn einer Buchreihe, die hoffentlich in naher Zukunft fortgesetzt wird. Somit ist das Ende offen, macht aber neugierig, wie es weitergehen wird und vor allem, sind noch nicht alle Fragen gelöst.
Vor mir liegt eine wunderschöne Hardcover Farbschnittausgabe. Das Cover ist eindeutig auf Fantasy ausgerichtet. Rosen, ein Vogel und eine Schlange, alles farblich abgestimmt auf schwarzem Grund. Nimmt man den Schutzumschlag ab, erscheint ein wunderschönes Rot und darauf eine silberne Prägung mit der wiederholten Symbolik. Und der Farbschnitt bleibt dem treu.

Es ist der Debütroman der Autorin und diese werde ich mir definitiv merken. Bevor der Roman beginnt, werden die verschiedenen Häuser Gorhails benannt und ihre Mitglieder sowie Ränge und Gründer kurz erklärt. Gorhail ist die Akademie, die sogenannte Zauberschule, an denen die Heranwachsenden ihre magischen Künste erlernen, verfeinern und studieren sollen. Es beginnt im Mai 1927 mit Viola und ihrer Geschichte mit ihrer Magie. Sie ist eine Mortemagi, eine Flüsternde und kann die letzten Worte der Toten hören. Doch sie verbindet mit ihrer Magie nichts Gutes und versuchst sie zu vermeiden und nicht zu zeigen. So kommt es auch, dass es das Geheimnis zwischen ihrer Schwester und ihr bleibt und somit Olivia statt Viola nach Gorhail geht. Die Story dreht sich um die Hauptzeit von Mitte November 1939 bis Weihnachten 1939. Wieso gerade diese Zeit ausgewählt wurde, kann ich nicht deuten, denn es fühlt sich vieles wie Gegenwart an und nicht wie eine vergangene Zeit. Dazwischen gibt es immer wieder Auszüge aus der Vergangenheit der Nachfahren. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Viola kommt doch nach Gorhail. Eine Mordserie gilt es aufzuklären und dabei kommen immer neue Details ans Licht. Eine alte Macht plant seine Rückkehr, dabei ist ihm jedes Mittel recht. In Gorhail lernt Viola auch ihren Gegenpart Sylas kennen. Der ist jedoch von ihrer Magie alles andere angetan, aus Gründen, er selbst ist ein Aspieri und gehört zu Haus des Giftes. Er trägt Schlangen am Körper, Aspiere, die tödlich sowie auch heilend sind. Unweigerlich müssen die beiden zusammen arbeiten, auch wenn sich das nicht immer einfach gestaltet. Es endet in einem Epilog.

Viola, 22, hat ein reines Herz. Sie verabscheut Magie, aus dem was sie erfahren musste und dennoch muss sie lernen mit ihr umzugehen, um nicht selbst verrückt zu werden. Ihre Schwester ist ihre engste Vertraute. Doch ohne geschult zu sein, ist es schwer für sie. Sie arbeitet in einen Bestattungsinstitut, um dort den Toten näher zu sein und dieses flüstern zu stillen. Sie möchte Gutes tun. Ihre eigentliche Leidenschaft liegt in der Natur. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, das nichts so ist wie es war oder sein sollte. Die Wahrheit zu finden, ist wie ein Glücksspiel. Doch sie ist nicht alleine und ihr reines Herz hilft ihr den richtigen Weg zu finden und ihre Magie als etwas Gutes anzusehen.

Sylas, der Sympathiebolzen, hasst es Babysitter spielen zu müssen. Besonders seine Vergangenheit und de seiner Familie macht ihn voreingenommen und streitsüchtig. Erst taten bewirken bei ihm Etwas und er muss es mit seinen eigenen Augen sehen. Um zu begreifen. Doch Viola erreicht auch sein Herz, ob er will oder nicht und vor allem auch seine Schlangen weisen ihm den Weg.

Man begibt sich auf eine sehr abenteuerliche, fantastische und auch geheimnisvolle sowie mystische Reise. Das Setting hat mir sehr gefallen, auch wenn der Akademieanteil weniger Aufmerksamjkeit erhalten hat. Eher lag das Augenmerk auf die verschiedenen Zugehörigkeiten zu den Häusern und ihren Familien. Ansonsten war das Feeling düster, aufregend und auch sehr verwirrend. Einiges wird nach und nach aufgeklärt, einiges bleibt noch im Verborgenen. Die Zeitschiene geht wirklich rasant und ereignisreich zu und man muss am Ball belieben, um auch alles mitzubekommen. Viel Input, viel passiert und doch erscheint einiges unlogisch oder soll gerade verwirren. Die fantastische auch magischen Elemente sind großartig, auch die Schlangen und ihr Eigenleben haben mir unheimlich gut gefallen. Die kämpferischen Szenen waren sehr gut ausgewogen. Es geschehen immer wieder zielgerichtet Dinge, die zur Auflösung des Ganzes führen oder eben noch mehr verwirren. Wer hier auf welcher Seite mitwirkt, ist auch nicht immer klar definiert. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, individuell und jeder, ob gut oder böse bringt die richtige Würze mit hinein. Bei manchen hätte ich mir aber mehr Hintergrundwissen und mehr Tiefe gewünscht. Generell hätten ein paar mehr Informationen der Handlung nicht geschadet und auch für die gefühlsebene mehr zu Verständnis geholfen, aber hier hoffe ich auf die Fortsetzung. Und auch für den Romantasy - Part hätte ich mir mehr spürbare Gefühle gewünscht. Es hat Spaß gemacht herumzurätseln und dennoch von einigen Ereignissen und Aufklärungen überrascht zu werden.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, die handlungsbedingten Beschreibungen hatte man direkt vor Augen. Trotz der zeitlichen Unterscheidung ist es modern geblieben, nur kleine Auszüge haben sich in der Sprache verändert. Ansonsten ging es locker, flüssig, spannend und und zwischendurch auch spritzig, mit gelungenen Dialogen voran. Die Kapitellängen haben eine unterschiedliche Leselänge. In der Ich-Perspektive wird wechselnd auch den beiden Sichtweisen von Viola und Sylas durch die Geschichte geführt.

Mein Fazit: Eine Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und mich auf die Fortsetzung freue. Auch wenn nicht alles perfekt in meinen Augen war, war es dennoch ein großartiger Auftakt, der noch soviel mehr offenbaren kann. Die Magie und ihre Auswirkungen sind einzigartig und die tierischen Begleiter einfach nicht wegzudenken.

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