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Veröffentlicht am 14.08.2026

Roadtrip zu sich selbst...

Vielleicht vertraue ich dir morgen
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»Vielleicht vertraue ich dir morgen« ist ein berührender Liebesroman über Selbstwert, Vertrauen und die leise Kraft des Neubeginns. Eine Geschichte wie ein leises Meeresrauschen – sanft, gefühlvoll und ...

»Vielleicht vertraue ich dir morgen« ist ein berührender Liebesroman über Selbstwert, Vertrauen und die leise Kraft des Neubeginns. Eine Geschichte wie ein leises Meeresrauschen – sanft, gefühlvoll und lebendig.

Wieder geht es direkt in die Handlung, diesmal zu Carin Ana Bernhold (44), aber auch Lydia aus dem ersten Teil, ist mit dabei, als neue Nachbarin wieder in Tübingen. Carin steht gerade in einem Lebensumschwung. Neue Wohnung, Job aufgegeben und Reflexion ihres Lebens. Lydia schlägt Carin ein Coaching bei Lotte in Menorca vor. Zwar ist sie nicht sofort begeistert, aber dennoch lässt sie sich darauf ein. Als Mitfahrgelegenheit bekommt sie den Fotografen Malte Helling (48), der mit Leon, dem Sohn von Lotte befreundet ist. Und so beginnt ein Roadtrip bis nach Menorca. Auf der Hintour mit spanischen Einflüssen. Und ab da beginnt eigentlich schon Carins Reise zu sich selbst, denn sie wächst über sich hinaus, reflektiert und wird mutiger. Malte und Carin harmonieren gut und Malte gibt ihr da nötige Selbstvertrauen und ist ein entspannter Zuhörer und auch Ratgeber. Angekommen bei Lotte geht es dann noch ins Eingemachte, bevor die Rücktour über Südfrankreich ansteht.

Carin hat auf dem Weg nach Menorca schon selbst mit sich aufgeräumt. Sie ist Mutter zwei erwachsener Töchter. In Ihrer Rolle als Tochter und Ex-Frau hat sie sich immer gedrängt gefühlt und wurde in Schubladen gesteckt. Erst mit der Befreiung und mit der Verarbeitung dieser beiden Lebensabschnitte konnte sie sich wieder frei und neu finden. In ihr steckt eine lebensfrohe und großartige Frau, die sich nun ihren Träumen stellen kann. Die Handlung spielt sich über einen sehr kurzen aber intensiven Zeitraum ab. Neben starken und auch eigenwilligen Charakteren, zarten Gefühlen, einem bunten und wunderschönen Roadtrip durch Frankreich und Spanien und der Landschaft in Menorca, gibt es viele schmunzelnde Momente. Es geht leicht trotz der Ernsthaftigkeit mit der Vergangenheitsbewältigung zu und gewohnt berührend sowie herzlich zu.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker, mit einem herrlichen Wortspiel und mit einem amüsanten Humor versetzt. Man liest sich fließend leicht von einem zum nächsten Kapitel, die unterschiedlicher Leselänge sind. Diese tragen kleine passende Überschriften. Die Geschichte wird aus der Sicht von Carin in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Die mitwirkenden Charaktere ergeben ein wunderbares buntes Bild ab. Es geht herzlich, auf Augenhöhe sowie neckend zu.
Das Buchcover ist einfach nur traumhaft schön.

Mein Fazit: Ein humorvoller, gedankenanregender und lebendiger Roman zwischen dem traumhaften Menorca und weiteren spanischen sowie französischen Einflüssen.

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Veröffentlicht am 06.08.2026

Manchmal müssen sich Wege trennen, um wieder zueinander zuführen...

Ein Sommer für zwei Herzen
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Mit „Ein Sommer für zwei Herzen“ bekommt man zwei Liebesgeschichten in einer: Junggebliebene Senioren und ihre Enkel finden spätes und neues Glück zwischen Strande und Hamburg.

Es geht direkt in die Geschichte ...

Mit „Ein Sommer für zwei Herzen“ bekommt man zwei Liebesgeschichten in einer: Junggebliebene Senioren und ihre Enkel finden spätes und neues Glück zwischen Strande und Hamburg.

Es geht direkt in die Geschichte hinein zu Lena, die ihre Oma Renate in ihrem Seniorenstift besucht. Dort erzählt sie ihr von einem neuen Bewohner, der sie ignoriert, sie ihn aber von damals kennt. Das wurmt Renate mächtig. Dabei trifft Lena auf Felix, der seinen Opa ebenfalls dort besucht und kurz drauf stellt sich raus, das beide Großeltern eben zu Lena und Felix gehören. Die Enkel versuchen das Kriegsbeil zwischen den beiden Älteren zu schlichten, aber das ist leichter gesagt als getan. Dabei kommen sich Lena und Felix näher. Doch Lena ist ein Arbeitstier und fest mit ihrem eigenen Unternehmen verankert und muss sich freie Zeit wahrlich freischaufeln. Felix dagegen lebt eher in den Tag hinein und macht mehr worauf er Lust hat, als Verpflichtungen zu übernehmen. Zwei unterschiedlich Welten prallen aufeinander und auch bei den Großeltern wird es aufregend.

Die landschaftlichen Beschreibungen und Unternehmungen zwischen Strande an der Ostsee und Hamburg sind wunderschön, anschaulich und besonders der Bezug zu den Beatles rund um die Musik war mehr als interessant. Die Charaktere sind lebhaft, eigenwillig, temperamentvoll, ungewollt humorvoll und stehen im echten Leben. Die Haupthandlung ist von kurzer Dauer und ruht sich nicht lange auf Nebensächlichkeiten aus, schreitet stetig und zeigt auf, was man für verpasste Chancen im Leben erhalten kann oder andere für Wendungen verantwortlich sind. Und dritte manchmal ein besseres Auge dafür haben, was man vor seinen eigenen Auge nicht sehen oder wahrhaben möchte. Das Leben ist in all seinen Facetten schön, doch es möchte gelebt werden und nicht nur in seiner Pflichterfüllung da sein. Es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollte und genießen, was direkt vor der Nase ist. Die Gefühlswelt geht ihre eigenen Wege und überrumpelt neben ganz süßen Augenblicken. Leider hat mich dieses Gefühl nicht immer ganz erreicht. Dafür kann der Roman mit einem guten Humor, engstirnigen Charakteren und einer Lösungsfindung für alle punkten.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, alle Beschreibungen und Handlungen hatte man direkt vor Augen. Die aktiven Charaktere der Story wurden gut verkörpert. Die Dialoge sind herrlich passend, mal direkter und gehen ebenso ernsthaft in ihre Tiefe. Die Kapitel sind durch kleine Überschriften dargestellt und haben eine gleichbleibende Leselänge. In der Ich-Perspektive wird wechselnd aus der Sicht von Lena und Felix durch die Geschichte geführt.
Das Buchcover ist wunderschön gestaltet mit Strandkorb und Leuchtturm direkt in Strande. Auch die Kapitelzierden in Form einer Möwe sind herzallerliebst.

Mein Fazit: Ein Wohlfühlroman, der sich nicht vor persönlichen Ecken und Kanten schert und mit den älteren Herrschaften zeigt, wie wichtig Kommunikation doch sein kann.

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Veröffentlicht am 04.08.2026

Magie, ein Fluch oder Segen...

Deathbringer – Der Kuss der Schlange
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„Liebe kann tödlich sein, Deathbringer – Der Kuss der Schlange, der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.“ Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers, Forced Proximity - Spice-Level: ...

„Liebe kann tödlich sein, Deathbringer – Der Kuss der Schlange, der düster-sinnliche Auftakt zur Dark-Academia-Sensation.“ Enthaltene Tropes: Dark Academia, Enemies to Lovers, Forced Proximity - Spice-Level: 2 von 5.

Das Buchcover, die Thematik und die Magie haben mich angezogen. Was mir nicht bekannt war oder ignoriert habe, es ist der Beginn einer Buchreihe, die hoffentlich in naher Zukunft fortgesetzt wird. Somit ist das Ende offen, macht aber neugierig, wie es weitergehen wird und vor allem, sind noch nicht alle Fragen gelöst.
Vor mir liegt eine wunderschöne Hardcover Farbschnittausgabe. Das Cover ist eindeutig auf Fantasy ausgerichtet. Rosen, ein Vogel und eine Schlange, alles farblich abgestimmt auf schwarzem Grund. Nimmt man den Schutzumschlag ab, erscheint ein wunderschönes Rot und darauf eine silberne Prägung mit der wiederholten Symbolik. Und der Farbschnitt bleibt dem treu.

Es ist der Debütroman der Autorin und diese werde ich mir definitiv merken. Bevor der Roman beginnt, werden die verschiedenen Häuser Gorhails benannt und ihre Mitglieder sowie Ränge und Gründer kurz erklärt. Gorhail ist die Akademie, die sogenannte Zauberschule, an denen die Heranwachsenden ihre magischen Künste erlernen, verfeinern und studieren sollen. Es beginnt im Mai 1927 mit Viola und ihrer Geschichte mit ihrer Magie. Sie ist eine Mortemagi, eine Flüsternde und kann die letzten Worte der Toten hören. Doch sie verbindet mit ihrer Magie nichts Gutes und versuchst sie zu vermeiden und nicht zu zeigen. So kommt es auch, dass es das Geheimnis zwischen ihrer Schwester und ihr bleibt und somit Olivia statt Viola nach Gorhail geht. Die Story dreht sich um die Hauptzeit von Mitte November 1939 bis Weihnachten 1939. Wieso gerade diese Zeit ausgewählt wurde, kann ich nicht deuten, denn es fühlt sich vieles wie Gegenwart an und nicht wie eine vergangene Zeit. Dazwischen gibt es immer wieder Auszüge aus der Vergangenheit der Nachfahren. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Viola kommt doch nach Gorhail. Eine Mordserie gilt es aufzuklären und dabei kommen immer neue Details ans Licht. Eine alte Macht plant seine Rückkehr, dabei ist ihm jedes Mittel recht. In Gorhail lernt Viola auch ihren Gegenpart Sylas kennen. Der ist jedoch von ihrer Magie alles andere angetan, aus Gründen, er selbst ist ein Aspieri und gehört zu Haus des Giftes. Er trägt Schlangen am Körper, Aspiere, die tödlich sowie auch heilend sind. Unweigerlich müssen die beiden zusammen arbeiten, auch wenn sich das nicht immer einfach gestaltet. Es endet in einem Epilog.

Viola, 22, hat ein reines Herz. Sie verabscheut Magie, aus dem was sie erfahren musste und dennoch muss sie lernen mit ihr umzugehen, um nicht selbst verrückt zu werden. Ihre Schwester ist ihre engste Vertraute. Doch ohne geschult zu sein, ist es schwer für sie. Sie arbeitet in einen Bestattungsinstitut, um dort den Toten näher zu sein und dieses flüstern zu stillen. Sie möchte Gutes tun. Ihre eigentliche Leidenschaft liegt in der Natur. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, das nichts so ist wie es war oder sein sollte. Die Wahrheit zu finden, ist wie ein Glücksspiel. Doch sie ist nicht alleine und ihr reines Herz hilft ihr den richtigen Weg zu finden und ihre Magie als etwas Gutes anzusehen.

Sylas, der Sympathiebolzen, hasst es Babysitter spielen zu müssen. Besonders seine Vergangenheit und de seiner Familie macht ihn voreingenommen und streitsüchtig. Erst taten bewirken bei ihm Etwas und er muss es mit seinen eigenen Augen sehen. Um zu begreifen. Doch Viola erreicht auch sein Herz, ob er will oder nicht und vor allem auch seine Schlangen weisen ihm den Weg.

Man begibt sich auf eine sehr abenteuerliche, fantastische und auch geheimnisvolle sowie mystische Reise. Das Setting hat mir sehr gefallen, auch wenn der Akademieanteil weniger Aufmerksamjkeit erhalten hat. Eher lag das Augenmerk auf die verschiedenen Zugehörigkeiten zu den Häusern und ihren Familien. Ansonsten war das Feeling düster, aufregend und auch sehr verwirrend. Einiges wird nach und nach aufgeklärt, einiges bleibt noch im Verborgenen. Die Zeitschiene geht wirklich rasant und ereignisreich zu und man muss am Ball belieben, um auch alles mitzubekommen. Viel Input, viel passiert und doch erscheint einiges unlogisch oder soll gerade verwirren. Die fantastische auch magischen Elemente sind großartig, auch die Schlangen und ihr Eigenleben haben mir unheimlich gut gefallen. Die kämpferischen Szenen waren sehr gut ausgewogen. Es geschehen immer wieder zielgerichtet Dinge, die zur Auflösung des Ganzes führen oder eben noch mehr verwirren. Wer hier auf welcher Seite mitwirkt, ist auch nicht immer klar definiert. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, individuell und jeder, ob gut oder böse bringt die richtige Würze mit hinein. Bei manchen hätte ich mir aber mehr Hintergrundwissen und mehr Tiefe gewünscht. Generell hätten ein paar mehr Informationen der Handlung nicht geschadet und auch für die gefühlsebene mehr zu Verständnis geholfen, aber hier hoffe ich auf die Fortsetzung. Und auch für den Romantasy - Part hätte ich mir mehr spürbare Gefühle gewünscht. Es hat Spaß gemacht herumzurätseln und dennoch von einigen Ereignissen und Aufklärungen überrascht zu werden.

Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, die handlungsbedingten Beschreibungen hatte man direkt vor Augen. Trotz der zeitlichen Unterscheidung ist es modern geblieben, nur kleine Auszüge haben sich in der Sprache verändert. Ansonsten ging es locker, flüssig, spannend und und zwischendurch auch spritzig, mit gelungenen Dialogen voran. Die Kapitellängen haben eine unterschiedliche Leselänge. In der Ich-Perspektive wird wechselnd auch den beiden Sichtweisen von Viola und Sylas durch die Geschichte geführt.

Mein Fazit: Eine Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und mich auf die Fortsetzung freue. Auch wenn nicht alles perfekt in meinen Augen war, war es dennoch ein großartiger Auftakt, der noch soviel mehr offenbaren kann. Die Magie und ihre Auswirkungen sind einzigartig und die tierischen Begleiter einfach nicht wegzudenken.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Strandkorbpommes mit Mayo und Ketchup...

Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg
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Mit „Der kleine Sandornhof – Träume im Muschelstieg“ lese ich meinen ersten Roman der Autorin. Es ist eine Cosy-Smalltown-Romance mit süßen Zwei- und Vierbeinern. Ein Familiennachlass, Entscheidungen, ...

Mit „Der kleine Sandornhof – Träume im Muschelstieg“ lese ich meinen ersten Roman der Autorin. Es ist eine Cosy-Smalltown-Romance mit süßen Zwei- und Vierbeinern. Ein Familiennachlass, Entscheidungen, Zukunftspläne, neue Chancen und ein Funken Liebe beleben die Story mit Nachhaltigkeit.

Es geht direkt in die Handlung zu Svea, die gerade auf dem Weg in ihre alte Heimat ist, um den Nachlass ihrer Eltern zu klären. Der letzte Pächter des Grundstückes ist auch verstorben und Svea sucht einen neuen Abnehmer oder sogar vielleicht Käufer. Doch auf dem Hof ist einiges zu tun und neue tierische Bewohner scheinen auch eingezogen zu sein. Svea hat ihre Heimat vermisst und doch holt sie auch ihre Vergangenheit wieder ein. Doch die Bewohner des Muschelstieges packen mit an und zeigen wofür man gemeinsam stark sein kann. Auch Fiete, ein Pferd mit Schwierigkeiten, zeigt ihr, was sie wirklich für ihre Zukunft möchte. Und auch Jannes, ein Nachbar, lässt ihr Herz höher schlagen, nicht nur für ihre Heimat am Meer.

Svea Hansen (35),arbeitet im Marketing eines Futtermittelherstellers und hat einige Jahre in Hamburg verbracht. Sie ist Single, hat keine Kinder und schon immer ein Herz für Tiere gehabt, besonders für Pferde. Sie hat eine ganz besonnene Art mit dieses Tieres zu kommunizieren und sie von ihrem Leiden oder ihrer Panik zu befreien. Doch ein damaliger Unfall hat ihre ganz Zukunft in Frage gestellt.

Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, locker, spritzig und auch amüsant sowie nachdenklich. Man liest sich fließend leicht von einem zum nächsten Kapitel, die unterschiedlicher Leselänge sind. Die Geschichte wird alleinig aus der Sicht von Svea in der Ich-Perspektive wiedergegeben. Die verschiedenen mitwirkenden Charaktere sind alle sehr individuell und bringen die richtige Würze mit hinein. Erfrischende Dialoge, aber auch ernste Gespräche und eine gefühlvolle sowie emotionale Sicht auf die Dinge ergeben ein sehr schönes Zusammenspiel. Es war eine wunderschöne Lesezeit mit Momenten zum schmunzeln, zum mitfühlen und auch zum grübeln. Die Kulisse und Natur rund herum ist wunderschön, einladend und zum wohlfühlen.
Das Buchcover ist einfach wunderschön und passt einfach sehr gut zur Story.

Mein Fazit: Eine Zeit des Aufbruchs, des Reflektierens und für neue Chancen. Ein Roman mit slow burn Elementen, der einem nicht davonrennt und einfach mit zum Nachdenken und Wohlfühlen einlädt. Und einer Dorfgemeinschaft, die Zusammenhält.

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Grand Prix mit Suchtgefahr

Chasing Hearts
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Love at Full Speed »Chasing Hearts« ist eine mitreißende Formel-1-Romance zwischen einer Rennfahrerin und ihrem schärfsten Konkurrenten, die die große Liebe faken müssen, um ihre Karrieren zu retten. Diese ...

Love at Full Speed »Chasing Hearts« ist eine mitreißende Formel-1-Romance zwischen einer Rennfahrerin und ihrem schärfsten Konkurrenten, die die große Liebe faken müssen, um ihre Karrieren zu retten. Diese New-Adult-Sports-Romance beinhaltet folgende Tropes: Rivals to Lovers, Fake Dating, Forced Proximity, Opposites Attract und Only One Bed.

Rennfeeling auf der Strecke, heiße Motoren, qualmende Reifen, Champagnerflaschen, imposante Orte und hautnah beim Geschehen, so wird diese Geschichte beschrieben. Alle die den Rennsport mögen und auch Formel 1 kommen hier auf ihre Kosten. Georgia, Dubois fährt im ersten Frauen Team in der F1. Ihr Zwillingsbruder Henri fährt in einem anderen Team. Für Georgia steht ihr Ziel fest, sie will nicht nur auf die Pole, sie will Weltmeisterin werden. Doch diese Männerdomäne macht es ihr nicht immer leicht. Ständig steht sie auf dem Prüfpunkt und lässt sich auch leicht aus ihrer Kontrolle locken. Um ihren Es eins auszuwischen, küsst sie nach einem ihrer Siege einen anderem. Doch ihr Team und das von Luca Rossi machen es sich als Aufgabe, diese Fake-Beziehung richtig auszubauen und beiden damit zum besseren Image zu verhelfen. Dumm ist nur, dass beide sich eigentlich nicht riechen können. Oder vielleicht doch. Jedenfalls werden sie sehr viel Zeit miteinander verbringen müssen. Es endet in einem Epilog.

Die Handlung selbst zieht sich so über einige Wochen hinweg. Es gibt zwar einige Unstimmigkeiten und etwas Gezicke zwischen den beiden, jedoch finden beide schneller zur Harmonie und der Humor sowie die knisternde Anziehung darf auch nicht fehlen. Daneben gibt es einige süße und romantische Szenen sowie ganz viel Rennfeeling. Der Roman wird von seinen eigenen inneren Konflikten begleitet und die Entwicklung einzelner Charaktere daraus ist sehr schön zu beobachten. Ich fühlte mich auch wunderbar unterhalten, man spürte wunderbar das Feeling und auch das diese Sportart mal in den Vordergrund tritt, gerade mit Frauen an der Front, fand eine sehr beeindruckende Beschreibung. Einige Nebencharaktere geben einen schönen Touch mit hinein.
Nebenbei geht es im Weiteren um die Familie, Freundschaften, Feindschaften, Freunde, die Liebe zum Sport, Neider, neue Liebe, Ängste, Verletzlichkeit, Ruhm, der schnelle Fall, Zukunftsängste sowie -träume, Vertrauen, Stark sein und zu sich selbst zu finden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, detailreich und dennoch fliegt man nur so durch die ungefähr gleichbleibenden Kapitelseiten. Ich mochte die Leichtigkeit zwischen der grundlegenden Story und dem Wechsel zum Sport. Dazu kommen die für mich wunderbaren bildhaften Darstellungen und ein toller mitfließender Humor bis hin zu einer strickten Ernsthaftigkeit. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive im sichtbaren Perspektivenwechsel wiedergegeben.
Das Buchcover zeigt die Protagonisten in ihrem Element und ihren Teamfarben.

Mein Fazit: Eine sehr schöne Sportsromance, die auch Lust auf ein Autorennen macht. Es sind tolle Charaktere, die ihre persönliche Entwicklung vollziehen und mit Vorurteilen aufräumen.

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