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Veröffentlicht am 27.02.2021

Es holt dich immer wieder ein...

Verfluchte Tränen
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„Verfluchte Tränen – Der Kampf durch die Zeiten“ ist der Debütroman der Jungautorin Alexandra Frank. In dem Roman ist etwas von Fantasy, Historik aber auch Liebe der Kampf um die freie Entfaltung enthalten. ...

„Verfluchte Tränen – Der Kampf durch die Zeiten“ ist der Debütroman der Jungautorin Alexandra Frank. In dem Roman ist etwas von Fantasy, Historik aber auch Liebe der Kampf um die freie Entfaltung enthalten. Man begibt sich auf eine einzigartige Zeitreise, um hinter das Geheimnis eines wohlbehütenden Familiengeheimnis zu kommen, dass Generationen überlebt hat.

Alles beginnt mit einem einleitenden Gedicht, geht über in einen Prolog aus der Vergangenheit und und landet danach in der Gegenwart bei Veronique Charlotte, kurz Nicky, genannt. Seit bereits 9. Generationen wird der besondere Name der Veronique unter den erstgeborenen Töchtern weitergegeben und nicht nur das verbindet sie zu einer besonderen Geschichte. Wie man bereits dem Klappentext entnehmen kann, geht es um einen Fluch, der es geschafft hat etliche Jahre zu überleben und die Frauen der Familie zu Verzweiflung bringt. Keiner weiß näheres darüber, es fängt alles mit seltsamen Träumen und Sichtungen an und führt immer zu dem Zielort Ivequeron in Frankreich. So auch sieht es Nicky, ihr Vater und ihre Geschwister in das neue zu Hause und sie muss ihre beiden engsten Freunde Chloe und Louis zurücklassen. Es beginnt ein ganz großes Abenteuer, mit vielen Reisen in die Vergangenheit immer mit dem Ziel vor Augen, den Fluch zu besiegen. Doch Nicky ist nicht allein, mit der Hilfe von Chloe und Louis sind die Freunde schneller wieder vereint als gedacht.
Man begibt sich in eine abenteuerliche, spannende und mystische Familiengeschichte, die erst mit dem Lesen Stück für Stück aufgeklärt wird. Und es ist gewiss nicht immer eine einfache Reise in die Vergangenheit und auch in der Gegenwart geschieht so einiges. Die Handlung hat mich gebannt mitgerissen und es hat einfach Spass gemacht der Geschichte zu folgen und der Auflösung entgegenzufiebern.
Der Spannungsgrad um das Familiendrama wurde durchweg gehalten, es war mystisch, stellenweise unheimlich und tiefgründig geht es um Familie, Freundschaften, Liebe, Verluste, Ängste, Träume, die Zukunft und viele Geheimnisse. Taucht ein in eine unglaubliche Geschichte zwischen den Zeiten und einer großen Familiensaga.

Der Schreibstil ist sehr schön, fesselnd, angenehm und spannungsgeladen. Man liest sich sehr fließend und mitfiebernd durch die unterschiedlichen Kapitelleselängen und merkt dabei gar nicht wie schnell die Zeit verfliegt. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive überwiegend von Nicky erzählt, aber auch Chloe und Louis kommen zu Wort. Die Erklärungen und bildlichen Darstellungen waren sehr gut nachzuvollziehen und wirkten nicht überladen.
Die einzelnen Charaktere waren wirklich sehr gut und ausreichend herausgearbeitet. Ganz langsam ist man hinter den Geschehnissen gekommen, um hinter den Fluch zu kommen und das ende hat mit emotional sehr überrascht.

Nicky hat sich mit ihren jungen Jahren als wahre Kämpferin bewiesen und musste einige Verluste hinnehmen, jedoch verlor nie den Mut, zu ihrem Ziel zu gelangen und diesen Fluch besiegen zu wollen. Mit ihrer gesunden Neugier, Entdeckergen, Hartnäckigkeit ging sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur und hat ihre eigenen Ängste bekämpft, um sich letztendlich sich selbst zu stellen und ihr eigenes Ich für ihre Zukunft zu finden.

Das Cover ist einfach nur wunderschön umgesetzt und man findet diese ganz bestimmte Szene und den Blick dahinter im Roman wieder.

Mein Fazit: Ein faszinierendes Debüt einer jungen Autorin, von der man noch sehr viel erwarten darf. Mich konnte der Roman überzeugen, mich mit sich ziehen, beeindruckenden und nachhaltigen in Gedanken zurücklassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Der Zauber des Augenblick

Tears of Light
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Mit „Tears of Light“ bin ich nun das 4. Mal in einen Roman der Autorin Ava Blum abgetaucht und jedes Mal kann sie mich mit ihrer wandelbaren Art überraschen und hat mich dieses Mal in eine art Jugend – ...

Mit „Tears of Light“ bin ich nun das 4. Mal in einen Roman der Autorin Ava Blum abgetaucht und jedes Mal kann sie mich mit ihrer wandelbaren Art überraschen und hat mich dieses Mal in eine art Jugend – Romantasyroman entführt. Die eine Thematik die sich dahinter versteckt, ist zwar nicht so meine Welt, jedoch konnte mich diese Geschichte in seiner Einzigartigkeit berühren.

Sofort steigt man in die Handlung ein und alle wichtigen Informationen sammelt man sich beim Lesen zusammen. Beziehungsweise wird recht bald in einen Strudel aus geheimnisvollen Geschehnissen hineingezogen und Augenzeuge einer ganz speziellen Enthüllung. Lennox hatte da eine spezielle Vermutung, die zwar einleuchtend war, aber der ich nicht so ganz folgen wollte und einen anderen Verdacht hatte, der sich dann auch etwas bewahrheitet hatte. Handlungsort ist das lebendige Berlin, deren Orte ich sehr gut aus den Erzählungen folgen konnte und ganz zum Schluss geht es noch nach Tokyo.
Die Autorin hat wieder ihr Gespür für all die guten und bildgewandten Detailleerklärungen ausgelebt.
Die Handlung selbst kommt nie zum Stillstand und wird mit Tiefe, Highlights, Abwechslung und überraschenden Wendungen besetzt.
Daneben gab es witzige und sarkastische Wortgefechte sowie einen sehr guten trockenen Humor. Daneben gibt es aber auch ganz zauberhafte romantische, knisternde und süße Momente sowie auch sehr ergreifende und vor allem ehrliche Augenblicke. Gerade zum ende hin wird es sehr emotional und es trifft dich mitten ins Herz.
Bei dieser Geschichte geht es um so viele Blickwinkel wie man ein Leben führen kann, was bestrebt uns daran, es mit anderen zu teilen oder unseren Sinn darin zu finden. Was macht uns glücklich, was ist wirklich wichtig und wie berührt man andere Menschen. Anders zu sein ist gut und erweitert den eigenen Blickwinkel und öffnet das Auge für das Schöne im Leben.

Lennox, ist ein sehr spezieller junger Mann, der durch einen Schicksalsschlag die richtige Richtung in seinem Leben verloren hat. Auch seine Angehörige sind ihm da eine nicht sehr besondere Hilfe und jeder hat mit seinem eignen Päckchen auch noch genug zu tun. Durch seine spezielle Krankheit, hat er jede Lebensfreude verloren und ist sehr in sich zurückgezogen. Er wehrt sich vor allem, lebt in seiner eigenen dunklen Wellt und sieht keinen Sin in einer freudigen Zukunft. Erst die anders wirkende und nicht zu beeindruckende Suki fordert ihn so richtig heraus und findet unbewusst den richtigen Schalter bei ihm.

Suki, kommt aus Tokyo und soll Lennox tatkräftig im Haushalt zur Seite stehen. Dabei wirkt sie etwas anders, lässt sich nicht aus der Reserve locken und bringt eher Lennox zur Weißglut als andersherum. Suki erlebt viele Dinge zum ersten Mal, in einer neuen fremden Welt und überzeugt durch ihren Blick auf alles, als wenn man durch Kinderaugen schauen würde. Sie bemitleidet Lennox nicht und geht mit ihm als ganz normalen Menschen um, liest ihm jeden Wunsch ab und doch zeigt sie ihm noch so viel mehr, was ihm wieder an das Leben, das er mal geführt hat, erinnert.

Nebencharaktere spielen hier keine so große Rolle, der überwiegende Teil ist den beiden Protagonisten gewidmet.

Der Schreibstil ist wunderschön, locker und mit der richtigen Leichtigkeit, zum Alter der Charaktere entsprechend, sowie einer schönen gefühlvollen Wortgewandtheit. Die Emotionen und Gedanken konnte ich jederzeit nachempfinden und dabei mitfiebern. Man liest sich sehr flüssig und schnell durch die unterschiedlichen Kapitellängen. Die einzelnen Kapitel tragen nur eine kurze Überschrift und den jeweiligen Namen, des gerade erzählenden Charakters, ab dem Wechsel der Sichten. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive wiedergegeben.
Das Cover ist diesmal ganz anders, ganz farbenfroh, aber es gefällt mir und es lässt mal so gar nicht auf die Geschichte dahinter schließen.

„Erkenne den Zauber des Augenblicks und trage ihn für immer in deinem Herzen.“

Mein Fazit: Eine sehr schön erzählte jugendliche Romantsygeschichte, die so anders ist, als alles was man erwartet und vielleicht auch schon gelesen wurde. Es hat mich berührt und auch neugierig folgen lassen. Alleinig das es nicht ganz meine Welt ist, in die man da eintaucht, aber einen guten Wechsel hinbekommen hat, vergebe ich 4 von 5 Sternen und kann es nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Die Königin holt den König ein...

Sinful Queen
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Weiter ging es mit dem Buddyread und gleichzeitigen SuB-Abbau. Diesmal haben wir uns für die Sinful-Empire-Trilogie von Meghan March entschieden und sind mit Band 2 Sinful Queen tiefer in das sinnlich ...

Weiter ging es mit dem Buddyread und gleichzeitigen SuB-Abbau. Diesmal haben wir uns für die Sinful-Empire-Trilogie von Meghan March entschieden und sind mit Band 2 Sinful Queen tiefer in das sinnlich verbotene Abenteuer eingetaucht.

Genauso gut wie der 1. Band geendet hat, genauso gut geht die Geschichte auch weiter und steht dieser in nichts nach. Es ist immer noch absolut mein Buch, es lässt sich in kürzester Zeit verschlingen und überrascht dich immer wieder mit seinen Wendungen. Unser dominanter Mann zeigt sich nun endlich mehr, erzählt einen Teil seiner Vergangenheit und kann sich auch von einer ganz anderen menschlichen Seite zeigen. Die Story bleibt geheimnisvoll, verbirgt noch einiges, es ist sehr sexy, verrucht und wird niemals langweilig. Doch es wandelt sich in seiner Tiefe, in seiner Darstellung und man möchte immer nur mehr erfahren. Zu dem zauberhaften Setting von New Orleans, geht es diesmal auch ins wunderschöne Irland. Die beiden Hauptcharaktere sind stark und gestandene Persönlichkeiten, es spielt ein schöner unterschwelliger Humor mit und es endet wieder mal ganz fies, aber zum Glück lesen wir gleich zügig weiter.

Bevor es mit der Handlung dort weitergeht, wo es im ersten Band geendet hat, kommt endlich Mount länger in Plauderlaune und man erfährt einiges aus seiner Vergangenheit. Beide Charaktere verändern sich im weiteren Verlauf der Geschichte, es geht mehr in die Tiefe und auch ihre Beziehung zueinander verändert sich. Jedoch gibt Mount nicht die Kontrolle auf und weiß über jeden Schritt von Keira bescheid, zumindest über fast jeden. Sie treibt ihn zwar zwischendurch immer wieder zur Weißglut, aber Mount spürt auch seine Veränderung gegenüber ihr und möchte ihr im Grunde nichts Böses. Von Beginn an beschützt er sie nur und wacht über Keira. Sie verändert ihn und doch kann und will er seine Macht nicht aufgeben. Er geht sogar soweit ihre Schulden zu erhöhen und sie somit von ihm Abhängig zu machen. Doch ist es das, was er wirklich will?
Beiden brechen ihre eigens gesetzten Grenzen und Regeln, nur weiß das nicht der Gegenpart. Sie geben beide nicht nach und doch ziehen sie sich an, wie die Motte vom Licht angezogen wird.

Die Handlung hat mich wieder sehr gefesselt, bleibt spannend und überrascht mit seinen Enthüllungen und Wendungen. Die dargestellten erotischen Szenen sind nicht wiederholend, sinnlich, aber auch explizit dargestellt. Es zeigt sich sehr schön was pures Verlangen, Hingabe und Kontrollverlust sowie Vertrauen heißt. Der Mix aus Handlung und gezielt gesetzte Erotik ist sehr gut gelungen.

Der Schreibstil ist einfach fesselnd, sehr angenehm, enthält amüsante Momente und erzählt eine gut verzwickte Story. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Die Kapitel haben eine angenehme, aber unterschiedliche Leselängen und flogen nur so dahin. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive wiedergeben und ausgewogen aus beiden Sichtweisen erzählt.

Das Cover ist dunkel gehalten und es zeigt ein Schachspiel, wo diesmal nur noch die Königin aufrecht steht. Wieder sehr passend gewählt und ein einheitliches Bild der Reihe.

Mein Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung, die sich sogar noch steigern konnte und alles beinhaltet, wonach meinem Leserherz lechzt. Ich freue mich nun auf Band 3.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2021

Am Rande der russischen Mafia...

Craving For Lust
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Mara Harte ist ein Pseudonym und steht für Erotik & Thriller, Spannung & Sex. Der zweite erotische Roman aus ihrer Feder. SPANNEND, STRINGENT, SEXY.

Zu der Handlung selbst möchte ich gar nicht mehr verraten, ...

Mara Harte ist ein Pseudonym und steht für Erotik & Thriller, Spannung & Sex. Der zweite erotische Roman aus ihrer Feder. SPANNEND, STRINGENT, SEXY.

Zu der Handlung selbst möchte ich gar nicht mehr verraten, der Klappentext gibt die richtigen Impulse und bei 111 E-Book-Seiten (epub) solte man sich einfach auf dieses erotische Abenteuer einlassen. Die Handlung ist rasant, fesselnd, spannend, hält sich nicht mit unnötigen Ballast auf und ist mit sehr sinnlich und vor allem abwechslungsreichen heißen erotischen Szenen besetzt. Trotz der Kürze des Romans wird sich ausreichend auf den Kernhintergrund der Handlung eingelasssen, alles wichtige wird untermauert und mit ausreichend Tiefe bestückt, so dass mir persönlich nichts gefehlt hat. Kurzromane müssen einfach überzeugen, dass konnte mich dieser wieder völlig und vor allem das enthalten, was er auch verspricht, Erotik und eine sehr gute Prise Crime. Der einleitende Prolog und der endende Epilog bilden eine sehr schön Symbiose.

Ylsa Fayette (39), geschieden, von Beruf Mediatorin, strikt, klar, mit Elan und Liebe zum Beruf dabei, neugierig und einfach lebendig, wenn sie mal los lassen kann. Sie hat klare Regeln, lässt sich aber auch genauso gut vom Gegenteil überzeugen. Sie ist sinnlich, eine hingebungsvolle Frau und lässt sich nicht so leicht verschrecken.

Aleks Sorokin (42), ist ein leidenschaftlicher Russe, gutaussehend, strahlt Macht aus, etwas geheimnisvoll, zielstrebig, mit klaren und eindeutigen Zielen vor Augen und wird von Ylsa wahrlich überfahren. Diese Frau reizt ihn, aber nicht wie sonst und er muss einfach testen, wie weit er gehen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht und locker. Trägt einen leichten Humor mit sich, hält von Beginn bis zum Ende die Spannung und ist der sinnlich aufgebaut, so dass die Luft quasi elektrisierend aufgeladen ist. Die Geschichte wird aus den beiden Sichtweisen der Hauptcharaktere in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen.

Das Cover sticht durch seine Farbgebung ins Auge und lässt so rein gar nichts von der Handlung vermuten, einzig das abgedruckte Genre lenkt dich in die richtige Bahn.

Mein Fazit: Wiedermal eine Story der Autorin, die mich begeistern konnte, zum schnellen verschlingen mit knisternder Stimmung, einem verbotenen Setting und anhaltender Spannung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Black and Pink

Vicious Love
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Nachdem ich zuerst „All Saints High – Die Prinzessin“ gelesen habe und bevor ich die anderen Bände der Reihe lese, habe ich mich nun an die „Sinners of Saint mit Vicious Love“ gewagt.

Die Handlung setzt ...

Nachdem ich zuerst „All Saints High – Die Prinzessin“ gelesen habe und bevor ich die anderen Bände der Reihe lese, habe ich mich nun an die „Sinners of Saint mit Vicious Love“ gewagt.

Die Handlung setzt sofort ein, man landet direkt bei Emilia und bekommt zunächst einen Rückblick, was zehn Jahre zuvor geschehen ist. Diese kleinen Rückblicke sind sehr wichtig und kehren immer mal wieder.
Nach und nach erfährt man, wie Emilia Vicious und die anderen Hot Holes kennengelernt hat. Es war gewiss keine einfache Zeit für sich, aber sie lässt sie auch nicht los. Selbst Jahre später wird sie wieder von ihrer Jugendzeit eingeholt.
Die verschiedenen Persönlichkeiten sind wiedereinmal sehr charismatisch und hoch interessant, jedoch konzentriert man sich auf die Hauptcharaktere.
Dreh und Angelpunkt eine typische amerikanische Kleinstadt, ein Viertel und eine Highschool, später dann die große Stadt New York und andere Orte werden erwähnt.

Emilia LeBlanc, auch Millie genannt, ist auf Grund der Anstellung ihrer Eltern zusammen mit ihrer Schwester in einer reichen Gegend in Kalifornien gelandet. Sie ist im letzten Schuljahr vor dem College, künstlerisch begabt und möchte etwas aus ihrem Leben machen. Ihre Schwester hat immer wieder mit Krankheitsschüben zu kämpfen. Emilia ist eine nettes, liebes und zurückhaltendes junges Mädchen und magisch angezogen von dem Sohn des Hauses Namens Vicious. Doch dieser straft sie von Beginn an und bringt sie schließlich soweit, dass sie mit 18 den Ort ihrer Familie verlässt. 10 Jahre später treffen sie sich in New York wieder und alles droht von vorne zu beginnen. Emilia ist erwachsen geworden, kämpfte sich mehr schlecht als recht durchs Leben, von einem Job zum nächsten und möchte am liebsten der Kunst treu bleiben. Sie ist immer noch die freundliche Person von nebenan, aber eins hat sie gelernt, sich gegen Vicious zu behaupten.

Baron Spencer jr., selbst erwählter Spitzname Vicious, macht seinem Namen alle Ehre, lässt mehr das schlechte als das gute von ihm gegenüber anderen erleben und ist viel mehr als nur ein Bad Boy. Als reicher Sohn weiß er mit seinen Privilegien umzugehen und lässt die Macht wahrlich nur so strotzen. Doch alles hat einen Grund, wieso er so ist, wie er ist. Gebeutelt vom Leben, hat er nur ein Ziel und zwar Rache. Auch 10 Jahre später ist er immer noch der Vollstrecker unter seinen Freunden und hat sie als hartnäckiger Anwalt einen Namen gemacht. Doch alles bricht wieder ein als es wieder auf Emilia trifft und die Zeit holt beide ein.

Der Schreibstil ist total angenehm, amüsant und locker. Die einzelnen Kapitel haben unterschiedliche Leselängen und durch ihre Spannung und fesselnden Momenten fließen sie nur so dahin. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus den beiden wechselnden Sichten von Emilia und Vicious erzählt. Ich mochte den Perspektivenwechsel hier wieder sehr und man kann so einiges besser nachvollziehen.
Die humorvollen sowie bissigen Dialoge und Wortgefechte waren einfach sehr unterhaltsam. Es ging um Familie, Freunde, erste Liebe, Wahrheiten und Lügen, Geheimnisse, Missverständnisse, verletzte Gefühle, Einsamkeit, Vergangenheit und Zukunft, Fehler, Eifersucht und verpasste Chancen.

Das Cover ist ganz unspektakulär, aber es gefällt mir richtig gut und wer die Geschichte kennt, weiß auch was die Farbe black und pink auf dem ansonsten weißen Cover zu bedeuten haben. Das eBook-Cover hingegen lockt mit einem jungen Mann. Im Inneren findet man noch eine Playlist und einen schönen literarischen Einstieg.

Mein Fazit: Ein sehr guter Einstieg in die Sinners of Saint Reihe, die neugierig auf die anderen Bände macht, die ich glücklicher Weise alle bereits bei mir habe. Dennoch konnte mich „Die Prinzessin Daria“ ein Stück mehr imponieren und vergebe gerne 4,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere