Cover-Bild Tanz der inneren Kinder
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Schattauer
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 238
  • Ersterscheinung: 13.06.2026
  • ISBN: 9783608402216
Susanne Vömel

Tanz der inneren Kinder

Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird

Wie frühe Prägungen den Takt unserer Beziehungen bestimmen

Ursprünge unserer Liebesfähigkeit verstehen
Mitfühlender mit sich selbst umgehen
Neue Schritte wagen und Beziehungsmuster verändern

In jeder Beziehung wirken mehr Geschichten mit, als uns bewusst ist. Denn es begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen und oft unbewusst deren Dynamik bestimmen. 

Mit psychodynamischer Tiefe und berührenden Fallbeispielen erklärt Susanne Vömel, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die unsere frühen Wunden berühren – und warum anfängliche Harmonie oft in wiederkehrende Konflikte mündet, und was das mit dem Nervensystem zu tun hat. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2026

Das innere Kind und wie es unsere Beziehungen beeinflusst

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Ich finde das Thema inneres Kind sehr spannend und habe auch schon einige Bücher zu dem Thema gelesen. Daher war ich gespannt, auf das Buch von Susanne Vömel. Ein wirklich hilfreiches Buch, das leicht ...

Ich finde das Thema inneres Kind sehr spannend und habe auch schon einige Bücher zu dem Thema gelesen. Daher war ich gespannt, auf das Buch von Susanne Vömel. Ein wirklich hilfreiches Buch, das leicht und verständlich erklärt, welchen Einfluss unsere inneren Kinder auf unsere Beziehungen im Erwachsenenleben haben.

Anhand vieler Fallbeispiele aus ihrer Praxis wird das Thema praxisnah veranschaulicht. Die Beispiele machen das Ganze greifbarer und helfen, die Theorie zu verinnerlichen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Ohne viele Fachbegriffe ist es auch für Neulinge in der Thematik leicht verständlich. Ich konnte viel Neues aus diesem Buch für mich und mein Leben mitnehmen. Es lädt dazu ein, sich selbst besser kennen zu lernen. Zu erkennen, welche alten Muster vielleicht in einem selbst immer wieder ablaufen, wenn es um das Thema Beziehungen geht. Viele Aspekte waren für mich neu und haben mich überrascht.

Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die sich intensiver mit dieser Thematik auseinandersetzen möchten.

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Veröffentlicht am 04.07.2026

starker Ansatz

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Das Buch vermittelt psychologische Zusammenhänge rund um innere Anteile und Beziehungsmuster in einer verständlichen, gut zugänglichen Sprache. Besonders überzeugend ist der Gedanke, dass hinter kontrollierendem ...

Das Buch vermittelt psychologische Zusammenhänge rund um innere Anteile und Beziehungsmuster in einer verständlichen, gut zugänglichen Sprache. Besonders überzeugend ist der Gedanke, dass hinter kontrollierendem Verhalten oft Unsicherheit und Scham stehen können. Dadurch werden viele Reaktionen in Beziehungen nachvollziehbarer und weniger schnell als bloße Charaktereigenschaft bewertet.
Beim Lesen entsteht insgesamt ein schlüssiges Bild davon, wie stark unbewusste innere Muster unser Verhalten prägen können. Die Erklärungen sind klar aufgebaut und gut nachvollziehbar, sodass auch komplexere psychologische Ideen gut greifbar bleiben.
Gleichzeitig hatte ich an mehreren Stellen den Eindruck, dass die beschriebenen Muster sehr stark auf frühe Kindheitserfahrungen zurückgeführt werden. Diese Perspektive ist grundsätzlich plausibel und passt zum psychodynamischen Ansatz des Buches. Dennoch wirkt sie teilweise etwas zu eng, weil andere Einflussfaktoren wie spätere Erfahrungen, persönliche Unterschiede oder aktuelle Lebensumstände kaum eine gleichwertige Rolle spielen.
Insgesamt bleibt das Buch dadurch klar in seiner psychologischen Ausrichtung, zeigt aber nur einen bestimmten Blickwinkel auf Beziehungsmuster. Das ist nachvollziehbar, aber nicht immer vollständig ausbalanciert.
Trotz dieser Einschränkung ist es ein gut lesbares und anregendes Buch, das viele Denkanstöße liefert. Besonders geeignet ist es für alle, die sich selbst und ihre Beziehungsmuster besser verstehen möchten, ohne sich durch Fachsprache kämpfen zu müssen.

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Veröffentlicht am 02.08.2026

Alte Muster

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In „Tanz der inneren Kinder“ geht es um die Dynamiken innerhalb einer Paarbeziehung. Die Psychologin Susanne Vömel beleuchtet, warum wir aufgrund unserer unterschiedlichen Prägung in bestimmten Rollen ...

In „Tanz der inneren Kinder“ geht es um die Dynamiken innerhalb einer Paarbeziehung. Die Psychologin Susanne Vömel beleuchtet, warum wir aufgrund unserer unterschiedlichen Prägung in bestimmten Rollen agieren und wie dabei verschiedene Charaktere aufeinandertreffen.
Es ist schwer, dem inneren Kind zu entkommen, weder als psychologischem Konzept noch bei der Überwindung eigener Kränkungen. Im Paarverhalten schauen wir uns viel von unseren Eltern ab oder reagieren empfindlich auf manche Auslöser. Doch die Autorin macht Hoffnung: „Wenn wir uns selbst und einander in diesen Anteilen kennenlernen und den Schleier des Unbewussten etwas heben, verlieren alte Muster ihre Macht.“
Das Buch vermittelt Informationen über Partnerwahl und Bindungsstile sowie über kindliche Muster im Verhalten Erwachsener. Anschließend folgen Fallbeispiele, die von echten Therapiesitzungen inspiriert wurden. Auch wenn ich einige psychologische Erklärungen für bekannte Situationen finde, bin ich mehrmals irritiert von der Art der Darstellung.
So wird zur Illustration eines bestimmten Männertyps ausführlich geschildert, dass er sich jüngere Partnerinnen oder gar Sexpuppen sucht, ohne dass dies für den Zusammenhang relevant erscheint. Die Beispiele sind blumig formuliert, fast als handle es sich um einen Liebesroman („Das ist echt mega lieb von dir“ oder „Sie hängt an seinen Lippen wie Gloss“), was in einem starken Gegensatz zum wissenschaftlichen Anspruch des Buchs steht. Die Impulse zur Reflexion werden schließlich erst im Nachwort gegeben, so dass womöglich nicht alle Leser:innen die für sie passenden Schlüsse ziehen können.